Thema: Nachhaltige Investments: Fair und umweltfreundlich immer beliebter

Der Klimawandel und der Wunsch nach einer fairen Investition sorgen dafür, dass Anleger immer mehr Interesse an der Nachhaltigkeit auch bei ihren Investments zeigen. Das wird erleichtert durch die Möglichkeit, in Unternehmen auf der ganzen Welt zu investieren und dabei dank rascher Informationsübermittlung im World Wide Web gezielt Nachrichten zu den Geschäftspraktiken und zum Umgang mit Ressourcen einzuholen. Anleger wollen wissen, wofür ihr Geld verwendet wird. Die Anforderungen an wirklich nachhaltige Investments sind hoch.

  • Anspruchsvolle soziale und ökologische Kriterien liegen der Nachhaltigkeit zugrunde
  • Einige Geschäftsbereiche sind prinzipiell mit Nachhaltigkeit nicht vereinbar
  • Unternehmensprozesse und -praktiken sind fair und transparent
  • Moralisches Handeln und Ressourcenschonung werden groß geschrieben

Was macht eine Anlage nachhaltig?

Nachhaltigkeit wird mit einer Reihe von Eigenschaften assoziiert, darunter beispielsweise sozial, ethisch, grün, ökologisch, prinzipiengeleitet – um nur einige zu nennen. Eins haben alle gemeinsam: Wenn es um die nachhaltige Investition geht, werden nicht zur Rendite, Liquidität und Risiko einer Anlage berücksichtigt, sondern auch, was letztlich mit dem Geld geschieht.

Dabei möchte der Anleger bestimmte Renditeerwartungen berücksichtigen, aber ohne dabei kommenden Generationen Nachteile entstehen zu lassen oder von sozialem Gefälle zu profitieren. Unternehmen, aber auch Fonds, die als nachhaltig gelten, wollen und sollen dabei nach wie vor profitabel und wettbewerbsfähig sein, ohne ihre selbstauferlegte ethische und soziale Verantwortung zu verraten.

Wie weit die Nachhaltigkeit einer Investition geht, ist ganz unterschiedlich – nicht immer wirtschaften Organisationen konsequent unter Einbeziehung aller Anforderungen oder Ausschluss aller negativen Faktoren. Die Prioritäten hängen vom Standort, von Sachzwängen und Zielen ab, über die sich der Anleger zuvor informieren sollte.

Nachhaltig investieren Möglichkeiten – Die zahl...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

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Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

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„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

Vorsorge kann so einfach sein - die Consorsbank bietet Sparpläne bereits ab 25,00 Euro an

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

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Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

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Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

Welche Branchen eignen sich besonders für nachh...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
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Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

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Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

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„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

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Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

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Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

Nachhaltige Altersvorsorge – Fondssparpläne und...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
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Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

Vorsorge kann so einfach sein - die Consorsbank bietet Sparpläne bereits ab 25,00 Euro an

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

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Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

Nachhaltige Investments Rendite – Nachhaltigkei...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
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Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

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„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

Vorsorge kann so einfach sein - die Consorsbank bietet Sparpläne bereits ab 25,00 Euro an

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

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Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

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Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

In Immobilien investieren – So können Anleger m...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
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Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

Vorsorge kann so einfach sein - die Consorsbank bietet Sparpläne bereits ab 25,00 Euro an

Vorsorge kann so einfach sein – die Consorsbank bietet Sparpläne bereits ab 25,00 Euro an

Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

Was bedeutet es, nachhaltig zu investieren? – R...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

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Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

Vorsorge kann so einfach sein - die Consorsbank bietet Sparpläne bereits ab 25,00 Euro an

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

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Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

Mit nachhaltigen Fonds und Sparplänen langfrist...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
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Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

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„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

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Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

Im ersten Jahr warten auf Neukunden der Consorsbank besonders günstige Konditionen

Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

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  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

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Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.deInvestitionen bergen das Risiko von Verlusten

Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

Waldinvestment – Darum sollten Anleger ihr Geld...

