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Wertpapierdepot Vergleich und Test

 

Wer auf der Suche nach einem neuen Depot ist, sollte unseren Wertpapierdepot Vergleich durchführen. In diesem bietet sich Ihnen die Möglichkeit, auf einen Blick die günstigsten Anbieter in einer Gegenüberstellung zu sehen.

Wertpapierdepot Vergleich der wichtigsten Eckdaten der Anbieter

Anleger sollten sich im Wertpapierdepot Vergleich nicht zu sehr auf ein in jeder Hinsicht kostenloses Wertpapierdepot beschränken.  Die Fixkosten sind auf lange Sicht ungleich weniger wichtig als die Ordergebühren und die laufenden Kosten der im Depot befindlichen Wertpapiere.

Ratgeber: Wertpapierdepot Vergleich und Test


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Gezielt vergleichen: Ein kostenloses Wertpapierdepot ist nicht alles

Bei einem Wertpapierdepot Vergleich ist kostenlos nicht immer die Beste Wahl.

Wertpapierdepot Vergleich – kostenlos ist nicht immer die Bestee Lösung © Aaron Amat

  • Je mehr gehandelt wird, desto unwichtiger sind die Fixkosten im Vergleich
  • Der Verzicht auf pauschale Depotgebühren ist bei einem Wertpapierdepot für Kleinanleger sehr wichtig, kann von Tradern mit >100 Transaktionen/Jahr im Depot Vergleich dagegen vernachlässigt werden.
  • Bei den Wertpapierdepot Kosten sind neben den Ordergebühren auch laufende Kosten von Investmentfonds ein Kostenfaktor mit Einsparpotenzial

Die Gesamtkosten von Depot und Portfolio entscheiden

Viele Online Broker haben in den vergangenen Jahren selbst geringe pauschale Gebühren abgeschafft. Dass ein kostenloses Wertpapierdepot Vergleich und Analyse im gesättigten deutschen Brokermarkt und im Zeitalter der Wertpapierdepot Rechner weniger scheuen muss als ein Broker mit Bekenntnis zu einer minimalen Gemeinkostenumlage für alle kann Branchenkenner nicht überraschen. Das wichtigste Kriterium im Vergleich kann die Existenz einer jährlichen Grundgebühr von maximal 30,00 Euro nur für die wenigsten Anleger sein.

Wertpapierdepot Vergleich – Lohnt sich die Eröffnung überhaupt?

Bevor sich Anleger Gedanken darüber machen, wo ihr Wertpapierdepot eröffnet wird, sollten sie sich über alternative Anlageformen informieren. So kann bei einem Wertpapierdepot Vergleich entschieden werden, ob Aktien, Anleihen und Co. wirklich das richtige sind. Zudem können die folgenden Informationen dabei helfen, eine sinnvolle Diversifikation des gesamten Vermögens durchzuführen.

AnlageformMerkmale
BausparvertragDer Bausparvertrag ist ein klassisches Sparprodukt. In Zeiten niedriger Zinsen können Investitionen besonders lohnenswert sein. Das spätere Bauspardarlehen ist dann besonders günstig. Allerdings sind die Renditen relativ niedrig, sofern kein Anspruch auf staatliche Förderleistungen besteht. Zudem sind Anleger unflexibel, da durch Bausparverträge ausschließlich Immobilien finanziert werden können.
Tagesgeld und FestgeldTagesgeld und Festgeld unterliegen keinerlei Risiken. Die künftigen Einnahmen sind sicher und können genau geplant werden. Allerdings ist die Verzinsung aufgrund der hohen Sicherheit entsprechend gering. Das Tagesgeldkonto eignet sich daher besonders, um ein gewisses Maß an Liquidität – etwa als Notfallreserve – zu halten.
RohstoffeDer Handel mit Rohstoffen erfolgt kaum mehr in physischer Form. Zu umfangreich wären die Transportmaßnahmen. Über bestimmte Kontrakte kann aber trotzdem an Preisentwicklungen aller Rohstoffe teilgenommen werden.
Futures und OptionenFutures und Optionen sind sogenannte Terminkontrakte. Anleger setzen dabei auf die Entwicklung eines Indizes oder eines Kurses. Das physische Gut selbst wird nicht gehandelt. Durch Hebel können Anleger viel Geld an den Kapitalmärkten mit geringem eigenen Einsatz bewegen.

