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Was kostet ein Aktiendepot? Aktiendepot Kosten und Gebühren im Vergleich

Was kostet ein Aktiendepot?Was kostet ein Aktiendepot – mit dieser Frage wird jeder Anleger konfrontiert. Es spielt an dieser Stelle keine Rolle, ob man zum ersten Mal ein Depot eröffnet oder nicht. Die Gebühren und Aktiendepot Kosten sowie Orderentgelte haben auch für Profis Gewicht. Was kostet mich ein Aktiendepot ist also kein Punkt, der nur Einsteiger berührt. Unsere Redaktion fasst hier praktische Tipps für alle Zielgruppen zusammen. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche Aspekte wie die Depotführungsgebühr. Gerade Details können entscheiden dafür sein, wie ein Broker im Aktiendepot Vergleich abschneidet.


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Aktiendepot Kosten- Was ist zu beachten Faktencheck:

  • ohne Aktiendepot kein Wertpapierhandel möglich
  • Eröffnung heute bei Brokern allgemein online
  • Depotführungsgebühr entfällt oft
  • für Serviceleistungen werden Gebühren erhoben
  • Provision für Aktien Order als Festpreis oder prozentual vom Ordervolumen
  • Handelsplatzentgelte variabel

1. Wertpapierdepot: Das Tool zum Online-Trading

Für viele Haushalte und Sparer waren die letzten Monate und Jahre eine sprichwörtlich bittere Pille. Mini-Zinsen haben dazu geführt, dass man teils eine Negativrendite erspart hat. Renditen, wie sie derzeit mit Wertpapieren an den Börsen zu erreichen sind, kann man nur träumen. Der Trend geht daher klar in Richtung Kapitalanlage. Wie sehen die Voraussetzungen hierfür aus?

Mit hohem Hebel handeln

Generell sollte jeder Beginner Ehrgeiz mitbringen und sich mit Wirtschaftsindikatoren und Fachwissen beschäftigen. Parallel braucht es noch etwas ganz anderes – ein Aktiendepot. Dahinter verbirgt sich das eigentliche Werkzeug, mit welchem Wertpapiere, wie:

  • Aktien
  • CFDs
  • Futures
  • Optionsscheine

gehandelt werden.

Die Wertpapiere werden an dieser Stelle im Regelfall nicht physisch hinterlegt. Vielmehr ist das Depot ein Konto, über welches Einlagen und Entnahmen – also Wertpapierverkäufe – gebucht werden. Zum Depot gehört heute in aller Regel noch ein Verrechnungskonto. Hierüber wird sichergestellt, dass Anlegern ausreichend Guthaben für den Handel zur Verfügung steht – und sich beispielsweise die Marginanforderungen für gehebelte Produkte erfüllen lassen.

Das Depot kann heute aber noch mehr. Gerade in Bezug auf Handelsplattformen, Chart-/Chartanalysesoftware und Tutorials haben die Depots und Broker – im Vergleich zur Vergangenheit – einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Hier geht es heute darum, dem Anleger eine gewisse „Komfortzone“ einzurichten, aus welcher heraus Handelsentscheidungen auch in Echtzeit umgesetzt werden können.

geldscheineOhne Depot ist kein Wertpapierhandel möglich. Diese Erkenntnis ist nicht neu. In den letzten Jahren haben sich die Aktiendepots aber verändert. Welches Depot eröffnet wird, hängt heute zunehmend davon ab, welche Tools fürs Trading seitens des Brokers zur Verfügung stehen. Und es geht auch darum, wie einfach der Anbieter Beginnern den Einstieg ins Trading macht.

2. Aktiendepot Kosten: Wird schon die Depoteröffnung teuer?

Der erste Schritt zum Einstieg in den Wertpapierhandel ist die Eröffnung eines Aktiendepots. Soviel dürfte jedem Beginner inzwischen klar sein. Als Einsteiger steht man vor einer Vielzahl „Fragezeichen“. Dazu gehört auch die Frage: Was kostet mich ein Aktiendepot? Und was ist ein Depotwechsel? Manch ein Beginner fürchtet, bereits für die Eröffnung zur Kasse gebeten zu werden – etwa ähnlich einem Jahresabo.

