Seit dem 1. August 2018, sind  die von der europäischen Marktaufsicht durchgesetzten Regelungen in Kraft. Der Handel von Forex und CFDs ist seitdem innerhalb der Europäischen Union für private Trader nur noch mit limitierten Hebeln möglich. Was dem Schutz von Einsteigern dient, ist für erfahrenere Trader ein gravierendes Hindernis. Allerdings gibt es für alle, die weiterhin CFD mit flexiblen Hebeln handeln wollen, Alternativen, die durchaus seriös sind. Dabei sind einige Punkte zu beachten, um den geeigneten Broker zu finden.

  • Seit August 2018 limitierte Hebel innerhalb der EU
  • Erhöhte Margin und erschwerte Umsetzung mancher Strategien
  • CFD mit flexiblen Hebeln sind weiterhin handelbar außerhalb der Europäischen Union
  • Auch nicht-europäische Broker haben seriöse Angebote
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Kontroverse um die Hebel

Die Obergrenzen für die sogenannten Hebel werden noch immer lebhaft diskutiert. Um die Bedeutung der Maßnahme zu verstehen, muss man die Grundlagen des Forex- und CFD-Handels verstehen. Seit 1973 können Währungen ohne „Preisbindung“ gehandelt werden. Seit dem Abschied von den bis dahin festen Wechselkursen reguliert sich der Preis aller Währungen nach marktwirtschaftlichen Kriterien – sprich, nach Angebot und Nachfrage. Diese wiederum werden beeinflusst von makro- und mikroökonomischen ebenso wie politischen Einflüssen.
Die Veränderungen im Kursverlauf sind für Reisende beim Währungsumtausch nicht wahrnehmbar, denn sie spielen sich in der dritten und vierten Nachkommastelle ab. Mit genügend Kapital lässt sich hier beim Trading dennoch ein schöner Profit erzielen. Für die großen „Player“ am Forexmarkt kein Problem. Private Anleger können dank einer anderen Methode allerdings ebenfalls erhebliche Beträge bewegen. Möglich machen es die Hebel. Gemeint ist, dass ein Trader bei der Eröffnung einer Position nur einen Bruchteil der Summe hinterlegt, die er tatsächlich bewegen will.
Dies ist die Margin. Gehandelt wird mit sehr viel mehr Kapital – wie viel genau regelt der Hebel. Bei CFDs auf Forex-Nebenwerte können private Trader mit 100 Euro Margin letztlich 2.000 Euro bewegen, ohne diese selbst aufbringen zu müssen. Das Kapital stellt der Broker. Bei erfolgreichen Strategien sind entsprechende Gewinne möglich. Da aber auch bei Verlusten der Hebel greift und sich der Trader dann beim Broker verschuldet, wurden die Begrenzungen der Hebel implementiert.
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Neue Regelung: Der Status Quo

Die europäische Marktaufsichtsbehörde oder ESMA hat durchsetzen können, dass seit dem 1. August 2018 für private Anleger nur noch limitierte Hebel möglich sind – jedenfalls bei allen Brokern, die innerhalb der Europäischen Union lizenziert und reguliert sind. Anstatt wie früher CFD mit flexiblen Hebeln handeln zu können, müssen sich Trader nun bescheiden mit den Vorgaben, die entsprechend den jeweiligen Anlageklassen bei den Basiswerten Obergrenzen festsetzen.
Möglich sind nur noch höchstens Hebel von 1:30 bei den Forex Majors, die niedrigsten Hebel bei Kryptowährungen betragen sogar nur 1:2. Da der Hebel nun deutlich niedriger ausfällt, muss umgekehrt eine höhere Margin hinterlegt werden.
Obergrenzen für Hebel sind seit August 2018 die folgenden Werte:

  • Forex Hauptwerte 1:30
  • Forex Nebenwerte, Haupt-Indizes, Gold 1:20
  • Weniger bedeutende Indizes, Rohstoffe 1:10
  • Aktien 1:5
  • Digitalwährungen 1:2

