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US-Leitzinsen – Politik der kleinen Schritte!

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Auf ihrer regulären März-Sitzung hat die US-Notenbank (Federal Reserve System, kurz „Fed“) bei den Leitzinsen keine Veränderung vorgenommen. Diese blieben unverändert bei 0,25% bis 0,5% – alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen. Was aber durchaus etwas überraschend war, waren die Anmerkungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen. Diese zeigte sich äußerst zurückhaltend, was weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr betrifft. Die „Niedrigzinspolitik“ wird also wohl auch in den USA im laufenden Jahr weiter Bestand haben (auch wenn es zwei Mini-Zinsschritte geben sollte). Grundsätzlich sollten Konsumtitel davon profitieren. Hier der Hier einige Hintergründe zu diesem Thema:

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Nachdem die US-Notenbank letzten Dezember das erste Mal seit Jahren die Leitzinsen erhöht hatte, war damit gewissermaßen die geldpolitische Wende eingeleitet. In der Finanzkrise 2008 hatte die Fed die Leitzinsen schrittweise bis auf das Rekordtief von 0 bis 0,25% gesenkt und dort bis Ende 2015 gelassen. Entsprechend setzten viele Marktteilnehmer nach der ersten Zinserhöhung nach Jahren letzten Dezember laut diversen Prognosen darauf, dass die Fed die Leitzinsen im Jahr 2016 um ca. 4 Mal erhöhen wird. Dazu wird es voraussichtlich nicht kommen, denn Fed-Äußerungen lassen darauf schließen:

Zwei statt vier Zinserhöhungen 2016?

Denn den Äußerungen der Fed im Anschluss an die März-Sitzung zufolge werden es wohl eher zwei Zinserhöhungen werden, und auch nur kleine Schritte. Statt jeweils 50 Basispunkten klingt das eher nach 25 Basispunkten je Schritt. Immerhin, die Tendenz ist klar – in den USA sollten die Zinsen eher steigen. Dennoch: Im historischen Vergleich wären die Leitzinsen auch nach zwei Mini-Erhöhungen immer noch niedrig. Und niedrige Zinsen könnten tendenziell Konsum-Aktien beflügeln. Die Denkweise dahinter:

Niedrige Zinsen erleichtern Schuldenmachen

Bei niedrigen Zinsen verlangen die Banken tendenziell weniger für Überziehungszinsen, Verbraucherkredite etc. pp. Das wiederum „ermuntert“ Verbraucher(innen) eher dazu, ihre Konten zu überziehen bzw. Kredite aufzunehmen. Das durchaus Fragwürdige daran: Genau das ist oft genug von Seiten der Politik bzw. Zentralbanken gewollt! Denn das „kurbelt die Wirtschaft an“. Kurzfristig mag das stimmen, andererseits ist es ja Konsum auf Pump. Und ob es mittel- bis langfristig der Weisheit letzter Schluss ist, darauf zu setzen? Ich persönlich habe da so meine Zweifel. Dennoch sehen wir genau das seit einigen Jahren. Konkret:

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Einige der großen Zentralbanken haben ihre Bilanzsummen massiv erhöht

Seit der Finanzkrise des Jahres 2008 haben diverse der großen Zentralbanken weltweit mit einer Politik des „leichten Geldes“ = unter anderem massivem „Gelddrucken“ begonnen. Dabei ist das Wort „Drucken“ nicht unbedingt wörtlich zu nehmen, denn bei virtuellem Geld reicht schon ein Knopfdruck. Seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 bis Anfang 2013 ist auf diese Weise die Bilanzsumme der Fed (US-Notenbank) um etwa 220% gestiegen. Bei anderen großen Zentralbanken ist es nicht unbedingt anders. Beispiel „Bank of England“ – bei dieser Zentralbank lag der Zuwachs sogar bei 350%. Regelrecht „bescheiden“ wirkt da die EZB (Europäische Zentralbank), bei der es im genannten Zeitraum „nur“ auf ein Plus von 98% kam. Allerdings gilt es zu beachten, dass die EZB ja auch erst in den letzten 12 Monaten sozusagen „Vollgas“ gegeben hat, was die Politik des leichten Geldes betrifft, inklusive zuletzt der Senkung der Leitzinsen auf Null.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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