Elektroauto Aktien: Was sich für Anleger lohnt zeigt sich im Elektroauto Aktien Vergleich

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 26.08.2021


Elektromobilität ist eindeutig angesagt. Die großen Autohersteller, die noch keine Elektroautos anbieten, haben dies kurzfristig auf dem Schirm. Bekannt sind in Europa vor allem der US-amerikanische Hersteller Tesla, auch die Entwicklung bei den heimischen Autobauern verfolgen Anleger.

Weniger bekannt sind die asiatischen Konzerne, die bereits Elektroautos bauen und ihr Programm erweitern wollen. Dazu kommen Unternehmen, die die benötigten Komponenten produzieren, darunter die leistungsstarken Batterien für die E-Mobilität, oder die Technologie für die Ladesäulen. Elektroauto Aktien sind für Anleger möglicherweise eine gute Option – aber wie wählt man die besten Unternehmensanteile aus?

  • E-Mobility ist ein Megatrend der nahen Zukunft
  • Elektroauto Aktien kommen auch von asiatischen Börsen
  • Zulieferer der Elektromobilität sind ebenfalls interessant
  • Vor dem Kauf von E-Auto Aktien steht die umfassende Information
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Warum Elektroauto Aktien kaufen?

Um die Frage nach den besten Unternehmensanteilen im Bereich der Elektromobilität umfassend beantworten zu können, sollten Anleger hinlänglich mit der Funktion von Aktien und dem Börsenhandel vertraut sein. Kurz gesagt: Was macht Aktien besonders, und warum geben Konzerne Aktien heraus? Wie seriös sind die Unternehmen hinter den Wertpapieren? Auf welche Weise können Aktionäre klug kaufen und aus ihrer Anlage den bestmöglichen Gewinn ziehen? Wer dies versteht, kann sich besser orientieren, wenn es um die Auswahl von Elektroauto Aktien geht.

Aktien geben ihrem Inhaber Anteile an dem emittierenden Unternehmen. Der Aktionär ist am Gewinn und an der Wertentwicklung des betreffenden Konzerns beteiligt, manche Unternehmen schütten auch sogenannte Dividenden aus. Für das Unternehmen wiederum ist die Herausgabe von Aktien ein Mittel zur Aufnahme von Fremdkapital – mit dem Börsengang vermeidet man, sich bei anderen Geldgebern, etwa bei einer Bank, zu verschulden.

Der Börsengang bringt Kapital für Entwicklung, Forschung, Erschließung neuer Märkte oder Umgestaltungen des Unternehmens auf. Um die Seriosität der Aktien zu gewährleisten, müssen künftige Aktiengesellschaften vor dem Börsengang ein strenges, zeit- und kostenlastiges Zulassungsverfahren durchlaufen. Nur so können sie den Regulierungen durch die Börsen entsprechen, die dem Anleger ja die Gewissheit gibt, dass Unternehmensanteile einen realistischen Wert haben.

Aktien Elektroauto

 

Börsen und Depots: Ganz digital

Börsen gibt es als Handelsplätze für Wertpapier seit 1640 – damals wurde in Antwerpen die erste Börse weltweit gegründet, in Deutschland dauerte es noch bis ins 19. Jahrhundert, bis der Wertpapierhandel möglich wurde. Aktien waren zu Beginn – und noch bis lange ins 20. Jahrhundert hinein – tatsächlich aus Papier. Gehandelt wurde an Präsenzbörsen durch dafür autorisierte Börsenmakler. Dank der Digitalisierung der Finanzwelt hat sich der größte Teil des Handels zu elektronischen Handelsplätzen wie Xetra oder Tradegate verlagert, auch wenn es die Parkettbörsen immer noch gibt.

Heutzutage können Aktien vollständig online gehandelt werden – ob aus dem Sektor E-Mobility oder anderen Industrien. Die Aufbewahrung ist durch ein Wertpapierdepotkonto möglich, das den früher üblichen Safe ersetzt hat.

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Aktien: Elektroauto, Batterien und Technologien als Anlage

Die konventionelle Automobilindustrie hat sich über Jahrzehnte gegen disruptive Innovation gesperrt – vor allem in der Bundesrepublik. Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels werden Elektroautos jedoch immer populärer, Einschränkungen gibt es lediglich bei Ersatzteilen oder Infrastruktur. Die Zukunft der Mobilität ist definitiv nicht der herkömmliche Verbrennungsmotor. Selbst wenn sich andere Formen der Mobilität, wie autonomes Fahren, durchsetzen sollten, wird E-Mobilität dabei eine wichtige Rolle spielen.

