Technologie in der Corona-Krise gefragt

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.08.2021


Zu den Profiteuren der Corona-Krise gehören auch Dell und HP, die vom Trend zum Homeoffice profitieren. Viele Arbeitnehmer mussten sich in den letzten Monaten auf eine neue Situation einstellen und arbeiten vermehrt von zuhause aus. Viele waren jedoch darauf nicht vorbereitet und mussten sich technisch neu aufstellen. Von dieser Nachfrage profitieren Dell und HP. Aktien von Technikunternehmen machen auch bei XTB einen großen Teil des Angebots aus.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Dell übertrifft Erwartungen der Anleger

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsIm dritten Quartal übertraf der Computerhersteller Dell die Erwartungen der Anleger an der Wall Street. Der Gewinn stieg um 60 Prozent auf 881 Millionen Dollar. Dell-Vorstand Jeff Clarke sagte bei der Präsentation der Quartalszahlen, dass Technologie nie so wichtig gewesen sei wie heute. Die Nachfrage nach Anwendungen für das Homeoffice sei beispiellos gestiegen.

Viele PC von Dell waren vor der Corona-Pandemie beinahe zum Ladenhüter geworden und galten als veraltet. Die Pandemie gab den Rechnern jedoch neuen Schub. Menschen, die nun vermehrt zuhause arbeiten, mussten sich technisch neu aufstellen und kauften traditionelle PCs. Auch im zweiten Quartal übertraf Dell die Erwartungen der Analysten, obwohl die Umsätze zurückgingen.

Im zweiten Quartal 2020 lagen die Erlöse allerdings 2,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Die Gesamterlöse betrugen 22,73 Milliarden Dollar. Analysten gingen zuvor für das zweite Quartal von nur 22,52 Dollar an Erlösen aus. Der Nettogewinn ging von 4,23 Milliarden Dollar auf 1,10 Milliarden Dollar zurück.

Technologie in der Corona-Krise gefragt

Unternehmen seit über 35 Jahren am Markt

Dell hat seinen Sitz in Round Rock in Texas und ist vor allem als Hersteller von Computern und Speichersystemen bekannt. Michael Dell gründete 1984 das Unternehmen PCs Limited, das später in Dell Computer Corporation umbenannt wurde. Ein Jahr später entwickelte das Unternehmen den ersten eigenen PC und 1991 das erste eigene Notebook. 1987 expandierte Dell dann nach Großbritannien und war damit erstmals außerhalb der USA aktiv. Schon 1988 ging das Unternehmen dann an die Börse. Damals verkaufte Dell 3,5 Millionen Aktien für einen Preis von etwa 8,50 Dollar. Seit dem gleichen Jahr ist Dell auch in Deutschland aktiv.

Vor einigen Jahren begann Dell, seine Marktposition zu verändern. Das Unternehmen will sich mehr und mehr von einem Hardwareanbieter zu einem Anbieter für Gesamtlösungen und Services entwickeln. Neben Servern oder Storage-Produkte vertreibt Dell auch Rechenzentren und Infrastrukturen für Rechenzentren sowie Consulting-Leistungen. Zudem investierte Dell in den letzten Jahren vermehrt in den Ausbau seines Servicebereichs. Noch 2008 war Dell laut dem Marktforschungsinstitut IDC der zweitgrößte Hersteller von PCs der Welt.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Nachfrageanstieg auch bei HP

Aktiendepot.com Icon AnfängerAuch HP stellt mit Blick auf die Nachfrage eine ähnliche Entwicklung wie Dell fest. Der Konzern gab ähnlich wie Dell überraschend gute Quartalszahlen bekannt. Der Gewinn lag mit 668 Millionen Dollar 72 Prozent über dem Wert des Vorjahres. HP blickt zudem sehr positiv in die Zukunft und rechnet für das aktuelle Quartal mit einem Gewinn pro Aktie von 64 bis 70 Cent. Diese würde den Marktkonsens von 54 Cent pro Aktie deutlich übersteigen.

Die aktuell guten Verkaufszahlen bei PCs, Notebooks und Tablets sowie die positiven Geschäftszahlen sind auch in den Aktienkursen sichtbar. Hier gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Die Dell-Aktie stieg seit Jahresbeginn um 37 Prozent, die HP-Aktie jedoch nur um sechs Prozent. Dies ist im Vergleich zum S&P 500, der seit Jahresbeginn um 13 Prozent zulegen konnte, recht gering.

Technologie in der Corona-Krise

HP mit langer Geschichte

HP wurde schon Anfang 1939 gegründet und hat seinen Sitz in Palo Alto in Kalifornien. Noch bis 2015 war das Unternehmen auch unter dem Namen Hewlett-Packard bekannt. Heute wird zumeist die Abkürzung verwendet und das Unternehmen firmiert offiziell als HP. 2015 spaltetet sich Hewlett Packard Enterprise ab und die Hewlett-Packard Company wurde in HP Inc. umbenannt. Das Unternehmen ist insbesondere für PCs und Drucker bekannt. HP war das ersten Technologie-Unternehmen, das sich im Silicon Valley niederließ. Zudem investiert HP jedes Jahr etwa 3,5 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Auch Lenovo mit guten Aussichten

Aktiendepot.com Icon MarktausblickEin weiterer Computer-Spezialist, der mit PC Hardware für das Homeoffice punkten kann, ist Lenovo. Lenovo ist der weltgrößte PC-Hersteller und wächst weiter dynamisch. Durch die Corona-Pandemie stieg auch bei Lenovo die Nachfrage nach Hardware und der Trend könnte weiter anhalten. Damit profitieren Dell, HP und Lenovo von massiven Veränderungen in der Arbeitswelt, die durch die Corona-Krise ausgelöst und wohl nicht so rasch rückgängig gemacht werden können. Immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter ins Homeoffice. Dies führt bei Unternehmen aus der IT-Branche zu einem hohen Umsatzschub.

