Wasserstoff-Aktien: Investieren in Hydrogen-Technologie

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.11.2021


Wasserstoff, oder besser gesagt dessen Nutzung in Brennstoffzellen, ist die Grundlage für nachhaltige Energieerzeugung. Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels und der steigenden Nachfrage nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen steht Wasserstoff in der ersten Reihe. Bekannt ist die Nutzung von Hydrogen seit über hundert Jahren, die praktische Umsetzung und Integration in den Alltag findet bereits statt, zum Teil sogar von der Petroleum-Industrie aufgegriffen. Von der Nachfrage profitieren Wasserstoff-Aktien, also Unternehmensanteile von Konzernen wie Ballard Power, Nel Asa und anderen, die an skalierbaren Lösungen für den Einsatz von Wasserstoff arbeiten. Alles rund um Aktien auf Wasserstoff und wie man Wasserstoff-Aktien kaufen kann in unserem Ratgeber.

  • Wasserstoff Aktien erlauben die Anlage in Unternehmen im Hydrogen-Sektor
  • Herausforderungen bei der Speicherung
  • Brennstoffzellen gefragt für wasserstoffbasierte Mobilität
  • Hohe Nachfrage bei Wasserstoff Aktien
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Wasserstoff: Nachhaltige Energie aus Wasserstoff und Sauerstoff

Wasserstoff ist keine Neuentdeckung. Tatsächlich ist die Nutzung des Ultraleichtgases bereits seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Gegenstand industrieller Entwicklung. Auftrieb im wahrsten Sinn des Wortes erhält Hydrogen als nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas. Denn das Gas ist im bestmöglichen Modell komplett nachhaltig. Herstellen lässt es sich vergleichsweise einfach, indem die atomare Verbindung Wasser in ihre Komponenten Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird.

Beim Einsatz von Hydrogen in Brennstoffzellen entsteht als Abfallprodukt – Wasser. Wenn die Energie, die für die Zerlegung der Verbindung H2O benötigt wird, aus nachhaltigen Quellen wie Photovoltaik oder Windenergie stammt, ist das Leichtgas also eine Antwort auf viele drängende Fragen unserer Zeit.

Tatsächlich ist es so, dass Konzepte für Hydrogen-Technologien vor einem Jahrhundert als ernstzunehmende Konkurrenz für den Benzinmotor galten und mit aller Macht aus dem Markt gedrängt wurden. Ganz weg war Wasserstoff jedoch nie, und feiert gerade sein Comeback in Brennstoffzellen. Der Vorteil von hydrogen-basierten Batterien liegt darin, dass sie auch während des Betriebs weiterhin mit Wasserstoff und Sauerstoff versorgt werden können und sich deshalb nie in derselben Form entladen wie Lithium-Ionen-Akkus. Auch der Verlust durch Wärmeenergie ist eher gering.

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Bilderquelle: www.sunhydrogen.com/ shutterstock.com

Herausforderung Hydrogen: Platzbedarf und Flüchtigkeit

Auf den ersten Blick sind Hydrogen-Technologien also wirklich genial und hätten das Rennen um die Vorherrschaft vermutlich längst zu ihren Gunsten entschieden, wenn es nicht auch Herausforderungen gäbe. Die bestehen darin, dass Wasserstoff gasförmig ist und ein hohes Volumen aufweist. Außerdem ist das Gas extrem flüchtig, selbst Edelstahl-Wände halten es nicht auf. Genau diese Herausforderungen wollen Unternehmen, die Wasserstoff-Aktien emittieren, bewältigen.

Dabei folgt fast jeder Konzern seinem eigenen Weg. Manche Anbieter arbeiten an mobilen Brennstoffzellen, deren Größe zu der herkömmlicher Fahrzeuge passt, andere beschäftigen sich mit Wasserstoff-Tankstellen und Elektrolyseuren. Technisch ist das alles längst machbar, doch Wasserstoff-Technologien sollen darüber hinaus skalierbar und bezahlbar werden, denn nur so ist Hydrogen wirtschaftlich und leistungsstark genug, um bei Mobilitätslösungen zur Anwendung zu kommen, etwa für Schifffahrt, Industrie und Schwertransporte. Unternehmen, die bereits jetzt Projekte realisieren, gehören zu Außerdem ist für manche Einsatzbereiche eine hohe Leistung unerlässlich, gehören zu den Wasserstoff-Aktien, die gut gehandelt werden.

