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comdirect Ordergebühren 2018: comdirect Gebühren & Kosten im Vergleich

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Die comdirect Ordergebühren setzen sich aus zwei Komponenten zusammen, einem Festbetrag und einer prozentualen Gebühr. Für Kleinanleger interessant sind allerdings vor allem die comdirect Gebühren in Form einer Mindestgebühr. Bei der Wahl eines Brokers kommt es allerdings nicht ausschließlich auf die Gebühren an. Auch das Produktangebot und die Servicequalität sind von entscheidender Bedeutung.

comdirect Ordergebühren im Überblick

  • Kombination aus Pauschale und prozentualer Gebühr
  • Mindestgebühr und Höchstgebühr
  • Börsengebühren können hinzu kommen
  • Sonderregelungen im ersten Halbjahr
  • Ab dem vierten Jahr eventuell Grundgebühren

comdirect – die Direktbank im Überblick

comdirect wurde im Jahr 1994 gegründet. Nur ein Jahr später erfolgte dann der eigentliche Markteintritt. Von Anfang an fokussierte sich die Direktbank auf Tagesgeldkonten und Brokerage. Schon im Jahr 1996 wurde das Online-Banking eingeführt. Über 80 % der Aktien des Unternehmens sind im Besitz der Commerzbank.

  • Sitz in Quickborn
  • Reguliert durch die deutsche BaFin
  • Tochter der Commerzbank
  • Mehr als 1.000 Mitarbeiter
  • Über 2,7 Millionen Privat- und Geschäftskunden

WEITER ZUR COMDIRECT: www.comdirect.de

Berechnung der Gebühr


Erster Bestandteil der comdirect Ordergebühren ist eine Pauschale von aktuell 4,90 Euro. Dieses Grundentgelt fällt unabhängig von der Höhe des Auftrags an. Hinzu kommt eine prozentuale Gebühr von 0,25 Prozent des Odervolumens, also dem Wert des Kauf- oder Verkaufsauftrags. Werden beispielsweise Aktien im Wert von 4.000 Euro gekauft, berechnen sich die Gesamtkosten als 4,90 Euro (Grundgebühr) + 10,00 Euro (0,25 Prozent von 4.000 Euro), liegen also bei 14,90 Euro.

Allerdings gibt es Höchst- und Mindestgrenzen. Mehr als 59,90 Euro muss niemand für einen Trade zahlen. Umgekehrt berechnet comdirect für jede Transaktion mindestens 9,90 Euro. Alle Käufe und Verkäufe bis zu einem Volumen von 2.000 Euro kosten daher 9,90 Euro, ab 22.000 Euro 59,90. Dazwischen wird die comdirect Ordergebühr nach dem obigen Schema berechnet.

Weitere comdirect Gebühren und Sonderregelungen

bonusEine Ausnahme von der Regelung für die comdirect Ordergebühren gibt es im ersten halben Jahr. Dann liegt die Mindestgrenze bei 4,95 Euro. Anders als beim Konkurrenten Consorsbank, einem der günstigsten Anbieter im Aktiendepot Kosten Vergleich, handelt es sich aber nicht um eine ermäßigte Gebühr, sondern nur um einen verringerten Mindestumsatz. Wer beispielsweise für 1.000 Euro Wertpapiere kauft, zahlt die Grundgebühr von 4,90 Euro plus 2,50 Euro und damit nur 7,40 Euro statt die ab dem siebten Monat berechnete Mindestgebühr von 9,90 Euro.

Hinzu können Börsengebühren kommen, die von den Wertpapierbörsen erhoben und von comdirect an die Kunden weitergereicht werden. Auch bei Käufen an ausländischen Börsen können weitere Kosten hinzukommen.

Depot Comdirect

Das Depot bei Comdirect

Besondere Konditionen gibt es außerdem für Viel-Trader. Wer im Vorhalbjahr mindestens 125 Käufe oder Verkäufe getätigt hat, erhält im folgenden halben Jahr einen Rabatt von 15 Prozent auf die comdirect Ordergebühren. Auch die Mindest- und die Höchstkosten werden um 15 Prozent abgesenkt.

Grundgebühren und Sparplanentgelte

geldboerseIn den ersten drei Jahren entfällt die Grundgebühr. Ab dem vierten Jahr können aber Kosten in Höhe von aktuell 1,95 Euro pro Monat anfallen. Gebührenfrei bleibt das Depot, wenn im Quartal mindestens zweimal Wertpapiere gekauft oder verkauft werden. Auch solange parallel ein Girokonto bei der comdirect bank besteht, bleibt das Depot kostenfrei.

