onvista Bank Ordergebühren halbiert – Jetzt ab 2,50 € handeln

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 09.08.2021


Vor einigen Wochen gab comdirect bekannt, die OnVista AG zu übernehmen. In dem Artikel hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass wir davon ausgehen, dass sich die Konditionen für Kunden der OnVista Bank nicht verschlechtern werden. Vor allem, da die comdirect bank jetzt eine noch bessere Verhandlungsposition einnimmt. Obwohl der Kauf von diversen Behörden noch nicht endgültig „abgesegnet“ wurde, haben Kunden der OnVista Bank jetzt noch mehr Grund zur Freude. OnVista Bank hat die Ordergebühren für mehr als 800.000 strukturierte Produkte halbiert. Damit kann außerbörslich jetzt schon ab nur 2,50 Euro gehandelt werden. Das Mindesthandelsvolumen beträgt 1.500 Euro je Kauf und Verkauf.

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Was konkret ist bei OnVista Bank Ordergebühren jetzt preiswerter?

Konkret hat die OnVista Bank mit 4 ausgewählten Emittenten eine Premium Partnerschaft geschlossen. Sämtliche strukturierten Produkte dieser Premium Partner, wie Discount-, Bonus-, Hebel- oder Faktorzertifikate, Aktienanleihen und Optionsscheine usw. können im außerbörslichen Direkt- und Limithandel vergünstigt getradet werden. Zu den Premium Partnern gehören folgende Emittenten:

  • Morgan Stanley
  • BNP Paribas
  • Société Générale
  • Vontobel

Die OnVista Bank halbiert alle Ordergebühren ab einem Mindesthandelswert von 1.500 Euro für o.g. Emittenten. Zunächst ist die Aktion auf ein Jahr befristet. Das ganze bewirbt der Broker mit dem Namen „Premiumhandel für 2,50 Euro“. Allerdings könnten wir uns gut vorstellen, dass die Partnerschaften verlängert werden, falls die Aktion erfolgreich verläuft. Die genannten Konditionen gelten sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden.

onvista Bank Ordergebühren

Vorteile der onvista Bank Ordergebühren Premiumaktion

  • Halbierung der regulären Orderprovision
  • Top Premiumpartner mit exzellenter Produktqualität
  • Kostenfreies OnVista Depot inklusive
  • Keine Volumenobergrenze
  • Keine Beschränkung in der Anzahl der Trades
  • Einfache Kalkulationsgrundlage

Nur 2,50 Euro je Order ist schon sehr preiswert. Im Aktiendepot Vergleich zeigt sich, dass höchstens noch DEGIRO ähnliche Konditionen bieten kann. Die Orderprovision fällt natürlich je Kauf und Verkauf an. Das heißt, das für einen Round Trade 5,00 Euro an Ordergebühren fällig wird. Selbst sonst sehr günstige Depotanbieter – zu denen OnVista ohnehin gehört – veranschlagen im Schnitt circa 5,00 Euro Ordergebühr pro Half Turn.

Sehr positiv ist auch, dass es keine Volumenobergrenze gibt (außer die reguläre Obergrenze von 50.000 bzw. 100.000 Euro je Order). Teilweise wird das Handelsvolumen je Order nach oben hin beschränkt. Trader, die gern größere Volumina handeln, würden dann gar nicht in den Genuss der Aktion kommen. Genauso verhält es sich mit der Anzahl der Trades. Flatex beispielsweise bietet auch Premium Partnerschaften. Dort ist die Anzahl der monatlichen Orders aber teilweise limitiert. Und zu guter Letzt können Kunden so ihre Handelsgebühren ganz einfach kalkulieren. Sie wissen im vornherein, welche Kosten auf sie zukommen.

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Nachteile der onvista Bank Ordergebühren Premiumaktion

  • Nur im außerbörslichen Direkt- und Limithandel (nicht über Börsen)
  • Zzgl. anfallende pauschalierte Handelsplatzgebühr bleibt erhalten
  • Erst ab 1.500 Euro Handelsvolumen

Im OnVista Test wird deutlich, dass neben der reinen Orderprovision immer noch ein sogenanntes pauschaliertes Handelsplatzentgelt anfällt. Für Orders innerhalb Deutschlands, wozu auch die Angebote der Premiumpartner gehören, würde nochmal 2 Euro je Order anfallen. Im Endeffekt bezahlen Kunden demnach 4,50 Euro je Kauf und Verkauf (9,00 Euro für einen Round Trade). Damit halbiert sich die gesamte Ordergebühr nicht ganz. Ist aber dennoch wesentlich günstiger, als bei den meisten anderen Online Brokern.

Etwas schade finden wir, dass die Konditionen erst ab einem Handelsvolumen von 1.500 Euro gelten. Anleger mit kleineren Handelsvolumina profitieren hier also nicht. Aufpassen müssen Trader, dass diese Untergrenze sowohl für Kauf- als auch für Verkaufsaufträge gilt. Wenn ein Kunde beispielsweise ein Hebelzertifikat für 2.800 Euro kauft und später für 2.300 verkauft, so fallen für den Verkauf die regulären Gebühren an.

