Girokonto ohne Gebühren – Das echte Girokonto ohne Gebühren und Mindesteingang!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.05.2020


Das Girokonto benötigt jeder Erwachsene für die finanziellen Belange im Alltag. Das Kontokorrentkonto, wie es eigentlich heißt, ist für den Empfang von Lohn- und Gehaltszahlungen notwendig, denn diese erfolgen nicht mehr, wie noch vor fünfzig Jahren üblich, in bar. Doch auch Erwerbslose oder Rentner benötigen es für den Erhalt der Rente oder amtlicher Zahlungen. Darüber hinaus erleichtert das Girokonto die regelmäßigen ausgehenden Zahlungen, die sich bequem automatisieren lassen. Ohne Girokonto geht es also nicht. Nur: bei manchen Banken fallen monatlich oder pro Quartal erhebliche Kosten an, unter anderem für die Kontoführung. Dabei gibt es längst die Möglichkeit, das eigene Girokonto ohne Gebühren zu nutzen. Banken ohne Girokonto Gebühren gibt es reichlich. Allerdings ist das „kostenlose“ Konto nicht immer wirklich kostenfrei.

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Die Vorteile des Girokontos

Was kann das Girokonto, dass es inzwischen so unentbehrlich geworden ist? Ein Girokonto bietet zahlreiche Vorteile: neben dem Erhalt von Zahlungen kann der Kontoinhaber auch selbst Transaktionen vornehmen.

  • Bargeldlos Zahlungen erhalten und vornehmen
  • Bargeld am Automaten ein- und auszahlen
  • Transaktionen automatisieren
  • Angeschlossene Karten nutzen
Die N26 bietet ein einfaches, sicheres & kostenloses GirokontoDie N26 bietet ein einfaches, sicheres & kostenloses Girokonto

Dank der Banküberweisung können Beträge im In- und Ausland bargeldlos transferiert werden. Doch auf Bargeld muss nicht verzichten, wer es gern einsetzt – denn Inhaber eines Girokontos können Bargeld entweder am Bankschalter abheben und einzahlen oder einen der zahlreichen Geldautomaten nutzen, letzteres nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.

Regelmäßige Zahlungen lassen sich automatisieren. Dazu erteilt der Kontoinhaber dem Empfänger eine Genehmigung zum Einzug und nutzt so das sogenannte Lastschriftverfahren, alternativ kann man auch selbst den Betrag zu einem bestimmten monatlichen Termin überweisen, indem man einen Dauerauftrag einrichtet. Kunden, die ihr Konto bei einer Filialbank führen lassen, erhalten darüber hinaus Schecks, und auch Kredit- und Debitkarten gehören zum Leistungsumfang.

Warum und wofür Gebühren?

Wer ein Girokonto bei einer Filialbank einrichtet, kann nachvollziehen, dass dies mit Kosten verbunden ist. Immerhin kann der Kunde das persönliche Beratungsgespräch mit einem Bankangestellten nutzen, seine Geldgeschäfte auch am Schalter tätigen und sich, sofern er dies wünscht, Ausdrucke der Kontoauszüge auf dem Postweg zuschicken lassen. Wer im Internet nicht sehr sattelfest ist, nimmt die dafür anfallenden Kosten möglicherweise sogar in Kauf. Dennoch: selbst zufriedene Bankkunden sollten gelegentlich ihre wiederkehrenden Gebühren prüfen und sich fragen, ob sie diese tatsächlich weiterhin zahlen wollen. Denn nicht nur die Kontoführung kann ins Geld schlagen – auch andere Leistungen werden mitunter separat berechnet. Da sich die Kostenstrukturen von Bank zu Bank unterscheiden, ist es für Kunden nicht immer leicht, sich einen Überblick zu verschaffen.

  • Kontoführungskosten
  • Transaktionsgebühren
  • Kosten für Karten
  • Dispozinsen

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Banken in der Zwickmühle

Banken, Genossenschaftsbanken oder Sparkassen, die für ihre Kunden Girokonten führen, haben dank der anhaltend niedrigen Zinsen ein Problem: Sie können mit ihren Leistungen keine oder kaum Gewinne erzielen – auch nicht mit Finanzierungsangeboten. Zugleich müssen Finanzdienstleister, die Kundeneinlagen bei der EZB parken, dafür Strafzinsen zahlen. Banking wird also teurer. Filialbanken haben noch dazu Standort- und Personalkosten, die ebenfalls in die Rechnung einfließen.