Auch bei der sogenannten Nachschusspflicht und damit beim Glattstellungsschutz gibt es einschneidende Änderungen. Broker dürfen jetzt innerhalb der EU von ihren Tradern keine Beträge mehr fordern, die das Guthaben des Handelskontos überschreiten. In der Praxis führt dies zur Umsetzung des sogenannten Glattstellungsschutzes.
Droht das Guthaben auf einem Handelskonto durch ein minimales Abrutschen der Kurse unterhalb von 50% der ursprünglichen Margin zu fallen, schließt der Broker die jeweiligen Positionen. Dadurch können durchaus erfolgversprechende Strategien dank winziger Ausreißer im Kurs vereitelt werden. Kunden von deutschen Brokern war dies alles nicht unbedingt neu, denn die deutsche BaFin hat ein Verbot der Nachschusspflicht bereits 2017 umgesetzt.

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Wenig Begeisterung bei erfahrenen Tradern

Was zum Schutz von Einsteigern gedacht ist – und dort auch Sinn macht – ist für Trader mit ausreichender Handelserfahrung ein echtes Handicap. Wer früher mit guten Renditen CFD mit flexiblen Hebeln gehandelt hat, muss sich nun neu orientieren. Denn bei europäischen Brokern laufen diese Kunden nun vor die (gesetzlich vorgeschriebene) Wand.
Während zuvor mit Hebeln von bis zu 1:400, mitunter sogar 1:500 gehandelt werden konnte, ist nun bei den Forex Majors 1:30 das Höchste, was drin ist. Und nicht nur das: mit dem drastisch reduzierten Hebel erhöht sich natürlich die Margin. Um beim Beispiel der Forex-Hauptwerte zu bleiben, hier steigt die Sicherheitsleistung von 0,25% auf 3,33% an. Trader müssen also deutlich mehr Kapital binden bei der Eröffnung von Positionen.

  • Deutliche Reduzierung der möglichen Hebel für private Trader
  • Umgekehrt starke Zunahme der Margin
  • Innerhalb der EU kein Nachschuss mehr
  • Glattstellung von Positionen sobald 50% der Margin unterschritten werden

Überdies müssen Trader immer damit rechnen, dass ihr Broker Positionen einfach schließt – nämlich dann, wenn durch zwischenzeitliche Kursverluste die bereits erwähnt 50%-Linie unterschritten wird. Das bringt für den Trader Verluste mit sich, wo Augenblicke später ein gewinnbringender Abschluss möglich gewesen wäre. Für den Broker jedoch ein Muss, denn er darf von seinen Kunden nichts mehr nachfordern. Einen Lichtblick gibt es jedoch: Die Vorgaben der ESMA gelten nur für die Europäische Union. Da es aber auch jenseits der EU reputable Broker gibt, kann man dort noch CFD mit flexiblen Hebeln handeln.
CFD mit flexiblen Hebeln

Flexible Hebel nutzen beim CFD-Handel: Das müssen Sie wissen

Für die zahlreichen Nutzer, die mit den neuen ESMA-Vorgaben nicht wirklich glücklich sind, gibt es immer noch Wege zum Handel mit CFD mit flexiblen Hebeln. Auf unterschiedliche Weise lässt sich die Einschränkung der Hebel, das Risiko von Positionsschließungen und der höhere Kapitalaufwand umgehen. Eine Möglichkeit ist es, sich beim bisherigen Broker und innerhalb der EU als professioneller Trader einstufen zu lassen. Dazu müssen allerdings Hürden genommen werden, die vermutlich kaum ein privater Anleger bewältigen wird.
Der Kandidat muss berufliche Erfahrung in der Finanzindustrie vorweisen können, hohes Handelsvolumen und beträchtliches Vermögen. Dazu werden nur die wenigsten Trader in der Lage sein. Glücklicherweise gibt es außerhalb des Einflussbereichs der ESMA internationale Broker, bei denen unter seriösen Bedingungen auch weiterhin der Handel von Forex und CFD mit flexiblen Hebeln möglich ist.

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Nicht alle Broker außerhalb der EU sind unseriös!

