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Weniger kriminelle Aktivitäten mit Bitcoins als gedacht

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Weniger als ein Prozent aller Bitcoins werden für kriminelle Aktivitäten genutzt. Dies geht  aus einer Studie hervor. Kritiker äußerem immer wieder die Ansicht, dass Kriminelle häufig Kryptowährungen für ihre illegalen Aktivitäten missbrauchen. Nun hat das Center on Sanctions & Illicit Finance for the Foundation for Defense of Democracies (FDD) illegale Handlungen mit Bitcoins untersucht und dazu ein Memorandum veröffentlicht. Aus dieser Studie geht hervor, dass nur 0,61 Prozent aller Bitcoins für kriminelle Zwecke verwendet werden.

Inhaltsverzeichnis
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    US-Organisation für internationale Politik und Sicherheit in den USA

    Beim Center on Sanctions & Illicit Finance for the Foundation for Defense of Democracies (FDD)  handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation aus den USA. Der Think Tank beschäftigt sich vor allem mit internationaler Politik und der Sicherheit in den USA. Die Organisation führt politische Recherchen durch, unterrichtet zu Themen wie Demokratie und Terrorbekämpfung und bietet Schulung zu strategischer Kommunikation und investigativem Journalismus an. Die Organisation will demokratische Werte verteidigen und Pluralismus fördern. Zudem setzt man sich gegen Ideologien und Terrorismus ein.

    Untersuchung der Blockchain

    Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte das Center on Sanctions & Illicit Finance for the Foundation for Defense of Democracies (FDD) die Studie „Bitcoin Laundering: An analysis of illicit flows into digital currency services“. Für diese Studie untersuchte die Organisation die Bitcoin-Blockchain. Dabei konzentrierte man sich vor allem auf Wallet-IDs, die dafür bekannt sind, dass sie von Kriminellen genutzt werden.

    Das FDD analysierte alle weltweiten Transaktionen mit Bitcoins. Dabei kam die Organisation zu dem Ergebnis, dass 0,61 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen kriminellen Zwecken dienen. In der Studie machte man lediglich Angaben für Nordamerika und Europa. In Nordamerika wurden knapp 0,26 Prozent aller Transaktionen für kriminelle Aktivitäten genutzt, während die Zahl in Europa mit 0,77 Prozent etwas höher lag.

    Zahlen geringer als erwartet

    Insgesamt sind die Zahlen wohl geringer als gedacht. Immer wieder nutzen Kritiker das Argument, dass Kryptowährungen aufgrund ihrer Anonymität häufig von Kriminellen genutzt würden. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass besonders Coin-Mixer und Online-Glücksspiele anfällig für kriminelle Aktionen mit Bitcoins sind. Zahlreiche dieser Angebote würden zur Geldwäsche verwendet.

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    Die Studie konzentrierte sich jedoch vor allem auf bekannte Wallet-IDs, die in Zusammenhang mit illegalen Handlungen stehen. Die Dunkelziffer der illegalen Aktivitäten mit Bitcoins könnte weitaus höher liegen. Dennoch könnte das Ergebnis der Studie dazu beitragen, dass Behörden zielgerichteter gegen illegale Aktivitäten mit Kryptowährungen vorgehen können. Allerdings sagte Perianne Boring, die die Chamber of Digital Commerce in den USA gegründet hat, es sei sinnlos, Kryptowährungen für illegale Aktivitäten verantwortlich zu machen. Das Internet oder Autos seinen auch nicht für den Drogenhandel verantwortlich.

    Positive Aussagen zu Kryptowährungen

    Die Studie des Center on Sanctions & Illicit Finance for the Foundation for Defense of Democracies widerlegt wohl teilweise weit verbreitete Annahmen zum Ausmaß illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit Bitcoins. Auch von anderen Stellen kommen derzeit positive Aussagen rund um Kryptowährungen. So beschrieb kürzlich die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Christine Lagarde, in einem Blogbeitrag für die Website des IWF die Vorteile von Kryptowährungen. Zudem geht sie langfristig von einer Adaption durch Staaten aus.