Das führt dazu, dass nicht nur in vielen Fällen für die Kontoführung Gebühren anfallen – diese werden unter Umständen gelegentlich erhöht. Auch andere Leistungen lassen sich die Banken, wenn nicht von Anfang an, dann später, bezahlen: so kostet auf einmal die Girocard Geld, von der angeschlossenen Kreditkarte ganz zu schweigen. Überweisungen in Papierform, telefonische Aufträge, Bargeld am Automaten (auch im Inland) – all dies gehört zu den Möglichkeiten, bei denen Banken zulangen können. Nicht alle tun es, aber manche tun es kräftig.

Selbst vermeintlich als kostenlos beworbene Girokonten gehen bei manchen Anbietern mit Gebühren einher: dann nämlich, wenn bestimmte monatliche Mindesteingänge nicht erreicht oder über einen bestimmten Zeitraum nicht erreicht werden. Grund genug, das Kleingedruckte, also die Geschäftsbedingungen der eigenen Bank, zu prüfen und nachzuschauen, wie viel das Banking monatlich tatsächlich kostet.

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Girokonto ohne Gebühren: Theorie und Praxis

Schon seit Jahren wird das Girokonto ohne Gebühren von Banken als Mittel zur Kundengewinnung und Kundenbindung eingesetzt. Die Strategie ist nicht unbedingt falsch – denn zufriedene Kunden sind eher geneigt, auch andere Produkte derselben Bank zu verwenden. Diese müssen dann nicht unbedingt kostenlos sein. Das gilt für bestimmte echte Kreditkarten, für Kreditlösungen, aber auch für Wertpapier-Depotkonten. Ebenso macht sich das Girokonto ohne Gebühren für Auszubildende, Schüler und Studenten bezahlt: in vielen Fällen behalten junge Menschen das Starter-Konto ihrer Bank bei, meist ohne zu prüfen, ob sich die Konditionen ändern, wenn regelmäßige Gehaltseingänge verbucht werden.

Girokonten, die den Kunden nichts kosten, können für eine Bank also ein Wettbewerbsvorteil sein, selbst in Zeiten extrem niedriger Zinsen. Deshalb sind manche Banken durchaus gewillt, draufzuzahlen. Aber nicht in jedem Fall ist ein Girokonto ohne Gebühren wirklich vollständig kostenlos.

Kostenfalle Mindesteingang

Nicht selten wird ein Girokonto zum Nulltarif angeboten, das dann auch tatsächlich kostenlos ist. Vorausgesetzt allerdings, dass der Inhaber bestimmte monatliche Mindesteingänge verbuchen kann. Diese sind meist so angesetzt, dass man sie auch mit niedrigem Lohn oder Gehalt erzielen kann. Wer allerdings eine Weile keine Zahlungen erhält, wenn ein Arbeitsverhältnis beendet wird, aber auch, wer das Konto nicht als primäres Gehaltskonto nutzt, erlebt dann eine Überraschung, wenn auf einmal Gebühren berechnet werden. Die möglichen Kosten sind in den Informationen zu einem Kontomodell durchaus aufgeführt – allerdings meist als Fußnoten in sehr kleiner Schrift, auf die mit einem diskreten Sternchen verwiesen wird. Zweimal hinschauen spart bares Geld!

Wer eine solche Kostenfalle vermeiden will, sollte mithilfe eines Girokonto Vergleichs nach einem Girokonto ohne Gebühren ohne Mindesteingang suchen.

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Kosten für Transaktionen und Geldautomaten

Da die Bankenlandschaft der Bundesrepublik sehr vielfältig ist, unterscheiden sich auch die Girokonto-Modelle der einzelnen Finanzdienstleister und deren Kostenstruktur. Gebühren für Girokonten können summarisch in Form einer monatlichen Pauschale erhoben werden. Sofern dies transparent kommuniziert wird, ist sogar die Stiftung Warentest mit diesem Verfahren einverstanden. Immerhin, das sollten Kunden bedenken, erbringt die Bank eine Dienstleistung. Anders sieht es aus, wenn wirklich jeder Einzelservice berechnet wird oder auch, wenn die Kosten auf nicht nachvollziehbare Weise steigen.