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Wasserstoff-Aktien als sinnvolle Ergänzung im grünen Portfolio

Anleger, die die Potenziale von Wasserstoff-Aktien erkennen und nutzen, bevorzugen meist auch andere nachhaltige Investitionen. Das ist insofern sinnvoll, als eine umfassende grüne Nutzung von Hydrogen kein Standalone ist. Wasserstoff wird erst dann vollkommen umweltfreundlich, wenn auch die Energie für seine Herstellung aus nachhaltigen Quellen stammt, also durch Sonnenenergie, Wasser- oder Windkraft erzeugt wird. In einem solchen Szenario ist Hydrogen auch aus anderen Gründen eine zukunftsweisende Grundlage der Energieversorgung, nämlich immer dann, wenn Stromnetze ein Überangebot auffangen müssen.

Bei Photovoltaik und Windkraft ist dies abhängig von den Wetterbedingungen regelmäßig der Fall und kann Netze an die Grenze ihrer Kapazität bringen. Die Produktion von Wasserstoff ist dann ein Win-Win und bedarf lediglich der erforderlichen Infrastrukturen. Daran wird bereits gearbeitet: In den US-amerikanischen Lagern von Amazon sind Gabelstapler mit Hydrogenantrieb im Einsatz, auch im maritimen Bereich und für die Bahn gibt es Hydrogen-Konzepte.

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Bilderquelle: Jacob 09/ shutterstock.com

Welche Wasserstoff-Aktien gibt es?

Anleger folgen der Berichterstattung zum Thema Hydrogen und fragen sich angesichts der Potenziale natürlich „Wer bietet Wasserstoff Aktien an?“ Internationale Unternehmen widmen der Hydrogen-Technologie bereits den Schwerpunkt oder Teilbereiche ihrer Tätigkeit. Hier sind Firmen aus Skandinavien, Kanada und den USA vertreten. Die bedeutendsten derzeit gehandelten Wasserstoff Aktien werden in Folge vorgestellt.

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Wasserstoff Aktien Nel Asa

Nicht wenige der bedeutendsten Unternehmen im Wasserstoff-Segment haben ihren Standort in Europa, vor allem in Skandinavien. Besonders bekannt ist Nel Asa – und das ist auch nicht verwunderlich, denn Nel Hydrogen ist seit mehr als hundert Jahren am Markt.

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Bilderquelle: VideoFlow shutterstock.com

Das Kerngeschäft von Nel ist die Entwicklung und Herstellung von Elektrolyseuren, also Lösungen für die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Die Geräte sollen kleiner und mobiler werden, um so besser im Alltag einsetzbar zu sein. Darüber hinaus widmet sich Nel Asa dem Ausbau einer skalierbaren Wasserstoff-Infrastruktur mit Schwerpunkt auf Wasserstoff-Tankstellen. Außerdem treibt Nel die Entwicklung der benötigten Infrastruktur voran, durch die Herstellung von Hydrogen-Tankstellen, auch in Kooperation mit Petroleum-Großunternehmen, die einen Paradigmenwechsel vorbereiten.

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SunHydrogen Wasserstoff-Aktien

Stark gehandelt werden auch die Aktien der SunHydrogen. Das US-amerikanische Unternehmen mit Sitz im Bundesstaat Nevada entwickelt Technologien, die Photovoltaik und Elektrolyse verbinden. SunHydrogen bündelt Milliarden von Nanopartikeln in einem Solar-Wasserstoff-Panel. Die innovative, skalierbare Technologie eignet sich für die Massenproduktion und ist vielseitig einsetzbar – von kleinen, lokalen Lösungen bis hin zu hoch produktiven industriellen Umsetzungen. Die Konzepte des Konzerns aus Nevada stoßen bei Investoren auf starkes Interesse.

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Ein Blick auf die Website von Sunhydrogen/ Bilderquelle: www.sunhydrogen.com

Ballard Power Wasserstoff Aktien

Unter den Marktführern im Wasserstoff-Bereich ist Ballard Power Systems aus Vancouver der bekannteste Name. Das kanadische Unternehmen ist seit einigen Jahrzehnten mit der Entwicklung von Brennstoffzellen befasst. Funktionale Prototypen hat Ballard Power bereits zu Beginn der neunziger Jahre vorstellen können, rund zehn Jahre später waren sie bereit für die kommerzielle Nutzung. Bei Ballard Power liegt der Fokus auf der Produktion von Brennstoffzellen für Elektromotore bespielsweise für die Verwendung im öffentlichen Nahverkehr.

