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DEGIRO Gebühren & Kosten 2017: Erfahren Sie alles über die Konditionen für Spread & Co. In der aktuellen Preisliste des Brokers

 

Neben den Services, dem Angebot und dem Sicherungsumfeld sind auch die Konditionen eines Brokers für die Trader von großer Bedeutung: Angefangen bei der Mindesteinlage, über den Spread und die Kommissionen bis hin zu den Auszahlungsgebühren kommen viele Kosten auf den Trader zu, die selbstverständlich so gering wie möglich gehalten werden müssen. Von Anfang an sollten Trader deshalb besonders großen Wert auf einen umfassenden Anbietervergleich legen. Für einen genauen Überblick über die Konditionen, die beim Handel über den niederländischen Broker DeGiro relevant sind, liefern wir Ihnen hier die wichtigsten Infos zu den DeGiro Gebühren.

DeGiro Gebühren: 10 Fakten zum Trading

  • Kunden müssen keine DeGiro Mindesteinlage hinterlegen
  • Auch Dividendenkosten oder Depotführungsgebühren sind kein Thema
  • Der Handel von Optionen und Futures ist schon ab 0,75 Euro pro Kontrakt möglich
  • Bei Aktien und Zertifikaten liegt die Grundgebühr bei 2 Euro
  • Darüber hinaus müssen Trader hierbei Ordergebühren von 0,008 Prozent und 0,10 Prozent beachten
  • Neben den Gebühren überzeugt auch das umfangreiche Angebot des Unternehmens
  • Dieses setzt sich aus Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionen, Futures, ETFs und CFDs zusammen
  • Diese Produkte können über eine benutzerfreundliche Webplattform gehandelt werden
  • Einen Überblick über die dabei anfallenden Gebühren können Trader sich mit dem Preisverzeichnis machen
  • Bei Fragen und Problemen ist darüber hinaus ein mehrsprachiger Kundensupport erreichbar


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1. DeGiro Trading & Gebühren: Was gibt es zu beachten?

VerbrauchertippsUm den Kunden die Handelsplattformen zur Verfügung stellen und ihnen das DeGiro Trading von Wertpapieren ermöglichen zu können, berechnet der Broker diverse Gebühren, die vom Trader beachtet werden müssen. Wir möchten an dieser Stelle einen Überblick darüber liefern, welche Faktoren in Bezug auf die Konditionen eines Brokers beachtet werden müssen.

In erster Linie spielt dabei selbstverständlich die Mindesteinlage eine wichtige Rolle, denn sie entscheidet darüber, wie viel Geld der Trader bei der Kontoeröffnung mindestens in sein Handelskonto einzahlen muss. Beim eigentlichen Einzahlungsprozess sind schließlich auch die Transaktionsgebühren von Bedeutung, die der Trader auch bei der Auszahlung seines Guthabens beachten muss. Unter Umständen werden darüber hinaus auch Gebühren für die Zurverfügungstellung von Realtime-Kursen während des eigentlichen Handels berechnet.

Dabei spielen schließlich insbesondere die Spreads, Kommissionen und die Ordergebühren eine wichtige Rolle. Abhängig davon, welchen Basiswert man über welchen Broker handeln möchte, muss man dafür entweder Spreads entrichten, die in Pips berechnet werden, prozentuale Kommissionen beachten oder Ordergebühren zahlen, die pro eröffneter Order anfallen. Einen genauen Überblick über die jeweiligen Kosten liefern in der Regel das Preisverzeichnis sowie die entsprechenden Unterseiten auf der Webseite des Brokers.

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Trader, die über einen Online Broker handeln möchten, müssen dabei in erster Linie die erforderliche Mindesteinlage beachten, doch auch die Transaktionsgebühren und die Kosten für die Zurverfügungstellung von Realtime-Kursen sind eventuell von Bedeutung. Für den eigentlichen Handel werden schließlich Spreads, Kommissionen und/oder Ordergebühren erhoben – abhängig davon, welche Produkte der Trader über welchen Broker handelt.

