Die Zukunft von Amazon

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.08.2021


Amazon investiert gerade besonders in das Thema autonomes Fahren, was der nächste Erfolg des Unternehmens werden könnte. Vor 25 Jahren begann Amazon mit dem Verkauf von Bücher, daraus entstand der größte Shop im Internet. Heute bietet Amazon auch einen Streamingdienst und Cloud-Speicher an und ist zudem in der Logistikbranche aktiv, wie auch Hapag-Lloyd.

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Einstieg bei Start-up für autonomes Fahren

Zuletzt stieg Amazon bei dem bis zu diesem Zeitpunkt recht unbekannten Start-up Zoox aus Kalifornien ein. Zoox arbeitet an selbstfahrenden Autos. Ein Preis wurde nicht bekannt, aber Amazon könnte eine Milliarde Dollar für Zoox bezahlt haben, was das größte Investment in der Amazon-Geschichte wäre.

Zoox wurde 2014 gegründet und arbeitet nicht nur an der Technik für autonomes Fahren, sondern plant auch den Bau eines eigenen Fahrzeugs. Konkret soll ein sogenanntes bidirektionales E-Auto entwickelt werden, dass ohne Lenkrad auf einer zuvor festgelegten Strecke vorwärts und rückwärts fahren kann ohne zu wenden.

Zuvor entwickelte das Unternehmen bereits Robotertaxis für den Personenverkehr und hatte diese in einem umgebauten Geländewagen von Toyota in mehreren US-Städten getestet. Diese Technik war jedoch für den Alltag noch nicht geeignet. Allerdings scheint Amazon zu hoffen, dass die Autos für den Warentransport des Unternehmens genutzt werden können.

Die Zukunft von Amazon Autonomes fahren

Warenauslieferung weiter verbessern

Schon länger arbeitet Amazon daran, Bestellung kostengünstiger auszuliefern und nach und nach unabhängiger von Paketzustellern wie UPS oder DHL zu werden. Auch ein Roboter, der Pakete in Zukunft zu den Kunden bringen soll, ist bereits in Planung und auch eine Lieferdrohne wurde Anfang Juni vorgestellt. Diese soll schon in ein paar Monaten Pakete an Kunden ausliefern. Das als Prime Air bezeichnete Fluggerät ist vollautomatisch und voll elektrisch und soll bald testweise kleinere Artikel wie Shampoo der Zahnpasta liefern.

Amazon um Gründer Jeff Bezos will aber nicht nur die Warenauslieferung verbessern, sondern mit Zoom an einer ganzen Flotte an Robotertaxis arbeiten. Damit könnte Amazon zu einem Konkurrenten für Waymo, einer Google-Tochterfirma für autonomes Fahren, werden. Schon seit einer Weile engagiert sich Amazon in der Autobranche. Unter anderem nahm man an einer Finanzierungsrunde für das Start-up Aurora teil, dass 2017 gegründet wurde. Das Unternehmen stellt Sensoren und Software, die für das autonome Fahren benötigt wird, her.  Amazon sieht in Investments in diese Unternehmen auch das Potenzial, dass die autonome Technologie mit sich bringt. Die Aufgaben von Mitarbeitern und Partnern auf der Straße und im Verteilerzentrum könnten auf diesem Weg sicherer und produktiver werden.

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Entwicklung bei autonomes Fahren bisher sehr teuer

Die Entwicklung einer Technologie für autonomes Fahren ist teuer und kann bisher nur eher bescheidene Erfolgefeiern. Die Entwicklung von selbstfahrenden Autos ist komplexer, als noch vor einigen Jahren gedacht, und könnte auch länger dauern, als von beteiligten Unternehmen gehofft. Chris Urmson, der Gründer und CEO von Aurora, geht davon aus, dass noch weitaus mehr Geld benötigt wird, um eine Komplettlösung für selbstfahrende Autos zu bekommen.

Die aktuelle Situation infolge der Corona-Krise hat die Sachlage weiter verkompliziert. Einige Projekte zum autonomen Fahren, auch bei großen Autobauern, sind in den letzten Monaten ins Stocken geraten. Beispielsweise kündigte Ford an, den Start seines Dienstes für selbstfahrende Fahrzeuge auf 2022 zu verschieben und will seine Strategie für diesen Bereich komplett überarbeiten.

