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Wertpapierdepot Rechner – Jetzt Kosten berechnen

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Vergleichsrechner sind beim Wertpapierdepot Preisvergleich noch unentbehrlicher als bei anderen Bankprodukten: Wer auf eigene Faust die Gebühren und Kosten für eine Aktien Order im In- und Ausland, Depotführung und weitere Leistungsentgelte dutzender Discount Broker vergleicht, muss lange in den Tiefen von Preisverzeichnissen und Geschäftsbedingungen lesen und suchen.

Womit der Wertpapierdepot Rechner zu füttern ist

  • Wie viele Orders werden pro Jahr getätigt?
  • Wie groß sind die Orders üblicherweise?
  • An welchen Börsen wird gehandelt?
  • Ist außerbörslicher Handel relevant?
  • Wird häufiger Liquidität angelegt oder ausgeliehen?

Gebührenposten im Wertpapierdepot Preisvergleich

geldboerseJeder ernstzunehmende Preisvergleich bei Mobilfunktarifen erfolgt auf der Grundlage der Kosten, die bei einer anzunehmenden Nutzung des Vertragsverhältnisses anfallen. Das gilt auch für jeden Aktiendepot Kostenvergleich, der sich nur in Ausnahmefällen auf die jährlichen Pauschalgebühren für die Depotführung beschränken darf. Entscheidend sind die Gebühren für Orders und weitere Leistungen. Ein Preisvergleich der Depots sollte daher unbedingt vor der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter durchgeführt werden. Eine Irreführung der Kunden wird bereits durch die Angebote der Broker erstrebt. So bieten viele Banken und auch Broker ein Depot für die Nutzung an. Was erst einmal interessant klingt und durchaus seinen Reiz hat, ist jedoch auf den zweiten Blick ein Problem, denn:

„Kostenlos bedeutet nicht, dass keine Orderentgelte anfallen. Lediglich die Depotkosten fallen weg.“

Tatsächlich sind die Depotkosten einer der geringsten Posten, die bei einem Handel anfallen. Natürlich können auch sie durchaus ins Gewicht fallen. Tatsächlich ist es aber so, dass hier nur von wenigen Gebühren gesprochen wird. Neben den Depotgebühren gibt es aber auch noch die Ordergebühren und diese können deutlich variieren, so dass hier ein Wertpapierdepot Rechner eine große Hilfe sein kann.

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Gebührendickicht – kaum ein Überblick möglich

handelsplattformEs fällt schwer, gerade als unerfahrener Broker einen Einblick in das Gebührendickicht zu finden. Grundsätzlich lässt sich kein allgemeingültiger Hinweis oder eine Übersicht darüber finden, mit welchen Kosten ein Trader zu rechnen hat. Die Ordergebühren selbst setzen sich aus einer Grundgebühr sowie einen Anteil am Ordervolumen zusammen. Hier gibt es jedoch verschiedene Mindestbeträge aber auch Höchstbeträge, die bei der Berechnung nicht vergessen werden dürfen. Dazu kommt der Unterschied bei der Gebührenberechnung. So gibt es Broker und Banken, die keine Gebühren berechnen, wenn Limits gesetzt oder verändert werden. Es gibt aber auch Anbieter, die hier sehr wohl Gebühren berechnen.

Weitere Probleme, eine Übersicht zu erhalten, können dann entstehen, wenn die Broker gebührenfreie Extras anbieten. Bei den Banken ist es zudem möglich, dass mit dem Depot auch ein kostenfreies Referenzkonto angeboten wird. Dieses bietet vielleicht zusätzlich eine Verzinsung und schon kann es bei den Gebühren wieder Unterschiede geben.

Nicht zu vergessen sind die Gutschriften oder Rabatte. Viele Broker möchten Neukunden für sich interessieren und bieten daher Gutschriften oder auch freie Trades an. Das mag zu Beginn ganz interessant klingen. Auch hier ist es jedoch wichtig, dass der Trader dennoch vergleich um festzustellen, ob auch nach den freien Trades die Gebühren noch wirklich gering sind.

