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Börsengänge: Die Kandidaten für 2015 – Details zu HP, Ferrari und PayPal

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Dieses Jahr wird ein Börsengang sehr wahrscheinlich im Rampenlicht stehen:

Und zwar plant der Sportwagenhersteller „Ferrari“ den Gang an die Wall Street!

Ferrari selbst ist keineswegs unabhängig, sondern gehört zum Fiat-Konzern. Dessen Chef Sergio Marchionne möchte den Unternehmensgewinn laut „Euro am Sonntag“ verfünffachen. Natürlich ein ambitioniertes Ziel, dafür muss investiert werden – und der Börsengang der Tochter „Ferrari“ soll dazu einen Teil des notwendigen Kapitals liefern.

Fiat – genauer gesagt: „Fiat Chrysler Auto“ (FCA) – ist derzeit der weltweit siebtgrößte Autobauer. Weltmarktführer ist Toyota und Europa-Marktführer ist Volkswagen. Fiat setzt unter seinem derzeitigen Chef auf Expansion – dazu hatten die Turiner Chrysler übernommen.

Es geht hier aber keineswegs darum, dass Fiat die Kontrolle über Ferrari aufgeben möchte. Den Plänen zufolge sollen gerade einmal 10% von Ferrari an die Börse gebracht werden. Das würde aber reichen, um – je nach Ausgabekurs – Einnahmen im Bereich von einer Milliarde Dollar für Fiat zu bringen.

Das Handelsblatt meldet dazu, dass Sergio Marchionne mit einem Börsengang im zweiten oder dritten Quartal rechnet.

Quelle: Fiat will Luxusmarke Mitte 2015 an den Markt bringen

Ob das ein lohnendes Investment sein könnte? Solange keine Details bekannt sind, kann ich dazu keine Aussage treffen.

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Auch Ebay-Tochter Paypal soll an die Börse

Für das zweite Halbjahr steht dann der Börsengang von Paypal an – derzeit zu Ebay gehörend.

Die Mutter möchte den Bezahldienst abspalten, was laut einem Beitrag im „Manager Magazin“ durchaus „etwas überraschend“ kam.

Ebay-Investor Carl Icahn hatte darauf länger gedrängt, aber ohne offensichtlichen Erfolg. Nun sieht es so aus, als ob in Bezug auf den Börsengang von Paypal Nägel mit Köpfen gemacht werden sollen.

Paypal ist rasant gewachsen – doch ist das eine Garantie, dass es so weitergeht? Apple oder Amazon wollen auch mit mobilen Bezahldiensten aktiv werden – und in der Branche ist bekanntlich nichts für Jahre in Stein gemeißelt.

Interessant in dem Zusammenhang, dass Ebay durchaus als „Dickschiff“ gesehen wird, die Abspaltung von Paypal könnte dem Bezahldienst deshalb möglicherweise mehr Freiheit und mehr Innovationskraft bringen.

Auch bei diesem geplanten Börsengang gibt es noch keine Details (Ausgabekurs, Zahl der Aktien, daraus abgeleitete Bewertung etc. pp.).

Hewlett-Packard: Aufspaltung und Börsengang geplant

Und dann ist da noch Hewlett-Packard, ein weiterer großer Name.

Dieser Computer-Riese soll aufgespalten werden:

  1. Im ersten Teil soll das Geschäft mit PCs und Druckern/Scannern enthalten sein
  2. Der zweite Teil soll den Sektor Geschäftskunden und Dienstleistungen umfassen

Beide Teile sollen dann separat an die Börse gebracht werden. Bis Oktober soll die Transaktion über die Bühne gegangen sein, die bisherigen Anteilseigner würden entsprechend Aktien von beiden neuen Unternehmen erhalten.

Hewlett-Packard hat schon bessere Zeiten gesehen: Viele Verbraucher greifen lieber zu Smartphone oder Tablet – der gute alte PC ist da etwas weniger gefragt. 2013 ist der PC-Markt laut börse.ARD.de um 10% geschrumpft.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Neuemssionen zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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