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Comdirect Ordergebühren im Ausland: Informieren Sie sich über die aktuellen Kosten & Konditionen

Eine monatliche Grundgebühr gibt es bei Comdirect für aktive Trader nicht, bezahlt wird nur für Käufe und Verkäufe von Wertpapieren. Dabei kennt der Broker aus dem Hamburger Umland zwei Komponenten, einen Grundbetrag und einen prozentualen Aufschlag. Auch die Mindest- und Höchstgebühren sowie die Kosten für Auslandstransaktionen sollte man aber kennen.

Comdirect Webseite

Die Webseite von Comdirect

Die Comdirect Ordergebühren im Überblick

  • Grundbetrag pro ausgeführter Order
  • Prozentualer Zuschlag je nach Orderwert
  • Mindest- und Höchstgebühr beachten
  • Comdirect Odergebühren Ausland 3 Euro teurer
  • Ab 125 Trades Rabatt
  • 3 Jahre keine Grundgebühr, dann ab 2 Trades pro Quartal frei
  • Dauerhaft kostenfrei mit Girokonto oder Sparplan
Weiter zu comdirect: www.comdirect.de

So werden die comdirect Ordergebühren berechnet

ausrufezeichenWie bei vielen Brokern üblich setzt sich die Ordergebühr aus einem festen Sockelbetrag und einem prozentualen Zuschlag zusammen, der vom Wert des Kaufs oder Verkaufs abhängig ist. Je höher der Transaktionswert, desto höher sind damit auch die Kosten, allerdings sind durch den Pauschalbetrag kleine Aufträge in Relation zum Orderwert deutlich teurer.

Gut erklären lässt sich das an einem Beispiel. Angenommen die Mindestgebühr liegt bei 4,90 Euro, der prozentuale Zuschlag bei 0,25 Prozent. Bei einem Auftragswert von 5.000 Euro beträgt der Zuschlag damit 12,50 Euro (0,25 Prozent von 5.000 Euro). Gemeinsam mit den 4,90 Euro Grundgebühr müssen also 17,40 Euro bezahlt werden.

Für besonders kleine Aufträge gibt es eine Mindestgebühr, sehr große Käufe und Verkäufe profitieren von der Höchstgebühr. Für das Setzen von Limits werden keine gesonderten Kosten berechnet.


Zusätzlich zur Grundgebühr wird ein prozentualer Zuschlag berechnet.

Attraktive Konditionen für Neukunden

geldscheineDas Depot kann drei Jahre kostenlos genutzt werden und bleibt danach gebührenfrei, wenn mindestens zwei Transaktionen pro Vierteljahr ausgeführt werden. Auch wer mindestens 25 Euro pro Monat in einen Sparplan einzahlt oder ein Girokonto bei der Direktbank eröffnet, kann das Depot über die drei Jahre hinaus gebührenfrei nutzen. Wird keine der beiden Bedingungen erfüllt, berechnet der Broker nach Ablauf der drei Jahre monatliche Gebühren, die aber relativ moderat sind. Verfügt man bereits über ein Depot und ist mit den Konditionen nicht ganz zufrieden, kann es sich also durchaus lohnen, einen comdirect Depotübertrag vorzunehmen.

Eine weitere Vergünstigung für Neukunden ist der Verzicht auf die Mindestgebühr im ersten halben Jahr. Der Preis für eine Transaktion wird dann nur aus der festen Pauschale und einem prozentualen Zuschlag von aktuell 0,25 Prozent berechnet.

Besonders aktive Händler profitieren außerdem von Rabatten. Voraussetzung dafür ist, dass in einem Halbjahr mindestens 125 Aufträge ausgeführt werden. Dann erhalten Trader im folgenden Halbjahr einen Gebührennachlass von 15 Prozent.


Bei Neukunden verzichtet comdirect drei Jahre auf Depotkosten und sechs Monate auf eine Mindestgebühr.

Gebühren anderer Finanzdienstleister

DemoAndere Finanzdienstleister, deren Produkte oder Dienstleistungen Comdirect vermittelt oder auf diese zurückgreift, können ebenfalls Gebühren erheben. Das sind beispielsweise Börsen, aber auch Fondsgesellschaften. Diese sind in dieser Gebührenkalkulation nicht enthalten und werden zusätzlich berechnet.

Anleger sollten vor allem vor der ersten Order an einer ausländischen Börse oder eines Fonds genau nachsehen, welche Fremdgebühren möglicherweise anfallen. Teilweise werden einzelne Aktien an verschiedenen Börsen gehandelt, die unterschiedlich hohe Gebühren erheben. Dann lässt sich durch die Wahl eines günstigen Handelsplatzes ebenfalls Geld sparen.

Neben Gebühren von Börsen und Fondsanbietern fällt beim Kauf von Wertpapieren an ausländischen Börsen noch eine zusätzliche Auslandsgebühr an, die von Comdirect zusätzlich erhoben wird.


Zu den Comdirect Odergebühren kommen Kosten von Drittanbietern hinzu, beispielsweise Börsengebühren.

Gebühren bei Sparplänen

strategieComdirect bietet auf jeden verfügbaren Fond mindestens 50% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag (Agio), wenn er Teil eines Sparplans ist, in den mindestens 25 Euro eingezahlt werden. Bei ausgewählten Fonds verzichtet Comdirect ganz auf Gebühren.

