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OnVista Bank halbiert Ordergebühren | Jetzt ab 2,50 € handeln

Vor einigen Wochen gab comdirect bekannt, die OnVista AG zu übernehmen. In dem Artikel hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass wir davon ausgehen, dass sich die Konditionen für Kunden der OnVista Bank nicht verschlechtern werden. Vor allem, da die comdirect bank jetzt eine noch bessere Verhandlungsposition einnimmt. Obwohl der Kauf von diversen Behörden noch nicht endgültig „abgesegnet" wurde, haben Kunden der OnVista Bank jetzt noch mehr Grund zur Freude.

Denn zum Jahresbeginn 2017 hat OnVista angekündigt, die Ordergebühren für mehr als 600.000 strukturierte Produkte zu halbieren. Damit kann außerbörslich jetzt schon ab nur 2,50 Euro gehandelt werden. Zunächst gilt die Preisänderung für das ganze Jahr 2017. Das Mindesthandelsvolumen beträgt 2.500 Euro je Kauf und Verkauf.

OnVista Bank Ordergebühren 2,50 Euro

Unschlagbar günstig: Jetzt schon für nur 2,50 Euro bei OnVista außerbörslich handeln.

Was konkret ist bei OnVista jetzt preiswerter?

Konkret hat die OnVista Bank mit 4 ausgewählten Emittenten eine Premium Partnerschaft geschlossen. Sämtliche strukturierten Produkte dieser Premium Partner, wie Discount-, Bonus-, Hebel- oder Faktorzertifikate, Aktienanleihen und Optionsscheine usw. können im außerbörslichen Direkt- und Limithandel vergünstigt getradet werden. Zu den Premium Partnern gehören folgende Emittenten:

  • Commerzbank
  • BNP Paribas
  • Société Générale
  • Citi

Ab dem 01. Januar 2017 halbiert die OnVista Bank alle Ordergebühren ab einem Mindesthandelswert von 2.500 Euro für o.g. Emittenten. Zunächst ist die Aktion auf ein Jahr befristet. Das ganze bewirbt der Broker mit dem Namen „Premiumhandel für 2,50 Euro". Allerdings könnten wir uns gut vorstellen, dass die Partnerschaften verlängert werden, falls die Aktion erfolgreich verläuft. Die genannten Konditionen gelten sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden.

Vorteile der Premiumaktion

  • Halbierung der regulären Orderprovision
  • Top Premiumpartner mit exzellenter Produktqualität
  • Kostenfreies OnVista Depot inklusive
  • Keine Volumenobergrenze
  • Keine Beschränkung in der Anzahl der Trades
  • Einfache Kalkulationsgrundlage

Nur 2,50 Euro je Order ist schon sehr preiswert. Im Aktiendepot Vergleich zeigt sich, dass höchstens noch DEGIRO ähnliche Konditionen bieten kann. Die Orderprovision fällt natürlich je Kauf und Verkauf an. Das heißt, das für einen Round Trade 5,00 Euro an Ordergebühren fällig wird. Selbst sonst sehr günstige Depotanbieter – zu denen OnVista ohnehin gehört – veranschlagen im Schnitt circa 5,00 Euro Ordergebühr pro Half Turn.

Sehr positiv ist auch, dass es keine Volumenobergrenze gibt (außer die reguläre Obergrenze von 50.000 bzw. 100.000 Euro je Order). Teilweise wird das Handelsvolumen je Order nach oben hin beschränkt. Trader, die gern größere Volumina handeln, würden dann gar nicht in den Genuss der Aktion kommen. Genauso verhält es sich mit der Anzahl der Trades. Flatex beispielsweise bietet auch Premium Partnerschaften. Dort ist die Anzahl der monatlichen Orders aber teilweise limitiert. Und zu guter Letzt können Kunden so ihre Handelsgebühren ganz einfach kalkulieren. Sie wissen im vornherein, welche Kosten auf sie zukommen.

OnVista Bank Depot Konditionen

OnVista bietet ohnehin Top Konditionen im Wertpapiergeschäft.

Nachteile der Premiumaktion

  • Nur im außerbörslichen Direkt- und Limithandel (nicht über Börsen)
  • Zzgl. anfallende pauschalierte Handelsplatzgebühr bleibt erhalten
  • Erst ab 2.500 Euro Handelsvolumen

Im OnVista Test wird deutlich, dass neben der reinen Orderprovision immer noch ein sogenanntes pauschaliertes Handelsplatzentgelt anfällt. Für Orders innerhalb Deutschlands, wozu auch die Angebote der Premiumpartner gehören, würde nochmal 1,50 Euro je Order anfallen. Im Endeffekt bezahlen Kunden demnach 4,00 Euro je Kauf und Verkauf (8,00 Euro für einen Round Trade). Damit halbiert sich die gesamte Ordergebühr nicht ganz. Ist aber dennoch wesentlich günstiger, als bei den meisten anderen Online Brokern.