    Noch im März Gefahren und Risiken betont

    Christine Lagarde hat sich schon einige Male zu Kryptowährungen geäußert. Allerdings waren ihre bisherigen Statements nicht immer positiv. Noch im März warnte sie in einem Blogbeitrag mit dem Titel „The dark side of the crypto world“ vor Kryptowährungen. Damals schrieb sie, dass der IWF Kryptowährungen genau beobachten müsse. Nur so könne man mögliche Bedrohungen in den Griff bekommen und ein stabiles Finanzsystem gewährleisten. Sie schrieb zudem, dass Kryptowährungen aufgrund ihrer Anonymität Risiken in Bezug auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit sich bringen würden.

    Als Beispiel für die Gefahren von Kryptowährungen nannte sie damals den Online-Marktplatz AlphaBay, der zwischenzeitlich offline ist. Diese Plattform war für den Handel mit Drogen oder Waffen bekannt. Außerdem wurden dort Kryptowährungen häufig für Geldwäsche und Terrorfinanzierung eingesetzt.

    Lagarde lobt Kryptowährungen

    In ihrem jüngsten Beitrag lobt Christine Lagarde nun aber die Vorteile von Kryptowährungen und sieht besonders die Blockchain als eine interessante Entwicklung an. Die Blockchain könnte dabei helfen, auch andere Finanzbereiche zu revolutionieren. Beispielsweise könnten auf diesem Weg neue, günstige Zahlungsmethoden entwickelt werden, die Menschen unterstützen könnte, die nur schwer Zugang zu Bankkonten bekommen.

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    Diese Möglichkeit von Kryptowährungen ist derzeit in Simbabwe zu beobachten. Dort war die Landeswährung von einer Hyperinflation betroffen und wurde durch den US-Dollar ersetzt. Doch für die Menschen in Simbabwe ist es sehr schwer, diese Devisen zu erhalten. Daher entwickelt sich in dem afrikanischen Land Bitcoin immer mehr zu einer interessanten Alternative.

    Vergleiche mit früheren Blasen

    Christine Lagarde verwies in ihren Beitrag jedoch erneut auf das Platzen der Tulpenblase in Holland im 17. Jahrhundert sowie auf die Dotcom-Blase vor etwa 20 Jahre. Von den aktuell mehr als 1.600 Kryptowährungen werden wohl viele nicht langfristig bestehen können. Dennoch schreibt Lagarde, dass Kryptowährungen wohl kein kurzfristiger Trend sein werden, sondern sich langfristig in der Finanzwelt etablieren. Sie verglich Kryptowährungen mit Technologien aus der Dotcom-Phase, von denen einige unser Leben enorm verändert haben. Auch Kryptowährungen werden ihrer Ansicht nach große Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie wir in Zukunft Rechnungen speichern, bezahlen und investieren.

    Offene Diskussion von politischen Entscheidungsträgern

    Lagarde spricht sich für eine offene Diskussion über Kryptowährungen, auch unter politischen Entscheidungsträgern, aus. Sie plädiert für einen ausgewogenen Regulierungsrahmen, der Risiken für Investoren senkt, aber den kreativen Prozess nicht ausbremst. Besonders die Distributed-Ledger-Technologie, die technische Basis der meisten Kryptowährungen, könnte Finanzmärkte effektiver arbeiten lassen. Mit Smart Contracts würden beispielsweise einige Vermittler an Märkten überflüssig.

    Kryptowährungen keine direkte Gefahr für Finanzmarktstabilität

    In der Frage, ob Kryptowährungen Gefahren für internationale Finanzmärkte sind, schloss sich Lagarde unter anderem der Ansicht von Mark Carney, dem Präsidenten der Bank of England, an. Derzeit sei das Volumen von Kryptowährungen noch vergleichsweise gering. Zudem gebe es kaum Verbindungen zum traditionellen Finanzsystem. Daher bestehe derzeit keine direkte Gefahr für die internationale Finanzmarktstabilität.

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    Dennoch sollten die internationalen Aufsichtsbehörden ihrer Meinung nach wachsam sein. Wenn Kronenwährung vermehrt in traditionelle Finanzprodukte integriert werden, könnten sie die Übertragung eines wirtschaftlichen Schocks verstärken. In diesem Fall könnte es für Regulierungsbehörden komplizierter werden, die Finanzmarktstabilität sicherzustellen. Wenn eine Finanzkrise auftritt, könnte es für Zentralbanken noch problematischer werden, die letzte Instanz als Kreditgeber zu sein.