Die dritte Möglichkeit, keine Grundgebühren zu zahlen, ist die Einrichtung eines Sparplans. Wer mindestens 25 Euro pro Monat spart, zahlt generell keine comdirekt Ordergebühren. Außerdem bietet comdirect mindestens 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von Fonds, einige werden sogar ohne Aufschlag verkauft. Börsengehandelte Fonds (ETFs) werden ohne Aufschlag verkauft, allerdings wird dann comdirect Ordergebühren von 1,5 Prozent des Ordervolumens berechnet, sprich mindestens 4,90 Euro.

WEITER ZUR COMDIRECT: www.comdirect.de

Der Broker comdirect im Test

Die comdirect Ordergebühren liegen im Mittelfeld. In Sachen Qualität kann der Broker aber zu den führenden Unternehmen innerhalb Deutschlands gezählt werden. Die Bank wurde 1994 als reine Direktbank gegründet und fokussiert sich seitdem auf die Bereiche Brokerage, Banking und Beratung. Insgesamt vertrauen comdirect mehr als 1,5 Millionen Privatkunden.

  • Service und Anlageberatung:

    comdirect sieht sich selbst als Leistungsbroker. Entsprechend umfangreich ist das Serviceangebot des Unternehmens. Die Mitarbeiter des Supports sind rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche telefonisch erreichbar. Zusätzlich kann das Team auch per Mail kontaktiert werden.
    Darüber hinaus bietet comdirect die Anlageberatung PLUS an. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus intensiver persönlicher Beratung und hochentwickelter Software-Analytik. Aufgrund des Umfangs der Beratung wird ein pauschales Honorar fällig. Vor dem Hintergrund der qualitativ hochwertigen Beratung kann sich die Investition allerdings mehr als bezahlt machen. Zudem erfolgt die Empfehlung von Wertpapieren unabhängig vom Emittenten. Zusätzlich werden Kunden dank einer ständigen, systemgestützten Portfolioüberwachung informiert, sobald Handlungsbedarf besteht.

Überblick des Services von Comdirect

Der Service von Comdirect

  • comdirect als CFD-Broker:

    Im Gegensatz zu vielen anderen Direktbanken hat comdirect viele CFDs im Angebot. Über 1.200 Differenzkontrakte können auf Währungen, Anleihen, Futures, Rohstoffe, Indizes und Aktien abgeschlossen werden. Die Margin beginnt ab einem Prozent, der maximale Hebel beträgt folglich 1:100.

  • Aktien- und Fondshandel bei comdirect:

    comdirect bietet neben CFDs auch klassische Finanzprodukte an. Der Aktienhandel ist an allen deutschen und vielen internationalen Handelsplätzen möglich. Ein besonderes Augenmerk liegt im Bereich der Fonds. Über 10.000 Produkte von 150 unterschiedlichen Gesellschaften sind verfügbar. Teilweise werden Rabatte von bis zu 100 % auf den Ausgabeaufschlag gegeben. comdirect empfiehlt seinen Kunden dabei bestimmte „FondsDiamanten“. Dabei handelt es sich um rund 20 ausgewählte Fonds, die nach strengen Kriterien ausgewählt wurden und über ein Morningstar-Rating von mindestens vier Sternen verfügen müssen. Die Fonds werden alle drei Monate von den internen Experten des Brokers neu bewertet.

Comdirect CFD Handel

Comdirect ist vor allem als Aktienbroker bekannt, bietet in Zusammenarbeit mit der Commerzbank aber auch CFDs.

  • ETFs: Sparpläne teilweise ohne comdirect Gebühren

    ETFs sind bei comdirect ebenfalls in großer Anzahl verfügbar. Mehr als 1.000 Produkte bietet das Unternehmen in dieser Kategorie an. Über 150 ETFs sind dabei sogar sparplanfähig. Wird ein ETF als Sparplan ausgeführt, entstehen dem Anleger hierfür keinerlei comdirect Gebühren. Fast alle ETFs sind grundsätzlich auch außerbörslich handelbar. Eigens für den ETF-Handel stellt comdirect Kunden das Informationsportal ETF-Informer zur Seite. Hierüber können die Fonds nach unterschiedlichsten Kriterien gefiltert werden. Trader finden so den passenden ETF für jede Anlageidee.

  • Zertifikate bei comdirect:

    Im LiveTrading können bei comdirect nahezu alle Zertifikate von namhaften Emittenten gehandelt werden. Mehr als 375.000 Produkte stellt das Unternehmen zur Verfügung. Rund 150 hiervon können zusätzlich als Sparplan genutzt werden. Die Zertifikate können bei comdirect auch börslich entweder in Stuttgart oder Frankfurt gehandelt werden.
    comdirect informiert Anleger auf Wunsch regelmäßig über Neuemissionen von Zertifikaten. Zusätzlich können die Zertifikate – genau wie ETFs auch – über ein spezielles Programm nach bestimmten Kriterien gefiltert werden.