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2. Die DeGiro Gebühren aus unserem Testbericht

Unser Testbericht hat gezeigt, dass DeGiro insbesondere durch seine kundenfreundlichen Konditionen überzeugen kann, die mit der benutzerfreundlichen Handelsplattform und der schnellen Kontoeröffnung einhergehen. Vor allem diejenigen, die mit DeGiro Daytrading betreiben möchten, sind hier hervorragend aufgehoben. DeGiro Daytrader, die überwiegend mit Knock-Out Zertifikaten o.ä. handeln, werden hierzulande keinen preiswerteren Anbieter finden.

Diesbezüglich müssen die Trader zunächst einmal wissen, dass der niederländische Broker keine Depotführungsgebühren oder Dividendenkosten berechnet und dass auch eine DeGiro Mindesteinlage nicht gefordert wird. Für den Handel von Aktien und Zertifikaten müssen Kunden eine Grundgebühr von 2 Euro sowie eine prozentuale Ordergebühr von 0,008 Prozent bzw. 0,10 Prozent entrichten.

DeGiro Futures Gebühren

Die eigentlichen DeGiro Gebühren sind davon abhängig, welche Basiswerte der Trader handeln möchte. Der Handel von Optionen und DeGiro Futures wird dabei beispielsweise bereits ab einer Ordergebühr von 0,75 Euro pro Kontrakt ermöglicht. Hier ein auszug aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis in Bezug auf DeGiro Futures Kosten:

  • EUREX Indices: 0,75 € je Kontrakt (Nur DAX, Mini DAX und Euro Stoxx)
  • EUREX Indices: 2,50 € je Kontrakt (Für alle weiteren Indizes)
  • EUREX Bonds: 1,50 € je Kontrakt
  • EUREX STOXX Sector: 2,50 € je Kontrakt (zzgl. auch viele Einzelwerte)
  • CME: 0,50 € je Kontrakt zzgl. Börsengebühren und Verbindungsgebühren

Neben der EUREX können Kunden auch an 10 weiteren Future-Börsen handeln, darunter auch die amerikanische CME. Die Gebühren für den DeGiro Margin Futures Handel sind äußerst günstig. Es gibt fast keinen zweiten Anbieter, der ähnlich günstige Konditionen bietet, zumal nicht jeder Online Broker der Optionen und Future Handel überhaupt möglich macht.

Seit kurzem gibt es auch eine DeGiro EUREX Partnerschaft. Mit dieser Kooperation sollen privaten Investoren das Angebot an Futures und Optionen näher gebracht werden. Es soll ihnen auch zeigen, wie sie mit Hilfe von Derivaten ein Depot gegen mögliche Risiken absichern können.

Kosten im DeGiro CFD Handel

Kunden des Online Brokers können auch den DeGiro CFD Handel betreiben. Derzeit (Stand 08/2017) sind jedoch nur Basiswerte aus den beiden Börsen Euronext Derivates Paris und London Stock Exchange handelbar. Wer mit DeGiro CFDs handeln möchte, muss sich daher bei den Gebühren nach denen der Auslandsbörsen richten. Die DeGiro CFD Gebühren betragen derzeit 4,00 Euro plus 0,04 Prozent (maximal 60 Euro) je Order. Hinzu kommen noch Spreads und ggf. Rollkosten sowie Overnight-Gebühren. Im Großen und Ganzen ist der DeGiro CFD Handel zwar empfehlenswert, jedoch aufgrund der eingeschränkten Auswahl an Basiswerten nur für bestimmte Trader interessant.