Wer sein Girokonto häufig für bargeldlose Zahlungen nutzt und auch am Automaten Ein- und Auszahlungen vornimmt, wird sich nicht freuen, wenn hier für jeden Vorgang Gebühren anfallen. Ein wirklich kostenfreies Girokonto sollte deshalb ein Girokonto ohne Gebühren auch für Zahlungen und Automatennutzung sein.

Girocard & Co. – was Karten kosten können

Inhaber eines Girokontos nutzen zumindest die beliebte Girocard, früher als EC-Card bekannt. Viele Kontoinhaber schätzen aber auch eine Kreditkarte. Zumindest die Girocard sollte tatsächlich eine kostenlose Leistung sein. Kreditkarten oder Debitkarten können durchaus mit Kosten verbunden sein. Das hängt nicht nur von der jeweiligen Karte bzw. der betreffenden Bank ab, sondern auch davon, ob die Karte zusätzliche Leistungen beinhaltet. Es gibt Banken, die zusammen mit der Karte Versicherungspakete oder Bonusprogramme anbieten, beispielsweise für Vielflieger.

Nicht unüblich ist auch, dass eine Karte für den Partner berechnet wird, wenn die Karte für den Inhaber des Kontos kostenlos ist. Auch hier gilt: prüfen und durchrechnen, welche Kosten tatsächlich anfallen.

Die N26 bietet sicheres Online Banking

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Zinsen für den Dispokredit als Einnahmequelle für Banken

Neben Gebühren für Kontoführung, Buchungen und Karten gehören die Zinsen für den „Dispo“ zu den Möglichkeiten, mit denen Banken an den Inhabern von Girokonten verdienen. Denn die Dispozinsen werden bei der Einrichtung eines Girokontos selten so genau geprüft wie andere Kostenfaktoren. Wer allerdings sein Konto gelegentlich (oder auch häufiger) überzieht, stellt schnell fest, dass der Dispo-Kredit teuer werden kann. Daher sollte bei einem Girokonto-Vergleich neben den übrigen Gebühren auch der Zinssatz für den Dispositionskredit in Betracht gezogen werden. Idealerweise bieten in Frage kommende Banken andere Finanzierungslösungen an, beispielsweise Kleinkredite, die hohe Dispozinsen vermeiden helfen.

Geld für Sonderleistungen: versteckte Kosten

Bei manchen Banken ist zwar die Kontoführung kostenfrei. Dafür werden bestimmte Dienstleistungen berechnet. Wer beispielsweise einen bestehenden Dauerauftrag ändern möchte – womöglich telefonisch – kann dafür zur Kasse gebeten werden. Auch die Zusendung ausgedruckter Kontoauszüge kostet extra. Dabei kann man dies in vielen Fällen abbestellen – nur muss der Kontoinhaber daran denken. Deshalb sollte man den Extras eine gewisse Aufmerksamkeit schenken, damit man nicht von plötzlichen Abzüge auf dem Konto unvorbereitet getroffen wird.

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Kostenloses Girokonto ohne Gebühren finden

Bevor es darum geht, die besten Banken ohne Girokonto Gebühren ausfindig zu machen, sollten Kunden zunächst die eigenen Ansprüche definieren. Wofür soll das Girokonto genutzt werden, und welche Präferenzen hat man? Das Konto kann bei einer Filialbank oder einer Direktbank geführt werden – die Filialbank bietet die persönliche Beratung, während bei einer Direktbank das Konto in hohem Maß in „Eigenregie“ durch das Online-Banking verwaltet wird. Dafür haben Direktbanken nun einem geringere Kosten und lassen die Inhaber von Girokonten von den eingesparten Posten für Büros und Personal profitieren.

Aber bei den Direktbanken gibt es wiederum deutliche Unterschiede zwischen den Angeboten. Daher sollten Kunden besonders die folgenden Punkte klären:

  • Soll das Konto privat oder geschäftlich genutzt werden?
  • Gibt es eine Mindesteingang?
  • Sind kostenlose Karten inklusive? Wenn ja, welche?
  • Wo und wie sind Bareinzahlungen und -auszahlungen kostenlos?
  • Gibt es Gebühren für zusätzliche Leistungen?
  • Wie sieht es aus mit den Dispo-Zinsen?