Ordergebühren beim Wertpapierdepot Vergleich: Hunderte Euro Unterschied auch bei wenigen Trades

kontoeroeffnungVerlangt ein Broker für Börsenorders im Inland 4,00 Euro plus 0,20 Prozent des Transaktionswertes beträgt die Ordergebühr für eine Order über 10.000 Euro 24,00 Euro. Diese Gebührenformel ist allen gängigen Vergleichsrechnern, Portalen und Branchenmagazinen zufolge ebenso „gängig und marktüblich“ wie eine Grundgebühr in Höhe von 6,00 Euro gepaart mit einer Provision von 0,25 Prozent.

Die Ordergebühr steigt dann auf 31,00 Euro. Bereits bei fünf Trades pro Kalenderquartal summiert sich die Gebührendifferenz auf 140 Euro/Jahr. Auch Anleger mit geringer Handelsfrequenz, die also eher unregelmäßig Wertpapiere kaufen und verkaufen, sollten deshalb größeres Augenmerk auf vermeintlich kleine Unterschiede bei der Ordergebühr als auf die Depotgebühr legen und bevorzugt bei einem Discount Broker handeln.

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Vermeintliche Details entscheiden über Kosten

bonusAnleger sollten sich vergegenwärtigen, dass die Depoteröffnung nicht dem einmaligen Kauf eines Produktes zum Festpreis darstellt, sondern einem optionalen Dienstleistungsvertrag nahekommt. Die Kosteneffizienz des Vertrages steht und fällt deshalb mit der Deckungsgleichheit Plänen des Kunden und Preisen des Brokers. Im Mobilfunkbereich ist unstrittig, dass Vieltelefonierer niedrige Minutenpreise und USA-Vieltelefonierer günstige Minutenpreis für Telefonate in die USA benötigen.

Genauso verhält sich mit den Transaktionskosten im Wertpapierdepot Vergleich: Handeln Anleger vorwiegend in den USA oder an einem anderen (womöglich exotischen) ausländischen Börsenplatz sind im Wertpapierdepot Test andere Maßstäbe anzusetzen als bei der für deutsche Verhältnisse typischen „Home Bias“-Mentalität (Aktien kaufen findet fast ausschließlich an deutschen Handelsplätzen statt).Kosteneffizienz hört nicht beim Broker auf

DeGiro Mindesteinlage

DeGiro kann durch kundenfreundliche Konditionen überzeugen.

Ein interessantes Detail am Rande: Sprechen Anleger im privaten Kreis von ihrem „Wertpapierdepot“, ist damit in der Regel das Portfolio gemeint. Wird im Internet nach einem „Wertpapierdepot Test“ gesucht, zielt dies dagegen auf den Dienstleistungsvertrag mit dem Broker ab. Für letzteren wird Kosteneffizient angestrebt, für das Portfolio – also die Wertpapiere im Depot  – aber längst nicht immer. Nahezu kein im Internet umlaufender Test thematisiert die Kosten insbesondere von Fonds.

Kosteneffizienz hört nicht beim Broker auf

Ein interessantes Detail am Rande: Sprechen Anleger im privaten Kreis von ihrem „Wertpapierdepot“, ist damit in der Regel das Portfolio gemeint. Wird im Internet nach einem „Wertpapierdepot Test“ gesucht, zielt dies dagegen auf den Dienstleistungsvertrag mit dem Broker ab. Für letzteren wird Kosteneffizient angestrebt, für das Portfolio – also die Wertpapiere im Depot  – aber längst nicht immer. Nahezu kein im Internet umlaufender Test thematisiert die Kosten insbesondere von Fonds.