Ein Blick auf Broker außerhalb der Europäischen Union lohnt sich durchaus. Denn nicht alle diese Unternehmen sind „halbseidene“ Anbieter mit zweifelhafter Reputation. Ganz im Gegenteil gibt es international aufgestellte Forex- und CFD-Broker, die durchaus vertrauenswürdige Regulierungen vorweisen können. Die besonders großen Anbieter sind dabei sowohl innerhalb der EU als auch außerhalb tätig, unterhalten mitunter zahlreiche Büros, und diese sind fast immer auch reguliert. Die jeweiligen Finanzaufsichtsbehörden üben ernstzunehmende Kontrollen aus.
Außerdem können Trader darauf bauen, dass gerade Broker mit mehreren internationalen Niederlassungen sehr viel Wert darauf legen, durchgängig gute Leistungen und seriöse Konditionen anzubieten. Da sich die Nutzer im Netz austauschen, genügt ein Leistungsabfall bei einem der Büros, um Trader insgesamt von einem Broker zurückschrecken zu lassen. Vor allem Forex- und CFD-Broker, die ihren Unternehmensursprung in Europa haben, bemühen sich daher, die dort geltenden Vorgaben so weit es geht auch in ihren weltweiten Zweigstellen umzusetzen. Das macht Kunden die Anbietersuche leichter – denn man muss nicht mit gänzlich unbekannten Größen neu anfangen.
Flexible Hebel nutzen beim CFD-Handel

Einen geeigneten Broker mit flexiblen Hebeln finden

Ebenso wie es innerhalb der EU Qualitätsunterschiede gibt, müssen Kunden auch bei international aufgestellten Brokern damit rechnen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Das lässt sich jedoch überprüfen. Hilfreich sind vor allem die Methoden, die auch in Portalen zum Brokervergleich angewendet werden. Die wichtigsten Aspekte eines Anbieters lassen sich auf diese Weise zuverlässig und vergleichsweise objektiv bewerten. Betrachtet werden insbesondere

  • die Kosten und Gebühren und deren Transparenz
  • das Handelsangebot (Anlageklassen und Umfang)
  • mögliche Regulierung(en) und die Maßnahmen zur Sicherung der Kundengelder
  • Erreichbarkeit und Kompetenz des Supports
  • Kontotypen und Demokonten
  • Beurteilungen durch Fachpresse und Awards

Neben dieser objektiven Bewertung ist natürlich auch wichtig, wie das subjektive Empfinden ist. Kommt man mit der Handelssoftware klar? Spricht der Support zumindest gut Englisch? Für einen eigenen Eindruck sollten Trader gerade bei einem Broker außerhalb der EU unbedingt das Demokonto nutzen. Mehr zu Chancen und Risiken bei Leverage finden sie in unserem Artikel!

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Handelsangebot: Was bieten Broker außerhalb der EU

Die Entscheidung für einen Anbieter fällt nicht einzig und allein aufgrund der Hebel. Ein breit aufgestelltes Handelsangebot mit CFDs auf so gut wie alle Anlageklassen, mit Underlyings, die den eigenen Strategien entgegenkommen, sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich dieser Broker wirklich eignet. Die als seriös geltenden und relativ großen internationalen Broker können hier in den meisten Fällen überzeugen. Sie haben überdies den Vorteil, an Standorten außerhalb der Europäischen Union Finanzprodukte anbieten zu können, die in der EU nicht zugelassen sind.
Trader haben daher mit einem solchen Broker nicht nur die Gelegenheit, CFD mit flexiblen Hebeln zu handeln, sondern können auch Produkte traden, die zuvor nicht in Reichweite waren.

Orderkosten, Gebühren, Konditionen

Die beim Handel anfallenden Kosten entscheiden maßgeblich über die Rendite. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Beträchtliche Unterschiede gibt es nicht nur zwischen den Brokern, sondern oft schon zwischen den Kontomodellen eines einzigen Anbieters. Besonders für erfahrene Trader ist wichtig, genau überblicken zu können, wie sich die Kosten zusammensetzen. Neben den Spreads und möglichen Provisionen kann auch die Depotführung Kosten verursachen.
Häufig werden bei ausbleibender Handelstätigkeit Inaktivitätsgebühren berechnet, die unter Umständen exorbitant sein können. Daher ist besonders bei den Kosten ein sehr genauer Blick wichtig. Worauf Anleger bei Brokern außerhalb der EU auf jeden Fall bauen können: Wo man flexible Hebel nutzen kann, reduziert dies die Margin im Einzelfall beträchtlich – und senkt auch auf diese Weise die Kosten.
Flexible Hebel beim CFD-Handel