Interesse an den Brennstoffzellen des kanadischen Unternehmens zeigte schon vor einigen Jahren Volkswagen. Der deutsche Autobauer kaufte einige der Patente von Ballard Power auf, seit 2018 kooperieren die Kanadier mit dem chinesischen Unternehme Weichai.

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Weichai Power Hydrogen Aktien

Wer sich für Wasserstoff Aktien von Ballard Power interessiert, sollte vielleicht auch dessen strategischen Partner im Blick behalten. Weichai Power will grüne Konzepte für den chinesischen Automobilsektor entwickeln und hat dabei nicht nur PKW, sondern auch LKW im Blick. Die chinesische Regierung investiert schon seit einigen Jahren in Hydrogen-Entwicklung und sieht Brennstoffzellen als machbare Alternative zum Diesel- und Benzinantrieb. Weichai gehört zu den bekanntesten Wasserstoff-Aktien China und bietet auch für europäische Anleger viel Potenzial – schon allein aufgrund des riesigen chinesischen Binnenmarktes.

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Bilderquelle: VideoFlow shutterstock.com

Aktien von Plug Power

Auf großes Interesse bei Anlegern stößt auch Plug Power. Das Unternehmen vermarktet Brennstoffzellen-Technologien, die besonders schnell wieder aufgeladen werden können und mit stabiler Performance punkten. Auch hinsichtlich der Größe überzeugen die sogenannten GenDrive-Batterien, die bereits für LKW und Logistik-Maschinerie verfügbar sind. Plug Power ist so erfolgreich, dass das Unternehmen im Frühjahr 2021 in den MSCI World Index aufgenommen wurde.

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Wasserstoff-Aktien von PowerCell Sweden

Unter der Firmenbezeichnung PowerCell AB stellt das schwedische Unternehmen bereits seit 2008 Brennstoffzellen her, die für den Einsatz in Personen- und Nutzfahrzeugen konzipiert sind. Hinter PowerCell steht Volvo, denn das Hydrogen-Unternehmen ist eine Ausgründung des Autobauers, an der auch Bosch Anteile hält. PowerCell Sweden wird zu den Marktführern in hydrogenbasierten Mobilitätslösungen gezählt.

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Ein Blick auf die Website von Powercell/ Bilderquelle: www.powercell.se

Aktien auf Wasserstoff von McPhy

Auch in Frankreich wird an der Entwicklung von Wasserstoff-Technologien gearbeitet, unter anderem durch McPhy. Das Unternehmen unterhält inzwischen auch Niederlassungen in Italien und Deutschland, der Schwerpunkt der Entwicklung ist das Bemühen um die Speicherung von Wasserstoff in fester Form. Damit wäre eine der größten Herausforderungen bei der Nutzung von Hydrogen gelöst, nämlich das enorme Volumen von Wasserstoff. Das französische Unternehmen kann schon jetzt auf ein internationales Kooperations- und Entwicklungsnetzwerk verweisen, das weit über Europa hinausreicht.

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ITM Power Wasserstoff-Aktien

Aus Großbritannien kommt ein Unternehmen, das ähnlich wie SunHydrogen Wasserstoff und grüne Energiequellen zusammenbringen will. ITM wurde um die Jahrtausendwende gegründet und wird zu den Hydrogen-Aktien gerechnet, von denen Anleger noch viel erwarten dürfen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Überschuss-Energie im Stromnetz für die Elektrolyse, dabei will die ITM Power Plc. Konzepte auch für den industriellen Einsatz umsetzen.

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Ein Blick auf die Website von ITM Power/ Bilderquelle: www.itm-power.com

Wasserstoff Aktien Deutschland: Nur wenige kleine Unternehmen

Bei den ganz großen Namen im Segment Hydrogen ist Deutschland nicht vertreten – wer also nach deutschen Wasserstoff-Aktien sucht, muss Umwege nehmen. Größere Konzerne sind zum Teil in der Entwicklung engagiert, so die Siemens-Tochter Siemens Energy, der Kühlschrankbauer Linde, aber auch Daimler oder der Automobilzulieferer ElringKlinger. Wesentlich kleiner sind reine Wasserstoff-Unternehmen wie die Enapter AG, ein Hersteller von Elektrolyseuren, oder die Proton Motor Power Systems PLC und die SFC Energy AG, beides Hersteller von Brennstoffzellen. Die meisten Unternehmen, die sich in Deutschland in den Hydrogen-Sektor gewagt haben, bringen nur eine geringe Marktkapitalisierung auf und werden von den Analysten der bekannteren Investmentbanken bedauerlicherweise nicht zur Kenntnis genommen. Als Ergänzung zu einem grünen Portfolio könnte das eine oder andere davon sich dennoch lohnen.