An dieser Stelle können wir diese Befürchtungen zerstreuen. Broker erheben für die Eröffnung im Regelfall keine Gebühren nur für die Depoteröffnung. Die Einrichtung von Depot und Verrechnungskonto bleibt unseren Erfahrungen nach kostenfrei.

Hintergrund: Sowohl die Depotführungsgebühr als auch die eigentlichen Orderkosten werden nach Eröffnung des Depots – für den jeweiligen Zeitraum bzw. die betreffende Order – vom Guthaben des Verrechnungskontos abgezogen.

Die Eröffnung eines Aktiendepots ist heute kein großes Hindernis mehr. Broker wie die Consorsbank, OnVista oder der Depot Testsieger 2018, DEGIRO, zeigen, dass die Registrierung sogar online innerhalb weniger Minuten möglich ist. Die Befürchtung einiger Einsteiger an dieser Stelle bereits zur Kasse gebeten zu werden, ist aus unserer Sicht unbegründet. Im Rahmen der Eröffnung fallen daher keine Aktiendepot Kosten an.

3. Depotverwaltung: Augen auf bei der Depotführung

Beim Thema Aktiendepot Kosten sind zwei Punkte entscheidend:

  • die Depotführung
  • die Orderkosten.

Letztere betrachten wir an anderer Stelle separat. Was hat es mit der Depotverwaltung auf sich? An diesem Punkt denken Anleger zuerst an die Depotführungsgebühr. Dieser Gedanke ist durchaus berechtigt, geht in der Praxis aber nicht weit genug.

Hintergrund: Die Zeiten, in denen Broker durch die Bank mit Depotführungsgebühren arbeiteten, sind schon seit einiger Zeit vorbei. Heute gehört es zu den wesentlichen Merkmalen eines modernen Wertpapierdepots, dass die Entgelte zur Depotführung entfallen. Im Depotvergleich können sich Anleger von dieser Entwicklung überzeugen. Hier sind kaum noch Anbieter mit Depotführungsgebühren vertreten.

s Broker Konditionen, Aktiendepot Kosten

sBroker – Preise für Depotverwaltung und Serviceleistungen

Tipp: In der Praxis hat sich – neben dem Verzicht auf die Depotführungsgebühr – ein weiteres Modell etabliert. Hier entfallen die Entgelte unter bestimmten Bedingungen. Beispiel sBroker. Die 2,95 Euro Depotführungsgebühr werden bei:

  • einer Wertpapiertransaktion je Monat oder
  • einem Vermögensbestand von 10.000 Euro

gestrichen.

ausrufezeichenAber: Die Kosten der Depotverwaltung gehen über die Depotführungsgebühr deutlich hinaus. Um dies zu erkennen, muss der Trader einen Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis werfen. Hier führen die Broker für ganz unterschiedliche Service- und Dienstleistungen Gebühren auf. Dazu gehören unter anderem:

  • die Auslieferung von Wertpapieren
  • die Ausübung von Rechten oder Optionsscheinen usw.
  • das Anfertigen von Kopien
  • der Postversand
  • die Ersatzsteuerbescheinigung

Wie teuer kann ein Depot an dieser Stelle im Einzelnen werden? Die Broker unterscheiden sich an diesem Punkt deutlich. Bei sBroker kostet etwa:

  • eine Rücklastschrift – 7,50 Euro
  • eine Ersatzsteuerbescheinigung – 14,90 Euro
  • der Postversand freiwilliger Teile des Jahresendreportings – 19,95 Euro.

Spätestens an diesem Punkt sollte deutlich werden, worauf Anleger – egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener – achten sollten.

Aktiendepot Kosten entstehen an unterschiedlicher Stelle. Die Depotführungsgebühr ist heute bei vielen Brokern kein Thema mehr. Dies mit einer komplett kostenfreien Depotverwaltung gleichzusetzen, ist allerdings falsch. Verschiedene Leistungen lassen sich die Broker heute nach wie vor bezahlen.

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4. Transaktionskosten: Hier kann das Depot wirklich teuer werden

An diesem Punkt wird es für Anleger besonders spannend – egal, ob es sich hier um den fortgeschrittenen Trader oder Einsteiger handelt. Welche Überraschungen sollte man auf dem Schirm haben? Prinzipiell gilt beim Thema Depot, dass die Depotführung bzw. das Entgelt für dessen Verwaltung ärgerlich ist. Aber: Es handelt sich hierbei um einen Posten, welche in aller Regel bezüglich der Höhe überschaubar bleibt.