Kostenfrei in den DeGiro ETF Handel starten

Wer ein DeGiro ETF Portfolio aufbauen möchte, kann dies beim Anbieter unter Umständen sogar kostenfrei machen. Kunden haben die Auswahl aus circa 740 ETFs. Dazu gehören bekannte Anbieter wie Lyxor, ComStage, db x-Trackers, iShares und Amundi. Es kann jeder DeGiro ETF gratis gehandelt werden. Die erste Transaktion im Monat ist je ETF kostenfrei. Auch jede weitere Order kann gebührenfrei sein, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Die nächste Order „geht in die gleiche Richtung" (Kauf nach Kauf und Verkauf nach Verkauf)
  • Ein Mindestordervolumen von 1.000 Euro wird erreicht

Je Kalendermonat, kann jeder DeGiro ETF daher mindestens einmal gebührenfrei gehandelt werden. Treffen die o.g. Voraussetzungen zu, dann werden auch weitere Transaktionen kostenfrei durchgeführt. Die vollständige DeGiro ETF Liste finden Interessenten auf der offiziellen Homepage.

Möchte man genau erfahren, welche Konditionen beim Handel spezifischer Basiswerte auf den Trader zukommen können, kann man sich hierfür entweder das Preisverzeichnis des Brokers zunutze machen, das auf der Webseite des Unternehmens zu finden ist, oder man informiert sich beim Kundensupport über die entsprechenden Konditionen. Dieser ist per E-Mail, Telefon und per Post erreichbar. Darüber hinaus liefert schließlich auch das Help Center wichtige Infos zur Kontoeröffnung und dem Handel über DeGiro.

VorteileDie DeGiro Gebühren fallen sehr kundenfreundlich aus: Trader müssen keine Depotführungsgebühren oder Dividendenkosten berechnen und auch eine Mindesteinlage wird nicht gefordert. Die Ordergebühren beginnen indes entweder bei DeGiro Futures mit 0,75 Euro pro Kontrakt oder im klassischen Aktien- und Zertifikatehandel bei 2 Euro zzgl. prozentualer Transaktionsgebühren. Der DeGiro CFD Handel beginnt ab 4,00 Euro zzgl 0,04 Prozent. Einen genauen Überblick liefert das Preisverzeichnis oder die Kontaktaufnahme zum Support.

Degiro Gebühren

Die Transaktionsgebühren bei DeGiro im Vergleich zur Konkurrenz

3. Interesse? Die Kontoeröffnung unter der Lupe

kontoeroeffnungIm Test konnte DeGiro durch seine schnelle und unkomplizierte Kontoeröffnung überzeugen, mit der innerhalb von 10 Minuten das DeGiro Trading beginnen kann. Im Vorfeld kann sich der Trader dabei auch kostenloses Info-Material vom Broker zukommen lassen, bevor er daraufhin das Online-Formular ausfüllt, das auf der Webseite des Unternehmens zu finden ist. Dieses Formular erfordert die Angabe einiger Informationen zur Handelserfahrung und zur Person des Traders. Sind alle Angaben gemacht, kann man den Antrag abschicken und daraufhin die E-Mail-Adresse bestätigen, um die Registrierung abzuschließen.

Im Anschluss daran erfolgt die Einzahlung. Dabei muss der Trader keine Mindesteinlage beachten – schon eine Einzahlung von nur 0,01 Euro ist grundsätzlich möglich. Diese Einzahlung kann per Banküberweisung oder per Sofort-Überweisung online erfolgen. Dabei zeichnet sich DeGiro durch eine Besonderheit aus: Eine anschließende Verifizierung ist nach der Kontoeröffnung nicht nötig. Diese erfolgt vonseiten des Brokers automatisch bei der Einzahlung, sodass der Trader dem Unternehmen anschließend keine Identitäts- oder Wohnsitznachweise zukommen oder das PostIdent-Verfahren durchlaufen muss. Wer eine Einzahlung per Sofortüberweisung vornimmt, kann umgehend mit dem DeGiro Trading beginnen.

