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Chinesische Aktien – Alle Empfehlungen und Hintergründe!

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Aktien als Mittel zum Vermögensaufbau werden zunehmend interessanter auch für deutsche Anleger. Die über Jahrzehnte bevorzugten klassischen Festgeldkonten sind aufgrund der Niedrigzinsen nicht mehr attraktiv, und der Handel mit volatileren Finanzprodukten wie Derivaten ist nicht Jedermanns Sache. Die Hinwendung zum Aktienmarkt geht einher mit der Frage, welche Aktien überhaupt empfehlenswert sind. Entgegen landläufiger Meinung sind dies keinesfalls heimische Unternehmensanteile deutscher Blue Chips, sondern neben Startups und mittelgroßen Firmen aus dem Tech- und IT-Sektor vor allem Aktien aus Schwellenländern. Chinesische Aktien gehören dabei dank des riesigen Binnenmarktes zu den interessantesten Werten. Den meisten Anlegern fehlt jedoch hinreichende Information, um chinesische Aktien mit Potenzial zu erkennen und zu erwerben.

  • Aktien aus Schwellenländern werden für europäische Investoren interessant
  • Chinesische Aktien haben einen großen Binnenmarkt im Rücken
  • China-Aktien können nicht nur an chinesischen Börsen gehandelt werden
  • Aktien von chinesischen Firmen können das eigene Portfolio vorteilhaft abrunden
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Chinesischen Aktien kaufen: keine falsche Scheu!

Die Volkswirtschaft Chinas ist weltweit der zweitgrößte Binnenmarkt, direkt hinter den USA. Auch die wirtschaftlichen Aktivitäten der Volksrepublik haben sich gewandelt. Das China der Jahre unmittelbar nach Mao war stark von Importen abhängig. Inzwischen hat die chinesische Produktion angezogen und bedient den heimischen und globalen Bedarf nicht mehr mit Billigprodukten, sondern längst auch mit qualitativ sehr guten Erzeugnissen und Service-Angeboten. Eine wachsende junge, kaufkräftige und selbstbewusste chinesische Mittelschicht treibt diese Entwicklung weiter voran. Dennoch ziehen westliche Anleger den Kauf chinesischer Unternehmensanteile bislang nur in den seltensten Fällen in Betracht.

  • Mangelnde Informationen als Investitionshindernis
  • Furcht vor den Auswirkungen US-amerikanischer Zölle
  • Unkenntnis tatsächlicher chinesischer Politik

Das Zögern angesichts von Investitionen in chinesische Aktien hat seine Gründe in mangelnder Transparenz der chinesischen Wirtschaftspolitik einerseits und fehlenden Informationen bei potenziellen Anlegern andererseits. Die Hauptbefürchtungen sind eine vermutete starke Einflussnahme von Partei und Regierung und weitere Eskalationen im Handelsstreit zwischen China und den USA. Dabei ist es nicht unbedingt schwierig, sich über die Hintergründe chinesischer Wirtschaftsentwicklungen und nationaler bzw. internationaler Politik zu informieren.

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Chinesische Aktien: Empfehlungen und Hintergründe

Die chinesische Wirtschaft steht nicht zuletzt aufgrund des großen heimischen Marktes noch immer gut da. Schon unter Deng Xiaoping verabschiedete sich die politische Führung von einer vollständig gelenkten Wirtschaft und begann damit, die Entstehung des privaten Unternehmertums zu fördern – durchaus mit Erfolg. Internationale Bekanntheit genießen Konzerne wie Alibaba, Huawei oder Tencent, auch wenn sie nur einige von vielen Beispielen sind. Vergleichbare Unternehmen, ebenfalls börsennotiert, existieren, sind aber außerhalb der Volksrepublik wenig bekannt. Chinesische Unternehmen begnügen sich nicht mehr mit den Möglichkeiten vor der eigenen Haustür, sondern ergreifen international Initiativen. Die bemerkenswerten Verbesserungen in der Entwicklung eigenen Know-Hows zeigen, dass sich das Land aus der Abhängigkeit vom Westen in vielerlei Hinsicht gelöst hat. Dank des heimischen Absatzes sind die meisten Säulen der chinesischen Wirtschaft überdies auf internationaler Ebene weit weniger krisenanfällig als europäische Staaten, die USA oder der Nachbar Japan.