In den vergangenen Jahren haben nachhaltige Investments starken Zulauf erfahren. Damit verbunden haben immer mehr Anbieter Finanzprodukte auf dem Markt gebracht, die den Wünschen der Anleger entsprechen. Zu beinahe jedem konventionellen Finanzprodukt gibt es heute ein „nachhaltiges“ Pendant. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Ausprägungen der ethischen Geldanlagen unterschieden: das nachhaltige ökologische Investment und das nachhaltige soziale Investment. Natürlicherweise überschneiden sich die beiden Bereiche auch. Die Nachhaltigkeit dieser Anlagen liegt darin begründet, dass die Investments nicht allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind, sondern auf ethischen Werten basieren. Lesen Sie nachfolgend auch, welche Finanzinstrumente für nachhaltige Investments geeignet sind.

  • Nachhaltige Geldanlagen haben immer eine bestimmte Wirkung.
  • Nachhaltige Investments können ebenso profitabel sein wie konventionelle Anlagen.
  • Es werden zahlreiche Arten von nachhaltigen Finanzinstrumenten unterschieden.
  • Grüne Aktien und Fonds sind gefragte Anlagemöglichkeiten.
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Nachhaltige Geldanlagen und ihre Wirkung

Die unterschiedlichen Arten nachhaltiger Geldanlagen haben alle eine Gemeinsamkeit: die Wirkung, und zwar mit folgenden Ausprägungen:

  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Gezielte Beeinflussung von Unternehmen und Projekten
  • Auswirkungen auf die Führung eines Unternehmens
  • Finanzierungswirkung

Wenn nachhaltig tätige Unternehmen erfolgreich sind bzw. ihre Vorhaben erfolgreich umsetzen, ruft dies in der Regel Nachahmer auf den Plan, die ebenfalls auf Nachhaltigkeit setzen und somit zu einer Erweiterung des entsprechenden Marktes beitragen. Auch der Aspekt, dass das Geld, welches in ethische Geldanlagen fließt, sich nicht in andere Bereiche investieren lässt, ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Was genau ist eine Geldanlage?

Bevor wir die verschiedenen Arten der nachhaltigen Geldanlage genauer erklären, gilt es, zunächst folgende Frage zu beantworten: Was ist eigentlich eine Geldanlage? Es handelt sich hierbei um die Investition von Geldsummen unter Umwandlung in Kapital, mit der Zielsetzung, den echten Wert zu erhalten oder den Wert zu steigern. Investoren, die hierfür ihre Gelder bereitstellen, enthalten in Form von Zinsen eine Entschädigung. Die Höhe orientiert sich am Risiko und an der Laufzeit. Unterschieden werden generell die drei Geldanlage Arten „Direktinvestition“ (hierbei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung), „Sparprodukte“ (zum Beispiel das altbekannte Sparbuch) und „Wertpapiere“ wie beispielsweise Aktien.

Mit dem Abschluss des ersten Sparplans, wird eine Prämie für Neukunden gutgeschrieben

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Nachhaltige Investments und ihre Profitabilität

Das Vorurteil, dass sich mit nachhaltigen Geldanlagen kein Profit erzielen lässt, verschwindet nach und nach. Dass sich dieses Denken so hartnäckig hält, ist mit den Anfängen der nachhaltigen Geldanlagen zu begründen. Anleger mussten früher auf die Zinsen verzichten. Auch heute ist dies noch möglich und kann durchaus Vorteile bieten, weil der teilweise oder vollständige Verzicht auf Zinsen es Unternehmen und Projekten ermöglicht, Finanzmittel sehr günstig zu bekommen. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ethische Geldanlagen mittlerweile mindestens genauso gut sind und in einigen Fällen sogar höhere Gewinne einbringen können als konventionelle Geldanlagen. Somit ist Performance heute kein Grund mehr, das eigene Kapital nicht in nachhaltige Anlagen zu investieren.

