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Wie wird man Broker? 6 interessante Fakten zu den Voraussetzungen und dem Alltag eines Brokers

Wie wird man Broker?
Die Börse ist faszinierend. Kein Wunder, dass viele Menschen Broker oder Trader werden wollen. Aber wie wird man Broker und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Broker und einem Trader oder einem Börsenhändler? Und ist der Job als Broker wirklich so aufregend wie im Film? Diesen und weiteren Fragen werden wir uns in dem nachfolgenden Ratgeber widmen. Vielleicht kommt der Job ja tatsächlich für den einen oder anderen Leser in Frage.

Wie wird man Broker – Die Übersicht

  • Broker handeln im Auftrag von Kunden
  • Broker englischer Begriff für Makler
  • Trader können auch mit eigenem Geld handeln
  • Studium von Vorteil
  • Einstieg bei Bank oder Brokerhaus
  • Alternative freier Trader
Wie wird man Broker?

Wer hier arbeitet, hat es geschafft. Im Handelsraum der Deutschen Bank arbeiten zahlreiche hauptberufliche Trader. Foto: Deutsche Bank

1. Faszination Börse: Glamouröse Arbeit oder Stress?

zielgruppeWer sich für einen Job im Bereich Börse interessiert, der bekommt oft zu hören: „Du hast wohl zu viel Wallstreet gesehen?". Tatsächlich ist die Arbeit im Finanzbereich nicht immer so glamourös und aufregend wie im Film, schon gar nicht in Zeiten des Online-Bankings, in denen viele Banken nur noch die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen übernehmen.

Trotzdem gibt es viele gute Gründe, sich für die Börse zu interessieren. Denn hinter der Kursentwicklung stehen eine Reihe von Einflussfaktoren, nicht nur betriebswirtschaftliche Entscheidungen, sondern auch politische Entwicklungen, technische Neuerungen oder Psychologie und Soziologie. Allerdings ist nicht in jeder Position gleich viel davon zu spüren – und keinesfalls wird jeder so reich wie Warren Buffett.

Die Börse ist faszinierend, nicht nur für Spielernaturen, denn hier spiegeln sich zahlreiche Entwicklungen aus Wirtschaft und Gesellschaft.

2. Broker oder Trader: Was will ich werden?

handelsplattformWie wird man Broker oder Trader? Was ist denn nun was? (Was ist ein Broker?) Gibt es da Unterschiede? In Deutschland versteht man unter dem Begriff Broker meist ein Unternehmen, entweder ein auf den Wertpapierhandel spezialisiertes Handelshaus wie flatex oder auch eine Bank, die Brokerdienste anbietet, beispielsweise die ING DiBa. Selbst ein klassisches Bankhaus wie die Deutsche Bank kann gemeint sein, denn auch sie bietet Brokerdienste an. Dass die DAB Bank bei den Brokerwahlen immer an der Spitze war, ist auch nicht verwunderlich, da die DAB Bank weiter mit Top Konditionen für Neukunden ausgestattet ist.

Als Broker werden aber auch die Mitarbeiter dieser Handelshäuser bezeichnet. Klassischerweise wurden so nur die Kursmakler an einer angelsächsischen Börse genannt, heute verwendet man den Begriff allgemein für den Mitarbeiter eines Handelshauses, der Aufträge von Kunden ausführt. Man könnte den Begriff mit Makler übersetzen, allerdings dürfen deutsche Börsenmakler im Gegensatz zu Brokern klassischerweise keine Privatkunden bedienen.

ING DiBa Brokerage Bild

Auch Direktbanken wie die ING-DiBa bieten Brokerdienste. Die Wertpapierabwicklung ist aber überwiegend eine reine Verwaltungstätigkeit Foto: ING-DiBa Pressebild

Ein Broker trifft also selbst keine Anlageentscheidungen, sondern berät bestenfalls Großkunden bei ihren Investitionsentscheidungen. Ein Großteil der Mitarbeiter in den Wertpapierhandelsabteilungen ist aber mit reinen Verwaltungstätigkeiten befasst. Das gilt insbesondere für die Direktbanken, die kaum Beratung anbieten.