Kosten für Ein- und Auszahlungen

Wer mit einem Broker handelt, dessen Hauptbüro oder die jeweilige Niederlassung außerhalb der Europäischen Union liegt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies auch bei den Zahlungsmethoden Eigenheiten mit sich bringt. Die beliebte und als sicher geltende SEPA-Überweisung kann für Ein- und Auszahlungen nicht genutzt werden. Internationale Banktransfers können vor allem bei Auszahlungen vom Handelskonto teuer werden.
Daher ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn der in Frage kommende Broker neben der Einzahlung per Kreditkarte auch die Möglichkeit eröffnet, das Handelskonto über eines oder mehrere geläufige eWallets zu kapitalisieren. Denn Skrill, Neteller und Co bieten eine komfortable, schnelle Ausführung meist ohne zusätzliche Kosten – auch bei Auszahlungen.
Mindesteinzahlungen sind nicht unüblich, aber bei Auszahlungen sollten Trader Beträge in vernünftiger Höhe auszahlen können, damit nicht zu viel Kapital zwangsweise auf dem Handelskonto gebunden wird. Und zu guter Letzt sind auch die möglichen Währungen für die Kontoführung wichtig, denn der Umtausch kann ebenfalls zum Kostenfaktor geraten. Sofern Euro nicht als Kontowährung zugelassen ist, können sich Trader damit behelfen, ein Verrechnungskonto in der benötigten Währung bei ihrer Hausbank zu führen.

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Regulierung und Kundengeldschutz auch weltweit

Wer sich bereits einmal über einen durchaus regulierten Broker geärgert hat, weiß, dass die BaFin und ähnliche Behörden keinen absoluten Schutz bieten. Pleiten, Pech und Pannen können Trader auch innerhalb der EU erleben – allerdings nur selten. Ist ein Broker durch eine reputable Behörde lizenziert und reguliert, dann wird er auch regelmäßig überprüft.
Die Umsetzung von Schutzmaßnahmen wird ebenfalls überwacht, so die Aufbewahrung von Kundengeldern getrennt vom Vermögen des Brokers. Außerdem ist die Regulierungsbehörde der Ansprechpartner für den Kunden im Fall von Differenzen. Häufen sich die Beanstandungen, läuten bei der Finanzaufsicht die Alarmglocken.
Das ist nicht nur bei europäischen Aufsichtsbehörden so. Auch in anderen Ländern gibt es entsprechende Standards, die eingehalten werden müssen. Die zuständigen Behörden, beispielsweise in Australien, auf den Seychellen, in Südafrika oder Dubai möchten sich auch nicht den Ruf der Nachlässigkeit einhandeln. Daher können die meisten Forex- und CFD-Broker weltweit inzwischen mit einer oder sogar mehreren internationalen Regulierungen punkten, die als vertrauenswürdig gelten können. Dabei sollten Trader jedoch auch darauf schauen, wie lange die Regulierung schon besteht, denn ein brandneuer Anbieter ist noch nicht recht einzuschätzen.
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Kontotypen: Gibt es Unterschiede bei nicht-europäischen Anbietern?

Nicht immer bieten Broker ihren Nutzern nur ein Anfänger- und Profi-Konto an. Bei vielen Unternehmen gibt es ein breit aufgestelltes Spektrum von Konten, die nicht nur nach der Erfahrung der Trader oder dem Handelsvolumen gestaffelt sind. Und bei Brokern außerhalb der EU ist damit zu rechnen, dass zusätzlich Finanzprodukte angeboten werden, oft mit eigens dafür konzipierten Konten.
Ein Brokervergleich hilft Tradern dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und nicht nur den bestmöglichen Broker, sondern dort auch das optimale Handelskonto für die eigenen Zwecke zu wählen. Konten können sich bei Mindesteinzahlung und Handelskosten, bei den verfügbaren Werten, bei der Handelsplattform und auch beim Kundensupport deutlich unterscheiden.
Überdies gibt es bei internationalen Anbietern nicht selten attraktive Prämien im Rahmen von Neukunden-Aktionen, Werbemittel, die innerhalb der EU nicht mehr zulässig sind, die aber international mitunter sehr lohnend ausfallen.

