Siemens Energy kommt nach Abspaltung an die Börse

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.08.2021


Nach der Abspaltung von Siemens wird Siemens Energy wohl bald an die Börse kommen. Bei der Hauptversammlung, die online abgehalten wurde, stimmten die Teilnehmer für eine Abspaltung des Energietechnik-Tochterunternehmens. Siemens-Chef Joe Kaeser sieht in dem Unternehmen auch einen Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels und forderte einen Ausstieg des neuen Unternehmens aus dem Bau von Kohlekraftwerken.

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Rascher Plan zum Kohleausstieg

Kaeser rief den Vorstand von Siemens Energy zudem dazu auf, rasch einen Plan zum Ausstieg aus der Stromerzeugung durch Kohle vorzulegen, denn aktuell kämen 40 Prozent der CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung. Die Energiewende wird aber aus Sicht von Kaeser nicht über Nacht gelingen und man stehe hier noch ganz am Anfang.

Kaeser wird spätestens am 3. Februar 2021 sein Amt als Siemens-CEO aufgeben. Bei Siemens Energy übernimmt er zunächst den Posten des Aufsichtsratschefs. Große Teile des Siemens-Geschäfts beschäftigen sich derzeit mit dem Bau von Kohle- und Gaskraftwerken. Dazu kommen lediglich zu einem Drittel erneuerbare Energien, was vor allem von der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa übernommen wird. Laut Kaeser spiegelt dies die aktuelle Energie-Infrastruktur wider. Zudem wird die Welt auch 2040 noch stark von Öl und Gas abhängen. Siemens wird von Klimaschützern schon seit Jahren kritisiert.

Dem Klimawandel sinnvoll entgegentreten

Der Siemens-Chef nannte keinen Zeitplan für den Kohleausstieg. Allerdings müsse der steigende Strombedarf gedeckt werden, aber auch dem Klimawandel in wirtschaftlich sinnvoller Weise begegnet werden. Dabei setzt Siemens neben Windkraft auch auf die Wasserstoff-Technologie. Siemens Energy reagierte auf die Aussagen von Kaeser zunächst vorsichtig. Das Ziel sei eine nachhaltige Energiewirtschaft. Dabei müsse allerdings noch geprüft werden, welche Folgen ein Kohleausstieg für das Unternehmen sowie die Kunden und Mitarbeiter hätte.

Kaeser hofft zudem, dass die Abspaltung von Siemens Energy auch der Siemens-Aktie zugutekommt. Die Abspaltung sei weder eine Notlösung noch eine Zerschlagung. Siemens Energy hat rund 91.000 Mitarbeiter und erreicht einen Umsatz 29 Milliarden Euro. Dies ist ein Drittel des gesamten Geschäfts von Siemens. Beide Unternehmen können getrennt voneinander aus Sicht des Finanzvorstands Ralf Thomas einen größeren Wert an der Börse erreichen als die Siemens AG selbst bisher.

Siemens Energy geht an die Börse

Siemens-Aktie laut Kaeser zu niedrig bewertet

Aus Sicht von Kaeser ist die Siemens AG mit ihrer Industrieautomatisierungs- und Infrastrukturtechnik sowie der Zug-Sparte im Vergleich mit der europäischen Konkurrenz sehr niedrig bewertet. Fokussierung und Innovation sollen den Firmenwert steigern. Nach der Abspaltung könnte die Siemens-Aktie aus Sicht von Analysten in den nächsten Monaten um bis zu 40 Prozent steigen. Zudem könnte Siemens Energy fast 20 Milliarden Euro wert sein.

Auf der Hauptversammlung wurde der Abspaltung wie erwartet mit 99,4 Prozent des Grundkapitals zugestimmt. Damit kann die neue Aktie von Siemens Energy ab dem 28. September 2020 an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Jeder Siemens-Aktionär bekommt für zwei Wertpapiere von Siemens je eine der neuen Aktien von Siemens Energy. Diese werden bei den bisherigen Aktionären direkt ins Depot gebucht.