Schon jetzt laufen immer mehr Fahrzeuge mit Elektromotor oder hybridem Antrieb vom Band, Experten erwarten bereits kurzfristig einen gestiegenen Marktanteil von mindestens 7 %. Dass diese Entwicklung eine Neuorientierung in der gesamten Branche erfordert, liegt auf der Hand. Nicht alle Unternehmen werden die Energiewende im Automobil erfolgreich und vor allem rechtzeitig vollziehen. Wer bereits jetzt richtig vermutet, wer zu den Gewinnern gehört, wird mit Elektroauto Aktien gute Renditen erzielen.

Elektroauto Aktien Empfehlung

Die Industrie stellt sich neu auf

Der Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen ist – abgesehen von den skandinavischen Ländern – auf Europas Straßen noch verhältnismäßig niedrig. Das hat zwei Ursachen: Autobauer müssen zunächst kräftig investieren, um mit Innovatoren wie Tesla oder der Konkurrenz aus Fernost mithalten zu können. Und die Infrastruktur ist bislang unzureichend. Die steigende Nachfrage beweist jedoch, dass es vorwärts geht mit der Elektromobilität.

Wesentlich dazu beigetragen hat die Entwicklung eines Mittelklasse-Fahrzeugs durch Tesla. Mit dem Modell 3 hat der Vorreiter der E-Mobility erstmals ein Auto auf den Markt gebracht, das nicht mehr zum Luxussegment gehört und erschwinglich ist. Und nun wollen auch andere Autobauer verdienen – zumal der Verbrennungsmotor nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch aufgrund einer Reihe von Skandalen um die Dieselwerte in Deutschland in der Krise steckt.

Bei Volkswagen redet man in der Führungsetage davon, dass es darum geht, „das Auto neu zu erfinden“. Bis 2025 soll jedes vierte verkaufte Fahrzeug ein Elektroauto sein, egal um welche Marke des breit aufgestellten Konzerns es sich handelt – und hier sind nicht nur Audi und VW vertreten, sondern auch Bentley oder Porsche. Andere Autobauer verfolgen ähnliche Strategien im Rennen um Marktanteile. Wer sich hier signifikante Vorsprünge sichern wird, ist derzeit jedoch noch völlig offen. Fest steht, dass Anleger, die beizeiten Elektroauto Aktien kaufen, mittelfristig vermutlich gute Renditen erwarten dürfen.

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Elektroauto Aktien Empfehlung: Viel mehr als nur Tesla

Die Frage ist natürlich, welche Aktien sich in diesem Bereich besonders lohnen. Denn der Aktionär ist mit seinen Unternehmensanteilen nicht nur am Gewinn des Konzerns beteiligt. Macht eine AG Verluste, sinkt auch der Aktienkurs und die Anleger müssen Einbußen hinnehmen. Die Verteilung der Kräfte auf dem E-Mobilitätsmarkt ist derzeit noch offen und die Investitionen der Automobilhersteller werden erst in einigen Jahren wirklich Früchte tragen. Daran ändern auch Subventionsstrategien wie in der Bundesrepublik nicht viel. Nicht nur erschwingliche Fahrzeuge mit zufriedenstellender Reichweite müssen verfügbar sein, auch der Weg zur nächsten Ladestation sollte nicht zu weit sein.

Doch genau in den derzeit noch vorhandenen Unwägbarkeiten liegt die Chance für Anleger. Denn Elektroauto Aktien beinhaltet viel mehr als nur Tesla.

Welche Elektroauto Aktien kaufen?

Als Innovationstreiber im Markt gilt Tesla. Elon Musks kalifornisches Unternehmen mit Hauptsitz in Palo Alto hat seit seiner Gründung in 2003 die Automobilindustrie gründlich aufgemischt. Trotz anfänglich hoher Kosten und nahezu unerschwinglicher Fahrzeuge blieb der Konzern seiner Strategie treu und konnte mit dem Modell 3 einen breiteren Markt erschließen. Rücksetzer sind dabei nicht ausgeschlossen, aber insgesamt entwickelt sich die Tesla Aktie für Anleger, die schon vor Jahren zugegriffen haben, zufriedenstellend. Wie der Kursverlauf sich in den nächsten Jahren gestaltet, wird maßgeblich davon abhängen, ob und wie weit Musk seine Pläne für die Mega Factory für Lithium Batterien umsetzen kann. Wer hingegen einen Neueinstieg plant, hat auch noch andere Alternativen.