Hinweis: In dem Zusammenhang mit nachhaltigen Investments ist darauf hinzuweisen, dass Anleger – wie bei konventionellen Geldanlagen auch – stets genau überprüfen sollten, ob die jeweils ausgewählte Anlage den eigenen Kriterien und Vorstellungen tatsächlich entspricht. Nur so lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Förder- bzw. Sparkonto als risikoarme Geldanlage

Bei dem Sparkonto bzw. Sparbuch leihen Anleger der Bank ihr Geld, die dieses wiederum weiterverleiht. Es handelt sich hierbei um eine risikoarme Anlage, die aber entsprechend niedrige Zinsen einbringt. Das Vermögen der Kunden ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt. Viele Banken gehören auch der Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Anleger sollten bei der Wahl dieser Anlagemöglichkeit prüfen, bis zu welcher Höhe ihr Kapital abgesichert ist.

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„Nachhaltige“ Anlagemöglichkeiten im Überblick

1. Direkte Beteiligungen

Anleger investieren in diesem Fall direkt in Projekte oder ein Unternehmen, und werden somit zu Miteigentümern. Der Handel von direkten Beteiligungen erfolgt auf dem freien Kapitalmarkt. Es ist möglich, direkte Beteiligungen in nachhaltige Projekte oder Unternehmen bei „grünen“ Banken zu erwerben. Zuvor ist es ratsam, sich über das jeweilige Unternehmen gut zu informieren. Informationen stellen zumeist die Ökobanken zur Verfügung.

2. Öko-Zertifikate

Auch in sogenannte Öko-Zertifikate können Anleger investieren. Generell handelt es sich bei Zertifikaten eigentlich um einen Handel mit Derivaten. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert und zeichnen die Entwicklung dieses Wertes ab. Somit investiert also auch ein Anleger in die Entwicklung eines Basiswertes. Zur Auswahl stehen zahlreiche Zertifikate, wie zum Beispiel Index-Zertifikate für den DJSI oder den NAI, bei denen der Anleger in die Entwicklung des jeweiligen Indizes investiert und je nach Kursentwicklung entweder Gewinne oder Verluste erzielt. Zu beachten ist, dass Zertifikate als Investments sehr spekulativ und häufig mit hohen Risiken verbunden sind, aber auch entsprechend hohe Renditen einbringen können.

3. Mikrokreditfonds

Die Funktionsweise der sogenannten Mikrokreditfonds ähnelt der der Investmentfonds. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anleger zusammenschließen und ihr Geld in einen Fonds investieren. Bei einem Mikrokreditfonds wird das Kapital dann nicht in Immobilien und Aktien investiert, sondern in Form von Kleinstkrediten ausgezahlt. Diese werden zum Beispiel an deutsche Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben oder an Personen in Entwicklungsländern, die sich eine Existenzgrundlage schaffen möchten. Auch hier gilt es, sich vorab genau über die Möglichkeiten zu informieren.

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Öko-Aktien als beliebtes Finanzinstrument

Aktien zählen neben den bereits genannten Möglichkeiten ebenfalls zu gefragten „nachhaltigen“ Anlagemöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um Anteile an Unternehmen, welche an der Börse gehandelt werden. Es ist möglich, in neu emittierte Aktien zu investieren und damit neuen Firmen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, oder Aktien von älteren Aktiengesellschaften zu handeln. Der Erwerb von Aktien ist gefragt und bietet sich für Anleger an, die sich für individuelle Lösungen interessieren und eigenverantwortlich handeln möchten.

Was sind Öko-Aktien oder „grüne“ Aktien?

Öko-Aktien oder auch grüne Aktien beschreiben Anteilsscheine an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Für Anleger, die ihr Kapital möglichst nach ökologischen Kriterien investieren möchten, sind solche Aktien gewiss eine gute Wahl. Anders als bei den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds oder Umweltfonds, bei denen die Investoren in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in den Fonds enthaltenen Werte machen müssen, ist bei einem direkten Kauf von Öko-Aktien ein kompromissloserer Weg möglich. Denn die Anleger behalten hierbei selbst zu 100 Prozent die Kontrolle über die zu erwerbenden Wertpapiere. Dies bedeutet gleichermaßen aber auch, dass sich die Anleger mit dem nachhaltigen Wirtschaften und den grünen Aktien thematisch auseinandersetzen müssen, um über die entsprechenden Unternehmen alle benötigten Informationen zusammenzutragen. Der Markt ist im Bereich Nachhaltigkeit mittlerweile sehr gewachsen, so dass die Auswahl möglicherweise nicht einfach ist. Dennoch lohnt es sich, sowohl aus ökologischer und ethischer Sicht als auch in Bezug auf die möglichen Renditen, eigenständig nach Informationen über Branchen und Unternehmen zu suchen und diese entsprechend zu analysieren.

