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Negativzinsen Commerzbank! – Geschäftskunden mit hohem Guthaben betroffen!

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Nun ist es amtlich: Die erste deutsche Großbank räumt offen ein, bei Geschäftskunden mit hohen Guthaben die „negativen Einlagezinsen“ der Europäischen Zentralbank (EZB) weiterzugeben.

Damit hat sich ein entsprechender Artikel von „The Wall Street Journal“ bewahrheitet. Dem Artikel zufolge wolle die Commerzbank durch eine „Gebühr für hohe Guthaben“ verhindern, dass Unternehmen zuviel Geld auf ihren Konten „bunkern“.

Im Grunde war es nach den Maßnahmen der EZB nur eine Frage der Zeit, bis Meldungen wie diese kommen würden. Denn die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen nicht nur auf Niedrigstniveau – für Banken gibt es sogar einen Strafzins, wenn sie ihr Geld bei der EZB parken. Dieser „Strafzins“ liegt derzeit bei minus 0,1%. Das bedeutet: Großbanken zahlen drauf, wenn sie ihr Geld bei der EZB parken.

Früher war das eine komfortable Möglichkeit, nicht benötigtes Kapital bei der Zentralbank zu hinterlegen und so Zinsen zu erhalten. Der Teil mit dem „Zinsen erhalten“ hat sich seit dieser Geldpolitik der EZB erledigt.

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Letztlich gibt die Commerzbank nur weiter, was die EZB mit ihren Negativzinsen vorgegeben hat

Insofern geraten Großbanken angesichts der durchaus vorhandenen Liquidität auf Kundenseite nun sozusagen in „Anlagenotstand“. Die einfache Möglichkeit des Überweisens auf ein Konto bei der EZB hat sich erledigt. Und auch mit Bundesanleihen lässt sich kaum noch Geld verdienen. Bei einigen Neuemissionen konnte der Bund sogar Negativrenditen durchsetzen.

Diese Entwicklung konnte ich vor kurzem auch bei japanischen Anleihen beobachten: Eine Nullkuponanleihe (keine Zinsen!) mit einjähriger Laufzeit wurde zu 100,3% des Nominalwertes verkauft. Da zahlen also Anleger sogar etwas, um dem japanischen Staat Geld leihen zu dürfen.

Japan gehört mit einer Staatsverschuldung von rund 240% des Bruttoinlandsproduktes zu den am höchsten verschuldeten Volkswirtschaften unter den industrialisierten Staaten

In solchen Zeiten ist es aus meiner Sicht nachvollziehbar, dass europäische Banken nicht unbedingt darauf erpicht sind, dass ihre Kunden hohe Beträge als Sichteinlagen „bunkern“. Vor allem dann, wenn die Kreditvergabe der Banken weiterhin recht stockend ist.

Negativzinsen bei der Commerzbank!Der Commerzbank Tower in Frankfurt. Quelle: Wikipedia

Commerzbank: Auch das kann ein Problem sein – wohin mit dem Geld?

Die Banken wie die Commerzbank sehen sich deshalb mit der so einfachen wie wichtigen Frage konfrontiert: Was tun mit dem Geld?

Aus diesem Grund ist die „Gebühr“ für hohe Einlagen von Geschäftskunden zu sehen. Diese soll bei der Commerzbank explizit Geschäftskunden mit hohen Einlagen betreffen – und keine Privatanleger.

Übrigens ist die Commerzbank nicht die erste Bank mit dieser Vorgehensweise. Zuvor hatte – von der Öffentlichkeit kaum bemerkt – bereits die „Skatbank“ (ja, gibt es wirklich!) mit Sitz in Thüringen angekündigt, auf hohe Guthaben „Strafzinsen“ zu erheben.

Und unter der Hand haben mich Gerüchte erreicht, dass bei einigen Geschäftskunden auch anderer Banken bereits dezent „gebeten“ wurde, nicht zu hohe Beträge auf dem Konto zu parken.

Eine sehr interessante Entwicklung – derzeit eher für Geschäftskunden, doch wer weiß. Wer kann ausschließen, dass dies auch Privatkunden mit hohen Guthaben erreichen wird?

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, bei der Commerzbank Geld anzulegen oder abzuziehen. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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