Weitere Kriterien, wie das Element der persönlichen Beratung, kommen bei einem reinen Girokonto in den seltensten Fällen zum Tragen – denn die Funktionalität ist zwar umfassend, aber nicht komplex. Und auch bei Direktbanken kann der Kundensupport in Anspruch genommen werden, oft sogar über eine deutsche Festnetznummer oder einen Live-Chat auf der Website des Anbieters.

Besonders wichtig ist als Kostenfaktor die angeschlossene Karte, denn hier können gegenüber kostenpflichtigen Modellen mithilfe eines Girokonto-Vergleichs unter Umständen bis zu 50 Euro jährlich eingespart werden. Gleiches gilt für Ein- und Auszahlungen und sonstige Transaktionen – denn nicht nur sind sie bei Filialbanken meist kostenpflichtig, auch bei manchen Direktbanken sind die kostenfreien Optionen zumindest eingeschränkt, etwa auf wenige Buchungen im Monat.

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Eines für alle? Zur Not mehrere Konten führen!

Nur sehr wenige Anbieter schaffen es im Girokonto-Vergleich rundum zu überzeugen, jedenfalls in dem Sinn, dass tatsächlich Kontoführung, Leistungen und Karten dauerhaft kostenlos sind. Hinzu kommt, dass mancher Kunde möglicherweise ein kostenloses Girokonto sucht, bei der Kreditkarte dann aber Ansprüche stellt, die sich zum Nulltarif nicht umsetzen lassen. Denn bei vielen Girokonten ganz ohne Gebühren ist die angeschlossene Karte in Wirklichkeit nur eine Debitkarte, so dass Zahlungen zeitnah vom Konto abgebucht werden. Echte Kreditkarten zum Nulltarif sind selten. Wer häufig mit Bargeld hantiert, wird eher Wert darauf legen, das Ein- und Auszahlungen unkompliziert möglich sind, sprich, ohne Mindestbeträge, ohne Zusatzgebühren und an Automaten, die auch tatsächlich in der Nähe liegen. Wer nicht alle Anforderungen mit einem einzigen Konto abdecken kann, der kann dank der bequemen Verwaltung durch das Online-Banking problemlos mehrere Banken für unterschiedliche Zwecke nutzen.

Welches Girokonto ohne Gebühren macht das Rennen?

Die große Zahl der Anbieter, aber auch der verfügbaren Kontomodelle, macht einmal mehr deutlich: wer sicher gehen will, das für seine Bedürfnisse bestmögliche Girokonto ohne Gebühren zu finden, sollte einen Anbietervergleich durchführen. Banken, die immer wieder als Testsieger oder auf den zweiten und dritten Plätzen auftauchen, kommen in der Regel dank eines überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnisses zu einer positiven Bewertung! Auch die Bewertungen in Testportalen und die Meinungen anderer Nutzer dürfen bei der Entscheidung einbezogen werden. Wichtig ist ganz besonders eine transparente Darstellung der Leistungen, Kosten und Konditionen, damit der Kontoinhaber später nicht mit Überraschungskosten konfrontiert wird.

Wer bereits ein Girokonto führt und eben aus Kostengründen mit seinem bisherigen Anbieter nicht zufrieden ist, der darf übrigens zumindest kostenlos wechseln – viele Banken bieten ihren Neukunden einen „Umzugsservice“ an, so dass alle wichtigen Daueraufträge und Lastschriften übertragen und Zahlungspartner zuverlässig informiert werden. Auch die Hilfe beim Wechsel ist in der Regel nicht mit Kosten verbunden und erleichtert die Entscheidung, wenn ein attraktives Girokonto ohne Gebühren gefunden ist.

