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Postbank Depotgebühren 2018: 4 wichtige Fakten zu den Kosten & Konditionen der Postbank

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Die Eröffnung von einem Postbank Depot ist ein Klassiker unter den Anlegern. Doch mit welchen Postbank Depotgebühren müssen Anleger eigentlich rechnen?

Informationen rund um das Postbank Depot

  • Gebühren abhängig von Depotvolumen
  • Limiterteilung kostenfrei möglich
  • Orderänderungen möglich
  • Order ab 7,95 Euro im Angebot


WEITER ZUR POSTBANK: www.postbank.de

Die jährlichen Postbank Depotgebühren

strategieDer erste Blick bei der Suche nach den Gebühren für ein Depot geht immer in die Richtung der jährlichen Kosten. Diese Kosten können teilweise recht hoch sein. Bei der Postbank gibt es Unterschiede bei den Gebühren, abhängig vom Depotguthaben. Trader, die ein Guthaben von bis zu 49.999 Euro auf dem Depot haben, zahlen pro Quartal eine Gebühr in Höhe von 2,46 Euro. Das sind knapp 10 Euro Gebühren pro Jahr. Wenn das Depot ein Guthaben von 50.000 Euro aufweist, dann ist die jährliche Kontoführung kostenlos. Selbstverständlich gibt es auch Anbieter ohne Depotgebühren, doch 10 Euro im Jahr sind sicherlich verkraftbar. Allerdings kommt eine weitere Postbank Depotgebühr hinzu, und zwar die Gebühr für die Kontoverwaltung (siehe etwas weiter unten). Wichtig ist jedoch, dass auch die weiteren Gebühren und Konditionen im Einklang mit dem eigenen Handelsstil sind.

Wer sich für VL-Investmentdepots entscheidet, der zahlt pro Jahr eine Gebühr in Höhe von derzeit 18,84 Euro. Eine Depotübertragung pro ISIN ist dagegen frei, ebenso wie die Einlösung von fälligen Wertpapieren oder von Dividendenscheinen. Auch die Jahressteuerbescheinigung wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das ist ein wichtiger Aspekt für Aktieninvestoren. Nicht jede Bank bietet die kostenlose Einlösung fälliger Dividenden. Andere Anbieter setzen an dieser Stelle eine Gebühr an. Für Anleger, die vor allem auf eine Dividendenstrategie setzen oder Aktien als langfristiges Investment im Postbank Depot haben, sollten auch auf diese Kosten achten.

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Im Postbank Depot können auch eine ganze Reihe von ETFs kostengünstig bespart werden. Die Transaktionsgebühr ist dabei unabhängig von der Höhe der Sparrate.

Zu unterscheiden ist zwischen den Gebühren für die Depotverwaltung und die Kontoverwaltung. Bei der Kontoverwaltung fallen bei der Postbank Gebühren in Höhe von 2,25 Euro pro Quartal an, wenn das Depotvolumen unter 50.000 Euro liegt. Das ergibt wiederum 9 Euro pro Jahr. Einen Guthabenzins gibt es nicht, die Sollzinsen liegen derzeit bei 12,75%.

Zu jedem Postbank Depot gibt es auch immer ein Verrechnungskonto. Beim Online Brokerage der Postbank fallen Gebühren sowohl für das Depot als auch für das Verrechnungskonto an, sofern der durchschnittliche Depotbestand unter 50.000 Euro liegt. Die Abrechnung findet dabei quartalsweise statt. Die Postbank Depotgebühren belaufen sich auf 2,46 Euro pro Quartal, sprich circa 10 Euro pro Jahr. Die Kosten für das Verrechnungskonto betragen 2,25 Euro je Quartal, was 9 Euro im Jahr ausmacht. Zusammengerechnet ergibt das rund 20 Euro Depotgebühren im Jahr.

Postbank Depotgebühren – das sind die Transaktionspreise

Neben den jährlichen oder auch monatlichen Kosten, die für ein Depot anfallen können, gibt es noch die Frage nach den Transaktionspreisen. Hier wird unterschieden kontoeroeffnungzwischen dem Handel an inländischen und an ausländischen Börsen.