Wertpapierdepot Vergleich als Anlass zum Portfolio-Check

Ein Fondsportfolio im Marktwert von 100.000 Euro verursacht laufende Kosten von ca. 1500 Euro (1.5 Prozent)  jährlich. Oft genug lässt sich dieselbe Diversifikation und Ausrichtung mit 100 Aktien erreichen, deren einmalige Anschaffungskosten bei günstigen Brokern 0,80 Prozent selten übersteigen. Selbst wenn das Portfolio jährlich zu einem Drittel umgeschichtet wird fallen die Unterhaltskosten nur rund ein Drittel so hoch aus wie im Fondsportfolio.

Wie kann ein Wertpapierdepot Vergleich durchgeführt werden?

Vergleichsrechner helfen Tradern beim Wertpapierdepot Vergleich.

Ein Wertpapierdepot Vergleich geht am schnellsten mit Vergleichsrechnern © diego1012 – Fotolia

Die Durchführung eines Wertpapierdepot Vergleichs ist dank moderner Software viel einfacher als gedacht. Trader müssen keine manuellen Berechnungen durchführen und selbstständig Informationen sammeln. Vielmehr übernimmt die Software alle zeitintensiven Aufgaben.

  1. Handelsgewohnheiten als Basis

    Wie bereits eingangs erwähnt wurde, existieren bei vielen Brokern Rabattprogramme für Viel-Trader. Anleger müssen daher abschätzen, wie viele Trades sie durchschnittlich pro Monat durchführen. Wer sich unsicher ist, kann auf vergangene Statistiken zurückblicken. Für Anfänger und Kleinanleger empfehlen sich Werte zwischen 5 und 25 Trades pro Monat. Zusätzlich ist die durchschnittliche Höhe der Positionen von Bedeutung. Da von einigen Brokern noch immer Depotführungsgebühren erhoben werden, muss auch das durchschnittlich gehaltene Depotvolumen angegeben werden. Wer über alle drei Werte keine genauen Informationen hat, kann mehrere Vergleiche mit unterschiedlichen Daten durchführen.

  2. Starten des Vergleichs

    Der Vergleichsrechner lässt sich per einfachem Mausklick starten. Zuvor müssen lediglich die erforderlichen Daten in die entsprechenden Eingabemasken eingetragen werden.

  3. Auswertung des Vergleichs

    Der professionelle Vergleichsrechner listet die Broker beginnend mit dem günstigsten Anbieter auf. Der günstigste muss aber nicht immer auch der beste Broker sein. Zwar entscheiden die Kosten maßgeblich über die Wahl des Anbieters, sie sind aber nicht ausschließlich hierfür verantwortlich. Produktangebot, Servicequalität, Tradingsoftware und Sicherheit müssen ebenfalls überprüft werden. Hochwertige Vergleichsrechner stellen dazu direkt weitere Informationen etwa in Form von Testberichten zur Verfügung.

  4. Eröffnung des Kontos

    Die Auswertung des Vergleichs führt zu einem individuellen Testsieger. Bei diesem Broker sollten Trader ein Konto eröffnen. Der Eröffnungsprozess selbst ist vor allem bei Direktbanken und reinen Online-Brokern unkompliziert. Die Anbieter stellen standardisierte Formulare zur Verfügung, über welche die Eröffnung in wenigen Minuten abgeschlossen wird. Der Vergleichsrechner liefert Nutzern einen Link, der direkt zum Anmeldeformular der entsprechenden Broker führt.

Ein Wertpapierdepot Vergleich könnte unkomplizierter kaum sein. Lediglich die Erhebung des eigenen Anlegerprofils kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Die eigentliche Suche nach dem günstigsten Broker übernimmt allerdings die ausgereifte Software.

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Der Wechsel nach dem Wertpapierdepot Vergleich

Der Wertpapierdepot Vergleich ist nicht nur für neue Trader interessant. Auch für Bestandskunden ist es wichtig, ihren Broker regelmäßig zu überprüfen. Sind andere Anbieter günstiger oder besser, sollte der Broker gewechselt werden. Die nachfolgende Checkliste hilft Tradern dabei, den Depotumzug problemlos zu vollziehen.

