Finanzbuch Empfehlung: „Die Geschichte(n) des Geldes“ – Von Vivek Kaul und Michael Vaupel!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.04.2020


Heute möchte ich eine aktuelle Finanzbuch-Neuerscheinung besprechen. Denn ab dem morgigen Freitag = 15. April soll die Neuerscheinung „Die Geschichte(n) des Geldes“ lieferbar sein. Ich kann Ihnen aber bereits vor dieser Sperrfrist Informationen zu diesem interessanten Buch geben. Warum? Weil ich es zusammen mit Vivek Kaul geschrieben habe! Hier die Details:

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Das neue Buch „Die Geschichte(n) des Geldes“ haben mein Co-Autor Vivek Kaul und meine Wenigkeit geschrieben. Vivek ist ein renommierter indischer Finanzanalyst, der unter anderem für The Times of India sowie Forbes India geschrieben hat. Zu unserem Buch kann ich zunächst die Verlagsangaben zitieren:

„Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Inflation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts.“

Von 1971 bis heute verliert der Dollar über 80% an Kaufkraft…

Wir leben in Zeiten, in denen es als „Ziel“ bezeichnet wird, dass die Inflation stärker steigt. In Zeiten, in denen der Dollar seit 1971 bis heute über 80% seiner Kaufkraft verloren hat. Doch was ist das? Im Fall der USA war das Preisniveau im Jahr 1930 in etwa dasselbe wie im Jahr 1800. Und als Großbritannien im Jahr 1930 den Goldstandard aufgab, lag das Preisniveau auf demselben Niveau wie im Jahr 1717 (als das Land den Goldstandard eingeführt hatte). Ähnlich die Lage im Deutschen Reich zum Zeitpunkt des Goldstandards, der von 1871 bis 1914 Bestand hatte. Interessanterweise wird diese Zeitspanne gelegentlich als „gute alte Zeit“ bezeichnet, wozu vielleicht auch die Tatsache der stabilen Währung mit Kaufkrafterhalt ihren Teil beigetragen hat.

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…und das Preisniveau von 1930 lag in etwa auf dem Niveau von 1800

Damals war die Währung nicht so leicht „manipulierbar“, da sie noch mit Edelmetallen gedeckt war. Doch ganz so einfach ist es nicht. Sogar in der Antike gab es bereits eine „Politik des leichten Geldes“. Vivek und ich gehen weit zurück in der „Geschichte des Geldes“, um dieser Thematik auf den Grund zu gehen und damit auch aktuelle Ereignisse besser einordnen zu können.

Ein Zitat von Mark Twain bringt es auf den Punkt

In der Einleitung des Buches schreibe ich, dass sich Geschichte nicht unbedingt wiederholt – aber sie „reimt sich“, so ein Zitat von Mark Twain. Ich finde, dieses Zitat passt sehr gut zu unserem Buch, welches hiermit vor Ihnen liegt. Ein Beispiel: Die US-Notenbank kauft US-Staatsanleihen, die Leitzinsen werden gesenkt. Der US-Finanzminister verkündet, dass es ein reichliches Angebot an „easy money“ – leichtem Geld – gibt, was für alle Eventualitäten sorgen würde. Kommt Ihnen das bekannt vor? Diese Situation beschreibt nicht nur die Gegenwart, sondern auch das Jahr 1927. Und ging es gut, damals, 1927? Aber ja! Die US-Wirtschaft boomte. Auch 1928 und einen Teil des Jahres 1929 hindurch sorgte das „leichte Geld“ für einen Boom in der Realwirtschaft und besonders am Aktienmarkt. Doch dann kam der Zahltag: Crash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929.

Ob es diesmal analog dazu wieder so kommen wird?

Vivek Kaul und Michael Vaupel: „Die Geschichte(n) des Geldes“ – lieferbar ab dem 15. April 2016

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.