Die Preise sind je Order (Kauf und Verkauf) zu verstehen setzen sich wie folgt zusammen:

  • Handel an inländischen Börsen von bis zu 1.200 Euro kostet 9,95 Euro
  • Handel an inländischen Börsen von bis zu 2.600 Euro kostet 14,95 Euro
  • Handel an inländischen Börsen von bis zu 5.200 Euro kostet 19,95 Euro
  • Handel an inländischen Börsen bis 10.000 Euro kostet 29,95 Euro
  • Handel an inländischen Börsen bis 25.000 Euro kostet 39,95 Euro
  • Handel an inländischen Börsen ab 25.000 Euro kostet 49,95 Euro

 

  • Handel an ausländischen Börsen von bis zu 1.200 Euro kostet 33 Euro
  • Handel an ausländischen Börsen von bis zu 2.600 Euro kostet 36 Euro
  • Handel an ausländischen Börsen von bis zu 5.200 Euro kostet 39 Euro
  • Handel an ausländischen Börsen von bis zu 12.500 Euro kostet 45 Euro
  • Handel an ausländischen Börsen von bis zu 25.000 Euro kostet 55 Euro
  • Handel an ausländischen Börsen oberhalb 25.000 Euro kostet 69 Euro

Dann gibt es noch die Transaktionspreise für Fonds. Wenn es sich um außerbörslich gehandelte Fonds handelt, dann wird ein Ausgabeaufschlag fällig, andere Postbank Depotgebühren fallen dann nicht mehr an. Hier ist jedoch die Mindestanlage in Höhe von 500 Euro zu beachten. Allerdings gibt es auf eine ganze Reihe von Fonds auch Rabatte auf den Ausgabeaufschlag. Werden Fonds über die Börse gehandelt, gelten die dortigen Preise, wobei dann natürlich die Untergrenze von 500 Euro entfällt.

Postbank Fonds

Auch Fonds können bei der Postbank gehandelt werden

Zu den Transaktionspreisen können noch fremde Spesen, Courtage, Clearing-Gebühren und auch Porto mit dazu kommen. Wenn die Order telefonisch vorgenommen wird, dann müssen Trader mit zusätzlichen Kosten von 3 Euro pro Order rechnen. Wenn die Order über eine Finanzberatung stattfindet, fallen 13 Euro zusätzlich an.

Die Leistungen im Depot der Postbank

Interessant ist auch ein Blick auf die Leistungen, die bei der Postbank im Depot angeboten werden. Auch hier können Kosten anfallen. An den inländischen Börsenplätzen liegt das Limit bei Nichtausführung bei einem Preis von 2,50 Euro. An den ausländischen Börsenplätzen dagegen bei 4,50 Euro. Werden Orderänderungen oder eine Orderstreichungen in Auftrag gegeben, so fallen dafür keine zusätzlichen Kosten an. Bonusaktien oder Stockdividenden sind frei, ebenso wie Berichtigungsaktien.

Aktien Postbank

Die Postbank bekommt Top Konditionen atestiert

Weitere Dienstleistungen im Angebot der Postbank

Es gibt noch zusätzliche Dienstleistungen, die bei den Postbank Depotgebühren mit zu Buche schlagen können. Zu diesen Leistungen gehört die Ersatzsteuerbescheinigung, die mit einem Betrag von 14 Euro angefordert werden kann. Buchungsbelege in Kopie kosten 5 Euro. Kommt es zu nachträglichen Belastungen oder Erstattungen KESt pro Posten, dann werden noch einmal 14 Euro berechnet. Diese Gebühren sind durchaus marktüblich.

Welche Wertpapiere werden angeboten?

handelsplattformBei der Auswahl von einem Depot kommt es nicht nur auf die Kosten an, sondern natürlich auch auf das Handelsangebot. Daher kann es nicht schaden, einen Blick auf das Angebot der Postbank zu werfen. Hier stehen ganz unterschiedliche Wertpapiere zur Verfügung. Dennoch ist die Auswahl auch übersichtlich gehalten und erfahrene Trader werden vielleicht enttäuscht sein, dass der Handel mit Forex, Futures und CFDs nicht möglich ist. Stattdessen kann mit Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Fonds sowie mit Optionsscheinen gehandelt werden.

Einer der Vorteile der Postbank ist natürlich, dass es sich hier nicht um einen reinen Internetanbieter handelt sondern durchaus auch Filialen zur Verfügung stehen. Dadurch haben Kunden die Möglichkeit, sich auch vor Ort an einen Berater zu wenden, wenn es Probleme oder Unklarheiten gibt.

 

Postbank ETF Gebühren

Die Postbank bietet auch ETF Sparpläne an. Auch hier bewegen sich die Gebühren im guten Mittelfeld. Je Ausführung werden derzeit 0,90 Euro fällig. Früher betrug die Postbank ETF Sparplan Gebühr 1,50 Euro. Die 0,90 Euro je Ausführung gelten zumindest bis Mitte 2018, danach entscheidet die Bank neu. Hier weitere Fakten zum Postbank ETF Sparplan:

  • Höhe der Raten: Frei wählbar zwischen 25 und 1.000 Euro zzgl. Transaktionsgebühr
  • Dynamisierung: keine, 5 und 10 Prozent
  • Rhythmus: monatlich, zweimonatlich und quartalsweise
  • Transaktionsgebühr: Derzeit 0,90 Euro unabhängig von der Höhe der Rate
  • Kann jederzeit geändert und gelöscht werden
  • Für Verkäufe fallen reguläre Gebühren gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis an

Sehr positiv ist, dass die Postbank Transaktionsgebühr für ETF Sparpläne immer gleich bleibt, unabhängig von der Höhe der Rate. Zwar werden so geringe Beträge prozentual etwas höher bepreist. Doch wer regelmäßig etwas größere Summen spart, kommt so deutlich günstiger weg.