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Wasserstoff-Aktien im Börsenhandel

Um von der Wertentwicklung von Wasserstoff Aktien zu profitieren, können Anleger die Titel börslich kaufen. Für deutsche Anleger ist dies über so gut wie alle deutschen Handelsplätze möglich, einschließlich der elektronischen Systeme wie Xetra oder Tradegate. Die Aktien mit der besten Performance lassen sich unter anderem dem E-Mobilität Wasserstoff Index entnehmen. Nach eingehender Information kann man das eigene Portfolio selbstständig erstellen, dazu muss ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Aktienbroker geführt werden.

Derartige Depots sind spezielle Konten für die Aufbewahrung von Wertpapieren wie Wasserstoff-Aktien, deren Handel und Ausgabe längst nicht mehr in Papierform, sondern elektronisch erfolgt. Über das Online-Banking können private Anleger den Kauf oder Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren selbst vornehmen. Das Depotkonto ist in der Regel kostenfrei, allerdings wird meist eine gewisse Handelsaktivität vorausgesetzt.

Gebühren fallen in Form von Transaktionskosten und handelsplatzüblichen Börsengebühren beim Kaufen und Verkaufen von Hydrogen-Aktien an. Deren Zusammensetzung kann sehr unterschiedlich ausfallen – von Flat Fees über prozentuale Anteile am Ordervolumen, Kombinationen von beidem oder sogar dem Handel zum Nulltarif bei den sogenannten Neobrokern ist alles möglich. Deshalb lohnt sich ein Depotvergleich oder Anbietervergleich, um den Handel zu den günstigsten Konditionen abwickeln zu können.

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Bilderquelle: Matej Kastelic/ shutterstock.com

Wie und wo kann man Wasserstoff-Aktien kaufen?

Ist das Wertpapierdepot eingerichtet, ist dies die „Schaltzentrale“ für den Aktienkauf. Das benötigte Kapital wird auf einem angeschlossenen Verrechnungskonto geführt. Vor dem Kauf von Wasserstoff-Aktien müssen zunächst die Kennnummern herausgesucht werden, also die WKN oder ISIN, durch die die Titel zweifelsfrei identifiziert werden.

Diese werden in die Ordermaske in der Depotverwaltung eingegeben, zusammen mit der gewünschten Stückzahl. Außerdem wird ein Handelsplatz gewählt, wobei dies meist die Börse ist, die die günstigsten Kurse stellt. Neben der sofortigen Ausführung des Kaufs können Anleger durch Orderzusätze außerdem die Konditionen präzisieren – etwa der maximale Preis, der für eine Aktie gezahlt werden soll. In diesem Fall wird der Kauf erst dann getätigt, sobald die vorgegebenen Parameter eintreten.

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CFDs auf Wasserstoff-Aktien

Neben der direkten Investition durch den physischen Kauf von Wasserstoff Aktien können Anleger auch auf anderem Weg von der Wertentwicklung der Unternehmen profitieren, und das, ohne die Aktien auf Wasserstoff tatsächlich zu kaufen. Damit entfällt die Bindung von erheblichem Eigenkapital über längere Zeit und auch das langfristige Risiko von Kursschwankungen bei der Aktienspekulation.

Anders als das Aktienportfolio, das eher mit einem langen Anlagehorizont verbunden werden kann, eignen sich Differenzkontrakte für kurzfristige Strategien auf die Wertentwicklung von Aktien aus dem Wasserstoff-Segment. CFDs verdanken ihre Beliebtheit der Tatsache, dass sie recht einfach konstruiert und nicht mit komplexen Bedingungen verknüpft sind, wie es bei Optionen der Fall ist. Aktien werden in diesem Fall nicht gekauft, denn ein Differenzkontrakt ermöglicht es lediglich, an der Wertentwicklung zu partizipieren. Der Gewinn entsteht aus der Differenz zwischen Einstieg und Ausstieg. Besonders flexibel sind CFDs, weil mit ihnen auch die Spekulation auf fallende Kurse möglich ist – das geht bei einer Direktinvestition nicht. Gehandelt werden außer Aktien Basiswerte aus sämtlichen Anlagklassen, also auch Hydrogen-Indizes, daneben Währungspaare, Kryptowährungen und Rohstoffe.