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Um deutlich zu machen, wie stark sich die Gebühren unterscheiden können und wie hilfreich ein Wertpapierdepot Rechner sein kann, kann ein Beispiel helfen:

Der Trader sucht ein Depot, auf dem er pro Jahr fünf Transaktionen durchführen möchte, die einen Umfang von jeweils 2.000 Euro haben. Während der Anbieter für den außerbörslichen Handel hier Gebühren in Höhe von je 30 Euro anfallen, werden mit einem Anbieter für den Handel über die Börse noch einmal 30 Euro extra fällig. Es entsteht ein Gesamtbetrag von 60 Euro. Ein weiterer Trader nimmt für diese Transaktionen Gebühren in Höhe von 150 Euro und berechnet zusätzlich noch Depotgebühren in Höhe von 25,95 Euro sowie eine Gebühr, die auf das Depotvolumen fällig wird. Diese beträgt meist 4,95 Euro. Es kommt also ein Betrag in Höhe von knapp 180 Euro zusammen.

Das Beispiel macht deutlich, dass die Unterschiede sich teilweise auf einen dreistelligen Bereich belaufen können.

Es lässt sich keine allgemeingültige Aussage darüber treffen, wie hoch Gebühren beim Wertpapierhandel sein können und welche Gebühren überhaupt anfallen. Von Depotgebühren bis hin zu Ordergebühren sind hier ganz unterschiedliche Grundlagen für die Berechnung gegeben.

Orderentgelte: Anzahl, Größe und Handelsplatz sind wichtig

DemoPraktisch kein Broker bepreist Orders unabhängig von Auftragsvolumen und Handelsplatz. Selbst vermeintliche Flatrate-Tarife sehen Unterschiede zwischen Orders im Inland und Ausland vor und unterscheiden zusätzlich zwischen börslichem und außerbörslichem Handel. Viele Broker räumen darüber hinaus Rabatte auf die regulären Ordergebühren ein, wenn eine festgelegte Anzahl an Transaktionen überschritten wird. Diese Vieltrader-Rabatte sind bereits ab zehn Transaktionen im Monat relevant. Anleger sollten deshalb vor dem Depot Vergleich entweder auf Basis des bisherigen Anlageverhaltens ermitteln oder anhand der beabsichtigten Strategie abschätzen, wo, wie oft und in welchem Umfang gehandelt wird.

Grundsätzlich gibt es für die Berechnung vier große Kostenblöcke, die beachtet werden müssen, wenn man eine Übersicht über die Kosten der Anbieter haben möchte.

  1. Die jährlichen Kosten für ein Depot

Dieser Posten ist der einzige Posten, der durch den Trader selbst noch hinzu genommen werden muss. Es gibt auch Wertpapierdepot Rechner, wo dieser Posten durchaus mit einberechnet wird. Hier muss einfach genau geschaut werden, was der Wertpapierdepot Rechner anbietet.

  1. Die pauschalen Gebühren pro Kauf oder Verkauf

Welche Gebühren werden auf jeden Fall durch den Broker aufgerufen, wenn man kauft oder verkauft? Mit diesen Gebühren muss der Trader immer rechnen, unabhängig davon, für welche Käufe und Verkäufe er sich entscheidet.

  1. Handelsgebühren in Abhängigkeit vom Handelswert

Dies ist der erste Posten, der in der Rechnung nicht direkt absehbar ist, da er abhängig von der Höhe des Handelswertes ist. Hier wird jedoch ein prozentualer Betrag angegeben, so dass ein Vergleich der Anbieter durchaus möglich ist.

  1. Weitere Gebühren

Der letzte Punkt sind die zusätzlichen Gebühren, die bei einem Broker oder einer Bank anfallen können. So werden Kosten aufgerufen für Änderungen beim Limit, für Steuerbescheinigungen oder auch für Stornierungen von Trades. Auch diese Gebühren müssen in die Berechnung mit einbezogen werden, wenn der Trader hier einen guten Vergleich haben möchte.

Grundsätzlich setzen sich die Gebühren von einem Depot aus vier verschiedenen Punkten zusammen. So spielen die Depotführung, die Handelsgebühren, pauschale Gebühren für Kauf und Verkauf sowie Sondergebühren eine wichtige Rolle. Nur ein Vergleich aller Gebühren bietet einen soliden Überblick über die Anbieter.

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So arbeitet der Wertpapierdepot Rechner

strategieNatürlich ist es durchaus möglich, sich die passenden Broker auszuwählen und nach deren Angaben eine Übersicht über die Gebühren zusammen zu stellen. Einfacher ist es jedoch, einen Wertpapierdepot Rechner zu nutzen. Dieser hat den Vorteil, dass er verschiedene Anbieter direkt miteinander vergleicht. Der Trader hat so die Möglichkeit, auch Anbieter zu finden, die vorher vielleicht nicht in der engeren Wahl waren. Grundsätzlich fragt der Wertpapierdepot Rechner vier Daten ab. Der Trader gibt folgende Daten an:

  • durchschnittliches Ordervolumen
  • Anzahl der Order pro Jahr
  • Anteil der Order über das Internet
  • Durchschnittliches Depotvolumen

Der Trader muss für die Nutzung des Wertpapierdepot Rechners also durchaus eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie seine jährlichen Trades zusammengesetzt sind. Natürlich reicht es hier aus, ungefähre Werte anzugeben, um so einen Überblick zu erhalten.