Alternativ lassen sich börsengehandelte Fonds besparen (ETFs), für die keine Ausgabegebühren anfallen. Auf die üblicherweise berechneten Ordergebühren gibt Comdirect einen deutlichen Rabatt, der Pauschalbetrag entfällt, dafür gilt ein erhöhter prozentualer Aufschlag. Der ist aber gedeckelt, so dass der Kauf eines ETFs im Rahmen eines Sparplans immer günstiger ist als ein regulärer Kauf. Bedenken sollten Händler, dass das Ansparen eines festen Betrags auf einem Tagesgeldkonto oder Sparbuch und die einmalige Investition in ein Wertpapier günstiger sein können als die monatliche Einzahlung in einen Sparplan, da dann nur einmalig Gebühren anfallen. Allerdings hat ein monatlicher Sparplan den Vorteil, dass das Risiko gestreut wird und ist deshalb meist auch bei ingesamt höheren Gebühren die bessere Wahl.

Auch hier hilft ein Beispiel. Wer monatlich 500 Euro in einen ETF-Sparplan einzahlt und dafür eine Gebühr von 4,90 Euro entrichten muss, der spart gegenüber einem monatlichen Kauf ohne Sparplan deutlich Gebühren. Noch billiger wäre aber das Ansparen auf einem Tagesgeldkonto und die einmalige Investition. Allerdings liegt das Geld dann mitunter fast ein Jahr auf einem niedrig verzinsten Konto. Außerdem besteht die Gefahr, dass zum Kaufzeitpunkt die Kurse gerade besonders hoch sind. Dieses Risiko wird durch einen monatlichen Kauf reduziert.

Wer mindestens 25 Euro in einen Sparplan einzahlt, der muss keine Depotgebühren zahlen und erhält besondere Konditionen beim Kauf von Fonds.

Comdirect Odergebühren Bild

Foto: comdirect

Serviceleistungen der Comdirect

NewsMit dem Comdirect Depot kann eine Beratung hinzugebucht werden, für sie wird 0,05 Prozent des Depotwerts als Gebühr berechnet. Es müssen jedoch in jedem Fall mindestens 24,90 Euro entrichtet werden, um diesen Service nutzen zu können. Auf einen Anlagebetrag von 100.000 Euro wären das 50,00 Euro im Monat. Wenn die Erfolgsbilanz um nur einen Prozentpunkt pro Jahr verbessert werden kann, hätte der Anleger neben den Kosten immer noch 400 Euro Gewinn erwirtschaftet. Bei geringem Depotwert lohnt sich die Beratung dagegen kaum.

Der Anleger kann auch kostenlose Extras nutzen und beispielsweise Tools für seine Wertpapieranalyse einsetzen. Neben einzelnen Wertpapieren kann das ganze Depot unter die Lupe genommen werden. Oft ist es sinnvoll Wertpapiere zu kaufen, die ihre Werte unabhängig zueinander bilden. Die Analyse untersucht hier das sogenannte Klumpenrisiko, also die Gefahr, dass zu viele Wertpapiere im Depot liegen, deren Wertentwicklung stark korreliert. Besser ist es, auch in Anlageklassen zu investieren, deren Wert steigt, wenn andere gerade fallen. Häufig kann es helfen, nach einer Depotanalyse die erkannten Defizite auszugleichen, um bei den nächsten Börsenturbulenzen weniger an Boden zu verlieren oder sogar als Profiteur aus allem heraus gehen zu können.

Für Vieltrader wurde eigens die Handelsplattform „Protrader“ entwickelt. Es finden sich dort Funktionen wie „One-Click-Order“ oder die „Session-TAN“. Mit einer TAN meldet sich der Trader einmal an, um dann für die ganze Sitzung nicht jedes Mal eine TAN für eine neue Transaktion eingeben zu müssen. Für den Kauf in Auslandswährungen kann das Stop-Limit sich automatisch an Währungsschwankungen anpassen. Es können sogar zwei Orderanweisungen aneinander gekoppelt werden oder auch zwei Anweisungen für einen Wert abgegeben werden, um je nach Entwicklung eine davon auszuführen. Damit alles noch einfacher wird, kann der Anleger direkt mit Ordervorlagen arbeiten.


Der Service der Comdirect geht über das Angebot anderer Direktbanken hinaus.

Weitere Leistungen

VorteileTrader können mit einem Comdirect Depot weit mehr als nur die Kurse beobachten, kaufen oder verkaufen. Sie können den EUREX Terminhandel für sich entdecken, CFDs handeln sowie Options- und Wandelrechte ausüben. Es können zudem Fremdwährungen erworben werden, um im Comdirect Depot mit ausländischem Geld zu investieren. Hierbei wird eine Umtauschgebühr von einem Prozent berechnet. Bei speziellen Wünschen, die marktüblich sind, können Kunden den Support anfragen, ob die Leistung auch von Comdirect angeboten wird. Ein weiterer Servicepunkt wäre die Möglichkeit, bei Streitigkeiten zwischen der Comdirect und dem Anleger eine kostenlose außergerichtliche Schlichtung mit einem unabhängigen Ombudsmann zu versuchen. In der Regel lässt sich für den Anleger ohne Kosten alles zufriedenstellend klären.

Insgesamt geht das Angebot der Comdirect Bank weit über das hinaus, was andere Broker an Service bieten. Dazu zählt auch, dass es sich bei dem Geldinstitut um eine breit aufgestellt Bank handelt, die auch andere Sparprodukte wie Fest- und Tagesgeld, Versicherungen und Kredite anbietet.


Comdirect bietet zahlreiche weitere Leistungen, etwa den Kauf von Wertpapieren in einer Fremdwährung.

Fazit zum Comdirect Depot

Die Gebühren der Comdirect Bank liegen im mittleren Bereich. Wer seltener als zwei Mal im Quartal Wertpapiere kauft oder verkauft und nicht in einen Sparplan einzahlt, muss ab dem vierten Jahr allerdings Gebühren zahlen. Dafür ist das Serviceangebot auch über dem Durchschnitt.

Weiter zu comdirect: www.comdirect.de

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