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Grüne Aktien kaufen: Was ist zu beachten?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst kommt es auf den jeweiligen Hintergrund an, also auf die Ziele, die ein Anleger bei der Geldanlage verfolgt. Des Weiteren spielen die persönlichen Branchen-Vorlieben mit ein, also in welche Öko-Aktien investiert werden soll. Vor einer Investition ist es ratsam, einen eigenen Kriterien- und Fragenkatalog zu erstellen, um die Auswahl zu vereinfachen. Mit den folgenden Fragen könnten zum Beispiel Unternehmen ein- bzw. ausgeschlossen werden.

  • Welche Branchen und Unterbranchen sollen berücksichtigt werden (z. B. Waldwirtschaft, Geothermie, Windenergie, Biolebensmittel)? Welche Branchen sollen von Vornherein ausgeschlossen werden?
  • Soll in junge Unternehmen investiert werden, um diese finanziell zu unterstützen? (Unter Umständen ist das Investitionsrisiko höher als bei etablierten Firmen.)
  • Welche ethischen Grundsätze müssen durch die Unternehmen erfüllt werden (z. B. Mindestlöhne, keine Kinderarbeit)?
  • Wie transparent und nachhaltig sollten die Unternehmen wirtschaften? Unterstützen sie beispielsweise finanziell Umweltschutzprojekte?
  • Spielt die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Soll die Investition eher in Großkonzerne oder in kleine und mittelgroße Unternehmen erfolgen?
  • Werden von einem Unternehmen politische Parteien unterstützt? Sind religiöse Hintergründe von Bedeutung?

Die Liste mit möglichen Fragen lässt sich sicher noch erweitern. Besonders wichtig zur Investitionsentscheidung ist aber, dass jede in Frage kommende Aktiengesellschaft nach denselben Kriterien bewertet wird. Schließlich möchte sich der Anleger anschließend nicht darüber ärgern, dass die Investition letztendlich doch nicht so ethisch korrekt oder „grün“ war wie anfangs vermutet. Anschließend sollte separat eine Rendite- und Risikoanalyse für die möglichen Unternehmen gemacht werden.

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Investmentfonds mit der Ausprägung auf Sozial- und Umweltthemen

Bei den sogenannten Umweltfonds oder auch Themenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die sich auf Sozial- und Umweltthemen fokussieren. Ein Investmentfonds ist ein Zusammenschluss von Investoren, mit dem Ziel, das eigene Kapital zu erhöhen. Die Verwaltung solcher Fonds erfolgt durch eine Investmentfirma, die die Geldwerte in Immobilien und/oder in Wertpapiere anlegen. Durch die Streuung auf verschiedene Unternehmen und Projekte haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als Aktien.

Fonds „Erneuerbare Energien“

Solche Fonds beinhalten Aktien oder Immobilienwerte aus dem Segment der erneuerbaren Energien. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerke
  • Windkraftbetreiber
  • Solaranlagen-Hersteller oder -Betreiber
  • Energiespeicher-Hersteller
  • Geothermie-Anlagen-Betreiber
  • Zulieferer für die genannten Hersteller

Fondsmanager können hieraus nunmehr Investitionspakete zusammenstellen, die für Anleger interessant sein könnten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es beispielsweise Fondsprodukte mit hohen Risiken, aber auch mit hohen möglichen Renditen. Daneben gibt es stabile Anlagen, die für eine dauerhafte Wertschöpfung ausgelegt sind, die dagegen aber eher niedrige Renditen einbringen.