Bei Lenovo stieg der Umsatz des gesamten Konzerns im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar. Der Reingewinn ging im Vergleich zu 2019 um 53 Prozent auf 310 Millionen Dollar nach oben. Für die Zukunft sieht Lenovo weitere Wachstumschancen, die die Erwartungen von Analysten übertreffen könnten.

Dell, HP & Lenovo

Lenovo produziert auch für Aldi

Lenovo ist in Deutschland als eigene Marke bekannt, produziert aber auch PCs und Laptops für Medion, den Lieferanten von Aldi. Im Bereich Mobilfunk ist Lenovo mit der bekannten amerikanischen Marke Motorola präsent, die das Unternehmen 2014 von Google übernommen hatte.

Derzeit steckt Lenovo in Deutschland allerdings mitten in einem Patentstreit mit Nokia um Nokia-Patente für den Video-Standard H.264. Im Oktober könnte Lenovo hier aber einen Zwischensieg erringen. Das Oberlandesgericht München setzte einen Verkaufsstopp für Produkte von Lenovo aus. Nokia hatte zuvor einen Verkaufsstopp für Lenovo-Produkte beim Landesgericht München erwirkt.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Lenovo seit 1984 bekannt

Aktiendepot.com Icon UmzugLenovo wurde 1984 gegründet und ist in Hongkong zuhause. Der PC- und Smartphone-Hersteller hatte 2016 einen Weltmarktanteil von über 21 Prozent und konnte sich damit vor HP positionieren. 2018 baute Lenovo seinen Vorsprung vor der Konkurrenz nochmals aus. Das Unternehmen ist in Hongkong an der Börse notiert und stellte sich in den letzten Jahren durch Übernahmen breiter auf. So wurde 2005 die PC-Sparte von IBM und 2014 Motorola Mobility von Google übernommen. Auch an der Medion AG ist Lenovo beteiligt.

Lenovo stellt zahlreiche Geräte aus dem Bereich Informationstechnik für den weltweiten Verkauf her. Dazu gehören unter anderem Notebooks, Tablets, Desktop-PCs und Server. In vielen Ländern bietet Lenovo auch Smartphones an. In den USA werden diese unter dem bekannten Markennamen Motorola angeboten. Einige Geräte für den vernetzten Haushalt gehören mittlerweile auch zum Angebot von Lenovo.

Dell, HP News

PC-Markt wächst stark

Insgesamt wächst der PC-Markt derzeit so stark wie lange nicht mehr. Das Marktforschungsinstitut Canalyse fand heraus, dass das die Anzahl der verkauften Geräte um fast 13 Prozent auf 79,2 Millionen Geräte anstieg. Dies ist das stärkste Wachstum seit zehn Jahren und neun Prozent mehr als im Vorjahr. In den ersten drei Quartalen stiegen die Geschäftszahlen von HP, Dell und Lenovo im zweistelligen Bereich. HP verschiffte dabei rund 18 Millionen PCs. Dies ist so viel wie noch nie. Lenovo und Dell folgen auf den weiteren Plätzen.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Technikbranche auch bei XTB vertreten

Technologie-Aktien sind auch bei XTB sehr beliebt. Der Broker hat über 2.000 Aktien aus zahlreichen Branchen und Ländern im Angebot. Dazu kommen weitere Aktien, die über CFDs gehandelt werden können. Allerdings ist es für Trader wichtig, die Märkte immer im Blick zu behalten. Der Broker bietet daher Analysen und Marktnachrichten an. Dadurch können Trader sich über die Aktien und Märkte informieren. Diese kann natürlich auch über ein CFD Demokonto getestet werden.

Technologie in der Corona-Krise gefragt

Viele US-Aktien provisionsfrei

Eröffnen Trader bei XTB eine Position, so müssen sie bei vielen Aktien, insbesondere bei US-Aktien, keine Kommission zahlen. Dies gilt jedoch nicht für Aktien-CFDs. Allerdings können Trader im CFD-Handel Hebel einsetzen. Weitere anfallende Kosten sind beispielsweise Gebühren für Auszahlungen unter 200 Euro.

Die Kontoeröffnung ist bei XTB kostenlos. Trader müssen keine Mindesteinzahlung leisten. Insgesamt können Trader dann in Echtzeit auf Aktien von unterschiedlichen Börsen zugreifen. Allerdings bietet XTB nicht alle Aktien dieser Börsen an. Trader finden eine Übersicht über alle angebotene Aktien auf der Webseite von XTB. Wie hoch die Investitionssumme ist, können Trader selbst entscheiden.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Fazit: PC-Hersteller verzeichnen hohe Nachfrage

Aktiendepot.com Icon FazitIn der Corona-Krise steigt die Nachfolge nach PCs, insbesondere für das Homeoffice. Drei Unternehmen, die von der höheren Nachfrage profitieren, sind Dell, HP und Lenovo. Die Erfolge der letzten Monate wirkten sich bei den drei genannten Unternehmen auch auf die Geschäftszahlen aus. Bei den Aktienkursen profitierte vor allem Dell.

Technikunternehmen aus aller Welt gehören auch zum Angebot von XTB. Trader finden bei dem Anbieter über 2.000 Aktien aus aller Welt. Neben der Technikbranche finden Trader auch aus anderen Branchen wie Industrie oder Gesundheitswesen zahlreiche Wertpapiere. Weitere Aktien, wie auch die Gamestop-Aktie, welche derzeit aus den Schlagzeilen nicht wegzubekommen ist, sind über CFDs handelbar.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com