Michael B. Bußhaus, Geschäftsführer der OnVista Bank, fasst seine Meinung zur Premium Partnerschaft wie folgt zusammen:

„Im derzeitigen Nullzins-Umfeld achten Kunden ganz besonders auf niedrige Kosten für ihre Geldanlage. Jeder gesparte Euro an Gebühren ist ein zusätzlicher Euro Rendite. Mit unserem Festpreis-Modell sind wir mit 5 Euro Orderprovision bereits einer der günstigsten Anbieter am Markt. Mit den neuen Premium-Plus Partnerschaften bieten wir Anlegern nun noch mehr Möglichkeiten zum Sparen.“

onvista Bank Ordergebühren

onvista Bank Ordergebühren machen großen Anteil an Performance aus

Die Ordergebühren können wesentlich zur Performance eines Depots beitragen. Daher ist es enorm wichtig, an dieser Stelle besonders darauf zu achten, dass diese Gebühren so niedrig wie nur möglich gehalten werden. Nehmen wir als Beispiel die hier beschriebene OnVista Bank Aktion. Ein Händler tätigt zum Beispiel 100 Trades im Monat. Das ist für einen Day- oder Swingtrader überhaupt nicht viel. Im Schnitt sind das 2,5 Round Trades pro Handelstag. Entscheidet er sich für Produkte der Premiumpartner kann er so 250 Euro im Monat an Ordergebühren sparen! Je nach Größe des Depots könnte das einige Prozentpunkte an Rendite ausmachen. Handelt er noch mehr, dann fällt die Ersparnis noch größer aus.

Doch nicht nur Viel-Trader müssen auf Gebühren achten. Auch Anleger mit kleineren und mittleren Depots betrifft das. Denn dort ist der prozentuale Anteil zum Gesamtvolumen noch höher. Nehmen wir wieder so eben genanntes Beispiel. Für ein Depotvolumen von 10.000 Euro, wäre eine Ersparnis von 250 Euro im Monat 2,5 Prozent, auf’s Jahr hochgerechnet 30 Prozent Rendite! Zugegeben, wer „nur“ 10.000 Euro zur Verfügung hat, wird nicht sämtliche Orders mit einem Mindesthandelsvolumen von 1.500 Euro traden. Doch das Beispiel macht deutlich, welchen Einfluss Ordergebühren auf die Gesamtperformance haben.

Selbstverständlich müssen auch die angebotenen Produkte bzw. Wertpapiere zur eigenen Handelsstrategie passen. Für diejenigen, die zum Beispiel ausschließlich direkt in Aktien oder Fonds investieren, ist die Premium Partnerschaft der OnVista Bank, wenn überhaupt, nur zweitrangig. Vielleicht kauft der eine oder andere Händler Optionsscheine zur Absicherung seines Aktiendepots. An dieser Stelle könnte dann etwas eingespart werden. Doch in erster Linie würden in diesem Fall die Gebühren für Aktienkäufe und -verkäufe eine wesentliche Rolle spielen.

  • Auch für den direkten Online Aktienhandel ist OnVista absolut empfehlenswert
  • Im Festpreis-Depot nur 5€ + 2€ pauschalierte Handelsplatzgebühr
  • Depot oder Höchsstände mit Optionsscheinen absichern
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Emittenten von Hebelzertifikaten müssen sich gegen andere Anbieter durchsetzen

Die Konkurrenz um Kunden ist groß. Aus Sicht der Kunden ist das sehr positiv zu beurteilen. Die Produkte an sich, sind absolut austauschbar. Sofern der Spread identisch ist, macht es keinen großen Unterschied, ob ein Hebelzertifikat von der BNP Paribas oder der Morgan Stanley gekauft wird. Es ist ein absolut homogener Markt. Daher sind Emittenten auch bereit, der Depotbank, in dem Falle OnVista, eine Ausgleichszahlung zu leisten, damit diese die Gebühren herabsetzt.

  • Zertifikate-Markt ist absolut homogen
  • Große Konkurrenz unter den Emittenten
  • Konkurrenz zu anderen Produkten
  • Emittenten müssen Preise herabsetzen

Einige große Unternehmen, wie die Morgan Stanley, fungieren einerseits als Emittenten von Hebelzertifkaten, andererseits auch als Market Maker . Sie verdienen also an beiden Geschäftsmodellen etwas. Aber das trifft nicht auf jeden Broker zu. Um also noch mithalten zu können, senken viele Emittenten ihre Preise bzw. sind bereit Premiumpartnerschaften mit Depotbanken einzugehen.

onvista Bank Ordergebühren

Praxis Tipp

Wer als Day- oder Swingtrader Hebelzertifikate handelt, sollte sich überlegen, ob er eventuell umsteigt. Auch wenn die Ordergebühren immer weiter sinken, so sind sie dennoch vorhanden. Natürlich muss dabei mehr berücksichtigt werden, als nur Ordergebühren. Auch das Produkt an sich, die Funktionsweise, sowie Vor- und Nachteile müssen verstanden werden. 

Bei OnVista einfach alles handeln

OnVista hat sich rein auf das Online Wertpapiergeschäft spezialisiert. Andere Bankprodukte wie Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte etc. gibt es hier nicht. Das heißt, der gesamte Fokus liegt nur auf Online Trading. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie einfach alles handeln können. Egal ob Aktien, Fonds, Optionsscheine, Anlagezertifikate oder Anleihen. Alles in einem Depot.

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Fazit: Egal ob mit oder ohne Premium – OnVista ist Top Broker

OnVista ist mit seinem Festpreis Depot ohnehin schon einer der günstigen Anbieter am deutschen Markt. Durch die Reduzierung der regulären Ordergebühr von 5,00 auf nur noch 2,50 Euro bieten sich für Anleger und Trader nun noch mehr Möglichkeiten zum Sparen.

Die Reduzierung gilt für alle strukturierten Produkte der Emittenten BNP Paribas, Vontobel, Morgan Stanley und Société Générale ab einem Ordervoluem von 1.500 Euro. Wer häufig mit Hebel- oder Anlagezertifikaten handelt, ist hier bestens aufgehoben. Denn mit der Auswahl der Emittenten holt sich OnVista Top Anbieter ins Boot. Für einen Round Trade werden jetzt gerade mal 5,00 Euro fällig, zzgl. pauschaliertes Handelsplatzentgelt.

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