Der Wertpapierdepot Rechner sorgt für eine Übersicht über die gesamten Kosten, die für Trades bei einem Broker oder einer Bank anfallen können. Im direkten Vergleich erhalten die Kunden einen Einblick in die verschiedenen Gebührenbereiche der Anbieter.

Vergleichsrechner haben Schwächen

wissenAuch wenn Vergleichsrechner im Wertpapierdepot Preisvergleich grundsätzlich hilfreich und entlasten sein können, sind sie nicht ganz frei von Schwächen. Die Sortierung der Anbieter zentriert häufig pauschale Depotgebühren und Orderentgelte im Inland, weil diese Posten für rund zwei Drittel der Anleger in Deutschland am wichtigsten sind. Wer häufiger im Ausland handelt, in Fonds anlegt oder einen Zugang zur Terminbörse benötigt darf sich auf die Ergebnisse dagegen nicht blind verlassen.

Nur wenige Wertpapierdepot Rechner ermöglichen die Auflistung von Gebühren unter Berücksichtigung der Konditionen im Fondsgeschäft (relevant sind hier insbesondere die Ausgabeaufschläge) und das Angebot der Broker im immer wichtiger werdenden außerbörslichen Handel. Einige Broker verzichten ganz auf OTC-Angebote, andere ersetzen damit zunehmend den börslichen Handel – häufig zu erstklassigen Gesamtkonditionen.

Die Gebühren von DeGiro im Vergleich

Die Gebühren von DeGiro im Vergleich zur Konkurrenz

Die Ergebnisse von einem Wertpapierdepot Rechner sollten daher nur als allgemeine Richtlinie gesehen werden. Es lohnt sich immer, einen genauen Blick auf die Aufschlüsselung zu legen.

Zinsen und Zusatzleistungen

kontoeroeffnungWird häufiger Liquidität in größerem Umfang vorgehalten, ist eine möglichst marktgerechte Verzinsung wichtig. Schon bei einem durchschnittlichen Einlagenbestand von 20.000 Euro führt ein um 1,00 Prozentpunkte zu geringer Zins zu unnötigen Einbußen von 200 Euro pro Jahr. Analog sind günstige Lombardkredite ein Pluspunkt, wenn häufiger Liquidität benötigt wird. Nur sehr wenige Wertpapierdepot Rechner berücksichtigen diese Bereiche des Preisverzeichnisses konsequent.

Auch die Zusatzleistungen oder Zusatzgebühren fallen in die Berechnung nicht mit hinein. Der Wertpapierdepot Rechner zeigt in der Regel nicht an, ob für eine Veränderung der Limits mit Gebühren gerechnet werden muss. Zudem erhalten Trader keinen Überblick darüber, welche Zusatzleistungen angeboten werden, wie ständige Realtime-Kurse oder ein Demokonto. Dies sind aber ebenfalls Punkte, die eine Entscheidung für oder gegen einen Broker beeinflussen können. Daher sollten Trader den Rechner nur als Richtlinie nutzen um herauszufinden, welcher Broker eine günstige Grundlage für den Handel bietet.

Weder die möglichen Zinsen noch die Zusatzleistungen werden bei einem Wertpapierdepot Rechner mit in Betracht gezogen. Dabei kann beides einen deutlichen Einfluss auf den Gesamtbetrag für den Handel haben.

Das Fazit für den Wertpapierdepot Rechner

ausrufezeichenUm korrekte Wertpapierdepot Gebühren berechnen zu können ohne dabei sämtliche Preisverzeichnisse der Branche ergründen zu müssen, sind Vergleichsrechner auch im Wertpapierdepot Vergleich unerlässlich. Je genauer die eigenen Anlageaktivitäten dabei berücksichtigt werden desto besser passt der Broker zu den eigenen Anforderungen. Dennoch ist es wichtig, die günstigsten Broker auch in Hinblick auf Zinsen und mögliche Zusatzleistungen sowie Zusatzkosten noch einmal zu vergleichen.

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