Dagegen treffen die Händler, auch als Trader bezeichnet, selbständig Anlageentscheidungen. Sie verwalten das Geld ihrer Kunden, spekulieren mit dem Kapital der Bank oder gar mit ihrem eigenen. Die Arbeit als Händler dürfte den Vorstellungen der meisten Interessenten also deutlich näher kommen als die als Broker. Deshalb sollte man bei der Frage: „Wie wird man Broker?" genau wissen, ob man selbständig Entscheidungen treffen oder nur Aufträge ausführen möchte.

Broker führen nur die Aufträge von Kunden aus. Bestenfalls bieten sie noch eine Beratung an. Trader treffen dagegen selbständig Handelsentscheidungen. Wer erste selbständige Entscheidungen treffen möchte, kann sich bei einem der nachfolgenden Anbietern ein Aktiendepot anlegen.

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Viele Wege führen zum Job als Trader oder Broker.

Einen Ausbildungsberuf „Börsenmakler" gibt es ebenso wenig wie ein entsprechendes Studium. Viele Wege führen zum Job als Trader oder Broker. Foto: Pressebild der Bundesagentur für Arbeit

3. Wie wird man nun Trader oder Broker?

anfaengerWer einen Blick auf die Stellenanzeigen wirft, wird kaum Anzeigen mit der Frage: Wie wird man Broker? finden. Jedoch werden häufig vor allem Stellen für Programmierer ausgeschrieben. Das ist auch kein Zufall, denn der Handel wird immer stärker von Computern bestimmt. Vor allem die stark wachsenden Online-Broker beschäftigen viele Informatiker. Allerdings hat die Tätigkeit oft nur teilweise mit dem zu tun, was sich Berufseinsteiger unter einem Job bei einem Brokerhaus vorstellen.

Eine geregelte Ausbildung als „Broker" gibt es nicht. Trotzdem lässt sich die Frage: „Wie wird man Broker?" beantworten. So führt der klassische Weg nach wie vor über eine Bankenlehre gefolgt von Weiterbildungen. Standard und Voraussetzung ist heute jedoch meist ein Studium – vor allem Betriebswirtschaftslehre oder Finanzwissenschaften dürfen als passend betrachtet werden. Einen Mittelweg aus Ausbildung und Uni-Studium bietet das Duale Studium, das von vielen Unternehmen angeboten wird und bei dem die Arbeit in der Bank mit einem Studium kombiniert wird, meist im Fach Betriebswirtschaft, Bankbetriebslehre oder Wirtschaftsinformatik.

Aber auch andere Ausbildungswege können zum Ziel führen, beispielsweise ein Studium der Volkswirtschaftslehre oder der Soziologie. Im angelsächsischen Raum spielt die Ausbildung kaum eine Rolle, viele Trader haben zuvor sogar Geschichte oder Literatur studiert. Wer sich für ein (nicht duales) Studium entschieden hat, für den folgt anschließend die Bewerbung bei einer Bank oder Investmentgesellschaft. Ein bisschen Erfahrung im Trading sollte man dann aber bereits vorweisen können. Auch klappt nicht immer der direkte Einstieg, womöglich steht am Anfang der Karriere erst einmal die Arbeit in einer anderen Abteilung.

Die Voraussetzungen in Deutschland und im EU-Ausland an einen Broker

Broker ist in Deutschland kein eigenständiger Beruf, sodass eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Finanzen unumgänglich ist. Die eigentliche Broker-Ausbildung findet dann innerbetrieblich in Form von Fortbildungen statt. Dabei gilt, dass nicht nur das fachliche Wissen der kaufmännischen Ausbildung von Vorteil ist, sondern auch ein gutes technisches Verständnis. Immer mehr Transaktionen finden über elektronische Handelsplattformen statt. Wer Broker im Ausland werden möchte, sollte zusätzlich über entsprechende Kenntnisse der englischen Sprache verfügen.