Wohin führt der Handelskrieg?

Dass auch deutsche Anleger Abstand nehmen von chinesischen Aktien, ist in hohem Maß dem „Handelskrieg“ geschuldet, der seit 2017 immer wieder diplomatische und wirtschaftliche Wellen zwischen den USA und China verursacht. Der scharfe Tonfall, denn der US-amerikanische Präsident gegenüber der chinesischen Regierung anschlägt, verunsichert immer wieder die Börsen. Doch man sollte sich nicht von den Zahlen blenden lassen, die das Weiße Haus vorbringt, um den Erfolg der eigenen Strategien zu belegen.

Prüft man die Entwicklung der Exporte und Importe für die Volksrepublik, zeigt sich, dass die Exporte aus China bislang kaum zurückgegangen sind. Wenn das Land weniger importiert, insbesondere aus den USA, schadet dies mittel- und langfristig zunächst US-amerikanischen und vermutlich auch europäischen Handelspartnern. Für den chinesischen Mittelstand dürften Einschränkungen durch die Trump-Strategie überdies ein starker Anreiz sein, Versorgungslücken anderweitig zu schließen.

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Wie viel Einfluss nimmt der Staat?

Neben den Auswirkungen des Handelskrieges befürchten Investoren eine Verzerrung der Marktbedingungen durch gezielte Einflussnahme der chinesischen Regierung. Zugegebenermaßen fallen Wirtschaftsindikatoren aus der Volksrepublik immer sehr stromlinienförmig aus, und das, obwohl die chinesische Wirtschaft in der letzten Zeit deutlich langsamer wächst.

Demgegenüber steht der große Binnenmarkt, der chinesischen Konzernen auch dann noch Absatzpotenzial beschert, wenn die internationalen Umsätze weniger gut ausfallen als erhofft. Eine verhältnismäßig zuverlässige Auskunft über das reale Wirtschaftswachstum bieten, wie schon erwähnt, die Daten zu den Exporten aus und den Importen nach China – und hier ist, unabhängig von den staatlich abgesegneten Zahlen, ein kontinuierliches Wachstum zu erkennen.

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Chinesische Aktien: wohin geht die Reise?

Die Weltwirtschaft insgesamt wächst derzeit langsamer. Das gilt nicht nur für China, sondern auch für europäische Industriestaaten. Auf den ersten Blick wird die schwächere Konjunktur in der Volksrepublik den Auswirkungen der US-amerikanischen Zölle zugeschrieben. Analysten, die sich eingehend mit dem Thema beschäftigen, sind jedoch anderer Meinung und machen die Ursache in einer Umstrukturierung der heimischen Wirtschafts- und Finanzpolitik ausfindig.

  • Weltweiter Rückgang der Konjunktur
  • Nationale Änderungen in der Regulierung von Finanzdienstleistungen
  • Maßnahmen gegen „Schattenbanken“
  • Positive Stimuli für langfristiges Wirtschaftswachstum

Maßgeblich für die schwächelnden Zahlen sei die Regulierung der sogenannten Schattenbank-Industrie, mit der die chinesische Regierung mit der unregulierten Finanzierung auch für Firmen aufräumen will. Die „Schattenbanken“ Chinas verdankten ihr Dasein einer zweigleisigen Finanzpolitik. So vergaben über lange Zeit die liquiden, großen Banken in China, ihrerseits staatlich getragen, Kredite bevorzugt an ebenfalls staatliche Konzerne, weil hier das Ausfallrisiko am geringsten schien.

Demgegenüber hatten kleine und mittelgroße Unternehmen keinen Zugang zu diesen Finanzierungslösungen – und dass, obwohl gerade sie die Innovationstreiber und der Motor des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Volksrepublik waren und sind. Unternehmer, die ohne den staatlichen Rückhalt nach einer Möglichkeit suchten, die Entwicklung ihrer Firma zu finanzieren, waren wohl oder übel darauf angewiesen, sich an nicht regulierte Anbieter zu wenden, eben die sogenannten Schattenbanken. Bei diesen handelt es sich letztlich um private Geldverleiher, und dementsprechend hoch fielen die Kreditzinsen bei einem Darlehen durch eine Schattenbank aus. Für die Mittelständler ein enormer Kostenfaktor, der chinesische KMUs in ihrer Entwicklung ausbremste.