Elektroauto Aktien kaufen

Elektroauto Aktien: China hat wesentliche Marktvorteile

Was bei deutschen Aktionären noch nicht ganz angekommen ist, ist die Tatsache, dass China im Bereich Elektromobilität längst die Nase vorn hat. Immerhin kann die Volksrepublik den weltweit größten Automarkt vorweisen und produziert bereits seit Jahren selbst – nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Komponenten. Dabei müssen chinesische Automobile internationale Konkurrenz nicht mehr scheuen.

Das dürfte unter anderem daran liegen, dass China sich von der staatlich gelenkten Wirtschaft zu einem großen Teil verabschiedet und das private Unternehmertum gefördert hat. Firmen in den industriellen Zentren des Landes nutzen zunächst den riesigen Binnenmarkt als Steigbügel, um sich damit in den Sattel der nationalen und bisweilen internationalen Börsen zu schwingen. Der große heimische Markt hat weitere Vorteile: er fängt wirtschaftliche Wechselwirkungen internationaler Ereignisse ab, die westliche Unternehmen sehr viel stärker beeinflussen. Hinzu kommt, dass eine wachsende chinesische Mittelschicht mit entsprechenden Konsumwünschen die Märkte treibt, wie es in vielen Schwellenländern der Fall ist.

Konzerne aus dem gesamten Segment der Elektromobilität dürften überdies davon profitieren, dass auch die chinesische Regierung der Luftverschmutzung in den Großstädten den Kampf angesagt hat und E-Autos stärker fördern will. Ein generelles Verbot des Verbrennungsmotors liegt in der Luft – vermutlich spätestens bis 2040. Mit mehr als einer Million Neuzulassungen jährlich ist die Volksrepublik bereits Spitzenreiter in der E-Mobility weltweit. Für europäische Anleger dürfte ein wesentliches Hindernis bei chinesischen Elektroauto Aktien schlichtweg darin bestehen, dass zu wenig über die dahinter stehenden Unternehmen bekannt ist und Informationen weniger leicht zugänglich sind.

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Globaler Marktführer BYD: Elektroauto Aktien Empfehlung

Der chinesische Konzern BYD, kurz für „Build Your Dream“, ist nicht nur eine Größe bei Automobilen mit Verbrennungsmotor, sondern inzwischen auch der größte Hersteller von Elektroautos weltweit. Hinzu kommt, dass BYD auch bei Speichermedien Marktführer ist. Das kommt den selbst entwickelten Elektroautos des Unternehmens zugute. Da Akkus von BYD auch in Handys und anderen Geräten für private Kunden eingesetzt werden und die Fahrzeuge weltweit verkauft werden, musste BYD durch den Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China Rückschläge hinnehmen. Dennoch wird die Nachfrage nach den Erzeugnissen von BYD mittel- bis langfristig nicht nur ungebrochen bleiben, sondern noch steigen.

Schon jetzt ist der einzige direkte Wettbewerber Tesla. Dank der großen Produktpalette werden die Chinesen allerdings in Zukunft wohl einen Vorsprung haben. Denn BYD produziert längst Nutzfahrzeuge und Elektrobusse für den heimischen und internationalen Markt. Bereits 2018 gelang es BYD, mehr Elektro- und Hybridfahrzeuge aller Modelle zu verkaufen als solche mit Verbrennungsmotor.

Wie die Absatzzahlen bis zum Sommer 2019 belegen, liegt der Fokus bei BYD längst nicht mehr auf dem herkömmlichen Antrieb.

Elektroauto Aktien China

 

Geely: Mit Volvo auf Erfolgskurs bei der Elektromobilität

Als Hersteller von Elektroautos hat sich Geely in den vergangenen Jahren nicht sonderlich hervorgetan. Inzwischen ist das chinesische Unternehmen jedoch kräftig damit beschäftigt, sich neu zu positionieren. Im Frühjahr 2019 stellte Geely eine neue Marke vor. Geometry ist eine reine Elektroautomarke, das erste Modell Geometry A ist eine Mittelklasse-Limousine, die Reichweiten zwischen 410 und 500 km verspricht.

