Girokonto eröffnen – Das Girokonto bei einer Filial- oder Direktbank eröffnen.

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 08.05.2020


Ein Girokonto eröffnen die meisten Deutschen spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben, oft aber schon während der Ausbildung. Kein Wunder, denn mit dem praktischen Korrentkonto lassen sich alle privaten und beruflichen Finanztransaktionen abwickeln. Nicht nur als Lohn- und Gehaltskonto, sondern auch als ein Konto, bei dem alle ein- und ausgehenden Zahlungen zusammenlaufen wird das Girokonto genutzt. Dazu können verschiedene Zahlungsmethoden verwendet werden. Außerdem geht ein Girokonto in der Regel mit dem Zugang zu weiteren Finanzprodukten einer Bank einher, darunter Möglichkeiten zur Geldanlage und Finanzierungslösungen. Besonders komfortabel heutzutage ist, dass man ein Girokonto online eröffnen und führen kann, oft vollkommen kostenlos. Obendrein bieten viele Banken Neukunden, die ein Girokonto eröffnen, atttraktive Prämien an.

  • Ein Girokonto ist die persönliche „Finanzzentrale“ für alle Belange.
  • Ein Girokonto eröffnen kann man bei einer Filial- oder Direktbank.
  • Bei zahlreichen Finanzdienstleistern können Kunden ein kostenloses Girokonto eröffnen.
  • Mitunter erhalten Kunden, die ein Girokonto eröffnen, Prämien.

Jetzt zum Testsieger N26!

Was ist das, ein Girokonto?

In der Terminologie der Banken wird ein Girokonto als Kontokorrentkonto bezeichnet. Das geläufige „Giro“ hingegen kommt aus dem Italienischen und bedeutet „Umlauf“. Beide Bezeichnungen verdeutlichen, worum es geht: das Girokonto macht die Geldzirkulation einfacher, und zwar bargeldlos. Dabei ist die Idee keinesfalls neu, bereits im 11. und 12. Jahrhundert lassen sich Finanzprodukte nachweisen, die vom Konzept her als Wegbereiter des Girokontos gelten können. Verbreitet hat sich die Nutzung dieses praktischen Allround-Kontos allerdings in Deutschland erst während der sechziger Jahre, als die bargeldlose Lohn- und Gehaltszahlung die bis dahin übliche sprichwörtliche „Lohntüte“ ablöste.

Die N26 bietet ein einfaches, sicheres & kostenloses Girokonto

Die N26 bietet ein einfaches, sicheres & kostenloses Girokonto

  • Bargeldlos zahlen
  • Alle Finanzbelange abwickeln
  • Online-Banking nutzen
  • Kredit- und Debitkarten

Mit dem Girokonto können Inhaber einerseits Zahlungen empfangen, andererseits aber auch selbst Zahlungen ausführen, und zwar auf ganz unterschiedliche Weisen. Dies ist mithilfe elektronischer Dienstleistungen, etwa über das Online-Banking, durch die Nutzung von Karten und durch die Überweisung von Bank zu Bank möglich.

Jetzt zum Testsieger N26!

Wo kann man ein Girokonto eröffnen?

Die Anbieter von Girokonten sind Banken und andere Finanzdienstleister wie Sparkassen oder Genossenschaftsbanken. Dabei unterscheidet man zwischen Filialbanken und Direktbanken. Eine Filialbank unterhält Niederlassungen, in denen der Kunde persönlich beraten wird und seine Bankgeschäfte am Schalter abwickeln kann. Direktbanken hingegen wenden sich ausschließlich online an ihre Kunden, alle Belange werden über die Schnittstelle des persönlichen Zugangs zum elektronischen Banking abgewickelt. Auf diese Weise spart der Anbieter Standortkosten und Personalausgaben. Die Ersparnis wird an die Kunden weitergegeben, das macht Girokonten bei Direktbanken oft sehr günstig. Bei den meisten Direktbanken kann man ein kostenloses Girokonto eröffnen. Neben Filial- und Direktbanken wollen zunehmend auch andere Anbieter vom Geschäft mit dem Girokonto profitieren. Dazu gehören Kreditkartenanbieter, aber auch Plattformen wie Amazon. Der Versand-Gigant plant zeitnah ein eigenes Girokonto anzubieten.

Die N26 bieten individuelle Kontomodelle an

Die N26 bieten individuelle Kontomodelle an

Die Vorteile des Girokontos

Warum ein Girokonto so nützlich ist? Die Vorteile liegen auf der Hand: mit dem Korrentkonto empfängt der Inhaber bargeldlos Zahlungen, kann sie aber auch selbst vornehmen. Bei den meisten Banken kann darüber hinaus auch Bargeld eingezahlt, zumindest aber abgehoben werden, wenn nicht am Bankschalter, dann am Geldautomaten, und das im In- und Ausland.