Der klassische Weg zum Trader oder Broker führt über eine Bankenlehre. Heute ist ein Studium aber meist Voraussetzung.

4. Demokonto eröffnen & Berufsbild antesten

DemoBevor die Entscheidung zu einer kaufmännischen Ausbildung oder einem dualen Studium fällt, kann ein kostenloses Demokonto bei einem Aktiendepot Demokonto eröffnet werden. Auf diese Wiese können erste Erfahrungen gesammelt werden.

Zu den konkreten Tätigkeiten des Brokers zählt unter anderem die korrekte Durchführung von Wertpapieraufträgen. Der Broker ist im weitesten Sinne ebenfalls Dienstleister und muss den Ansprüchen seiner Kunden gerecht werden. Dafür wird er vom Kunden eine Gebühr erhalten. Diese entfällt bei einem Demokonto zwar, allerdings kann der Broker-Sympathisant hier bereits testen, ob er den Wünschen vermeintlicher Kunden gerecht werden kann. Der Handel findet auch bei einem Demokonto unter echten Bedingungen statt. So kann schnell Geld gewonnen, aber auch verloren werden.

WEITER ZU FLATEX: www.flatex.de

Bein Online Handel mit Aktien, CFDS oder anderen Finanzinstrumenten kann der angehende Broker Eindrücke gewinnen und herausfinden, in welchem Bereich er die besten Erfolge hat. Denn nicht jedes Finanzinstrument lässt sich gleich handeln und folgt den gleichen Richtlinien. Die meisten Demokonten bieten zusätzliche Trading-Schulen an. Auf diese Weise kann ein Webinar besucht werden, um weitere Tipps zu erhalten.

Flatex bietet kostenloses Demokonto zum Üben an

Flatex Bester Online Broker: Er bietet seinen Kunden direkt zwei Demokonten an, mit denen sie erste Handelserfahrungen sammeln können. Das Demokonto ist dabei vollkommen kostenfrei und unverbindlich. Zusätzlich zum Demokonto können Kunden auch die Schulungsvideos des Anbieters nutzen. Das Demokonto verfügt über ein innovatives Panel-Design und bietet seinen Nutzern die höchste Flexibilität. Auf diese Weise kann der Handel unter echten Bedingungen geprobt werden. ohne dabei Echtgeldverluste hinnehmen zu müssen.

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5. Fazit: Wie wird man Broker?

Daumen_hochDer Weg zur Karriere als Broker oder Trader ist nicht einfach. Eine geregelte Ausbildung gibt es nicht, meist führt der Weg über ein Studium und einen Job bei der Bank. Auch die Unternehmen im Forex Broker Vergleich eignen sich als potenzielle Arbeitgeber. Das Studienfach muss nicht zwangsläufig Betriebswirtschaftslehre sein, aber natürlich erleichtert ein BWL-Studium mit Schwerpunkt auf Finanzmärkten den Einstieg. Daneben bietet der Bankbereich einige Alternativen, beispielsweise in der Beratung. Zu guter Letzt bleibt die Möglichkeit, das Trading als reines Hobby zu betreiben. Geld lässt sich so auch verdienen, allerdings sollte man nicht darauf vertrauen, dass man von den Erträgen auch leben kann. Um erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, eigen sich darüber hinaus die diversen Demokoten, die von Online Brokern angeboten werden. Mit diesen können erste Eindrücke im Handel unter echten Bedingungen gesammelt werden. Demokonten werden unter echten Bedingungen angeboten, einzig der Verlust des Geldes ist hierbei fiktiv. Auf diese Weise können erste Erfahrungen gesammelt werden, wodurch der angehende Broker testen kann, ob es eine berufliche Perspektive gibt, oder es weiterhin ein Hobby bleiben sollte. Wir hoffen wir konnten Ihnen die Frage: „Wie wird man Broker?" so gut wie möglich beantworten. Sollten Sie nun noch wissen wollen, welcher Online Broker ist der Beste? Dann lesen Sie einfach weitere Beiträge auf aktiendepot.com.

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