Ungefähr 27.000 Vorbestellungen, die Mehrzahl davon aus dem Ausland, lagen dem Konzern schon vor dem Start vor. In den nächsten Jahren will Geely die Produktpalette auf zehn Elektroautos erweitern, die auch international in den Verkauf gehen sollen. Auch die schwedische Automarke Volvo, 2010 von Geely übernommen, wird mit aller Kraft auf E-Mobility umgestellt und soll schon 2020 zu 90% des Angebots aus Elektro- und Hybridautos bestehen.

Great Wall: SUVs und Minibusse mit möglichem Potenzial

Weniger bekannt auch bei international aufmerksamen Anlegern ist das chinesische Unternehmen Great Wall. Der Konzern produziert hauptsächlich Kleinbusse und SUVs, will aber künftig ebenfalls vermehrt auf den Elektroantrieb setzen, unter anderem in Zusammenarbeit mit BMW. Anders als bei Geely oder BYD hat sich diese Planung noch nicht auf den Aktienkurs ausgewirkt, möglicherweise sind Unternehmensanteile von Great Wall derzeit noch unterbewertet.

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Statt Elektroauto Aktien: Batterien und Komponenten als Anlageoption

Elektroauto Batterie Aktien sind eine Alternative für Anleger, die nicht direkt in Automobilhersteller investieren oder ihr Portfolio zumindest um andere Werte ergänzen möchten. Zu den interessanten Werten gehören Aktien von Batterieherstellern, aber auch Produzenten, die sich auf die dafür benötigten Chemikalien spezialisiert haben. Vor allem letztere sind oft noch wenig bekannt. Auch andere Komponenten, die in E-Autos verbaut werden, beispielsweise Chips und Sicherungen, werden den hierauf spezialisierten Unternehmen Zuwachs bescheren.

Zu den Aktien, die von Experten als aussichtsreich besprochen werden, gehören die des deutschen Chip-Herstellers Infineon, des US-amerikanischen Lithium-Chemie-Herstellers Albemarle und des japanischen Fahrradzulieferer-Konzerns Shimano.

Ebenfalls in den Markt um Akkus für die E-Mobility einsteigen will General Motors. Die Herstellung von Automobilen soll in den USA drastisch heruntergefahren werden, statt dessen will GM massiv in Elektroautos und autonomes Fahren investieren. Mit neuen Konzepten für Batterien sollen Elektroautos für GM profitabel werden.

Elektroauto Aktien China

 

Panasonic Akkus: Führend für Lithium-Ionen-Batterien

Panasonic ist nicht nur als Hersteller von Elektrogeräten ein Begriff, sondern produziert auch eigene  Lithium-Ionen-Batterien. Ab 2021 strebt das Unternehmen eine Zuwachsrate von 17 % an, und zwar vor allem aufgrund der zunehmenden Nachfrage bei Elektroautos. Hochwertige Batterien mit großer Reichweite sind der entscheidende Faktor für den Verkaufserfolg bei Elektromotoren. Der internationale Markt wird größtenteils von asiatischen Unternehmen bedient, Panasonic hält rund ein Drittel des Marktes, gefolgt von BYD, wo ebenfalls eigene Akkus hergestellt werden.

Über die Produktion von Batterien hinaus will Panasonic nun auch Antriebssysteme für die Elektromobilität herstellen. Schon 2018 stellte das Unternehmen ein System vor, das nicht nur den Elektromotor, sondern auch das Ladegerät und einen Wechselrichter umfasst, konzipiert für den Einbau in Elektroautos aller großen internationalen Hersteller. Eine Modifikation für Kleinfahrzeuge und E-Bikes ist geplant.

Hella: Lichttechnik und Steuerungslösungen auch für E-Autos

Der deutsche Zulieferer Hella ist dank qualitativ hochwertiger Lichttechnik und Elektrokomponenten einer der wichtigsten Produzenten für den Bedarf der Automobilindustrie. Das Unternehmen wird sich nicht um eigene spezielle Produkte für E-Autos bemühen. Das muss es auch nicht. Denn dank stromsparender Technologien für die Batteriesteuerung verbessern Systeme von Hella die Reichweite von Elektroautos. Das beschert dem deutschen Traditionsunternehmen stetig wachsende Umsätze und auch zweistellige Kursgewinne bei der Hella-Aktie, die seit 2014 börsennotiert ist.