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Auch Investitionen in E-Autos von Amazon

Auch bei Amazon wird es wohl vorerst bei E-Autos bleiben. Daher ist das Unternehmen vor einer Weile mit 700 Millionen Dollar bei dem amerikanischen Start-up Rivian eingestiegen. Das Unternehmen hat für Amazon einen E-Lieferwagen entwickelt, der bald in einer neuen Fabrik in die Produktion gehen soll. Die Auslieferungen soll im nächsten Jahr beginnen und bis zum Jahr 2030 sollen so 100.000 E-Lieferwagen für Amazon entstehen. Amazon will mit diesen Bemühungen auch seinen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Das Ziel ist es, bis zum Jahr 2040 klimaneutral aufgestellt zu sein. Die neuen E-Lieferwagen soll daher auch vollständig mit Energie aus erneuerbarer Energie betrieben werden.

Die Investitionen der letzten Monate zeigten sich auch bei der Amazon Aktie. Ohnehin präsentierte sich Amazon und die Aktie des Unternehmens trotz der Corona-Krise in den letzten Wochen gut. Man kann Amazon als klaren Gewinner der Corona Krise definieren. Die Aktie erlitt im März wie viele andere Aktien auch einen Rückschlag, ist seitdem aber um 80 Prozent gestiegen. Ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht. So hat beispielsweise die DZ Bank kürzlich ihr Kursziel für die Aktie von Amazon auf 3.400 Dollar nach oben geschraubt.

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Amazon-Aktie bei XTB handeln

Die Aktie von Amazon ist auch bei XTB handelbar. Beim Handel mit amerikanischen Aktien fällt bei dem Broker keine Provision an. Das Eröffnen und Schließen einer Position an einer US-Börse ist daher nicht mit Zusatzkosten verbunden. Verwaltungsgebühren oder Managementgebühren entfallen ebenfalls. Der Schwerpunkt bei den Kosten liegt damit auf den üblichen Transaktionskosten.

Im CFD-Handel mit Aktien müssen Trader jedoch mit einer Provision rechnen, wenn sie eine Short-Position mit Hebeln eingehen. Der Aktienhandel kann bei XTB auch über ein Demokonto getestet werden.

Broker Anbieter Aktien

Für den direkten Handel mit Aktien bietet der Broker 2.000 Aktien von verschiedenen internationalen Börsen an. Fällt in einem Land eine Finanztransaktionssteuer an, übernimmt XTB diese. Trader müssen keine Mindesteinzahlung auf das Handelskonto tätigen. Einzahlungen sind bei XTB kostenlos, während für Auszahlungen unter 200 Euro Gebühren anfallen. Übernachtfinanzierungskosten entfallen bei XTB, was eine Anlage in Aktien auch langfristig attraktiv macht. Möchten Trader eine Aktie nur kurz halten oder gehen von fallenden Kursen aus, ist der CFD-Handel besser geeignet.

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Viele US-Aktien bei XTB

Technologie-Aktien machen einen großen Teil des Handelsangebots aus. Auch viele der größten US-Unternehmen sind bei XTB mit ihren Aktien vertreten.

Hilfreiche Angebote finden Trader auf der Handelsplattform des Brokers. Über das Demokonto können sie beispielsweise ein virtuelles Portfolio aufbauen und interessante Aktien darüber verfolgen. Das Marktanalyse-Tab enthält Informationen von Investoren und Experten.

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Fazit: Amazon investiert in E-Autos und autonomes Fahren

Amazon investierte in den letzten Monaten unter anderem in einige interessante Start-ups, die sich mit dem Thema autonomes Fahren beschäftigen. Amazon will so nicht nur seine Warenauslieferung verbessern, sondern auch die gesamte Technik voranbringen. Zudem möchte Amazon in den kommenden 20 Jahren klimaneutral werden. Daher arbeitet das Start-up Rivian derzeit an E-Lieferwagen für Amazon.

Die Aktie von Amazon ist in den letzten Wochen erneut in einem Aufwärts und mit einem Wert von rund 2.600 Euro recht teuer. Es entfallen beim Handel an amerikanischen Börsen Provisionen. Weitere Kosten, die bei anderen Brokern anfallen, erhebt XTB ebenfalls nicht.

Bilderquelle: shutterstock.com