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Die Regierung räumt mit Schattenbanken auf

Um die Finanzierungskonditionen für kleine und mittlere Unternehmen deutlich zu verbessern, wirkte die Regierung auf die Schattenbanken ein. Das Ziel: die unregulierten Geldverleiher sollten nunmehr Kredite zu haltbaren Bedingungen an KMU vergeben. Diese Darlehen wiederum sollten danach gebündelt und an private Anleger verkauft werden. Crowdfinancing als Ausweg aus dem Zwei-Klassen-Banking. Die nunmehr verfügbaren Kreditangebote führten dazu, dass sich mittelständische Dienstleistungsanbieter endlich gut am Markt positionieren konnten – zugleich stieg jedoch die Verschuldung in diesem Sektor. Hinzu kam, dass manche Schuldner ihre Kredite nicht bedienen konnten und damit die Investition der privaten Anleger in derartige Kreditbündel nicht die gewünschten Renditen erbrachte.

In 2018 begann man damit, den Schattenbanken endgültig das Wasser abzugraben. Damit fiel ein wesentlicher Finanzierungssektor zu großen Teilen aus, ohne dass jedoch die staatlich unterstützen Banken vollständig an dessen Stelle treten wollten. Die Folge: eine Unterversorgung mit flüssigem Kapital besonders in der mittelständischen chinesischen Industrie. Dies dürfte wesentlich stärker verantwortlich sein für das Schwächeln der Wirtschaft als die Drohgebärden aus Washington.

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Angekurbelte Kreditvergabe soll chinesischen Aktien auf die Beine helfen

Der Staat will nun die Kreditvergabe ankurbeln und hat dies wohl auch getan, denn seit Januar 2019 lässt sich hier eine enorme Zunahme erkennen. Davon werden mittelständische Unternehmen profitieren, wenn sich auch noch nicht prognostizieren lässt, wie lange es brauchen wird, damit sich die Wirtschaft Chinas und vor allem seine KMU von der klaffenden Kapitallücke erholen. Die getroffenen Maßnahmen, die bekannt sind, können allesamt als wirtschaftliche Stimuli verstanden werden, die die Nachfrage und damit die Produktion auf und für den heimischen Markt steigern sollen. Natürlich sind sofortige Effekte nicht realistisch, der quasi umgelenkte Strom der Finanzierungen muss in eine Aufwärtsspirale aus Erträgen und Re-Investitionen münden, allerdings sind Experten auch in Europa der Ansicht, dass die gegenwärtige Flaute für China nicht von Dauer sein wird.

Chinesische Aktien kaufen: was Anleger wissen sollten

Die Investition in Aktien setzt immer die Bereitschaft voraus, sich nicht nur über das Unternehmen, sondern auch über dessen mikro- und makroökonomisches Umfeld zu informieren. Nur so können Anleger eine aufgeklärte Entscheidung treffen und tatsächlich chinesische Aktien mit Potenzial erwerben. Wer noch keinerlei Hintergrundinformationen über die Volkswirtschaft Chinas hat, weiß natürlich nichts darüber, welche Branchen und Unternehmen als besonders aussichtsreich bewertet werden können.

Unternehmensanteile von chinesischen Konzernen weichen in mancherlei Hinsicht von dem ab, was ein Investor aus dem Aktienhandel mit europäischen oder nordamerikanischen Werten gewohnt ist. Aber einige Kriterien erleichtern die Ermittlung von besonders aussichtsreichen chinesischen Aktien. Dazu gehört, dass die in Frage kommenden Firmen im Binnenmarkt bereits eine gute Position einnehmen sollten, denn das garantiert Umsätze durch die heimischen Käufer.

Allerdings sind für Firmen in China außerordentlich hohe Börsengänge keine Seltenheit. Verständlich allerdings, wenn man bedenkt, dass der heimische Markt den Kandidaten beträchtlichen Wachstumsspielraum bietet, bevor überhaupt ein IPO eingeleitet wird. Daneben sollte ein solches Unternehmen aber schon den Schritt auf die globalen Märkte gewagt haben. Und nicht zuletzt müssen chinesische Aktien für den interessierten westlichen Anleger auch handelbar sein, im idealen Fall auch an den bedeutendsten Börsen in Europa und Nordamerika.