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Keine Gebühren und sogar Prämien

Wer Glück hat, kann bei der Wahl seines neuen Anbieters von Prämien oder Boni profitieren. Nicht alle Banken bieten diese an, und auch oft nicht durchgehen. Aktionswochen sind aber keine Seltenheit. So können Bankkunden abhängig vom Anbieter sogenannte Startguthaben erhalten. Dies sind Beträge, die die Bank anlässlich der Kontoeinrichtung schenkt. Solche Eröffnungsprämien werden allerdings ausschließlich an neue Kunden gezahlt. Sie können 25 Euro betragen, in einzelnen Fällen kommen aber mehr als 100 Euro zusammen. Dies ist oft der Fall, wenn nicht nur die Kontoeröffnung belohnt wird, sondern auch ein Mindestgeldeingang über einen festgelegten Zeitraum, meist drei Monate. Nicht alle Banken schenken Geld – manche Anbieter honorieren die Treue und Aktivität ihrer Kunden durch attraktive Sachprämien, die der Nutzer nach einem Punktesystem erhalten kann.

Ebenso honorieren manche Banken den Anbieterwechsel – nachzuweisen dadurch, dass der neue Kunde den Umzugsservice der Bank nutzt. Darüber hinaus belohnen einige Banken Freundschaftswerbungen. Wer aus dem Online-Banking heraus verfügbare Werbe-Links an Freunde und Bekannte verschickt, erhält eine Prämie, sobald die betreffende Person ein Konto bei der Bank eröffnet und es auch tatsächlich nutzt.

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Wer kann ein Girokonto ohne Gebühren nutzen?

Ein Girokonto darf jede volljährige, geschäftsfähige Person einrichten, das gilt für Direkt- und Filialbanken gleichermaßen. Aber auch junge Menschen in der Ausbildung, die noch nicht volljährig sind und ein Lohn- oder Gehaltskonto benötigen, können es eröffnen. In diesem Fall ist die schriftliche Erlaubnis beider Eltern vorzulegen. Darüber hinaus ist natürlich ein Ausweis notwendig, außerdem ein Adressnachweis, etwa durch eine Meldebescheinigung oder eine Versorgerrechnung.

Das gilt auch für die Eröffnung eines Kontos bei einer Direktbank. In der Vergangenheit haben zumindest einige Banken einen Nachweis regelmäßiger Gehaltseingänge gefordert – sprich, die Vorlage eines Arbeitsvertrags. Heutzutage ist es jedoch auch für Personen gänzlich ohne Einkommen möglich, ein Girokonto zu führen – dies wird dann aber als Guthabenkonto mit einer Debitkarte und ohne Kreditrahmen geführt.

Girokonten für Unternehmen, Selbstständige und Vereine: selten kostenlos

Wer ein Girokonto nicht für private Zwecke eröffnet, sondern es geschäftlich nutzen will, kann dies natürlich tun. Unternehmen, Organisationen, Kommunen und Vereine sind sogenannte juristische Personen, die ein Girokonto eröffnen dürfen. Der Eröffnungsvorgang ist ein wenig umfangreicher, denn die Legitimierung durch den Personalausweis, wie sie bei Privatpersonen erfolgt, kann in dieser Form natürlich nicht stattfinden. Statt dessen müssen unternehmensrelevante Dokumente vorgelegt werden. Insbesondere ist die Berechtigung der kontoführenden Person wichtig, tatsächlich die Bankgeschäfte für ein Unternehmen, einen Verein o. ä. verwalten zu dürfen. Kostenlos sind Geschäftskonten leider meist nicht. In der Regel fällt die Nutzung umfangreicher aus, mitunter werden mehrere Partner-Kreditkarten ausgestellt, die verwaltet werden müssen, so dass die Bank hier mehr Leistungen erbringen muss.

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Kostenloses Girokonto einrichten

Nach einem gründlichen Anbietervergleich wird zu guter Letzt die Entscheidung für eine Bank getroffen. Dann muss der künftige Inhaber des Girokontos lediglich die notwendigen Dokumente bei der Hand haben, also ein gültiges Ausweisdokument und einen Adressnachweis. In einer Filialbank lässt sich unter diesen Bedingungen ein Girokonto persönlich eröffnen. Das dauert nur wenige Minuten, ist aber meist nicht kostenlos.

