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Börse für Anfänger – die verständliche 5-Minuten Erklärung!

 

Degiro ErfahrungenDie ersten Schritte an der Börse sind gar nicht so schwer. Denn grundsätzlich funktioniert die Börse nicht viel anders als ein großer Marktplatz. Allerdings ist es nicht ganz so einfach herauszufinden, was man dort eigentlich kaufen sollte. Doch auch dafür gibt es im Artikel „Börse für Einsteiger" einfache Tricks.

Mit hohem Hebel handeln

Die Börse in Stichpunkten

  • Marktplatz für Wertpapiere, Waren und Devisen
  • Zugang über einen Broker
  • Vor allem Aktien und Anleihen zur Geldanlage beliebt
  • Börsengehandelte Fonds für Einsteiger attraktiv

Die Börse für Einsteiger – So funktioniert sie

TradingDie Börse kann man sich wie einen großen Marktplatz oder auch wie eine Auktion vorstellen. Tatsächlich finden im Xetra-Handel sogar mehrmals am Tag Auktionen statt, selten gehandelte Wertpapiere werden sogar ausschließlich im Versteigerungsverfahren ge- und verkauft.

Bei den wichtigen Wertpapieren findet dagegen ein ständiger Handel statt. Die Makler sammeln Kauf- und Verkaufswünsche und bringen beide zusammen. Der offizielle Kurs wird von den Skontroführern bestimmt, es ist der, zu dem der meiste Handel stattfindet. Wäre er niedriger, würden sich weniger Verkäufer finden, bei einem höheren nicht ausreichend Käufer.

Am einfachsten kann man das an einem Beispiel nachvollziehen. Es gibt fünf Verkaufsaufträge, der Einfachheit halber jeweils über 100 Aktien. Die Verkäufer haben einen Mindestpreis festgelegt, er liegt bei 10,34, 10,41, 11,01, 11,08 und 11,12 Euro. Gleichzeitig gibt es vier potentielle Käufer, die höchstens 10,01, 10,35, 10,41 und 11,11 Euro zahlen wollen. Bei 10,41 Euro istder Umsatz am größten, denn es würden 200 Aktien gehandelt werden. Zu diesem Preis würden 300 Anleger verkaufen, aber nur 200 kaufen. Würde der Preis auf 10,35 Euro fallen, würden zwar 300 Anleger kaufen wollen, aber nur 100 kaufen.

Der Kurs wird so festgesetzt, dass möglichst viel Handel stattfindet

Börse für Einsteiger

Wie kann ich handeln?

Kontakt_serviceAnders als bei einem Wochenmarkt kann nicht jeder selbst hingehen und einkaufen. Stattdessen beauftrag man einen Broker. In den vergangenen 20 Jahren haben Online-Anbieter den Markt umgekrempelt. Sie bieten meistens ein Depot ohne Grundgebühren und mit niedrigere Orderkosten.

Direktbanken wie die ING-DiBa  oder die Consorsbank sind Universalbanken, die auch Girokonten, Tagesgeld und Kredite anbieten. Andere Anbieter wie die DEGIRO (unser Testsieger) oder die Aktionärsbank haben sich ganz auf den Börsenhandel spezialisiert. Eine Sonderrolle spielt der S-Broker, der Online-Broker der Sparkassengruppe bietet selbst kein Girokonto oder Festgeld, arbeitet aber mit den lokalen Sparkassen zusammen.

Zum Handeln benötigt man einen Broker. Vor allem Online-Banken bieten gute Konditionen.

Weiter zu DEGIRO: www.degiro.de

Was soll ich kaufen?

FazitAn der Börse werden nicht nur Aktien gehandelt. Besonders Anleihen und börsengehandelte Fonds (ETFs) sind bei Anlegern sehr beliebt, wer mehr Risiko eingehen will, der kann auch Optionsscheine oder Futures kaufen und verkaufen.

Aktien eigenen sich vor allem für Anleger, die Spaß an der Auswahl der richtigen Wertpapiere haben und bei denen die langfristige Geldanlage im Vordergrund steht. Denn als Aktionär werden sie Anteilseigner an einem Unternehmen und profieren von dessen Wertentwicklung.

Wer dagegen langfristig Geld anlegen, sich aber möglichst wenig um seine Finanzen kümmern will, der ist mit ETFs oft besser bedient. Dadurch kann das Geld breit gestreut werden, beispielsweise durch den Kauf eines DAX ETF, der den Börsenindex nachbildet. Durch diese Streuung sinkt auch das Risiko, wer noch mehr Sicherheit will, der kann zu Anleihen oder Pfandbriefen greifen. Die bieten einen festen Zins und eine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals, die bei Pfandbriefen auch noch für den Fall einer Insolvenz durch ein Pfand, beispielsweise eine Immobilie, geschützt ist.

Steht dagegen der Spaß am Spekulieren im Vordergrund, kommen auch riskantere Produkte wie Optionsscheine in Frage. Womöglich ist auch der Handel mit Differenzkontrakten eine Alternative. Der erfolgt aber üblicherweise nicht über die Börse, sondern über spezialisierte Forex- und CFD-Broker.

Aktien sind nur eine Möglichkeit, an der Börse zu handeln. Vor allem Anleihen und ETFs sind eine gute Alternative.

Die Wahl des richtigen Wertpapieres

NewsWer sich für Aktien, ETFs oder eine andere Art von Wertpapieren entschieden hat, der hat bereits den ersten Schritt gemacht. Schwerer ist es aber natürlich, aus einer Reihe von Aktien oder Fonds die besten zu finden.

Grundsätzlich stehen Anlegern zwei Arten der Analyse zur Verfügung. Die technische Analyse betrachtet vor allem die Charts und die Kursdaten. Daraus werden Indikatoren errechnet oder Kursprognosen gezogen. Bei der Fundamentalanalyse werden dagegen Anlageentscheidungen auf Basis von betriebs- und volkswirtschaftlichen Informationen getroffen, beispielsweise dem Gewinn je Aktie, dem Umsatz oder der Eigenkapitalquote. Grundsätzlich eignet sich die Fundamentalanalyse vor allem für langfristig ausgerichtete Anlageentscheidungen, die technische für kurzfristige.

Anleger sollten auch auf eine Risikostreuung achten und nicht alles auf eine einzige Aktie setzen. Schon gar nicht auf die des Arbeitgebers, sonst sind im Zweifelsfall sowohl der Arbeitsplatz als auch die Ersparnisse verloren. Die unterschiedlichen Wertpapiere sollten außerdem aus verschiedenen Branchen und Regionen kommen. Wer beispielsweise vor allem auf europäische Aktien gesetzt hat, der kann sein Depot durch den Kauf eines Schwellenland-ETFs absichern.

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Fazit

Geld anlegen an der Börse ist nicht schwer. Nicht ganz so einfach ist es, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Auch hier gibt es aber unterschiedliche Möglichkeiten. Wer Spaß am Geld anlegen hat, für den ist der Kauf von Einzelwerten oft attraktiv, wer sich wenig damit beschäftigen will, der findet mit börsengehandelten Fonds eine gute Alternative zur Direktinvestition. Broker wie quirion bieten außerdem bereits ab 10.000 Euro eine Vermögensverwaltung.

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