  • Depotübertrag:
    Entgegen der landläufigen Meinung fallen für den Wechsel des Brokers keinerlei Kosten an. Bereits im Jahr 2004 entschied der BGH, das die Herausgabe der Wertpapiere gegen Entgelt unzulässig ist. Die Formalitäten für den Wechsel werden in der Regel vom neuen Broker übernommen. Beim Depotübertrag lohnt es sich zudem, auf Sonderaktionen zu achten. Oft müssen Neukunden für Wechselprämien oder andere Boni zusätzliche Informationen angegeben bzw. besondere Anforderungen erfüllen.
  • Umfeld:
    Bei der Wahl des Brokers sollte auch das Depotumfeld genauer unter die Lupe genommen werden. Verzinst der Anbieter das Verrechnungskonto etwa besonders gut, bringt das zusätzliche Rendite. Auch das jeweilige Online-Portal bzw. die Tradingsoftware sollten mittels kostenloser Demokonten geprüft werden.
  • Investmentfonds:
    Trader müssen beachten, dass sie Bruchstücke von Fondsanteilen nicht übertragen lassen können. Die Anteile müssen getrennt verkauft werden, wobei die Rückgabe an die Fondsgesellschaft immer kostenlos ist. Ein Verlust entsteht Tradern hier nur selten, da die Bruchstücke ohnehin von geringem Wert sind.
  • Verlustübertrag:
    Der Wertpapierhandel muss nicht immer mit Gewinnen verbunden sein. Trader können Verluste allerdings steuerlich geltend machen. Wer bei seinem alten Broker Verluste erwirtschaftet hat, sollte diese mit den künftigen Gewinnen beim neuen Anbieter verrechnen lassen. Das spart wertvolle Abgeltungssteuer. Der Verlustübertrag muss immer bei der alten Bank beantragt werden.
  • Kündigung:
    Nur weil ein Depot gewechselt wird, erfolgt noch längst keine Löschung des alten Depots. Bleibt das Altdepot bestehen, kann es aber weiterhin Kosten verursachen. Die laufende Depotgebühr wird vom Anbieter teilweise unabhängig vom gehaltenen Depotvolumen erhoben. Grundsätzlich sollten nicht benötigte Depots daher gekündigt werden.
  • Sperre:
    Der Übertrag des Depots kann wenige Tage, aber auch mehrere Wochen dauern. Während dieser Zeit haben Anleger keinen Zugriff auf Wertpapiere und Fonds. Gehandelt werden kann also nicht. Trader sollten den Depotwechsel also möglichst in weniger volatilen Phasen durchführen. Sollte der Wechsel mehr Zeit in Anspruch nehmen als vier bis sechs Wochen, sollte der Broker erneut kontaktiert werden.

Der Wechsel des Depots ist also denkbar einfach. Den Großteil der Arbeit übernehmen die Banken für den Anleger. Trader sollten allerdings unbedingt ihr altes Depot kündigen, um unnötige Kosten zu vermeiden. Der Depotwechsel selbst verursacht hingegen keinerlei Kosten.

Fazit: Wertpapierdepot Vergleich unkompliziert durchzuführen

wissenDer „Wertpapierdepot Testsieger“ ist keineswegs immer dort zu zu suchen wo mit niedrigen Fixkosten geworben wird – selbst bei nur wenigen Trades im Jahr sind die Transaktionskosten ungleich wichtiger. Welcher Broker wirklich der günstigste ist, kann nur ein Wertpapierdepot Vergleich zeigen. Dieser lässt sich in vier einfachen Schritten durchführen, hat aber einen großen Kosteneinspareffekt. Wer seinen Broker auf den Prüfstand stellt sollte bei der Gelegenheit auch gleich das Portfolio überprüfen.


Bildquelle:

© Aaron Amat – Fotolia_35819718_XS

© diego1012 – Fotolia_77642535_XS

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