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Wal-Mart – Profiteur niedriger Zinsen?

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Bekanntlich hat die US-Notenbank (Federal Reserve System, kurz „Fed“) bei ihrer regulären März-Sitzung die Leitzinsen unverändert belassen. Das war soweit keine Überraschung. Inzwischen gibt es Spekulationen, dass bereits im April der nächste Zinsschritt folgen wird. Das sieht derzeit eher unwahrscheinlich aus – und wenn, dann wird es wohl ein kleiner Schritt (= 25 Basispunkte) und kein großer (= 50 Basispunkte) werden. Doch was ist eigentlich der Hintergrund der Niedrigzinspolitik? Offiziell heißt es, dass niedrige Zinsen die Konsumausgaben der Bevölkerung beflügeln. Zudem sollen Investoren mehr investieren, da die Kredite weniger Zinsen als in „normalen Zeiten“ kosten und die Konsumenten wegen der niedrigen Zinsen fleißig konsumieren. Doch ist das wirklich so? Dazu der Blick auf Wal-Mart – die größte Kaufhauskette der USA. Wer, wenn nicht Wal-Mart spürt es unmittelbar, wenn die US-Konsumenten tiefer in die Tasche greifen – oder eben nicht! Hier der Blick auf die Entwicklung des Unternehmens Wal-Mart in Zeiten niedriger Zinsen:

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Wer ist Wal-Mart?

Zunächst einige Hintergründe zu Wal-Mart. Die korrekte Bezeichnung des Unternehmens lautet „Wal-Mart Stores Inc.“. Diese Kaufhauskette beherrscht durchaus den US-Markt für Konsumgüter (bzw. einen bedeutenden Teil davon), das lässt sich durchaus behaupten. Jahrelang war Wal-Mart auf Platz 1 der umsatzstärksten Unternehmen der Welt (Quelle: Liste Global Fortune Global 500). Wikipedia verweist auch darauf, dass Wal-Mart mit rund zwei Millionen Angestellten der größte private Arbeitgeber der Welt ist. Quelle: Wikipedia-Eintrag zu Wal-Mart.

Wal-Mart: DAS Unternehmen für Konsumgüter

Zwei Millionen Angestellte – das ist mehr, als die Gesamtbevölkerung diverser Kleinstaaten beträgt! Und wie entwickelt sich Wal-Mart nun in Zeiten einer Niedrigzinspolitik der Fed? Denn historisch gesehen ist das Zinsniveau in den USA weiterhin äußerst niedrig (daran ändert auch die erste Zinserhöhung seit Jahren noch nicht viel). Konkret: Für das Schlussquartal hat Wal-Mart Umsätze von 129,7 Mrd. Dollar vermeldet. Das war ein Rückgang – denn der Vergleichswert lag bei 131,6 Mrd. Dollar. Autsch. Es gab Bereiche, die stark stiegen, wie der Sektor „E-Commerce“. Dort konnte Wal-Mart ein schönes Plus von 8% verbuchen. Es gilt indes, dies einzuordnen: Der Online-Handel wächst bei vielen auch etablierten Unternehmen derzeit mit Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich. Da sind 8% Zuwachs bei Wal-Marts Online-Abteilung keineswegs besonders beeindruckend im Vergleich zu anderen Unternehmen. Und wie sieht es mit den Gewinnen aus?

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Wal-Mart: Ausblick auf 2016 enttäuscht!

Wal-Mart schreibt weiterhin schwarze Zahlen. Im Abschlussquartal waren es ordentliche 1,49 Dollar je Aktie (und damit sogar etwas mehr als von den Analysten zuvor prognostiziert). Insgesamt kann man aber nicht sagen, dass bei Wal-Mart alles „perfekt“ läuft. Das Management geht in seinem jüngsten Ausblick davon aus, dass der Umsatz des Konsumgiganten im laufenden Jahr 2016 in etwa konstant bleiben wird. Also Stagnation. Einige Analysten hatten mit einem Wachstum von bis zu rund 4% gerechnet – danach sieht es derzeit aber nicht aus. Auch der Ausblick im Hinblick auf den Gewinn fiel bescheiden aus, sprich eher „Stagnation“ als Wachstum ist wahrscheinlich.

Analysten sehen Wal-Mart dennoch durchaus positiv

Dennoch sehen einige Analysten die Wal-Mart Aktie positiv, Nomura setzen auf „Kaufen“ (Kursziel 70 Dollar). Zurückhaltender zeigte sich Goldman Sachs („Neutral“, Kursziel 58 Dollar). Jefferies haben als Einschätzung zwar auch ein „Halten“ (= Hold, dem „Neutral“ vergleichbar), haben aber ihr Kursziel auf 60 Dollar erhöht. Die Wal-Mart Aktie selbst zeigt sich seit Mitte November im Aufwärtstrend, allerdings nach vorigen deutlichen Verlusten. Trotz einer 3-Monats-Performance von rund +12% ist die 1-Jahres-Performance damit noch im roten Bereich (rund -16%). Mit der Aktie war es nicht gerade leicht, reich zu werden. Längerfristig liegt die Performance zwar im grünen Bereich, doch die rund +42%, die es im Laufe der letzten 10 Jahre gab, reißen erfolgreiche Investoren nun wirklich nicht vom Hocker. Indes, etwas anders hätte es ausgesehen, wenn man zum Topp Anfang 2015 verkauft hätte, denn da notierte die Aktie zeitweise bei über 85 Dollar.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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