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Bilderquelle: Jelena Red Riding Hood/ shutterstock.com

Handel mit Hebel: Wasserstoff Aktien mit begrenztem Kapital traden

Zu den Vorteilen von CFDs auf Wasserstoff-Werte gehört, dass man das Eigenkapital durch die sogenannten Hebel erhöhen kann. Eigentlich steckt hinter der Bezeichnung eine Kreditlinie des Brokers, bei dem das Handelskonto geführt wird. Dank der Hebel können Trader über kurze Zeiträume und auch mit limitiertem Budget gute Renditen erzielen. Die Hebelfaktoren sind für private Trader beschränkt, betragen aber im Fall von Aktien-CFDs immer noch 1:5 – auch die erzielten Renditen steigen damit um das Fünffache.

Zugang zum Handel gewährt ein dafür lizenzierter Forex- und CFD-Broker, in diesem Fall wird kein Depot geführt, sondern ein Handelskonto. Mit der Eröffnung des Kontos können Neukunden über die dafür bereitgestellte Software selbstständig handeln, die Grundlage bilden Echtzeitkurse für alle beim Broker angebotenen handelbaren Werten. Das Daytrading auf Wasserstoff Aktien kann sehr lohnend sein, geht jedoch ebenso wie der Börsenhandel mit gewissen eigenen Risiken einher. Nutzer sollten sich in jedem Fall umfassend vorbereiten, um ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen.

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Mit Schulungsangeboten Traden lernen

Während ein Aktienportfolio nur gelegentlich geprüft und umgeschichtet wird, ist der außerbörsliche Handel mit Differenzkontrakten eine Tätigkeit, die in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen abläuft und durch ihre Dynamik rasche Entscheidungen verlangt. Deshalb müssen Daytrader zunächst an den Themen Kapitalerhalt und Risikomanagement arbeiten, bevor sie graduell profitabel agieren. Die besten CFD-Broker am Markt machen ihre Kunden nicht nur auf diese Tatsache aufmerksam, sondern unterstützen sie bei ihrer Entwicklung mit qualitativ zum Teil sehr hochwertigen Schulungsangeboten.

Nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrene Trader können hier ihre theoretischen Kenntnisse erweitern und meist auch praktische Übungen in einem kostenlosen Demokonto ausführen. Hier wird eine realistische Handelsumgebung geboten, doch kapitalisiert ist die Demo mit Spielgeld. Deshalb kommen erste Fehler nicht teuer zu stehen, man kann sich auf den Lernvorgang konzentrieren und den tatsächlichen Handel mit Wasserstoff-Aktien und anderen Werten aufnehmen, wenn man sich mit den Abläufen vertraut gemacht hat.

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Fazit: Wasserstoff Aktien kaufen und handeln und von innovativen Konzepten profitieren

Dass fossile Energieträger in absehbarer Zeit abgelöst werden müssen, liegt auf der Hand. Wasserstoff gilt als aussichtsreicher Kandidat für eine erfolgreiche Energiewende, denn Hydrogen kann im Verbund mit Sonnen- und Windkraft hundertprozentig nachhaltig und emissionsfrei genutzt werden. Technologien auf Wasserstoff-Basis gibt es schon seit rund hundert Jahren, und seit der Jahrtausendwende haben die Marktführer in diesem Segment viele Produkte zur Marktreife gebracht. Darunter finden sich skalierbare Lösungen für Elektrolyseure, Brennstoffzellen in kleineren Formaten für die E-Mobilität, aber auch infrastrukturelle Komponenten wie Wasserstoff-Tankstellen.

Hydrogen-basierte Mobilität ist bereits im Einsatz und dürfte in den kommenden Jahren weiter aufholen. Die Kurse der bekanntesten Wasserstoff Aktien, aber auch bislang weniger bekannte Unternehmen, werden von dieser Entwicklung profitieren, und Anleger, die beizeiten zugreifen, ebenfalls. Wasserstoff Aktien kaufen kann man als Direktinvestition über ein Wertpapierdepotkonto bei einer Bank oder einem Broker. Wer sich nicht langfristig festlegen will, kann mit Derivaten wie CFDs auf die Kursentwicklung spekulieren.

Den geeigneten Partner für die eigenen Anlagestrategien finden private Anleger über einen Brokervergleich oder Depotvergleich. Dank der nachvollziehbaren Bewertung von feststehenden Qualitätskriterien sorgt ein Vergleich rasch für einen Überblick, erlaubt es, die Kosten und Konditionen einzuschätzen und verkürzt so den Weg zur ersten eigenen Investition. Wichtig ist auch der Blick auf mögliche Bildungs- und Informationsangebot, um Aktien- und CFD-Handel auf der Grundlage verlässlicher Fakten vorzunehmen.

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