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Hochtief: Die Scharte ist ausgewetzt! – Alles zum erfolgreichen Geschäftsjahr und den Plänen des Unternehmens!

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Erinnern Sie sich noch? Letzten März geriet die Aktie von Hochtief unter Druck: Überraschend hatte das Unternehmen bzw. dessen Vorstand am 10. März 2016 mitgeteilt, dass das Aktienrückkaufprogramm mit sofortiger Wirkung beendet werde. Dieses Aktienrückkaufprogramm war erst am 11. Januar 2016 begonnen worden. Entsprechend verschnupft reagierten damals die Anleger(innen) – der Kurs der Hochtief-Aktie geriet nach dieser Meldung spürbar unter Druck. Und wie ist es seitdem weitergegangen? Hier der Blick auf die Details:

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Als damals (10. März 2016) das Ende des Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben wurde, sackte der Kurs der Hochtief-Aktie umgehend von gut 100 auf gut 93 Euro nach unten. Ein Minus von immerhin 7% innerhalb kurzer Zeit. Das war nachvollziehbar: Denn üblicherweise sind Aktienrückkäufe erfreulich für Aktionäre. Zumindest dann, wenn die Aktie günstig bewertet ist: Denn dann kann das Unternehmen die eigenen Papiere günstig einkaufen und dann gegebenenfalls „vernichten“. Das wiederum erhöht den prozentualen Anteil jeder der verbliebenen Papiere am Erfolg des Unternehmens. Natürlich, dafür haben sich die liquiden Mittel verringert – aber wie gesagt, wenn der Einkauf der Papiere relativ günstig erfolgt, dann ist es tendenziell eine feine Sache für die Aktionäre. Und genau das war die Erklärung für die Kursverluste. Die Logik dahinter: Aktienrückkaufprogramm = feine Sache. Ende des Aktienrückkaufprogramms = schlecht, deshalb verkaufen, deshalb Kursverlust. Was hatte der Aktienrückkauf konkret gebracht? Dazu die Details, die Hochtief mitgeteilt hat:

Hochtief hat insgesamt 7,32% der eigenen Stückaktien zurückgekauft

Insgesamt hat Hochtief laut eigenen Angaben im Rahmen Aktienrückkaufprogramms vom 12. Januar 2016 an bis zum März 954.717 eigene Aktien erworben. Zusammen mit den bereits in früheren Programmen gekauften eigenen Aktien hält HOCHTIEF damit einer entsprechenden Meldung zufolge exakt 5.073.068 Aktien. Das ist absolut und auch relativ gesehen keine Kleinigkeit – denn es entspricht ca. 7,32% aller Stückaktien von Hochtief.

Quelle: ad-hoc-Mitteilung „HOCHTIEF beschließt Beendigung des Aktienrückkaufs“

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Hochtief hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich

Nun sollte man eine Aktie keineswegs nur deshalb kaufen, weil es ein Aktienrückkaufprogramm gibt. Erstens kommt es auch da auf die Bewertung der Aktie an (siehe oben) – und dann sollte das operative Geschäft des Unternehmens und dessen Entwicklung natürlich auch im Auge behalten werden. Da sah es zuletzt beim Baukonzern Hochtief recht gut aus. Konkret hatten die Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 Erfreuliches vermeldet:

Hochtief: Eckdaten Geschäftsjahr 2015

  • Der operative Konzerngewinn hat sich um 39% auf 265 Mio. Euro erhöht
  • Der operative Cash Flow explodierte regelrecht auf knapp 1 Milliarde Euro (das ist ein Anstieg um 663 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, damit in etwa eine Verdreifachung)
  • Entsprechend soll die ordentliche Dividende für 2015 auch deutlich steigen. Der Hauptversammlung soll ein Anstieg dieser Dividende um 18% auf 2,00 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

Quelle: Hochtief Konzernbericht 2015

Hochtief: Mehrheitsaktionär ist ACS

Ich möchte noch auf einen interessanten Punkt hinweisen. Hochtief hat einen Großaktionär, und zwar die ACS. Diese hält die Mehrheit der Hochtief-Aktien. Deren Anteil steigt noch, wenn Hochtief am Markt eigene Aktien zurückkauft und diese dann vernichten sollte. Und wer weiß, vielleicht hat ACS die Absicht, Hochtief komplett zu übernehmen und die verbleibenden Aktionäre abzufinden. Das könnte den Kurs durchaus beflügeln, da in solchen Fällen oft genug eine gewisse Prämie für die Alt-Aktionäre drin sein könnte. Wäre, könnte – das ist natürlich nur reine Spekulation. Doch ich möchte diese Möglichkeit hiermit einmal erwähnen, um Sie auf dieses mögliche Szenario hinzuweisen.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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