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Lohnende Aktien: Elektroauto Hersteller wetteifern um globale Märkte

  • Einer der Vorzüge bei einer Investition in Elektroauto Aktien ist die Tatsache, dass hier zur Zeit ein wenig Goldgräberstimmung herrscht, denn Veränderung liegt in der Luft. Anleger, die bislang in börsennotierte Automobilhersteller investierten, mussten keinen Sinn für Abenteuer mitbringen, denn bei deutschen DAX-Konzernen waren stabile Kursverläufe und regelmäßig steigende Dividenden quasi garantiert.
  • Das ändert sich nun aufgrund der Umstellung auf die Elektromobilität. Nicht nur muss sich die Branche neu orientieren, sie muss dabei auch mit starken Wettbewerbern aus Schwellenländern konkurrieren, deren junge, dynamische Bevölkerung dortigen Unternehmen einen Heimvorteil verschafft. Die früheren Börsenklassiker haben in den letzten Jahren Rückschläge und Verluste erlitten (vieles davon selbst verschuldet). Große deutsche Automobilhersteller waren derart mit sich selbst beschäftigt, dass der Einstieg in neue Strategien wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und Elektromobilität bzw. autonomes Fahren viel zu lange aufgeschoben wurde.
  • Wer sich in einem veränderten Markt erfolgreich aufstellt, werden Unternehmen sein, die neue Technologien nicht nur rasch begreifen, sondern auch weitgehend selbst übernehmen und herstellen. Dabei ist die Elektromobilität nur ein Trend unter denkbaren neuen Mobilitätsmodellen, die ihrerseits veränderte Anforderungen an die Erzeugung und Verteilung von Energie stellen.

Anleger, die sich angesichts dieser Potenziale für Elektroauto Aktien interessieren, sollten nach dem Rat von Finanzexperten ihre Kaufentscheidung vor allem anhand des Umsatzpotenzials fällen. Vor allem in den Schwellenländern gibt es beim realen Umsatzwachstum noch Spielraum, umso mehr, wo innovative Technologien ins Spiel kommen. Hier haben Hersteller von Elektroautos einen deutlichen Vorteil gegenüber den bisherigen Marktführern, bei denen Anleger oft auf der Basis von Dividende, Gewinnmarge oder Schuldenabbau zugreifen – Kennzahlen mit begrenztem Zuwachspotenzial.

Elektroauto Batterie Aktien

Elektroauto Aktien bewerten mithilfe von Kennzahlen

Eine Investition in die Elektromobilität und die Zusammenstellung eines Aktienportfolios von Unternehmen aus der Automobilbranche und deren relevanten Zulieferern ist ein Prozess, der auf einer Vielzahl von Faktoren beruht. Nicht nur rein volkswirtschaftliche, sondern auch politische und regulatorische Bedingungen schaffen den Rahmen für die Entwicklungen der nächsten Jahre. Es gibt aber auch in hohem Maße objektive Anhaltspunkte für die Einschätzung von Aktien, nämlich Kennzahlen. KPIs stammen aus der Betriebswirtschaft, doch auch Aktienanalysten nutzen sie gern für die Bewertung von Unternehmensanteilen.

KGV und KBV nutzen

Sehr beliebt ist der KGV, das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Hier wird der erwartete Jahresgewinn in Relation zum Aktienkurs gesetzt. Streng genommen ist das nicht ganz zuverlässig, da der erwartete Gewinn eine spekulative Größe ist, man kann jedoch den KGV vergangener Jahre hinzuziehen, um realistische Ergebnisse zu erzielen. Allzu optimistische Gewinnprognosen sollten sicherheitshalber nach unten korrigiert werden.

Auch der sogenannte KBV, das Kurs-Buchwert-Verhältnis, wird von Analysten berücksichtigt. Für den KBV wird der Kurs der Aktie durch deren Buchwert geteilt. Je niedriger der KBV ausfällt, umso günstiger wird die Aktie bewertet. Beträgt der KBV weniger als 1, ist der Börsenwert des Unternehmens geringer als sein Substanzwert. Dies gilt als Anzeichen für ein deutlich unterbewertetes Unternehmen, bei dem sich die Investition lohnt.