Handelssoftware und mobile Apps

Der Standort eines Brokers hat weniger Einfluss auf die Software, die für das Trading zur Verfügung gestellt wird. Auch hier kann ein genaueres Hinsehen nur von Vorteil sein. Bietet die Software die gewünschte Funktionalität und Schnelligkeit? Ist die Benutzeroberfläche intuitiv bedienbar? Kann die Plattform konfiguriert und so an die eigenen Wünsche angepasst werden? Auch die Anzahl und Qualität der Indikatoren und Tools trägt zum Handelserfolg bei.
Große internationale Unternehmen bieten nicht selten bekannte Handelsplattformen wie den MetaTrader 4 und 5 an, doch auch proprietäre Lösungen verdienen Aufmerksamkeit, besonders wenn sie den Handel mit Produkten ermöglichen, die innerhalb der EU nicht angeboten werden. Handelssoftware kann und sollte oft über ein Demokonto getestet werden. Denn hier geht Probieren definitiv über Studieren.

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Kundenbetreuung: Information und Support

Die Art und Weise, wie ein Broker mit seinen Kunden in Kontakt tritt, ist ebenfalls ein wichtiges Element bei der Bewertung. Da es keine zweite Gelegenheit für einen guten ersten Eindruck gibt, ist eine übersichtliche Website mit gut organisiertem Informationsgehalt ein echtes Plus. Bei internationalen Brokern muss man möglicherweise Abstriche machen, was die Verfügbarkeit einer deutschen Website angeht, aber die rechtlich wichtigen Informationen sollten in jedem Fall leicht auffindbar sein.

  • Gut strukturierte Website mit transparenten Inhalten
  • Kompetenter, umstandslos erreichbarer Kundensupport
  • Demokonto
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Der Kundensupport sollte ebenfalls leicht erreichbar sein. Eine deutsche Hotline kann man nicht voraussetzen, statt dessen tut es aber ein Live-Chat-Modul, oder der Kontakt über einen Messengerdienst. Antwortet der Support zumindest zu den gängigen Handelszeiten, also 24/5, schnell und kompetent, kann man zufrieden sein. Auch eine konkrete Adresse sowie ein E-Mail-Kontakt sollte angegeben werden. Beim Kundenservice außerhalb der EU gilt jedoch, wie bei der Website, dass man unter Umständen englische Sprachkenntnisse mitbringen muss.
Besonders positive Eindrücke hinterlässt ein Broker bei der Bewertung, wenn er seinen Nutzern auch Schulungsmaterialien anbietet. Hier profitieren auch erfahrene Trader, vor allem wenn es um Seminare und Webinare zu Strategien und Risikomanagement geht – Elemente, die beim Handeln von CFD mit flexiblen Hebeln besonders wichtig sind. Im besten Fall lassen sich Support und Bildungsangebot schon mit dem unverbindlichen Demokonto testen.

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Fazit: Flexible Hebel beim CFD-Handel außerhalb der EU nutzen

Die Begrenzung der Hebel beim Handel mit Forex und CFD seit August 2018 hat für wenig erfahrene Trader sicherlich ihre Berechtigung. Diejenigen, die dank hinreichender Erfahrung aber auch weiterhin CFD mit flexiblen Hebeln handeln möchten, müssen sich nun nach Alternativen umschauen. Die Einstufung als Profi-Trader ist ein wenig gangbarer Weg. Bleibt also nur, sich nach einem Broker mit Sitz außerhalb der Europäischen Union umzuschauen. Hier hilft ein genauer Blick oder ein Brokervergleich, die Regulierungen, Kosten und sonstigen Bedingungen zu prüfen, bevor ein Anbieter ausgewählt wird.
Es gibt durchaus seriöse internationale Broker, die ihren Kunden alle relevanten Informationen zugänglich machen und mit günstigen Konditionen überzeugen können. Hinzu kommt meist die Möglichkeit, ein kostenloses Demokonto zu nutzen, um sich selbst ein Bild des Brokers zu verschaffen, bevor ein Live-Konto eingerichtet und der Handel mit flexiblen Hebeln aufgenommen wird.

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