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Aktuelle Börsengänge im Visier

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Im Vergleich zu der Zeit Ende der 1990er, als es am deutschen Markt zahlreiche Börsengänge – IPOs genannt – gab, ist es diesbezüglich in den letzten Jahren eher ruhig geblieben. Das muss nicht verkehrt sein – denn Qualität statt Quantität hat auch seine Vorteile. Zahlreiche der Ende der 1990er an die Börse gegangenen Unternehmen gibt es heutzutage gar nicht mehr. Damals reichte es schon, einen Businessplan im Bereich e-Commerce zu haben, um zig Millionen an Eigenkapital in Form von Aktien einsammeln zu können. Wie sieht es aktuell in Bezug auf Börsengänge aus?

Mir ist aufgefallen, dass gleich zwei Börsengänge, die eigentlich in den letzten Tagen hätten stattfinden sollen, sehr kurzfristig zurückgezogen worden sind. Und zwar geht es um die geplanten Börsengänge von ADO Properties und von CBR. In beiden Fällen hieß es, dass die am Aktienmarkt gesehenen Turbulenzen wegen Griechenland Grund für die Absage seien. Da hatte man offensichtlich Sorge, genau für den Börsengang einen schwachen Tag zu erwischen – und dann hätten die erhofften Kurse für die Erstnotiz vielleicht nicht erreicht werden können.

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ADO Properties: Börsengang wurde kurzfristig abgesagt

Konkret bei ADO Properties hieß es: Vom 18. bis zum 29. Juni wurden Aktien in der Bookbuilding-Spanne von 20-25 Euro angeboten. Dadurch sollten mindestens 400 Mio. Euro erlöst werden. In den genannten 400 Mio. Euro sei die Mehrzuteilungsoption nicht berücksichtigt. Die Erstnotiz dieser Aktie sollte dann am 30. Juni erfolgen. Daraus wurde wie gesagt nichts – Griechenland kam dazwischen. Oder, wer weiß, vielleicht war „Griechenland“ nur eine willkommene Absage, weil die Nachfrage nach den neuen Aktien doch arg verhalten war?

Der Modehändler CBR wiederum wollte bis zu 292 Mio. Euro durch seinen Börsengang einsammeln. Der bisherige Großaktionär EQT wollte dadurch seinen Anteil deutlich verringern. Auch in diesem Fall kam es zu einer Absage der Emission – auch hier hieß es, das Thema Griechenland habe für nur geringe Nachfrage nach den neuen Aktien geführt.

Aber vielleicht war auch hier „Griechenland“ ein gerne genommener Vorwand, weil die Nachfrage nach den Aktien auch sonst verhalten gewesen wäre. Denn das Umfeld für den Börsengang eines Modehändlers ist nicht gerade optimal. Ich hatte darüber berichtet, dass das Modeunternehmen Gerry Weber eine massive Gewinnwarnung abgegeben hat – das ließ den Kurs der Aktie einbrechen. Siehe:

Gerry Weber: Gewinnwarnung lässt Kurs einbrechen

Sicher nicht das beste Umfeld für den Börsengang eines Modehändlers. Also zwei Absagen eines Börsengangs (IPO) in kurzer Zeit. Das lässt mich doch etwas skeptisch werden. Auch deshalb, weil offensichtlich gute Unternehmen direkt von Finanzinvestor zu Finanzinvestor wandern (siehe „Douglas“) – ohne den Umweg über die Börse. Und diejenigen Aktien, die in den letzten Monaten tatsächlich neu an die Börse gekommen sind, haben nicht unbedingt überzeugt. Abschreckendes Beispiel sind sicherlich die Aktien von „Windeln.de“, deren Kurs seit Mai von über 18 auf unter 12 Euro gefallen ist. Wer diese Aktien gezeichnet hatte, der hat das Nachsehen gehabt. Bei Börsengängen gilt letztlich dasselbe wie beim Jüngsten Gericht: Auf den Einzelfall kommt es an!

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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