Etwas schade finden wir, dass die Konditionen erst ab einem Handelsvolumen von 2.500 Euro gelten. Anleger mit kleineren Handelsvolumina profitieren hier also nicht. Aufpassen müssen Trader, dass diese Untergrenze sowohl für Kauf- als auch für Verkaufsaufträge gilt. Wenn ein Kunde beispielsweise ein Hebelzertifikat für 2.800 Euro kauft und später für 2.300 verkauft, so fallen für den Verkauf die regulären Gebühren an.

Ein kleiner Hinweis für Trader: Für Intraday-Emissionen der Commerzbank gelten die günstigeren Preise erst einen Tag nach Emission (T+1). Sollten Anleger Produkte der Commerzbank kaufen, die am selben Tag emittiert wurden, so müssen die regulären Gebühren bezahlt werden.

Michael B. Bußhaus, Geschäftsführer der OnVista Bank, fasst seine Meinung zur Premium Partnerschaft wie folgt zusammen:

„Im derzeitigen Nullzins-Umfeld achten Kunden ganz besonders auf niedrige Kosten für ihre Geldanlage. Jeder gesparte Euro an Gebühren ist ein zusätzlicher Euro Rendite. Mit unserem Festpreis-Modell sind wir mit 5 Euro Orderprovision bereits einer der günstigsten Anbieter am Markt. Mit den neuen Premium-Plus Partnerschaften bieten wir Anlegern nun noch mehr Möglichkeiten zum Sparen."

OnVista Bank Festpreis Depot

Mit dem OnVista Festpreis Depot für nur 5 Euro flat handeln.

Ordergebühren machen großen Anteil an Performance aus

Die Ordergebühren können wesentlich zur Performance eines Depots beitragen. Daher ist es enorm wichtig, an dieser Stelle besonders darauf zu achten, dass diese Gebühren so niedrig wie nur möglich gehalten werden. Nehmen wir als Beispiel die hier beschriebene OnVista Bank Aktion. Ein Händler tätigt zum Beispiel 100 Trades im Monat. Das ist für einen Day- oder Swingtrader überhaupt nicht viel. Im Schnitt sind das 2,5 Round Trades pro Handelstag. Entscheidet er sich für Produkte der Premiumpartner kann er so 250 Euro im Monat an Ordergebühren sparen! Je nach Größe des Depots könnte das einige Prozentpunkte an Rendite ausmachen. Handelt er noch mehr, dann fällt die Ersparnis noch größer aus.

Doch nicht nur Viel-Trader müssen auf Gebühren achten. Auch Anleger mit kleineren und mittleren Depots betrifft das. Denn dort ist der prozentuale Anteil zum Gesamtvolumen noch höher. Nehmen wir wieder so eben genanntes Beispiel. Für ein Depotvolumen von 10.000 Euro, wäre eine Ersparnis von 250 Euro im Monat 2,5 Prozent, auf's Jahr hochgerechnet 30 Prozent Rendite! Zugegeben, wer „nur" 10.000 Euro zur Verfügung hat, wird nicht sämtliche Orders mit einem Mindesthandelsvolumen von 2.500 Euro traden. Doch das Beispiel macht deutlich, welchen Einfluss Ordergebühren auf die Gesamtperformance haben.

Selbstverständlich müssen auch die angebotenen Produkte bzw. Wertpapiere zur eigenen Handelsstrategie passen. Für diejenigen, die zum Beispiel ausschließlich direkt in Aktien oder Fonds investieren, ist die Premium Partnerschaft der OnVista Bank, wenn überhaupt, nur zweitrangig. Vielleicht kauft der eine oder andere Händler Optionsscheine zur Absicherung seines Aktiendepots. An dieser Stelle könnte dann etwas eingespart werden. Doch in erster Linie würden in diesem Fall die Gebühren für Aktienkäufe und -verkäufe eine wesentliche Rolle spielen.

  • Auch für den direkten Online Aktienhandel ist OnVista absolut empfehlenswert
  • Im Festpreis-Depot nur 5€ + 1,50€ pauschalierte Handelsplatzgebühr
  • Depot oder Höchsstände mit Optionsscheinen absichern

Emittenten von Hebelzertifikaten müssen sich gegen CFD Anbieter durchsetzen

Die Konkurrenz um Kunden ist groß. Aus Sicht der Kunden ist das sehr positiv zu beurteilen. Die Produkte an sich, sind absolut austauschbar. Sofern der Spread identisch ist, macht es keinen großen Unterschied, ob ein Hebelzertifikat von der BNP Paribas oder der Commerzbank gekauft wird. Es ist ein absolut homogener Markt. Daher sind Emittenten auch bereit, der Depotbank, in dem Falle OnVista, eine Ausgleichszahlung zu leisten, damit diese die Gebühren herabsetzt.

