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Linde: Kurs leidet seit der Gewinnwarnung

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Die Linde-Aktie galt „eigentlich“ als einer der solideren der DAX-Titel. Kein starkes Wachstum, aber solide Zuwächse, tiefschwarze Zahlen, nette Dividendenzahlung. Doch dann Anfang Dezember ein herber Nackenschlag für die Aktionäre: Gewinnwarnung, Senkung der Prognose für 2017. Zack, der Aktienkurs verlor noch am gleichen Tag zeitweise rund 14%. War das übertrieben, folgte in den folgenden Wochen eine Erholung? Keineswegs. Schauen wir einmal auf den aktuellen Stand.

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Details zur Linde Gewinnwarnung

Linde hatte in der genannten Gewinnwarnung die zuvor im Oktober 2014 abgegebene Prognose nach unten korrigiert. Noch einmal zur Erinnerung: Bis vor der Gewinnwarnung wurde das operative Konzernergebnis vom Linde-Management für 2017 in einer Bandbreite von 4,5 bis 4,7 Mrd. Euro gesehen. Nach der Gewinnwarnung wird nun ein niedrigerer Wert von 4,2 bis 4,5 Mrd. Euro prognostiziert. Grund dafür soll laut der entsprechenden Pressemitteilung in erster Linie eine geringere Rentabilität sein. So soll laut Linde die angestrebte Rentabilität gemessen an der Kennzahl ROCE (Return on Capital Employed) bei 9-10% im Jahr 2017 liegen. Zuvor war das Linde-Management von 11-12% ausgegangen. Details dazu in einem Beitrag von mir vom letzten Monat, siehe dieser Link:

Gewinnwarnung bei Linde lässt den Aktienkurs einbrechen

Die Gewinnwarnung an sich war eigentlich gar nicht katastrophal. 4,2 bis 4,5 Mrd. Euro operativer Gewinn statt 4,5 bis 4,7 Mrd. Euro, davon geht die Welt nicht unter. Seit dieser Gewinnwarnung ist die Linde-Aktie allerdings nicht zur Ruhe gekommen. Stand der Aktienkurs kurz vor der Gewinnwarnung noch im Bereich 168 Euro, ging es bis Jahresende auf rund 133 Euro nach unten.

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Linde: 1-Monats-Performance ähnlich wie beim DAX

Und im Neuen Jahr ging es nicht besser weiter. Natürlich, der Gesamtmarkt schwächelte bekanntlich – und LINDE ist ein DAX-Titel und konnte sich deshalb der schwachen Performance des Gesamtmarktes nicht entziehen, wie es manchmal so „schön“ heißt. Und auf Sicht der letzten 4 Wochen stimmt das auch ungefähr. Bedeutet: Die 1-Monats-Performance von Linde und dem DAX unterscheidet sich um lediglich rund 1%. Beide haben also in ähnlichem Ausmaß verloren.

Linde: Geschätztes KGV 2015 bei rund 18

Ist die Linde Aktie nun nach dem Kurssturz günstig bewertet? Sie sieht technisch überverkauft aus, in der Tat. Aber wenn ich mir die Fundamentaldaten anschaue, dann komme ich für 2015 auf ein geschätztes KGV von rund 18 (noch liegen die Zahlen für das Gesamtjahr 2015 natürlich nicht vor). Die Dividendenrendite dürfte im Bereich 2,5% liegen, wenn die Dividendenhöhe gehalten bzw. leicht erhöht wird. Das ist in Ordnung – aber besonders günstig ist insbesondere das KGV nicht mehr. Hier gilt es auch, diese Kennzahlen mit der „peer group“ zu vergleichen, wie es im Analystendeutsch heißt. Beziehungsweise im Klartext: Mit der Konkurrenz! Und da nenne ich insbesondere den französischen Anbieter „Air Liquide“ als Konkurrenz (Industriegase). Da liegt das KGV mit rund 20 in ähnlichem Bereich, die Dividendenrendite ist etwas besser. Die Performance in den letzten 12 Monaten war deutlich besser. Hier könnte ein näherer Vergleich interessant sein – wenn Sie im Bereich Industriegase investieren möchten, sind das jedenfalls zwei europäische Schwergewichte, bei denen ein Vergleich interessant sein könnte.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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