Die Kontoeröffnung bei DeGiro unterscheidet sich vom Eröffnungsprozess bei der Konkurrenz. Auch hier müssen die Trader zunächst ein Online-Formular ausfüllen und ihre E-Mail-Adresse bestätigen, bevor sie ihre Einzahlung vornehmen können. Dies geschieht daraufhin per Überweisung oder Sofort-Überweisung – eine anschließende Verifizierung ist nicht nötig, diese nimmt der Broker bei der Einzahlung automatisch vor.

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4. Fünf Fragen und Antworten zum Thema im Überblick

Kann man auch einen DeGiro ETF Sparplan eröffnen?

Leider wird kein DeGiro ETF Sparplan vom niederländischen Unternehmen angeboten. Stattdessen können Trader jedoch dem manuellen Handel von ETFs nachgehen. Allerdings können Trader einen Dauerauftrag vom Girokonto zum Depot einrichten und dann einmal monatlich manuell kaufen. Damit wird zwar der DeGiro ETF Handel zwar nicht automatisiert, aber gebührenfrei ermöglicht.

Ist DeGiro seriös?

DeGiro wird durch die niederländische Finanzmarktaufsicht und durch die niederländische Zentralbank reguliert. Die DeGiro Einlagensicherung schützt das Kapital schließlich bis zu einer Höhe von 20.000 Euro vor unverschuldeten Verlusten.

Kann man ein DeGiro Demokonto nutzen?

Unser Test hat gezeigt, dass ein DeGiro Demokonto nicht angeboten wird, da der Broker sein Angebot eher auf professionelle Trader ausgelegt hat, die nicht mehr zwingend auf ein Demokonto angewiesen sind.

Wird eine Mobile Trading App von DeGiro angeboten?

Kunden können keine DeGiro Mobile Trading App nutzen. Stattdessen können sie dem Handel von unterwegs aus jedoch über ihren mobilen Browser des Smartphones oder Tablets über die Webadresse m.degiro.nl nachgehen. Da der mobile Handel darüber ebenso gut abgewickelt werden kann, wie über eine App, besteht keine Notwendigkeit einer DeGiro App pder DeGiro App Android bzw. iOS. Mit dieser Variante erspart sich das Unternehmen hohe Kosten für die Entwicklung und Wartung einer DeGiro App. Die Kostenvorteile werden in Form von günstigen Gebühren an den Kunden weitergegeben.

Wo erfährt man mehr über den Wertpapierhandel?

Da ein umfassendes Bildungsangebot von DeGiro leider nicht angeboten wird, müssen Trader entweder Fachlektüre durchstöbern oder sich die Bildungsangebote aus dem Internet zunutze machen, um mehr über den Wertpapierhandel zu erfahren.

DeGiro Infografik

5. Sie wollen noch mehr erfahren? Weitere Tests & Vergleiche im Detail

BeratungTrader, die mit DeGiro Erfahrungen sammeln möchten, können sich mit unserem Test genauer mit den Konditionen und dem Angebot des Unternehmens vertraut machen. Alternativen dazu sind im Aktiendepot Vergleich zu finden, während unsere News und Trading-Ratgeber für einen erfolgreichen Handel sicher von Nutzen sein können.

6. Fazit: Die DeGiro Gebühren sind äußerst gering

bonusAbschließend können wir festhalten, dass die DeGiro Gebühren sehr kundenfreundlich ausfallen: Depotführungsgebühren werden ebenso wenig berechnet wie Dividendenkosten und auch eine Mindesteinlage muss der Trader nicht beachten. Auch die Ordergebühren können sich im Vergleich zur Konkurrenz durchaus sehen lassen – einen Überblick über die Gebühren finden Trader auf der Webseite des Unternehmens im Preisvergleich vor. Daher können wir den DeGiro Trader Account uneingeschränkt empfehlen. Auch unser Testbericht hält weitere Infos zum Angebot des Brokers bereit – Alternativen dazu sind schließlich im Anbietervergleich zu finden.

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