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Der Buffet-Indikator

Ein wenig unkonventionell, aber erfolgreich ist ein Indikator, den der Investor Warren Buffet angeblich nutzt. Buffet dividiert den Marktwert aller börsennotierten Konzerne eines Landes durch dessen Bruttoinlandsprodukt und betrachtet die Entwicklung des so erhaltenen Wertes über mehrere Jahre, um Verteuerungen auf nationalen Märkten vorhersehen zu können. Spekulative Zahlen kommen dabei nicht ins Spiel, daher gilt der Buffet-Indikator als verhältnismäßig zuverlässig. Der Bereich der Elektromobilität ist jedoch derzeit noch zu sehr im Fluss, als dass sich Anleger von diesem Indikator leiten lassen könnten.

Dividenden für Aktien-Bewertungen berücksichtigen

Auch die sogenannten Dividenden helfen bei der Einschätzung von Unternehmensanteilen. Dividenden sind Anteile am Unternehmensgewinn, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Begehrt sind Aktien, die alljährlich zuverlässig und zunehmende Dividendenerträge liefern. Eine hohe Dividendenrendite kann als Anhaltspunkt für eine noch unterbewertete Aktie gelten – im Umkehrschluss jedoch auch bedeuten, dass der Konzern zu wenig Kapital reinvestiert in Forschung und Entwicklung. Die Höhe der Dividende ist deshalb eine Zusatzinformation, aber keine ausschlaggebende Kennzahl.

Elektroauto Aktien

Eigene Hintergrundinformationen zu Aktien zusammentragen

Eines lässt sich auf jeden Fall sagen: Die Verantwortung, sich selbst zu informieren, sollte ein Anleger nicht delegieren. Denn die Investition in Elektroauto Aktien oder andere Werte ist nur dann erfolgreich, wenn sie auf soliden Grundlagen steht. Das ist umso wichtiger, als bei einer Aktienanlage die Vermögensbildung über Jahre erfolgt und das angelegte Kapital dementsprechend lange gebunden ist.

Mit der Beteiligung am Unternehmen – darum handelt es sich nämlich – verknüpft der Aktionär seine Gewinne mit denen der ausgewählten Konzerne. Wenn sich die Entwicklungen eines Unternehmens weniger gut gestalten als gedacht, machen auch die Anleger Verluste. Für eine möglichst realistische Einschätzung bedarf es deshalb nicht nur einer Handvoll Kennzahlen. Aktionäre müssen die Bereitschaft mitbringen, sich über politische und wirtschaftliche Geschehnisse zu informieren und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Hilfreich ist unter Umständen auch die Anwendung der Technischen Analyse, die Trends auf der Basis der Kursentwicklung im Chart ermittelt. Die Meinungen Dritter oder Allgemeinplätze zu bestimmten Trends können keine Entscheidungsgrundlage darstellen. Aber wie können private Anleger Kenntnisse erwerben, die eine Beurteilung von Aktien erlauben?

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Bildungsressourcen: Online, kostenlos und von guter Qualität

In den letzten Jahren hat sich auch beim Wertpapierhandel ein Wandel vollzogen. Private Anleger können digitale Finanzdienstleistungen nutzen und ihre Belange weitgehend selbst verwalten. Nicht nur Banken, sondern auch zahlreiche Broker bieten ihre Dienste online an. Dazu gehört nicht nur die Möglichkeit, ein Aktiendepot online einzurichten und zu führen, Aktien und andere Werte zu kaufen und zu verkaufen.

Viele Finanzdienstleister bieten ihren Kunden Schulungsmaterialien an, um sie für den Aktienhandel fit zu machen. Dazu gehört unter anderem ein Musterdepot oder Demokonto, oft unbefristet und kostenlos. Mit der Demo kann in einer echten Handelsumgebung, aber mit virtuellem Kapital gehandelt werden, also ohne Risiko. So können Anleger den Umgang mit der Handelsplattform üben, Erfahrungen mit der Auswertung von Charts sammeln und die Handhabung von Indikatoren erlernen.