Doch auch bei einer Direktbank ist die Einrichtung des Girokontos nicht kompliziert. Der Prozess ähnelt sich bei den meisten Banken – der Kunde kann über eine Schaltfläche auf der Website die Eröffnung des Kontos einleiten. Zunächst wird ein Online-Formular ausgefüllt. Dabei werden die Angaben zur Person, zum Wohnsitz und zu den Kontaktmöglichkeiten erfragt. Hier kann unter Umständen gleich angegeben werden, dass ein Partnerkonto gewünscht ist. Bei manchen Banken kann eine bestimmte Karte ausgewählt werden. Sind alle Angaben gemacht, erhält der Nutzer nach Absenden des Formulars eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. So wird sichergestellt, dass Person und Kontaktdaten tatsächlich zusammengehören.

Die Mail enthält dann meist die Angaben, wie weiter zu verfahren ist – denn nun muss sich der Neukunde legitimieren. Entweder legt er seine Dokumente an einem Schalter der Deutschen Post vor (PostIdent), oder er entscheidet sich für das VideoIdent-Verfahren. Wer über eine Webcam und eine gute Internetverbindung verfügt, kann sich im Video-Chat mit einem Mitarbeiter der Verifizierungsfirma ausweisen. Auch dies ist schnell erledigt. In allen Fällen, sowohl bei der Filialbank als auch bei der Direktbank, werden anschließend die Zugangsdaten zum Online-Banking, die Karten und deren PINs auf dem Postweg versendet – und zwar in separaten Umschlägen. Meist dauert es weniger als zwei Wochen, bis der Neukunde sein Girokonto – ohne Gebühren, wenn er den Vergleich gut durchgeführt hat – in vollem Umfang nutzen kann.

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Fazit: Anbietervergleich als Weg zum Girokonto ohne Gebühren

Das persönliche Girokonto ist längst nicht mehr nur ein Gehaltskonto. Natürlich benötigt es jeder, um Lohn oder Gehalt, Rente oder Sozialleistungen zu beziehen. Aber das Konto nimmt dem Inhaber im Alltag viele weitere Arbeiten ab. Dank des elektronischen Bankings kann jeder Kontoinhaber seine Finanzen komfortabel verwalten, ohne auch nur vor die Tür gehen zu müssen. Eingehende Zahlungen können geprüft, ausgehende Transaktionen automatisiert werden – dafür sorgen Daueraufträge und Lastschriftverfahren. Dank der Banküberweisung können Nutzer von Girokonten internationale Zahlungen ausführen. Und die zum Konto gehörende Girocard erlaubt neben dem bargeldlosen Zahlen auch das Abheben und Einzahlen von Bargeld am Automaten. Wie wichtig das Girokonto ist, zeigt sich daran, dass man es benötigt, um Kreditlösungen in Anspruch zu nehmen, angefangen mit dem Dispokredit. Auch Kreditkarten, Tagesgeldkonten oder Depots können ohne ein Girokonto nicht beantragt bzw. eröffnet werden.

Ein Girokonto-Vergleich ist der geeignete Ausgangspunkt, um eine Bank zu finden, bei der tatsächlich ein Girokonto ohne Gebühren genutzt werden kann. Nicht nur werden die möglichen Kosten aufgeführt, das Ranking im Anbietervergleich ist eine echte Entscheidungshilfe. Da bei den meisten Online-Vergleichen auch auf weitere Vorzüge hingewiesen wird, können Verbraucher auf diesem Weg eine Bank finden, bei der kostenlose Kreditkarten inklusive sind. Mit ein wenig Glück laufen bei dem fraglichen Anbieter sogar Aktionen, die Neukunden ein schönes Willkommensgeld bescheren.

Langfristig wichtig sind die laufenden Kosten – vor allem für Transaktionen, und das Ein- und Auszahlen von Bargeld. Hier sollten interessierte Kunden deutlich unterscheiden zwischen der kostenlosen Kontoführung und generell kostenlosen Leistungen. Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank erlaubt es, sich vor späteren Überraschungen zu schützen – dazu gehören kostenlose Kontoführung nur bei Mindestgeldeingängen, oder satte Kosten ab einer bestimmten Anzahl von Transaktionen pro Monat. Am Girokonto-Vergleich führt für den Kunden kein Weg vorbei, wenn tatsächlich ein Girokonto ganz ohne Gebühren und versteckte Kosten gewünscht wird.