Hinzu kommt, dass innerhalb Deutschlands und auch der Europäischen Union zwischen verschiedenen Banken durch Überweisungen Transaktionen abgewickelt werden können. Dazu müssen Sender und Empfänger nicht Kunden derselben Bank sein, in derselben Stadt oder demselben Staat leben. Wer wiederkehrend anfallende Zahlungen automatisieren möchte, kann dem Empfänger mit dem Lastschriftverfahren die Genehmigung zum Einzug erteilen, oder eine festgelegte Summe zu bestimmten Terminen per Dauerauftrag überweisen. Bei Filialbanken gehören zum Girokonto überdies Schecks und oft auch angeschlossene Kredit- oder Debitkarten.

Typisch für Deutschland ist die Girocard, deren Beliebtheit ungebrochen ist. Früher EC-Card genannt, erlaubt die Girocard den bargeldlosen, meist sogar kontaktlosen Einkauf ebenso wie das Abheben von Bargeld, und kommt so den Konsumvorlieben und Finanzgewohnheiten der Deutschen ausnehmend gut entgegen.

Jetzt zum Testsieger N26!

Girokonto eröffnen und alle Funktionen nutzen

Grundsätzlich kann man es auf einen Nenner bringen, wenn man sagt, dass ein Girokonto den bargeldlosen Zahlungsverkehr durch verschiedene Kanäle ermöglicht. Neben Banküberweisungen für Lohn- und Gehaltseingänge bzw. eigene Zahlungen gehören dazu Daueraufträge oder Einzugsermächtigungen. Mit der beliebten Girocard kann bargeldlos bezahlt oder aber Bargeld abgehoben werden.

  • Daueraufträge
  • Überweisungen und Lastschriften
  • Bargeld abheben und einzahlen
  • Elektronische Zahlungsmethoden nutzen

Neben Bargeldein- und -auszahlungen stehen Giro-Kunden von Filialbanken auch Schecks zur Verfügung. Diese können selbst ausgestellt werden, der Kunde erhält ein Scheckheft von der Bank, aber auch die Schecks von Dritten können bei der Bank vorgelegt und so dem eigenen Girokonto gutgeschrieben werden.

Mit zunehmender Internetdurchdringung und der Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten wurden die Grundfunktionen des Girokontos durch moderne Optionen ausgebaut. So lässt sich das Girokonto mit Konten von elektronischen Zahlungsdienstleistern wie PayPal verknüpfen, manche Anbieter haben eigene Konzepte entwickelt, etwa Paydirekt bei den Sparkassen.

Kreditkarten, Tagesgeldkonten, Depots

Es gibt also viele gute Gründe, ein Girokonto zu eröffnen. Neben den alltäglichen Erleichterungen, die das Konto bietet, haben Inhaber eines Girokontos weitere Vorteile, denn manche Bankprodukte erhält man nur, wenn ein Girokonto vorhanden ist. Dies gilt für Kredit- oder Debitkarten, die an das Girokonto gebunden sind. Auch Tages- oder Festgeldkonten lassen sich bei den meisten Banken nur in Verbindung mit einem Girokonto nutzen. Gleiches gilt für ein Depotkonto – hierbei handelt es sich um ein besonderes Konto, das den An- und Verkauf und die Aufbewahrung von Wertpapieren ermöglicht. Nicht zuletzt ist ein Girokonto auch Voraussetzung für Rahmen- oder Überziehungskredite.

Die Kreditkarten der N26 Bank

Die Kreditkarten der N26 Bank

Online- und mobiles Banking mit dem Girokonto

Dank des inzwischen fast flächendeckenden Angebots des elektronischen Banking müssen Kunden selbst bei einer Filialbank keinen Fuß mehr vor die Tür setzen. Das Girokonto kann über das Online-Banking komfortabel am heimischen Computer verwaltet werden. Mithilfe ausgeklügelter Sicherheitstechnologien wie iTAN oder mTAN muss man bei korrekter Handhabung nicht fürchten, unbefugten Dritten Zugang zum Konto zu geben. Zunehmend beliebt ist die Nutzung mobiler Apps auf dem Smartphone, mit denen Bankkunden jederzeit und überall Einblick in ihr Girokonto erhalten und Transaktionen vornehmen können. Besonders benutzerfreundliche Apps erlauben die Verknüpfung von Konten bei verschiedenen Anbietern.

