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Pennystocks Deutschland 2018: So können Sie mit Pennystocks sehr gute Gewinne erzielen

Aktie des Monats - RWE

Pennystocks – das sind Aktien, die für wenige Cent gehandelt werden, also für wenige Pennys, das englische Wort für Pfennig. Oft handelt es sich dabei um Unternehmen, die kurz vor der Insolvenz stehen oder bereits pleite sind. Grundsätzlich gelten in der Eurozone alle Aktien als Pennystocks, die weniger als einen Euro wert sind. Einige kosten aber tatsächlich nur eine Cent. Ein Kursanstieg auf zwei Cent ist hier bereits eine Kursverdopplung. Trotzdem sind diese Aktien alles andere als ein risikoloses Investment.

Pennystocks im Überblick

  • Wert unter einem Euro bzw. Pfund
  • Oft Werte vor der Pleite
  • Meist hoch spekulativ
  • Heute mehr Pennystocks


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Reich mit Pennystocks

EinlagensicherungDer berühmte Börsenjournalist und Spekulant André Kostolany hatte einst mit Pennystocks viel Geld verdient. Eigentlich ging es damals, nach dem zweiten Weltkrieg, nicht um Aktien, sondern um Anleihen. Doch das Prinzip mit dem Kostolany erfolgreich war, war dasselbe wie beim Kauf von Pennystocks. Deutschland hatte den Krieg verloren und deutsche Auslandsanleihen waren nahezu wertlos. Niemand rechnete damit, dass das Land die Schulden je zurückzahlen konnte – oder überhaupt wollte. Doch Kostolany glaubte daran, dass die junge Bundesrepublik die Schulden zurückzahlen würde, um in Zukunft weiter Zugang zum Kapitalmarkt zu haben. Tatsächlich kündigte die Bundesregierung die Rückzahlung an, der Kurs stieg von den 250 Franc, zu denen Kostolany gekauft hatte, auf mehr als 35.000 Franc. Doch nicht jede Ramschanleihe oder -aktie entwickelt sich so gut, auch Kostolany lag öfter mal falsch.

Pennystocks als Alternative?Nicht immer ist ein Wertpapier so viel wert wie es schein. Das gilt für Geldscheine genauso wie für Aktien.

Fazit: Auch der Börsenguru Kostolany begann einst mit sogenannten Pennystocks. Doch diese Papiere sind mit absoluter Vorsicht zu behandeln, denn auch Kostolany lag häufig mit seinen Einschätzungen daneben und konnte die häufigen Verluste nur durch sehr hohe Renditen der Gewinnerpapier kompensieren.

André Kostolany wurde mit deutschen Ramschanleihen reich. Aber nicht jeder Pennystock entwickelt sich ähnlich gut.

Was genau ist ein Pennystock

Zunächst einmal ist ein Pennystock eine Aktie, deren Wert unter einer Einheit der lokalen Währung liegt, also ein Pfund in Großbritannien oder einBeratung Euro in der Eurozone. In den USA wird der Begriff etwas weiter gefasst, dort gelten alle Werte zu Kursen unter 5,00 US-Dollar als Pennystocks.

Oft wird synonym auch der Begriff Ramschaktien verwendet. Tatsächlich sind die meisten Pennystocks auch Aktien von Unternehmen, die kurz vor der Insolvenz stehen. Bis in die 1990er Jahre hatten Aktien einen Nennwert von meist 50,00 Mark, seltener auch von 100,00 oder 1.000,00 DM, der Börsenkurs lag noch weitaus höher. Später wurde der Mindestnennwert auf 5,00 DM herabgesetzt, später nennwertlose Aktien eingeführt. Dadurch können heute auch halbwegs gesunde Unternehmen schneller die Pennystock-Grenze überschreiten.

historische Börsenkurse

Bis in die 1990er Jahre sorgten vorgeschriebene Nennwerte dafür, dass die Aktien teurer waren als heute, Pennystocks entsprechend seltener.