WEITER ZUR POSTBANK: www.postbank.de

Die Vorteile vom Postbank Depot auf einen Blick

Die Postbank Depotgebühren sind natürlich einer der Faktoren, der die Entscheidung für die Eröffnung von einem Depot beeinflussen kann. Aber es spielen auch noch mehr Punkte eine wichtige Rolle, die für oder gegen ein Depot sprechen können. Die Eröffnung von einem Depot bei der Postbank ist ebenso einfach wie schnell möglich. Online wird Schritt für Schritt durch den Anmeldeprozess geführt. Zudem ist es möglich, kostenfrei auch einen Depotwechsel durchführen zu können.

Für neue Trader gibt es ein Willkommens-Paket. Dieses enthält alle Unterlagen, die für die Wertpapiergeschäfte wichtig sind und die dem Trader bei den ersten Schritten weiterhelfen können. Auch das Angebot für den Zugriff auf inländische und ausländische Börsen ist durchaus interessant. Zudem wird bei der Postbank ein effizientes Brokerage geboten, das ganz einfach online durchgeführt werden kann.

Günstige Orderkosten Postbank

Das Postbank Girokonto auch mobil via App nutzen

So gibt es Übersichtsseiten, die eine intuitive Handhabe unterstützen. Der Handel kann schnell und einfach online durchgeführt werden. Praktische Marktinformationen sorgen dafür, dass Trader immer informiert sind. Es kann auf Audio- Nachrichten und Kurse, Top-Flop-Listen sowie auf Planungshilfen und Vermögensrechner zurückgegriffen werden. Damit fällt es leicht, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen und so den Handel besser zu planen.

In 3 Schritten zum Postbank Depot

  1. Antrag online ausfüllen
  2. Depotantrag ausdrucken und unterschreiben
  3. Per Post-Ident-Verfahren legitimieren

Obwohl es einen Service der deutschen Post für das Video-Ident Verfahren gibt, nutzt der Anbieter nur das klassische Post-Ident Verfahren. Eine sofortige Konto- bzw. Depoteröffnung ist damit nicht möglich. Zwar geht die Depoteröffnung trotzdem noch relativ schnell vonstatten, aber in Zeiten des Internets wo es auch deutlich schneller geht und vor allem vor dem Hintergrund dass das Unternehmen selbst ein Anbieter für Video-Ident ist, ist wäre das Video-Ident Verfahren wünschenswert.

Postbank Depot Prämie

Bei einer Postbank Depoteröffnung erhalten Kunden oft eine Prämie dazu.

Fazit zu den Postbank Depotgebühren

ausrufezeichenDie Postbank Depotgebühren sind transparent auf der Webseite des Unternehmens aufgeführt. Da es sich bei der Postbank nicht um einen reinen Internetanbieter handelt sondern um einen Anbieter, der auch in Filialen als Ansprechpartner zur Verfügung steht, kann sich das auch auf die Gebühren niederschlagen. Das wird zum Beispiel daran deutlich, dass für Anleger mit einem Depotbestand von unter 50.000 Euro im Jahr rund 20 Euro Postbank Depotkosten anfallen.

Die Preise für Orders an inländischen Börsen sind durchaus im Rahmen. Bis zu einem Handelsvolumen von 1.200 Euro fallen 7,95 Euro Ordergebühren an. Bei den meisten anderen Anbietern werden mindestens 9,95 Euro fällig. Wer jedoch häufiger an ausländischen Börsen Käufe und Verkäufe tätigt, sollte sich nach einem anderen Anbieter umsehen, wie zum Beispiel DEGIRO.

Wer jedoch auf der Suche nach einem Depot ist, das ein solides Angebot, eine sehr gute Beratung und viele Instrumente bietet und bereit ist, hier auch für zu zahlen, der erhält mit der Postbank ein faires Angebot, das sich für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen eignet und daher interessant sein kann. Für Anleger, die CFDs handeln wollen, eignet sich das Postbank Depot hingegen nicht, da die Bank keinen CFD Handel anbietet.

WEITER ZUR POSTBANK: www.postbank.de

 

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