    Langfristig Vertrauen von Behörden und Verbrauchern

    Ein wichtiger Schritt, damit Kryptowährungen auf lange Sicht die Finanzwelt sinnvoll verändern, ist für Christine Lagarde das Vertrauen von Behörden und Verbrauchern. Außerdem sei es wichtig, dass ein internationaler Konsens entwickelt wird, welche Rolle Kryptowährungen zukünftig einnehmen sollen.

    Die IWF-Chefin äußerte sich generell durchaus positiv über Kryptowährungen. Sie sprach in ihrem Beitrag einige wichtige Aspekte an. So stimmen sicherlich auch Experten aus der Krypto-Szene mit ihr überein, dass eine Marktbereinigung langfristig notwendig ist. Nicht alle 1.600 Kryptowährungen werden sich auf Dauer am Markt etablieren. Auch das Argument, dass die Distributed-Ledger-Technologie unser Leben in Zukunft ähnlich stark verändern könnte, wie Anfang des Jahrtausends das Internet, wird immer wieder aufgegriffen.

    Krypto-freundliche Staaten arbeiten an Regelungen

    Dennoch muss man abwarten, wie die weitere Entwicklung bei möglichen Regulierungen aussehen wird. In den meisten europäischen Länder ist ebenso wie auch in den USA ein Verbot von Kryptowährungen derzeit recht unwahrscheinlich. Allerdings gibt es noch immer keine einheitliche internationale Vorgehensweise. Bei Kryptowährungen gelten wie auch bei ICOs zum Teil von Land zu Land sehr unterschiedliche Gesetze und Richtlinien.

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    In den letzten Wochen war vor allem aus Liechtenstein, der Schweiz und Malta viel rund um Kryptowährungen zu hören. Die drei Länder machen sich wohl auf, Pioniere in Sachen Kryptowährungen werden zu wollen. Die Regierungen der drei genannten Staaten gelten als sehr krypto-freundlich. Unter anderem wurden dort Behörden und Initiativen ins Leben gerufen, um die Krypto-Szene weiter voranzubringen. Im Schweizerischen Zug ist ein wahres Krypto-Zentrum mit vielen Startups aus der Szene entstanden und auf Malta arbeitet man an einheitlichen Regelungen für Kryptowährungen und ICOs, um für Unternehmen eine rechtliche Absicherung zu gewährleisten.

    Fazit: Relativ wenig kriminelle Handlungen mit Bitcoins

    Aus einer bereits Anfang 2018 veröffentlichten Studie des Center on Sanctions & Illicit Finance for the Foundation for Defense of Democracies (FDD) aus den USA geht hervor, dass nur 0,61 Prozent aller Transaktionen über die Blockchain von Bitcoins für illegale Zwecke eingesetzt werden. Der Think Tank ist eine Non-Profit-Organisation, die im Bereich internationaler Politik und Sicherheit in den USA tätig ist. Für die Studie wurden alle Blockchain-Transaktionen untersucht.

    Im Rahmen der Studie konnten die FDD auch zeigen, dass besonders Coin-Mixer und Online-Glücksspiele eine Anfälligkeit für kriminelle Aktivitäten aufweisen. Derartige Angebote würden häufig für Geldwäsche verwendet. Das FDD bezog sich in ihrer Analyse aber vor allem auf Wallet-IDs, die für illegale Zwecke bekannt sind. Daher könnte die Dunkelziffer durchaus höher liegen.

    Die Studie nimmt dennoch Kritikern, die das Argument äußeren, Kryptowährungen würden oft für illegale Zwecke missbraucht, ein wenig den Wind aus den Segeln. Zuletzt äußerte sich zudem IWF-Chefin Christine Lagarde durchaus positiv über Kryptowährungen. Sie lobte in einem Blogbeitrag für den Internationalen Währungsfonds die Vorteile von Kryptowährungen und prognostizierte eine staatliche Adaption. Lagarde sieht vor allem in der Technik hinter Kryptowährungen Vorteile, die auch für andere Aufgaben im Finanzbereich geeignet sein könnte. Doch auch Lagarde sprach sich erneut für eine sinnvolle Regulierung aus. Sie sieht jedoch derzeit keine direkte Gefahr für die Stabilität der internationalen Finanzmärkte. Zudem geht sie davon aus, dass nur ein Teil der derzeit etwa 1.600 Kryptowährungen dauerhaft am Markt bleiben werden.

     

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