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Aktiendepot anlegen – Tipps zum Wertpapierdepot

Auch wenn die Aktienkurse in den vergangenen Jahren schon deutlich angestiegen sind, die Investition in Aktien ist vor allem angesichts der niedrigen Zinsen noch immer attraktiv. Doch vor dem ersten Investment steht die Suche nach dem besten Depot.

Das ist wichtig:

  • Viele Broker bieten kostenloses Depot
  • Wertpapierdepot Vergleich hilft bei Suche
  • Je nach Anspruch andere Testsieger
  • Depot anlegen ganz einfach


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Bestes Depot im Vergleich finden

strategieViele Broker bieten ein Depot ganz ohne regelmäßige Grundgebühr. Bezahlt werden muss nur für Käufe und Verkäufe. Die Höhe der Gebühren ist allerdings von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Auch ist nicht für jeden Kunden der gleiche Broker der ideale Partner. Wer beispielsweise hohe Summen investiert, wird im Depot Vergleich eine andere Bank empfohlen bekommen als ein Anleger, der nur wenige hundert Euro investiert.

Beispielsweise verlangen einige Anbieter eine hohe Mindestgebühr. So wird der Aktienhandel für Anfänger, die meist nur wenig Geld investieren wollen, schnell unattraktiv. Andere Broker verlangen hohe prozentuale Kosten und sind deshalb bei größeren Investitionen unattraktiv.

Sowohl für Kleinanleger als auch für Profis interessant ist dagegen ein gutes Angebot an Informationen und eine gute Erreichbarkeit.

So funktioniert der Discount Broker Vergleich

kontoeroeffnungIm Vergleich werden zunächst Daten wie der durchschnittliche Wertpapierbestand, die Zahl der Investments und deren durchschnittliche Höhe abgefragt.

Der Wertpapierbestand ist deshalb interessant, weil einige Banken erst ab einer bestimmten Höhe oder ab einer festgelegten Zahl von Käufen oder Verkäufen keine Gebühren verlangen.

Weil der Vergleich aber den Service oder das Angebot an Informationen nicht berücksichtigt, lohnt es sich meistens die bestplatzierten drei oder vier Anbieter individuell zu vergleichen.

Aktiendepot anlegen – das sollte beim vorherigen Vergleich beachtet werden

Ein Aktiendepot anzulegen bedarf einiger Vorbereitungen. Nachdem ein Depotkostenvergleich durchgeführt wurde, sollten die drei oder vier günstigsten Broker individuell getestet werden. Dazu können Anleger entweder ein kostenloses Demokonto eröffnen oder auf bereits bestehende Testberichte aus seriösen Quellen zurückgreifen. Professionelle Vergleichsrechner stellen solche Testberichte in der Regel direkt zur Verfügung. Auf folgende Aspekte sollte bei Brokern neben den Kosten geachtet werden:

  • Produktangebot:

    An den Finanzmärkten sind die unterschiedlichsten Produkte handelbar. Neben Aktien und Fonds werden vor allem ETFs, Zertifikate und Währungen gekauft. In jeder dieser Anlagekategorien sind wiederum zahlreiche Produkte verfügbar. Wie groß die Anzahl ist, hängt stark vom jeweiligen Broker ab. Einige Anbieter haben sich etwa auf Währungen spezialisiert, andere bieten bevorzugt Fonds an. Auch die Anzahl der verfügbaren Handelsplätze ist nicht bei allen Brokern gleich. Trader sollten immer darauf achten, dass der Broker die individuell bevorzugten Finanzprodukte im Portfolio hat.

  • Tradingsoftware:

    Die Handelsplattform ist der Ausgangspunkt für alle Anlageentscheidungen. Von hier aus werden Informationen abgerufen, Analysen erstellt und Aktien gekauft. Bei der Wahl des Brokers kommt der Tradingsoftware daher eine besondere Bedeutung zu. Grundsätzlich sollte die Plattform technisch einwandfrei laufen und Positionen ohne Zeitverzögerung eröffnen. Angenehm ist es, wenn sich das Interface individuell anpassen lässt. Bestimmte Features können dann etwa direkt an die Symbolleiste geheftet werden.

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  • Servicequalität:

    Jeder seriöse Broker stellt seinen Kunden einen gewissen Support an die Seite. Wichtig ist dabei, dass die Mitarbeiter auf Fragen in deutscher Sprache reagieren können. Zudem sollte das Serviceteam nicht nur per Mail, sondern auch telefonisch oder per Skype erreichbar sein. Nicht nur die Verfügbarkeit des Supports, sondern auch dessen fachliches Wissen ist wichtig. Trader können vor der Kontoeröffnung einige Fragen an das Team stellen, um dessen Wissen zu testen.