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Welche chinesischen Aktien kommen in Frage?

Chinesische Konzerne sind längst über die Grenzen der Volksrepublik hinaus bekannt. Die bedeutendsten von ihnen haben sich auf internationales Parkett begeben, so dass die Unternehmensanteile auch an Börse im Westen handelbar sind. Dazu gehören Alibaba, dessen Erfolgsgeschichte sich mit Amazon vergleichen lässt, außerdem Tencent und der Hardware- und Smartphonehersteller Lenovo, der im Westen durch seine Server-Lösungen bekannt ist. Die Aktien des Tech-Giganten Huawei werden von Anlegern auf der ganzen Welt mit Spannung erwartet.

  • Chinesische Aktien von internationalen Konzernen
  • Heimische Blue Chips
  • Dienstleistungsunternehmen mit Potenzial
  • Energie- und Infrastruktur-Unternehmen

Chinesische Aktien mit Potenzial stammen darüber hinaus aber auch von börsennotierten Unternehmen, die in Europa wenig bis gar nicht bekannt sind. Wer sich über chinesische Blue Chips informiert, findet im Hang-Seng-Index, dem Leitindex der Börse von Hong Kong, neben den internationalen Größen auch Internetdienstleister, Banken und Versicherer, dazu Unternehmen aus dem Energie- und Infrastrukturbereich, die beträchtliche Umsätze am heimischen Markt machen. Da ausländische Anleger nun dank der Öffnung der Börse von Hong Kong und Shanghai die Möglichkeit haben, hier chinesische Unternehmensanteile zu erwerben, können sie langfristig von der Wertentwicklung namhafter chinesischer Konzerne profitieren.

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Wo können chinesische Aktien gehandelt werden?

Nicht immer muss ein Anleger den Weg über die Börsen Chinas nehmen. Einfacher kann man chinesische Aktien kaufen, wenn man auf handelbare Werte an der New Yorker Börse zurückgreift, denn hier lassen sich chinesische Konzerne listen, wenn sie Kapital in Devisen aufnehmen möchten. Möglich ist der Handel mit chinesischen Aktien dank sogenannter ADR-Zertifikate. Bei diesen Derivaten handelt es sich nicht um Aktien, statt dessen verbrieft das Zertifikat das Recht auf das zugrundeliegende Wertpapier. Diese besonderen Zertifikate wurden in den Vereinigten Staaten explizit dafür geschaffen, um ausländischen Unternehmen den Zugang zu US-amerikanischen Börsen zu ermöglichen.

ADR-Zertifikate unterliegen damit auch der Regulierung durch die Börsenaufsicht in den USA. Nicht nur chinesische Unternehmen, auch europäische Firmen machen von ADR-Zertifikaten Gebrauch, um den Marktzugang in den USA zu vollziehen. Wer über die NYSE handeln will, kann auf diese Weise Aktien von Tencent oder Alibaba erwerben. Anders wäre dies auch nicht möglich – denn Internet- und Kommunikationsunternehmen gelten in China als No-Go für ausländische Anleger. Einer der Gründe dafür ist die ausgeprägte Zensur in der Volksrepublik, die bedingt, dass der Staat die Kontrolle über die entsprechenden Technologien und Plattformen behält. Der Handel mit ADRs rückt derartige Konzerne in die Reichweite westlicher Investoren, verhindert zugleich aber, dass China tatsächlich seinen Einfluss aus der Hand gibt.

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Börsenplätze und Aktienhandel in China

Wer tatsächlich chinesische Aktien kaufen will, ohne den Umweg über ADR-Zertifikate zu nehmen, kann dies an den Börsen der Volksrepublik tun, die zum Teil auch ausländischen Investoren offenstehen. Dazu muss man allerdings zunächst verstehen, welche chinesischen Börsen es gibt und wie der Wertpapierhandel dort abläuft. Gelistet sind chinesische Konzerne an der Hong Kong Stock Exchange und/oder den Börsen von Shanghai und Shenzhen. Dabei war für lange Zeit nur die Börse von Hong Kong überhaupt für Ausländer geöffnet, in Shenzhen und Shanghai ist dies erst seit 2014 der Fall.