Der früher übliche Kontoauszug und die papiernen Überweisungsformulare gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Viele Banking-Apps können obendrein mit zusätzlichen Funktionen punkten. Dazu gehören

  • Fotoüberweisungen
  • Geldtransfer zwischen Smartphones
  • Einrichtung von Unterkonten
  • Pushnachrichten aufs Handy bei Kontobewegungen

Hinzu kommt, dass sogar die Kreditkarte dank elektronischer Wallets zunehmend überflüssig wird. Wer Apple Pay oder Google Pay nutzt und mit seinem Girokonto verknüpft, führt sein Smartphone an der Kasse kooperierender Geschäfte nur nah genug an einem Terminal vorbei und entsperrt es beispielsweise durch den Fingerabdruck. Bei Zahlungen von weniger als 25 Euro ist nicht einmal eine PIN erforderlich – ohne das verknüpfte Girokonto wären derartige Lösungen undenkbar.

Jetzt zum Testsieger N26!

Welches Girokonto ist das beste?

Ein erster Blick auf die Anbieter online zeigt gleich: es gibt eine Fülle von Banken, die mit ihren Girokonto-Modellen um Neukunden werben. Daher lässt sich ein objektiv bestes Girokonto nicht empfehlen. Ganz im Gegenteil, dank der Vielfalt der deutschen Bankenlandschaft finden sich zahlreiche Angebote, die explizit auf die Bedürfnisse bestimmter Kundengruppen zugeschnitten sind und auch entsprechend beworben werden. Dazu gehören Konten für Azubis und Studenten, Geschäftskonten zu attraktiven Konditionen, „schlanke“ Kontomodelle, die gänzlich oder fast vollständig kostenlos sind, und Konten für Freiberufler oder Rentner.

Bei der Entscheidung für ein Konto bei einem bestimmten Anbieter fließen jedoch immer wiederkehrende Erwägungen ein. Dazu gehören

  • Kontoführungsgebühren und laufende Kosten
  • Spezielle Angebote für bestimmte Gruppen
  • Filialservice oder Direktbanking
  • Willkommensprämien und Bonuszahlungen
Die N26 bietet sicheres Online Banking

Die N26 bietet sicheres Online Banking

Wie lässt sich die Auswahl treffen?

Ein Kunde auf der Suche nach einem geeigneten Anbieter sollte sich zunächst überlegen, auf welche Leistungen und Kriterien er oder sie besonders viel Wert legt. Dabei ist die erste Frage, die es zu beantworten gilt, ob eine Filial- oder Direktbank gewählt wird. Dies wiederum hängt davon ab, ob der zukünftige Kontoinhaber Wert auf die persönliche Beratung und Ansprache legt oder von der Kostenersparnis durch ein selbstständig verwaltetes Online-Banking profitieren möchte.

Ein Vergleich der in Frage kommenden Banken ist in jedem Fall zu empfehlen. So erhält der Kunde einen Überblick über die Leistungen, aber auch die anfallenden Kosten. In vielen Fällen kann man ein Girokonto kostenlos eröffnen und führen, warum also hohe Gebühren in Kauf nehmen. Auch das Angebot von Karten, ebenfalls bei einigen Banken kostenlos, die Konditionen für einen Dispokredit und mögliche Prämienangebote können beim Girokonto-Vergleich berücksichtigt werden.

Girokonto: Kosten, Gebühren, Prämien

Deutschland ist bekannt für die überaus große „Artenvielfalt“ unter den Finanzdienstleistern. Für Kunden ein Vorteil, denn Banken bemühen sich dank des starken Wettbewerbs mit attraktiven Offerten um die Gewinnung neuer Kunden. Dazu gehören sogenannte Startguthaben, die bisweilen auch Eröffnungsprämie oder Wechselprämie genannt werden. Weitere Prämien können durch Freundschaftswerbungen oder durch Cashback-Aktionen mitgenommen werden, beispielsweise bei der Nutzung der Girocard für die eigenen Einkäufe in bestimmten Partnergeschäften.

Die Boni oder Startguthaben können dabei sehr attraktiv sein – dabei darf der Kunde jedoch nicht vergessen, dass bei der Entscheidung für ein Girokonto vor allem die laufenden Kosten ausschlaggebend sind. Was kostet die Kontoführung? Welche Kosten fallen beim Abheben von Bargeld am Automaten an, auch im Ausland? Ist die Kreditkarte oder Debitkarte tatsächlich kostenlos? Direktbanken können hier meist mit einer deutlich günstigeren Kostenstruktur aufwarten. So bleibt das Girokonto noch lange nach der Eröffnung und abgesehen von möglichen Prämien eine echte Hilfe.

Jetzt zum Testsieger N26!