Deutlich mehr Einfluss auf die Kosten der Geldanlage – und damit auch deren Rendite – haben die Transaktionskosten. Letztere wird man im Alltag auch als:

  • Orderentgelt
  • Orderprovision
  • Trading Fee usw.

antreffen. In der Praxis meint aber jeder dieser Begriffe ein und dasselbe. Es geht um jene Gebühren, welche der Broker für die Orderausführung berechnet – und anschließend vom Guthaben auf dem Verrechnungskonto einzieht.

DEGIRO Konditionen

DEGIRO überzeugt durch besonders attraktive Konditionen

Heute haben sich an dieser Stelle zwei grundlegende Modelle etabliert. Einmal sind Broker am Markt anzutreffen, die Orderprovisionen anteilig berechnen. Das Ganze besteht dann aus:

  • Mindest-Ordergebühr
  • Orderprovision (in Prozent)

Beispiel: Ein Broker verlangt einen Provisionssatz von 0,25 Prozent, aber mindestens 6,99 Euro für den Handel im Inland. Die obere Grenze für die Gebühr liegt bei 16,99 Euro. Hier wird für Trades mit einem Volumen unterhalb 2.796 Euro immer die Mindest-Ordergebühr berechnet. Bis 6.796 Euro zieht der Broker die Orderprovision ein und darüber hinaus die Maximalprovision.

Modell Nr. 2 beruht auf eine Festpreisstruktur. Hier orientieren sich die Broker an bekannten „Flatrate-Modellen“. Eine Inlandsorder kostet beispielsweise immer 5,99 Euro – egal, welches Volumen der Anleger handelt.

Wichtig: Die Orderprovisionen sind nicht der einzige Kostenfaktor im Handel. Handelsplatzentgelte gehören genauso dazu wie Abwicklungsentgelte, Telefonpauschalen, Ausgabeaufschläge für Fonds usw.

Rechenbeispiel Anlegerprofil: Gehandelt werden pro Monat 10.000 Euro (fünf identische Trades) – zweimal im Inland und drei Order im Ausland.

Depot A: Depotführung 4,95 Euro je Monat, Inlandsorder 0,25 Prozent (mindestens 2,95 Euro), Auslandsorder 0,25 Prozent (mindestens 5,95 Euro).

Depot A: Depotführung keine, Inlandsorder 4,25 Euro, Auslandsorder 7,95 Euro.

Depot ADepot B
Depotführung:4,95 Euro0,00 Euro
Inlandsorder:10,00 Euro8,50 Euro
Auslandsorder:11,90 Euro15,90 Euro
Gesamt: 26,85 Euro24,40 Euro

 

Ergebnis: Depot B ist zwar unterm Strich die günstige Variante. Allerdings fällt die Entscheidung knapp aus. Hier zeigt sich, dass die Depotführungsgebühr für die Gesamtrechnung beim Aktien kaufen und verkaufen einen eher geringen Effekt hat, es wesentlich auf die Struktur bei den Orderkosten ankommt.

Bei den Transaktionskosten muss jeder Anleger einfach genau hinschauen. Ist eine Depotführungsgebühr ärgerlich – aber oft immer noch zu verschmerzen – sind Fehlentscheidungen bei den Orderkosten ein echter Brocken. Hier hat man in der Regel nur wenig Spielraum zum Ansetzen des Rotstifts – außer das Depot kündigen. Und solange kein neues Depot zur Verfügung steht, führen kaum Wege an den Transaktionskosten vorbei.

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5. Was kostet mich ein Aktiendepot: Häufige Fragen

Fällt bei jedem Broker die Abgeltungssteuer auf der Kostenseite an?

anfaengerDie Abgeltungssteuer und die Aktiendepot Kosten sind eigentlich zwei separate Themen – da Broker für die Besteuerung der Kapitalerträge nicht verantwortlich sind. Aber: In Deutschland wird die Abgeltungssteuer als Quellensteuer bei jedem inländischen Broker einbehalten. Im Ausland sieht die Situation mitunter anders. Hier gelten nationale Vorschriften, mit denen sich der Anleger im Vorfeld vertraut machen sollte. In einigen Ländern gelten mit Deutschland vergleichbare Regelungen, an anderer Stelle findet generell kein Steuerabzug durch die depotführenden Institute statt.