Aber auch wenn nicht jede Aktie mit Börsenkursen unter einem Euro gleich Ramschstatus hat, erfolgreiche Unternehmen findet man dort nicht. Bestenfalls können Anleger darauf hoffen, dass die Aktie unterbewertet ist, also die Lage nicht so schlecht wie der Kurs ist.

Fazit: Der Begriff Pennystock rührt daher, dass der aktuelle Kurs der Aktie unter der Einheit einer Währung liegt. Während in den USA Papiere mit einem Wert unter 5$ als Pennystock bezeichnet werden, werden in Europa Aktien mit Werten unter einem Euro bzw einem Britischen Pfund tituliert.

Pennystocks sind meist Aktien von Krisenunternehmen, auch wenn durch den Wegfall der hohen Nennwerte der Weg zum Pennystock heute kürzer ist als noch vor 20 Jahren.
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Geld verdienen mit Pennystocks

GebuehrenDie Hoffnung der Investoren liegt bei Pennystocks darauf, dass das Unternehmen noch der Pleite entrinnt. Auch bei bereits insolventen Aktiengesellschaften kann die Aktie teilweise noch gehandelt werden, allerdings nur im Freiverkehr.
Denn eine Pleite ist nicht immer das Ende eines Unternehmens. Möglicherweise sind die Gläubiger zu einer Umschuldung bereit. Und auch bei einer Liquidation ist es möglich, dass nach dem Verkauf von Maschinen, Patenten und Markenrechten und der Bezahlung der Schulden noch Geld für die Aktionäre übrig bleibt. Aber damit rechnen sollte man nicht, denn besitzt das Unternehmen noch so viele Werte, wird es meistens nicht insolvent.
Vor allem Aktien im Wert von einem oder zwei Cent stehen bei vielen Anlegern im Mittelpunkt des Interesses. Scheinbar kann eine zu einem Cent notierte Aktie nur noch steigen, doch natürlich kann sie auch ganz wertlos werden.

Fazit: Dadurch das der Wert eines Pennystocks schon so niedrig angesiedelt ist, gehen Anleger und Spekulanten davon aus, dass der Kurs nicht noch weiter fallen kann, da oft noch Unternehmenswerte vermutet werden. Werden diese jedoch verkauft werden erst Gläubiger des Unternehmens bedient und in einem zweiten Schritt die Aktionäre. So kann es passieren, dass Aktien auch komplett wertlos werden.

Beim Handel mit Pennystocks steht das Prinzip Hoffnung im Vordergrund.

Vorsicht, Betrug!

Wegen ihres geringen Wertes sind Pennystocks ein beliebtes Ziel für Betrüger. Weil der Börsenwert niedrig ist, können diese relativ einfach eine große wissenZahl von Aktien kaufen. Dann wird der Kurs durch Werbung nach oben getrieben, vor allem durch sogenannten Aktienspam, also E-Mails die angebliche Geheimtipps anpreisen. Das wird oft auch fadenscheinig begründet, beispielsweise mit einem angeblichen Prozessgewinn oder einem erfolgreich verlaufenden Insolvenzverfahren. Auch in Foren finden sich oft Geheimtipps für Pennystocks, doch auch dort steht oft das gleiche Kalkül hinter den Beiträgen.

Das Preis- und Leistungsverzeichnis von LYNX

Das Preis- und Leistungsverzeichnis von LYNX

Das Interesse an den Ramschaktien ist groß, das zeigt die Insolvenz der Baumarktkette Praktiker. Nachdem sie ihren Insolvenzantrag gestellt hatte, schnellten die Umsätze nach oben, es wurde an einem Tag rund ein Drittel der Aktien umgesetzt. Viele Aktionäre wollten wenigstens einen Teil ihres Vermögens retten und Spekulanten hofften auf ein Wunder a la Kostolany.

Fazit: Wenn Sie zufällig Empfänger einer Email mit einem möglichen Geheimtipp werden, dann sollten Sie hellhörig werden und vor allem die Finger davon lassen. Erst Recht, wenn es sich bei dem Tipp um einen Pennystock handelt. Dann gewinnen oft nur die Versender der Email die ihre Anteile schon längst verkauft haben, noch bevor Sie den Schwindel bemerken und auf den Ramschaktien sitzen bleiben.