Ergänzt wird dies durch oft hochwertige mediale Inhalte, die in Form von Texten, Online-Kursen, Schulungsvideos und auch Echtzeit-Webinaren angeboten werden. Nicht selten sind die Bildungsressourcen sogar strukturiert für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis. So können auch private Investoren sich zunächst grundlegendes Wissen zum Börsenhandel und zu den Märkten aneignen und den Wertpapierhandel im Musterdepot üben. Derartige Demokonten haben überdies den Vorteil, dass man neben Aktien auch andere Finanzinstrumente näher betrachten kann, die sich vielleicht für das eigene Portfolio als nützlich erweisen.

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CFDs statt Aktien: Elektroauto Investitionen hedgen

Wer seine Anlage in Aktien absichern will gegen Kurseinbrüche, kann dazu auf Finanzinstrumente wie Differenzkontrakte zurückgreifen. Die „contracts for difference“, kurz CFDs, sind Derivate, ursprünglich dazu verwendet, die Stempelsteuer in Großbritannien zu umgehen, die dort auf Aktientransaktionen erhoben wird. CFDs bilden den Kursverlauf eines Basiswerts exakt ab. Der Gewinn des Traders ist die Differenz im Wert zwischen Einstieg und Ausstieg. Wer ein CFD erwirbt, kauft damit nicht den Basiswert, in diesem Fall eine Elektroauto Aktie, sondern partizipiert an dessen Kursentwicklung.

Das Besondere an Differenzkontrakten ist die Tatsache, dass man mit ihnen auf steigende, aber auch auf fallende Kursentwicklungen spekulieren kann. Besonders letzteres also Aktien-CFDs auf fallende Kurse, bieten daher eine gute Möglichkeit, die Werte im Aktienportfolio zu hedgen, das heißt abzusichern. Denn wenn die Aktie einen Kursverlust erleidet, macht das entsprechende CFD Gewinn und fängt zumindest einen Teil des Verlustes auf. Wer sich mit den interessanten, flexiblen Instrumenten beschäftigt, wird vielleicht den CFD-Handel der langfristigen Kapitalbindung in Aktien vorziehen. Während Aktien auch über eine Bank gehandelt werden können, erfolgt der CFD-Handel außerbörslich über dafür lizenzierte Broker, die auch das Handelskonto führen.

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Fazit: Elektroauto Aktien und Zulieferer bieten viel Anlage-Potenzial

Elektromobilität wird derzeit und vielleicht zu Recht als Mega-Trend bezeichnet. Sicher ist, dass der Markt im Umbruch ist. Neben konventionellen und zum Teil seit Jahrzehnten erfolgreichen Unternehmen drängen Neuzugänge in die Märkte, oft mit disruptivem Effekt. Bei Elektroauto Aktien gilt Tesla, der Innovationstreiber der Branche, noch immer als gute Anlage, aber auch andere Unternehmen haben sich längst signifikante Marktanteile sichern können und planen, diese noch auszubauen. Dies sind keinesfalls die bisherigen Marktführer, etwa deutsche Autobauer. Wer in Aktien aus dem Bereich E-Mobility investieren will, kommt um chinesische Aktien nicht herum. Vor allem BYD hat sich als globaler Marktführer längst in Position gebracht, andere chinesische Konzerne wie Geely und Great Wall sind ebenfalls gut aufgestellt.

Nicht nur die Fahrzeughersteller sind für Anleger interessant, auch die Zulieferer insbesondere aus dem Sektor der Lithium-Ionen-Akkus, die maßgeblich zum kommerziellen Erfolg von Elektroautos beitragen, aber auch elektronische Lösungen, die die Batterieleistung optimal verwalten. Manche Hersteller sind bereits weltbekannt, andere können noch als Expertentipp gelten.

Gerade bei den Zulieferern sollten Aktionäre die Bereitschaft mitbringen, sich selbst mit den nötigen Hintergrundinformationen zu versorgen, um vielversprechende Aktien auswählen zu können. Zusätzlich lassen sich betriebswirtschaftliche Kennzahlen für eine objektive Bewertung nutzen. Hilfreich ist sicherlich auch ein vernünftiges Risikomanagement, nämlich eine Streuung der Investition über verschiedene Unternehmen, Branchen und sogar Kontinente. Auch Hedging-Instrumente wie CFDs können zur Absicherung des Portfolios beitragen. Eine Kombination von Absicherungsmaßnahmen, guten Kenntnissen der Finanzwelt und Kapital, das man für einige Jahre entbehren kann stellen die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Investition im Bereich der Elektromobilität dar.

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