  • Chinesische Börsen in Hong Kong, Shanghai, Shenzhen
  • Aktien in drei verschiedenen Kategorien
  • Handelbar in US Dollar, Hong Kong Dollar, Renminbi

Je nachdem, wo ein Unternehmen gelistet ist, gibt es bei chinesischen Aktien deutliche Unterschiede. Man spricht von sogenannten A-, B- und H-Aktien. Ursprünglich ausschließlich für heimische Investoren sind die A-Aktien gedacht. Sie werden in Shenzhen und Shanghai gehandelt, dabei werden die Kurse in der chinesischen Währung Renminbi gestellt. Die diesbezüglichen Vorschriften wurden allerdings zwischenzeitlich gelockert, so dass auch Nicht-Chinesen nun A-Aktien erwerben können. B-Aktien werden in Dollar gehandelt, an der Börse von Shanghai werden die Kurse dieser Aktien in US Dollar gestellt, in Shenzhen jedoch in Hongkong-Dollar.

An der Börse von Hong Kong sind Unternehmen gelistet, die H-Aktien emittieren. Diese können international gehandelt werden. Wie man rasch feststellt, müssen Anleger mit Appetit auf chinesische Aktien also den Überblick behalten und auch die Wechselkurse mit einkalkulieren! Hinzu kommt, dass ein und derselbe Konzern verschiedene Aktien an unterschiedlichen Börsen emittieren kann.

Für Ausländer ist der Einstieg vermutlich am leichtesten an der Börse von Hong Kong, die zu den zehn bedeutendsten Börsen der Welt gehört. Die historische Börse von Shanghai war zu Lebzeiten Maos geschlossen und holt nun wieder an Prominenz auf. Firmen, die in Shenzhen gelistet sind, repräsentieren in hohem Maß den Tech-Sektor.

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Chinesische Aktien für deutsche Anleger

Wer sich für die Aktien bekannter chinesischer Konzerne interessiert, findet diese nicht nur an Handelsplätzen in Fernost. Unternehmensanteile aus China gehören inzwischen zum Angebot vieler deutscher Broker und Banken. Das ist nicht verwunderlich, denn nach Meinung zahlreicher Analysten werden Aktien aus Schwellenländern künftig wesentlich mehr Bedeutung gewinnen. Das macht die Investition in Aktien aus China oder Indien interessanter für deutsche Privatinvestoren.

Zumindest Sparpläne auf chinesische Aktien finden sich bei einigen Banken und Sparplänen, auch wenn die Auswahl nicht groß ist. Meist finden sich hier nur Aktien aus dem Leitindex der Börse von Hong Kong, dem Hang Seng 50, der in seiner Bedeutung dem deutschen DAX 30 entspricht. Mitunter können auch Aktien aus dem Index der Börse von Shanghai, dem SSE 50, hinzugefügt werden. So haben Anleger auch über konventionelle Finanzdienstleister Zugang zu rund 100 chinesischen Aktien mit Potenzial. Und auch ETF, sogenannte börsengehandelte Fonds, auf chinesische Indizes gibt es.

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Chinesische Indizes statt einzelner Aktien

Auch europäische Indizes werden gern als Basis für börsengehandelte Fonds genutzt. Wer in einen ETF investiert, muss kein Aktienportfolio manuell zusammenstellen. Statt dessen bildet der ETF 1:1 die Wertentwicklung eines Index ab, der ihm zugrunde liegt. Dafür sorgt kein menschlicher Fondsmanager, sondern ein Algorithmus. Diese sogenannte „passive“ Form der Geldanlage spart also gegenüber aktiv gemanagten Fonds einiges Geld und ist für Anleger deshalb günstig.