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Siemens behält Anteile

Siemens selbst behält zunächst 35,1 Prozent der Aktien. 9,9 Prozent verbleiben beim Pensionsfonds von Siemens. Die neue Aktie wird wohl zunächst im MDax gehandelt werden. Finanzchef Thomas geht davon aus, dass über ein Drittel der Aktien innerhalb der ersten zwei oder drei Monate nach dem Börsenstart einen neuen Besitzer haben werden. Hintergrund ist, dass die neue Aktie bei vielen Investoren, die sich auf Technologie-Aktien konzentriert haben, nicht ins Portfolio passt.

Technologie-Aktien sind auch bei XTB handelbar. Hier finden Anleger auf der Plattform des Brokers rund 2.000 Wertpapiere von einigen Börsen, unter denen sie mit Hilfe einer Suchfunktion sowie Marktanalysen und anderen Tools die für sie passenden auswählen können.

Aktienhandel ohne Aufschläge

Aufschläge oder Verwaltungsgebühren fallen beim Aktienhandel bei XTB nicht an. Auch Managementgebühren, die bei vielen Brokern einmal pro Vierteljahr gezahlt werden müssen, entfallen bei XTB. Übernachtfinanzierungskosten entfallen ebenfalls, sodass das längerfristige Halten einer Aktie gut möglich ist. Auch der Erhalt von Dividenden ist bei XTB möglich.

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Alternative CFD-Handel

Alternativ können sich Trader bei XTB auch für CFDs auf Aktien entscheiden. Hier müssen Spreads von 0,08 Prozent gezahlt werden. Dazu kommen Übernacht- und Wochenend-Rollover-Gebühren. Einzahlungen sind bei XTB kostenlos, aber bei Auszahlungen unter 200 Euro fallen Gebühren an. Der Broker bietet unter anderem die Möglichkeit, per Überweisung, mit PayPal oder über Kreditkarten Geld auf sein Handelskonto einzuzahlen. Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht. Trader sollten beachten, dass eine Einzahlung mit PayPal deutlich schneller auf dem Konto eingeht als eine Überweisung.

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Viele Aktien im Angebot

Der Broker ist bereits seit 2002 am Markt und hat auch Aktien in sein Angebot. Dazu kommen zahlreiche weitere Handelsinstrumente, insgesamt mehr als 2.000, darunter auch Bitcoins, die schon früh ins Angebot von XTB aufgenommen wurden. Der Handel ist auch über eine App möglich.

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XTB ist ein Broker mit vielen Auszeichnungen, der womöglich für viele Trader interessant ist. Den passenden Broker finden Trader oft über einen gründlichen Brokervergleich. Allerdings ist nicht jeder Broker für jeden Trader geeignet. Um den für sich besten Broker zu finden, sollten Trader vor dem Einstieg in den Handel wissen, welche Ziele sie mit dem Handel erreichen wollen.

Die eigenen Ziele geben oft einen guten Hinweis darauf, welche Märkte interessant sein könnten. Wissen Trader, dass sie langfristig Renditen erreichen und auch von Dividenden profitieren wollen, ist der Aktienhandel eine gute Option. Auch das Startkapital ist eine wichtige Frage. Bei XTB haben Trader den Vorteil, dass die Option, auch nur Bruchteile von Aktien zu kaufen, den Einstiegspreis senkt.

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Fazit: Bald Aktie von Siemens Energy handelbar

Die Abspaltung von Siemens Energy von der Siemens AG ist offiziell. Ab Ende September kann die neue Aktie auch an der Börse, wahrscheinlich im MDax, gehandelt werden. Letztendlich könnte die Abspaltung auch die Siemens-Aktie stärken. Siemens Energie ist die Energie-Tochter von Siemens, die sich nach den Vorstellungen von Joe Kaeser auch auf die Herausforderungen der Energiewende konzentrieren soll.

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