  • Schulungsangebot:

    Ob Trader ein Schulungsangebot ihres Brokers benötigen, hängt vom individuellen Wissensstand ab. Erfahrene Anleger werden kaum Wert auf Einführungsvideos legen. Kostenlose Webinare, Seminare und Vorträge kommen aber allen Tradern zu Gute. Grundsätzlich sollte das Schulungsangebot als besonderes Extra angesehen werden. Einführende Informationen können auch aus alternativen Quellen wie Foren, Fachmagazinen oder Videoportalen bezogen werden.

  • Sicherheit und Regulierung:

    Bezüglich der Sicherheit sollten Trader allerdings keine Abstriche machen. Der Broker sollte von einer renommierten Behörde reguliert werden. Besonders die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BaFin) und die britische Financial Services Authority arbeiten gewissenhaft. Aber auch auf Zypern beheimatete Cyprus Secutrities and Exchange Comission überwacht Broker relativ streng.

  • Wechselprämie:

    Fast alle Broker bieten Kunden Wechsel- oder Neukundenboni an. Grundsätzlich sollten sich Trader vom zusätzlichen Geld aber nicht blenden lassen. Die Prämien geben nur dann einen Ausschlag für die Wahl des Brokers, wenn zwei oder mehrere Anbieter absolut gleichwertig sind.

Die Wahl des Brokers basiert nicht allein auf dem Kostenvergleich. Besonders das Produktangebot und die eingesetzte Tradingsoftware spielen eine große Rolle. Daneben sollten weichere Faktoren wie die Servicequalität oder das Schulungsangebot bei der Bewertung eines Brokers einkalkuliert werden.

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Depot anlegen in wenigen Schritten

handelsplattformEin Aktiendepot anlegen ist ganz einfach. Die meisten Angaben können online gemacht werden, allerdings muss am Schluss der Antrag meistens noch einmal unterschrieben und per Post an die Bank geschickt werden.

Nicht vergessen sollte man den Freistellungsauftrag, dann werden nicht vorab Steuern auf die Gewinne vom Konto abgezogen. Zwar erhält man das Geld beim Jahreseinkommensteuerausgleich wieder zurück, doch solange ist es weg.

Anleger sollten außerdem ein paar Tipps berücksichtigen. Wer die Anlage in Aktien als langfristige Investition sieht, sollte sein Kapital weit streuen. Besonders leicht geht das mit börsennotierten Fonds, so genannten ETFs. Auf keinen Fall sollte auf Kredit spekuliert werden, auch wenn man sich wirklich sicher ist. Und Gewinne sollte man laufen lassen, Verluste dagegen realisieren statt an einer erfolglosen Aktie festzuhalten, auch wenn es weh tut.

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Aktiendepot anlegen und erfolgreich mit Aktien handeln in 8 Schritten

Aktien sind die klassischste Form der Geldanlage. Auf dem Markt sind mehrere hunderttausend Produkte verfügbar, in die investiert werden kann. Damit Anleger dauerhaft erfolgreich mit Aktien handeln, sollten sich gerade Neueinsteiger an folgendem 8-Punkte-Plan orientieren.

    1. Aktiendepot anlegen
      Zunächst muss das Depot selbst eröffnet werden. Das Konto kann entweder bei einer Bank oder einem der zahlreichen Online-Brokern geführt werden. Welches Unternehmen das Beste ist, sollte anhand eines Vergleichs beurteilt werden.
    2. Anlageziel definieren
      Der Aktienhandel ist kein Selbstzweck. Trader verfolgen immer ein klares Ziel, wenn Investitionen getätigt werden. Anleger müssen zunächst errechnen, wie viel Kapital für die Aktienanlage allgemein zur Verfügung steht. Zudem müssen sich Trader klar machen, wie viel Risiko sie bei der Anlage eingehen wollen. Auch die erhoffte Rendite spielt eine Rolle.
      Eine wenig risikoreiche und trotzdem lukrative Aktienanlage kann und wird es nicht geben. Beispielsweise können die höchsten Renditen in Wachstumsbranchen und Schwellenländern erzielt werden. Gleichzeitig existiert hier eine Vielzahl von Unternehmen, die dem großen Konkurrenzkampf nicht standhalten werden. Das Risiko ist also ebenso hoch wie die mögliche Rendite.
Börslich oder außerbörslich zahlreiche Finanzprodukte handeln