  • Fonds auf chinesische Indizes als Anlagemöglichkeit
  • Sparpläne auf chinesische ETF
  • CFD-Handel auf chinesische Aktien und Indizes

Wer sich nicht mit ETF auf den DAX zufriedengibt, sondern von den Renditechancen bei Schwellenland-Aktien profitieren will, kann ETF auf chinesische Indizes als Grundlage für seine Kapitalbildung dazunehmen. Der wohl bekannteste unter diesen Indizes ist der Hang Seng, der Leitindex von Hong Kong. Er gruppiert die Konzerne, die zusammen nahezu 75% der Marktkapitalisierung dieses Handelsplatzes ausmachen. Der Hang Seng ist ein Kursindex, ebenso wie der SSE Composite Index der Börse von Shanghai, der alle A- und B-Aktien an diesem Handelsplatz enthält. An der Börse von Shanghai gibt es zwei Unterindizes, der SSE 50 listet die 50 größten Firmen, der SSE 180 sogar, wie der Name vermuten lässt, 180 von ihnen und zwar strukturiert nach zehn Branchen.

Alternativ können auch aktiv verwaltete Fonds auf chinesische Aktien gehandelt werden. Dazu gehören Blackrock China oder der Comgest Growth Greater China Fonds. Die meisten aktiv gemanagten chinesischen Aktienfonds legen besondere Schwerpunkte auf die Bereiche Gesundheit Elektronik und IT.

Wer nicht über eine Bank in Aktien oder ETF investieren will, kann alternativ über einen Online-Broker Zugang zur Börse von Hong Kong erhalten oder über Tradegate chinesische Unternehmensanteile mit Zukunftsaussichten handeln.

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Von chinesischen Aktien profitieren mit CFDs

Eine weitere Möglichkeit, von der Wertentwicklung chinesischer Aktien zu profitieren, sind Differenzkontrakte, auf englisch „contracts for difference“ oder CFD. Sie wurden in Großbritannien konzipiert, und zwar speziell mit dem Ziel, die sogenannte Stempelsteuer zu umgehen, die an den dortigen Börsen auf Aktientransaktionen erhoben wird. Heute können CFDs allerdings auf eine Vielzahl weiterer Basiswerte gehandelt werden.

Das Besondere an Differenzkontrakten: Der Käufer erwirbt nur das Recht, von der Kursentwicklung des underlyings zu profitieren, ohne dieses zu kaufen. Dabei entsteht der Gewinn aus der Kursveränderung zwischen Kauf und Verkauf. CFDs müssen dabei nicht zwangsläufig eine Spekulation auf steigende Kurse sein – auch auf fallende Kursentwicklungen kann man mit den flexiblen Finanzinstrumenten spekulieren. Und mehr als das: nur ein geringer Teil des tatsächlich bewegten Kapitals wird hinterlegt – dank der sogenannten Hebel. Bei CFDs auf chinesische Aktien kann so ein Fünffaches der Sicherheitsmargin bewegt werden. Entsprechend gut sind die Renditen, aber auch die Verluste, wenn sich die Kurse anders entwickeln als gedacht.

Anders als Aktien eignen sich Differenzkontrakte eher für den kurzzeitigen Handel im sogenannten Daytrading. Die unregulierten CFDs werden nicht börsengehandelt, statt dessen gewährt ein dafür lizenzierter CFD-Broker den Zugang zum außerbörslichen Handel.

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Lohnt sich die Anlage in chinesische Aktien jetzt?

Für private Anleger könnte derzeit der Einstieg in eine Investition in chinesische Aktien besonders günstig sein. Wie bereits erläutert, sind die Wertentwicklungen der meisten Unternehmensanteile in 2018 weniger gut verlaufen als erwartet, viele Konzerne mussten Kurseinbrüche hinnehmen. Dies dürfte aber weniger auf die US-amerikanische Handelspolitik zurückzuführen sein als auf die Umgestaltung der Schattenfinanzierungsbranche. Infolge dessen zeigt die Wirtschaft erste Anzeichen von Erholung.

  • Mehr chinesische Aktien im MSCI World Index
  • Unbekannte Konzerne holen auf
  • Ehrgeizige globale Projekte treiben die wirtschaftliche Entwicklung

Das honorieren die Märkte. So soll der Anteil chinesischer Aktien der Klasse A am MSCI World Index zum Ende des Jahres 2019 deutlich erhöht werden. Der Index ist für private und institutionelle Anleger ein maßgeblicher Indikator bei der Erstellung und Korrektur von Anlagestrategien, so dass dieses Aufstocken beim MSCI für mehr Liquidität an chinesischen Märkten sorgen dürfte. Langfristig ist es nicht unvernünftig, von einem Wertzuwachs bei chinesischen Aktien auszugehen, so dass derzeit der Einstieg noch zu guten Konditionen möglich ist.