Betrüger bewerben Pennystocks oft in E-Mails als angeblichen Geheimtipp. Steigt der Kurs, verkaufen sie die Aktie. Das angebliche Schnäppchen entpuppt sich meist als wertlos.

Wo kann man Pennystocks handeln?

DemoWenn man Pennystocks handeln möchte, dann ist vor allem eins wichtig: Ein Broker mit geringen Handelsgebühren. So gibt es Anbieter, die nicht nach Handelsvolumen abrechnen, sondern nach der Anzahl der gehandelten Aktien.  Und Auch hier gibt es Broker, die geringe Gebühren verlangen und Bankhäuser, welche teilweise horrende Summen beim Handel von Penny Stocks verlangen.Ein Broker, der mit sehr geringen Gebühren punkten kann, ist Lynxbroker mit Sitz in den Niederlanden.

Das Unternehmen wurde bereits vor mehr als zehn Jahren in Amsterdam gegründet. Eigenen Angaben zufolge, beschäftigt das Unternehmen aktuell mehr als 100 Angestellte.  Ein Teil davon auch in Deutschland, denn neben diversen Zweigniederlassungen, wird auch ein Büro in Berlin unterhalten. Von hier aus erfolgt auch der Deutsche Kundensupport. Mehr als 30.000 Kunden vertrauen den niederländischen Finanzdienstleister. Und das hat gute Gründe. Zum Beispiel können hier US-amerikanische Aktien konkurrenzlos günstig gehandelt werden. Während bei einem bekannten deutschen Unternehmen beispielsweise Apple Aktien im Wert von 2500 $ mit 30 $ Gebühren zu Buche schlagen, veranschlagt der niederländische Anbieter gerade einmal 5 $ pro Halfturn.

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Lynxbroker bietet den Handel mit mehr als 10.000 Pink Sheets

Beabsichtigen Trader nun den Handel mit Pennystocks, die oft nur einen Wert von wenigen Cent aufweisen, so verlangt Lynxbroker  Gerade einmal einen US Cent pro Aktie. Es werden jedoch wenigstens 5 $ als Mindestgebühr erhoben. Zwar kann man nicht behaupten, dass sich der Broker auf den Handel von US Penny Stocks oder Pink Sheets spezialisiert hat,  dennoch wirbt der Anbieter damit offensiv auf seiner Webseite. So behauptete Anbieter von sich, über die größte Auswahl an US Penny Stocks zu verfügen und wirbt mit dem Handel von über 10.000 Pink Sheets. Über ein solches Angebot verfügt kein anderer Broker.

Anleger die sich für den Handel von Pennystocks über Lynxbroker entscheiden, können sich in Sicherheit wähnen. Ihre Einlagen sind bis zu einer Höhe von 48.000 £ geschützt. Da der Broker als IB von Interactive Brokers agiert, sind nicht nur die Kundengelder, sondern auch die Aktienepots geschützt. Diese immerhin mit bis zu 30 Millionen $ US-Dollar pro Person.

Fazit: Sollten Sie beabsichtigen mit Penny Stocks zu handeln, dann sollten Sie einen Broker wählen, der diese Aktien auch zu geringen Konditionen handeln lässt. Dabei sollte ein Anbieter gesucht werde, der entweder nach Handelsvolumen abrechnet oder wie Lynbroker nur wenige cent pro gehandelter Aktie verlangt.

Aktie des Monats - RWE

Fazit

Pennystocks sind hochspekulativ, sie bieten die Chance auf hohe Gewinne bei begrenzten Verlusten. Allerdings sind Verluste viel häufiger als Gewinne, insgesamt dürften die meisten Privatanleger Geld verlieren. Wer dennoch einsteigen will, sollte sich nicht auf angebliche Geheiminformationen aus Foren oder E-Mails verlassen und nur mit Geld spekulieren, dessen Verlust er problemlos verkraftet.

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