  • Zertifikate-Markt ist absolut homogen
  • Große Konkurrenz unter den Emittenten
  • Konkurrenz zu anderen Produkten wie CFDs
  • Emittenten müssen Preise herabsetzen

Ein weiterer Aspekt ist, dass mit dem Aufkommen von CFDs viele Trader umgestiegen sind. Bei CFDs (Mehr dazu: Was sind CFDs?) fällt in der Regel keine Ordergebühr bzw. Kommission an. CFDs sind außerdem noch einfacher und schneller zu handeln als Hebelzertifikate. Mit dem Einzug von CFDs haben Emittenten daher noch mehr Konkurrenz bekommen. Einige große Unternehmen, wie die Commerzbank, fungieren einerseits als Emittenten von Hebelzertifkaten, andererseits auch als Market Maker für CFDs. Sie verdienen also an beiden Geschäftsmodellen etwas. Aber das trifft nicht auf jeden Broker zu. Um also noch mithalten zu können, senken viele Emittenten ihre Preise bzw. sind bereit Premiumpartnerschaften mit Depotbanken einzugehen.

CFDs ganz einfach auch bei OnVista Bank handeln.

Praxis Tipp

Wer als Day- oder Swingtrader Hebelzertifikate handelt, sollte sich überlegen, ob er eventuell auf CFDs umsteigt. Auch wenn die Ordergebühren immer weiter sinken, so sind sie dennoch vorhanden. Natürlich muss dabei mehr berücksichtigt werden, als nur Ordergebühren. Auch das Produkt an sich, die Funktionsweise, sowie Vor- und Nachteile müssen verstanden werden. Warum nicht einfach mal einen Blick auf unseren CFD Broker Vergleich werfen? 

Bei OnVista einfach alles handeln

OnVista hat sich rein auf das Online Wertpapiergeschäft spezialisiert. Andere Bankprodukte wie Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte etc. gibt es hier nicht. Das heißt, der gesamte Fokus liegt nur auf Online Trading. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie einfach alles handeln können. Egal ob Aktien, Fonds, Optionsscheine, Anlagezertifikate oder Anleihen. Alles in einem Depot.

Übrigens: OnVista bietet auch den CFD Handel an. In den meisten Fällen, gibt es keine Ordergebühren, sondern es muss lediglich der Spread bezahlt werden. Wer schon Kunde ist, kann einfach kostenfrei das OnVista CFD Konto zusätzlich eröffnen.

  • CFDs auf über 1.200 Basiswerte
  • Keine Kommissionen bei CFDs auf Indizes, Rohstoffen und Forex
  • Kostenfreies OnVista CFD Demokonto
  • Handel von 8 bis 22 Uhr
  • Commerzbank als Market Maker
onvista bank wertpapier sparplan

Bei OnVista einfach alles handeln: Aktien, Fonds, Zertifikate, ETFs usw. Umfangreiche Sparplanmöglichkeiten runden das sehr gute Angebot ab.

Fazit: Egal ob mit oder ohne Premium – OnVista ist Top Broker

OnVista ist mit seinem Festpreis Depot ohnehin schon einer der günstigen Anbieter am deutschen Markt. Durch die Reduzierung der regulären Ordergebühr von 5,00 auf nur noch 2,50 Euro bieten sich für Anleger und Trader nun noch mehr Möglichkeiten zum Sparen.

Die Reduzierung gilt für alle strukturierten Produkte der Emittenten BNP Paribas, Citi, Commerzbank und Société Générale ab einem Ordervoluem von 2.500 Euro. Wer häufig mit Hebel- oder Anlagezertifikaten handelt, ist hier bestens aufgehoben. Denn mit der Auswahl der Emittenten holt sich OnVista Top Anbieter ins Boot. Für einen Round Trade werden jetzt gerade mal 5,00 Euro fällig, zzgl. pauschaliertes Handelsplatzentgelt.

Eventuell doch lieber CFDs handeln? Auch dann ist die OnVista Bank eine gute Alternative: Kostenfreies Depot, CFDs auf über 1.200 Basiswerte, meistens keine Kommission und mit der Commerzbank einen deutschen und starken Market Maker an der Seite.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich war nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und einem BWL-Studium 6 Jahre lang im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren nun für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur
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