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Euro ausgeknockt: Paukenschlag am Devisenmarkt!

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Das war ja ein richtiger Paukenschlag: Die Schweizerische Notenbank (SNB) hat ihren „Mindestkurs“ für den Schweizer Franken gegenüber dem Euro aufgegeben.

Das führte zu massiven Bewegungen am Devisenmarkt:

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Der Euro verlor zwischenzeitlich rund 30% gegenüber dem Franken!

30% an einem Tag! Das ist für ein Währungspaar wie EUR/CHF natürlich eine äußerst massive Bewegung.

Und das sind die Hintergründe:

Zirka drei Jahre lang hatte die Schweizerische Notenbank (SNB) konsequent an ihrem „Mindestkurs“ für den Schweizer Franken gegenüber dem Euro festgehalten. Vor der Einführung des „Mindestkurses“ war der Schweizer Franken gegenüber Euro deutlich gestiegen. Das hatte gewisse negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exporte.

(Es verbilligte im Gegenzug natürlich auch die Schweizer Importe, doch Menschen sehen manchmal eher die Probleme als die Chancen.)

Um diese Entwicklung zu stoppen, gab die SNB eine glaubwürdige Erklärung ab: Der Euro solle gegenüber dem Schweizer Franken nicht unter 1,20 fallen. Klartext: EUR/CHF (Euro in Schweizer Franken) nicht unter 1,20!

Durchgesetzt werden konnte das so: Wenn der Schweizer Franken unter diese Marke zu fallen drohte, dann kaufte die SNB Euro – und zwar mit Schweizer Franken.

Euro in Schweizer Franken

Schweizer Franken: Paukenschlag am Devisenmarkt!Die Untergrenze von 1,20 funktionierte jahrelang – bis es dann am 15.1.2015 zur Freigabe kam… Quelle: Finanzen100

Denn hier gilt es sozusagen um die Ecke zu denken: Ein Fallen des Schweizer Frankens unter 1,20 bedeutete, dass der Franken eigentlich aufwertete. Denn wenn weniger Franken für einen Euro bezahlt werden müssen, entspricht dies einer Aufwertung.

Das Wort „eigentlich“ soll anzeigen, dass dies von der SNB nicht zugelassen wurde. Denn sie verkaufte in dem Fall ihre eigene Währung, um Euro zu kaufen.

Den anderen Fall – dass eine Zentralbank ihre eigene Währung stützen möchte – kennen wir. Ist bereits einige Male vorgekommen. Der Haken dabei (aus Sicht der Zentralbank): wenn diese ihre eigene Währung auf dem Devisenmarkt kaufen möchte, muss sie mit Devisen bezahlen. Und die Devisenreserven von Zentralbanken sind normalerweise nicht „unendlich“.

Anders sieht es aus, wenn eine Zentralbank wie hier gesehen die eigene Währung schwächen möchte. Dazu kann sie die eigene Währung verkaufen – und von der hat sie ja mehr als genug, im Zweifel wird einfach selber gedruckt.

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1,20 EUR/CHF – glaubwürdige Untergrenze? Das war einmal!

Und genau deshalb war diese Ankündigung der SNB einer „Mindestgrenze 1,20“ so glaubwürdig. Und das über drei Jahre hinaus.

Noch vor wenigen Tagen hatte die SNB Signale gegeben, dass sie zur Mindestgrenze steht. Umso überraschender also der Schritt, den Schweizer Franken gegenüber dem Euro freizugeben.

Und wie so oft, wenn die Marktkräfte zuvor unterdrückt worden sind, kann es bei Wegfall der Unterdrückung eine regelrechte Kursexplosion geben.

Nun eben in die zuvor unterdrückte Richtung: Der Schweizer Franken wertet auf!

Und zwar massiv. Wohl dem, der auf genau so eine Bewegung getradet hat. Es dürften wohl die wenigsten gewesen sein: Denn nach drei Jahren glaubhaftiger Politik der SNB, zur „Mindestgrenze“ zu stehen, stand dieses Thema bestimmt nicht auf der Tagesordnung.

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Es wurden nicht nur einige Trader auf dem falschen Fuß erwischt: Der Broker Alpari (UK) teilte mit, dass bei vielen der Kunden so große Verlluste aufgetreten seien, dass deren Eigenkapital nicht ausreichte. Der Broker musste die Verluste decken – und das war zuviel für ihn. Die Folge: Alpari (UK) meldete Insolvenz an!

Dies zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, dass Sie bei der Auswahl Ihres Brokers darauf achten, dass dieser unbedingt die Kundengelder getrennt hält und ordentlich reguliert wird und vernünftiges Risikomanagement betreibt.
Mehr dazu unter meinem Beitrag:
Broker Alpari wegen CHF-Freigabe insolvent!

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diesen Basiswert zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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