  • Daytrading und außerbörslicher Handel:

    comdirect unterstützt Viel-Trader durch ein attraktives Rabattprogramm. Dieses greift ab 125 durchgeführten Trades pro Halbjahr. Ab dann erhalten Anleger 15 % Rabatt auf die Ordergebühren für neue Positionen. Zudem sind Flat-Fee-Modelle für Heavy Trader verfügbar, die ab 1.250 Trades pro Halbjahr gebucht werden können.
    Außerbörslicher Handel ist beim Broker über comdirect LiveTrading möglich. Anleger können hierüber bei den angebundenen Handelspartnern nahezu jedes Wertpapier handeln. Orders werden sofort und mit direkten Kurszusagen durchgeführt.

  • Zusatzleistungen:

    comdirect erfüllt Anlegern nahezu jeden Wunsch. Trader können auf eine Vielzahl von Produkten und ein breit gefächertes Informationsangebot rund um die Geldanlage zurückgreifen. Damit einhergehend bietet comdirect seinen Kunden ein breites Angebot von nützlichen Tools auf der Internetseite an. Privatanleger können etwa das leistungsstarke Kursinformationssystem comdirect TraderMatrix nutzen. Aber auch die Kombinationsorder One Cancels Other kann sich als äußerst nützlich erweisen. Zudem sind alle Realtime-Kurse kostenlos verfügbar.

comdirect ist kein Discount-Broker, sondern setzt auf eine individuelle Beratung und ein breites Produktangebot. Trader profitieren beim Broker von vielen Vorteilen wie kostenlosen Realtime-Kursen, kompetenten Servicemitarbeitern und der uneingeschränkten Möglichkeit zum außerbörslichen Handel.

comdirect Ordergebühren – diese Handelsplattformen erhalten Sie

Im vorherigen Test wurden die Handelsplattformen bei comdirect nicht berücksichtigt. Aufgrund des großen Umfangs und der Vielfältigkeit der Software wird diese im Folgenden detailliert vorgestellt.

  • TraderMatrix:

    TraderMatrix ist das Kursinformationssystem von comdirect. Es verwendet die Push-Technologie und stellt Tradern so Realtime-Kursinformationen zur Verfügung. Gegen ein gewisses Entgelt können dabei umfangreiche Informationen von verschiedensten Börsenplätzen weltweit dazu gebucht werden. Die TraderMatrix kann von Anlegern zudem dazu genutzt werden, die Ordermaske direkt befüllen zu lassen und situationsgenau an der Börse zu traden.

Protrader comdirect

Der Protrader nicht nur für professionelle Händler

  • ProTrader:

    Wie der Name bereits vermuten lässt, richtet sich der ProTrader an professionelle Anleger. Allerdings ist die Software wenig umfangreich und beschränkt sich auf das Wesentliche. So sollen Trader schnell und direkt Traden können. Alle relevanten Orderfunktionen sind mit einem einzigen Mauskluck erreichbar. Es ist möglich, den ProTrader mit der TraderMatrix zu verknüpfen.

  • Options & Futures Trading:

    Optionen auf euronotierte Aktien und Indizes können über eine eigene Plattform gehandelt werden. comdirect bietet seinen Kunden hierfür eine sehr leistungsstarke und komplett browserbasierte realtime Handelsplattform an. Die Aufgabe von Orders ist direkt aus dem Realtime Chart heraus möglich. Die Trading Plattform glänzt vor allem durch seine intuitive Bedienung. Aber auch der Funktionsumfang und die individuelle Konfigurierbarkeit überzeugen Trader. Die Software ist nicht nur über den PC, sondern auch für Smartphones verfügbar.

Die Handelssoftware von comdirect wirkt ausgereift. Dank individueller Einstellungsmöglichkeiten kommen sowohl Anfänger und Fortgeschrittene als auch Profis voll auf ihre Kosten.

WEITER ZUR COMDIRECT: www.comdirect.de

comdirect Erfahrungen im Fazit: comdirect Gebühren im oberen Mittelfeld

ausrufezeichenIm Depotgebühren Vergleich liegt der Broker aus dem Hamburger Umland im Mittelfeld. Positiv sind aber der gute Service mit vielen Extras wie Rückrufservice oder Apps für das mobile Trading und die Anbindung an die Commerzbank.

Auch das Produktangebot kann sich sehen lassen. Besonders in den Bereichen Fonds und CFDs sind eine Vielzahl von unterschiedlichen Assets verfügbar. Zusätzlich überzeugt auch die Handelsplattform mit ihren vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.

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