Sind Festpreis-Optionen bei den Orderkosten immer besser?

Nein, wir müssen ganz klar davon abraten, an dieser Stelle zu pauschalisieren. Im Depotvergleich liegen diese Angebote sehr oft in der Spitzengruppe. Für den einzelnen Anleger muss die Einzelfallprüfung entscheiden. Hintergrund: Bei der Auswahl des Depots und den Kosten ist entscheidend, welche grundlegende Anlagestrategie hinter den Entscheidungen des Traders steht. Eine starke Wichtung von CFDs oder Forex und dem Auslandshandel führt zu einem anderen Ergebnis als Trades überwiegend im Inland.

Haben Prämien und Bonusangebote bei der Entscheidung Bedeutung?

Diese Frage ist in gewisser Weise schwierig zu beantworten, da es im Einzelfall auf die Prämie ankommt. Ein Bonus, der nur über einen begrenzten Zeitraum nützlich ist, hat sicher nur bedingt Einfluss auf die Entscheidung zum Aktiendepot. Ein teures Depot wird vor diesem Hintergrund nicht besser. Vielmehr – und dies sollte sich jeder Trader bewusst sein – zählen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Konditionen, welche nach Ablauf der Prämie gelten.

Wie viel Geld lässt sich beim Depot bzw. mit dem Brokerwechsel sparen?

Hierauf können wir keine auf den Euro genau Antwort geben. Die Angebote der Broker unterliegen einer gewissen Dynamik und jeder Anleger geht mit recht individuellen Ansprüchen an die Auswahl des Depots heran. Die Praxis zeigt aber, dass es schnell um einige hundert Euro Preisunterschied beim Wertpapierdepot gehen kann – eine Tatsache, die auch Verbrauchertester wie die Stiftung Warentest untermauern.

Wie teuer ist der Wertpapiertransfer beim Depotübertrag?

An diesem Punkt ist die Situation für viele Anleger eher entspannt. In der Vergangenheit haben zwar Klauseln in den Geschäftsbedingungen existiert, die eine entgeltliche Abgabe der Wertpapiere vorsahen. Diese Klauseln wurden durch den BGH (Bundesgerichtshof) allerdings für unzulässig erklärt. Aber: Die kostenfreie Herausgabe der Wertpapiere an einen neuen Broker gilt mit Einschränkungen. Letztere betreffen die Situation, dass Wertpapiere im Ausland verwahrt werden.

6. aktiendepot.com: Unsere Infos & Tipps für Trader

Was kostet ein Aktiendepot bei der Sparkasse? So oder ähnlich lauten Fragen, die Fortgeschrittenen und Beginnern unter den Nägeln brennen. Dabei geht es meist darum, das kostengünstige Depot zu finden. Aber: In der Praxis zählt mehr. Die eingesetzte Handelssoftware, Tools für die Kursanalyse oder der Kundenservice – an diesem Punkt trennen sich beim Broker Spreu und Weizen. Das Problem: Gerade Einsteigern fehlt der Blick fürs Detail. aktiendepot.com schaut deshalb genau hin. Welcher Broker hat den Titel „Bestes Depotkonto 2018“ verdient? Unsere Redaktion zeigt Beginnern aber auch wie der Aktienhandel online funktioniert.

7. Fazit: Beim Wertpapierdepot immer auf die Orderkosten achten

Daumen_hochOhne ein Aktiendepot kommt heute kein Anleger weit. Hierbei handelt es sich um kein Schließfach mehr, in den Wertpapiere physisch verwahrt werden. Trader müssen bei der Auswahl des richtigen Depots heute sehr genau hinschauen. Zwar stoßen wir in der Praxis auf eine große Zahl Anbieter, die inzwischen auf die Depotführungsgebühr verzichten. Für diverse Leistungen werden aber immer noch Entgelte erhoben. Wirklich genau nachrechnen sollte man beim Thema Orderkosten. Hier sind die Unterschiede erheblich – und damit auch die Auswirkungen auf die Rendite der Geldanlage. Dabei spielt es eine Rolle, welche Ansprüche an den Broker angelegt werden – sprich, ob man eher im Inland handelt oder sich eher an Auslandsbörsen bewegt und außerbörslich tradet. 

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