Überblick verschaffen

Wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch, ist es für Laien oft schwierig, sich einen guten Überblick über den Inhalt eines Fonds zu verschaffen. Risiken lassen sich nur dann richtig abschätzen, wenn er die Branche und die in einem Fonds vertretenen Unternehmen kennt. Somit setzt die Investition in einen Fonds also stets gewisse Kenntnisse sowie das Vertrauen in die Investmentfirma und den Fondsmanager voraus.

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Die Nachhaltigkeit bei Fonds für erneuerbare Energien

Bekanntermaßen ist nicht alles grün, was als solches bezeichnet wird. Wer sichergehen will, dass es sich um wirklich nachhaltig tätige Unternehmen im Fonds handelt, sollte stets den Factsheet des jeweiligen Produktes lesen, um die Werte zu kennen. Insbesondere wenn der Fondsmanager mit dem bekannten Best-in-Class-Prinzip zur Unternehmensbewertung vorgeht, kann nicht gewährleistet werden, dass im Fonds ausschließlich nachhaltig agierende Unternehmen enthalten sind. Der Grund: In dem Best-in-Class-Ansatz gibt es keine Ausschlusskriterien. So ist es durchaus möglich, dass auch große Energieanbieter dabei sind, die zwar auf Windkraft, aber ebenso auf Atomstrom setzen. Es sollte sich also jeder selbst überlegen, wie viel „wirkliche“ erneuerbare Energie im Fonds enthalten sein müssen, um für eine Kapitalanlage in Frage zu kommen.

Offener oder geschlossener Fonds?

Die gängige Rechtsform eines geschlossenen Fonds ist die GmbH & Co. KG, also die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Anteile an der Gesellschaft werden – bis zur Erzielung der Eigenkapitalquote – über einen gewissen Zeitraum zum Verkauf angeboten. Anschließend wird der Fonds geschlossen und keine neuen Einlagen angenommen. In dieser geschlossenen Form werden auch viele Fonds für erneuerbare Energien angeboten, weil sie nicht börslich gehandelt werden und damit verbunden aus dem Bereich der Spekulanten herausfallen. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich zumeist um langfristige Geldanlagen.

Offene Fonds haben eher das Ziel, kurzfristige Renditen zu erwirtschaften. Das heißt auch, dass sie vorwiegend spekulativer Natur sind und für die Anleger somit ein höheres Risiko besteht.

Auch das Crowdinvesting in Immobilien ist nachhaltig und renditenstark

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Fazit: Finanzinstrumente für nachhaltiges Investieren

Mit nachhaltigen Geldanlagen können Anleger durchaus gute Renditen erwirtschaften. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Es ist wichtig, nur in Anlagen zu investieren, die auch bekannt sind. Wenn ein Unternehmen, dem ein Anleger vertraut, etwa Genussscheine anbietet, kann er einen Teil seines Geldes auf Wunsch investieren. Für den Erfolg ist letztlich entscheidend, ob eine möglichst breite Streuung des Risikos erfolgt ist. Aus diesen Grund ist es ratsam, nicht das komplette Kapital dort zu investieren, sondern auch einige konventionelle Geldanlagen in das eigene Depot aufzunehmen. Anleger sollten ferner immer im Hinterkopf behalten, dass Investieren nicht nur bedeutet, das eigene Kapital zu vermehren. Es geht auch darum, mit dem eigenen Geld Unternehmen zu unterstützen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Auch bei einem Investment in Öko-Aktien gilt derselbe Grundsatz wie bei allen Investments: Das Kapital sollte immer möglichst breit gestreut werden. In eine Anlage sollten nicht mehr als 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes investiert werden, um eventuelle Verluste zu verschmerzen und diese bestenfalls auch ausgleichen zu können. Gleiches gilt für Investitionen in Fonds für erneuerbare Energien. Auch hier ist auf eine breite Streuung der enthaltenen Werte zu achten. Es ist vorteilhaft, wenn Werte aus verschiedenen Branchen innerhalb des Bereichs erneuerbare Energien enthalten sind und nicht nur zum Beispiel Solaranlagenhersteller oder Windkraftanlagenbetreiber. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist der dauerhafte potenziell mögliche Verlustfaktor.

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