Anlageziele definieren und aus Tausenden Produkten wählen

  1. Grundsätzlich ist zu empfehlen, das Kapital möglichst breit zu streuen. Einige sichere Investitionen können als Basis dienen. Ein kleinerer Teil des Vermögens wird dann in risikoreichere Papiere investiert. Wie das Verhältnis zwischen sicheren und risikoreichen Anlagen ist, muss immer vor dem Hintergrund der persönlichen Risikoaversion entschieden werden.
  2. Einholung von Informationen
    Erst im dritten Schritt kommen Anleger der Kaufentscheidung näher. Je nach persönlicher Risikoklasse werden Aktien von bestimmten Unternehmen als potenzielle Kaufobjekte ausgewählt. Anschließend geht es an die Informationssuche. Als Quelle eignet sich dabei vor allem das Unternehmen selbst. Bilanzen und Unternehmensziele sind meist auf der Homepage des Konzerns einsehbar. Zusätzlich sollten News über bekannte Finanzportale eingeholt werden. Auch bisherige Kursverläufe müssen eingesehen und analysiert werden. Wichtige Kennzahlen und weitere Zusatzinformationen spielen ebenfalls eine Rolle.
    Zudem sollten Trader auf Expertenmeinungen vertrauen. Unabhängige Analysten erstellen regelmäßig Prognosen für die Entwicklung von Aktien. Darauf basierend geben die Experten dann eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
  3. Übung macht den Meister
    Bevor eine konkrete Anlageentscheidung getroffen wird, sollte die persönliche Strategie getestet werden. Dazu eignen sich Musterdepots oder Demokonten von Brokern. Anleger sollten mit verschiedenen Strategien experimentieren, bevor echtes Geld investiert wird. Gleichzeitig bieten Demokonten die Möglichkeit, den Broker selbst zu testen. Hat ein Anleger mit bestimmten Strategien Erfolg, kann diese auf das Echtgelddepot übertragen werden.
  4. Die erste Kaufentscheidung
    Nach sorgfältiger Informationseinholung und ausgiebigem Test der eigenen Strategie, können Aktien gekauft werden. Dazu müssen Trader zunächst das Online-Portal ihres Brokers aufrufen. Über die Suche kann das Wertpapier, welches erworben werden soll, gefunden werden. Anschließend bestimmten Trader noch, wie viele Anteile gekauft werden sollen. Wichtig ist dabei, ob die Wertpapiere direkt zum aktuellen oder später zu einem bestimmten Preis erworben werden sollen. Bei der zweiten Variante legt der Anleger eine Preisgrenze fest, ab der die Aktie vom System automatisch eingekauft wird. Die Order ist allerdings nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg gültig.
  5. Beobachten
    Aktien sind mittel- bis langfristige Wertanlagen. Die Investitionen rentieren sich aufgrund von Ausgabeaufschlägen meist erst nach mehreren Jahren. Trotzdem sollte das Aktiendepot von Zeit zu Zeit überprüft und analysiert werden. Anleger sollten sich regelmäßig über die Geschehnisse an den internationalen Finanzmärkten informieren. Bekannte Finanzportale stellen eigens dazu Wochen- oder Monatsberichte aus bestimmten Märkten zur Verfügung.
  6. Gewinne mitnehmen
    Aktionäre sind automatisch Teilhaber eines Unternehmens. Gewinne werden dabei auf zwei Arten realisiert. Zum einen profitieren Anleger, wenn der Kurs der Aktien steigt. Die Vermögensposition im Portfolio erhöht sich dann unmittelbar. Allerdings ist erst dann von einem wirklichen Gewinn zu sprechen, wenn die Aktien verkauft wird. Zum anderen erhalten Anleger eine Dividende. Erwirtschaftet ein Unternehmen innerhalb eines Geschäftsjahres Gewinne, werden Teile davon an die Inhaber der Wertpapiere ausgeschüttet. Wie hoch die Dividende ausfällt, hängt immer vom jeweiligen Unternehmen ab.

    Auch Ordergebühren beeinflussen die mitzunehmenden Gewinne

    Gewinne maximieren durch günstige Ordergebühren

  7. Verluste begrenzen
    Aktieninvestments sollen auf lange Sicht Gewinne erzielen. Um erfolgreich zu sein, müssen sich Anleger zwangsweise von wenig rentablen Investments trennen. Entwickelt sich der Kurs schlechter als erwartet oder fällt die Dividende zu gering aus, muss das Wertpapier verkauft werden – auch wenn dadurch zunächst ein Verlust entsteht. Das frei gewordene Kapital kann und sollte direkt wieder investiert werden. Entwickelt sich die „neue“ Aktie positiv, gleicht das den Verlust des „alten“ Wertpapiers wieder aus.

Um mit Aktien erfolgreich zu sein bedarf es viel Disziplin. Anleger müssen ihre Entscheidungen regelmäßig überprüfen und sich schnell von wenig rentablen Investments trennen. Zudem sollten alle Investitionen immer vor dem Hintergrund des eigenen Anlegerprofils erfolgen.

Fazit: Aktiendepot anlegen unkompliziert und rentabel

ausrufezeichenDer Broker Vergleich hilft bei der Suche nach dem besten Anbieter. Neben den Gebühren sollten aber auch der Service und das Informationsangebot eine Rolle bei der Wahl des Brokers spielen. Ein Depot lässt sich ganz leicht in wenigen Schritten anlegen.
Ist das Depot erst eröffnet, können theoretisch direkt die ersten Aktien erworben werden. Praktisch gesehen müssen Anleger allerdings zunächst ausgiebige Informationen einholen und ein persönliches Risikoprofil erstellen.

Zudem sollte die eigene Strategie mit virtueller Währung getestet werden. Erst danach erwerben Trader die ersten Aktien.

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