Weniger bekannte chinesische Konzerne auswählen

Ähnlich wie bei deutschen Unternehmensanteilen sind auch in China nicht unbedingt die bekanntesten Marken die Aktien mit dem größten Potenzial. Wer investieren will, sollte sich deshalb die Mühe machen, den chinesischen Markt zu recherchieren und sich ein Bild davon zu machen, welche Sektoren als besonders zukunftsträchtig gelten. Besonders aussichtsreich sind Anteile von Firmen, die erfolgreich das Konsumverhalten der Zukunft vorwegnehmen. Nicht selten handelt es sich hier um Service- und Telekommunikationsanbieter, die zuerst am heimischen Markt erfolgreich sind und später mit einem IPO gute Startchancen haben. Vorbereitete Investoren können bei derartigen Unternehmen früh einsteigen, um von späteren Wertzuwächsen zu profitieren.

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Chinesische Aktien – vorsichtiger Optimismus ist angebracht

Wie sich gezeigt hat, sind die Aussichten für die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft – auch global – mittelfristig durchaus positiv. Dennoch sind Anleger noch immer verunsichert, zumal die Regierung der Vereinigten Staaten keine Gelegenheit versäumt, auf vorgebliche Wirtschaftsmanipulation, Spionage oder fehlende Rechtssicherheit hinzuweisen. Dennoch gehen nicht wenige Analysten davon aus, dass die chinesische Regierung derzeit darum bemüht ist, ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik auf, wenn schon nicht vollständig westlich-kapitalistische, so doch auf international akzeptable Füße zu stellen. Dies schon allein deshalb, um im globalen Finanz- und Warenverkehr kompatibel und wettbewerbsfähig zu sein. Investitionen im, aber auch aus dem Ausland nehmen darüber hinaus eine zentrale Rolle im ehrgeizigen Projekt der „Neuen Seidenstraße“ ein, dem „Belt & Road“, die sich von China aus über Land und Meer bis nach Europa erstrecken. Chinesische Aktien – und die Unternehmen dahinter – werden auch für deutsche Anleger demnächst sozusagen vor der Haustür stehen.

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China: Global Player auch an den Aktienmärkten

Seit Jahren kann die Wirtschaft der Volksrepublik China langfristig mit einem Wachstum der Umsätze am Binnenmarkt überzeugen. Innerhalb kürzester Zeit ist dem Land eine Kehrtwende gelungen, die es von einer importabhängigen Nation zu einem produktionsstarken Global Player gemacht hat. Chinesische Erzeugnisse stehen inzwischen weltweit nicht hinter den Angeboten europäischer oder amerikanischer Konzerne zurück und sind feste Bestandteile weltweiter Märkte.

Selbst gelegentlich Kursrückgänge chinesischer Aktien werden meist zeitnah korrigiert, denn die Volksrepublik ist (noch) in hohem Maß immun gegen Interdependenzen, die die westliche Welt bisweilen so krisenanfällig machen. Derzeit dürften chinesische Unternehmen weniger die Auswirkungen US-amerikanischer Handelspolitik spüren als vielmehr die Konsequenzen der Eliminierung der sogenannten Schattenbanken und den resultierenden Liquiditätsmangel.

Wie die Entwicklung der Kreditaufnahme zum Jahresanfang 2019 belegt, zeigen die Maßnahmen der chinesischen Regierung mithilfe entsprechender Stimuli bereits Wirkung. Wie lange die Wirtschaft der Volksrepublik brauchen wird, um sich von den Ereignissen vor allem in 2018 zu erholen, lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersehen. Dennoch sind chinesische Aktien eine aussichtsreiche Ergänzung eines Aktienportfolios – wer sich hier nicht auf Europa und Nordamerika beschränkt, sondern eine breite, globale Aufstellung anstrebt, sollte zumindest chinesische Aktien berücksichtigen, die bereits gute Performance vorweisen können. Dazu gehören besonders Konzerne aus dem Technologie-Sektor und der IT-Branche, die beide zusammen von einem geänderten Konsumverhalten und steigendem Bedarf junger Chinesen profitieren dürften.

Bilderquelle: www.shutterstock.com

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