Girokonto eröffnen, Prämie mitnehmen!

Sogenannte Startguthaben sind Beträge, die eine Bank bei der Eröffnung schenkt. Eröffnungsprämien werden ausschließlich an Neukunden vergeben und können zwischen 25 und 50 Euro betragen – mit etwas Glück kann man im Rahmen einer Aktion auch deutlich mehr „Willkommensgeld“ erhalten. Auch Geldeingangsprämien gehören in diese Gruppe, sie werden gezahlt, wenn der Kunde nach der Eröffnung des Kontos über mehrere Monate bestimmte Mindestbeträge auf dem Konto verbuchen kann. Bei einigen Anbietern werden keine Geldgeschenke gemacht, sondern Sachprämien ausgelobt.

  • Startguthaben
  • Sachprämien
  • Aktivprämien
  • Kontowechsel-Boni
  • Vergütung für Freundschaftswerbungen

Aktivprämien sind Belohnungen für Kunden, die ihr Girokonto aus Leibeskräften nutzen – neben dem Lohn- oder Gehaltseingang also eine von der Bank definierte Menge an Transaktionen monatlich tätigen.

Auch für den Kontowechsel gibt es mitunter eine Belohnung. Wer die Kontowechselprämie erhalten will, sollte den Umzugsservice nutzen, mit dem es viele Banken dem Kunden leichter machen. Kontowechsel-Hilfe unterstützt bei der Übertragung aller regelmäßigen Transaktionen auf das neue Konto und bei der Information der Zahlungspartner.

Auch wer Freunde davon überzeugt, bei der eigenen Bank ein Girokonto zu eröffnen, wird dafür vielfach belohnt. Allerdings müssen die Geworbenen auch die Bedingungen erfüllen, die die Bank mit der Werbeaktion verknüpft. In der Regel sind Freundschaftswerbungen problemlos über bestimmte Links möglich, die der Inhaber des Girokontos aus seinem Kundenbereich im eBanking versenden kann.

Die N26 unterstützt auch Google Pay

Die N26 unterstützt auch Google Pay

Wer kann ein Girokonto eröffnen?

Die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Girokontos sind bei den meisten Banken und in so gut wie allen europäischen Ländern ähnlich. In Deutschland muss der Antragsteller volljährig sein, also das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Ausnahme machen Banken für junge Leute in der Ausbildung – die „Azubis“ unter 18 haben bereits eigene Einkünfte und benötigen daher ein Girokonto. Dies wird eröffnet, wenn eine schriftliche Erlaubnis der Eltern vorliegt.

Außerdem erforderlich ist ein gültiges Ausweisdokument, in Deutschland ist dies in der Regel der  Personalausweis, und ein Nachweis des Wohnsitzes, etwa durch eine Versorgerrechnung. Bei vielen, aber nicht allen Banken sind regelmäßige Zahlungseingänge ebenfalls eine Voraussetzung – es gibt jedoch auch Girokonten, die auch von Rentnern oder Hausfrauen beantragt werden können. Daneben gibt es Girokonten, die von Ehepaaren oder Partnern gemeinsam beantragt werden können, und natürlich auch Lösungen für Geschäftskunden, die sich an Firmen wenden.

Girokonto eröffnen: so geht‘s!

Die Einrichtung eines Girokontos ist eine umstandslose Angelegenheit, die recht schnell erledigt ist. Hat man sich für eine Filialbank entschieden, kann das Konto am Schalter im persönlichen Gespräch mit einem Mitarbeiter eingerichtet werden. Natürlich müssen die notwendigen Dokument, also Ausweis sowie Wohnsitz- und Gehaltsnachweis, mitgeführt werden. Entscheidet sich der Neukunde für ein Girokonto bei einer Direktbank, kann das Konto online eröffnet werden. Der Vorgang ähnelt sich bei den meisten Anbietern, ist unkompliziert und in der Regel in wenigen Minuten abgeschlossen. Der Ablauf gestaltet sich meist wie folgt.

Jetzt zum Testsieger N26!

1. Online-Formular ausfüllen

Bei den meisten Direktbanken werden auf der Website die verschiedenen Kontomodelle, die Leistungen und Extras, aber auch die Kosten, auf Unterseiten erläutert. Von hier aus gelangt der potenzielle Neukunde über eine deutlich sichtbare Schaltfläche mit einer Handlungsaufforderung wie „Jetzt eröffnen“ zu einem elektronischen Formular. Dieses muss vollständig und korrekt ausgefüllt werden – Banken wollen Angaben zur Person, aber auch zum Einkommen und zum Beschäftigungsstand. Ebenso wird der Neukunde aufgefordert, die Geschäftsbedingungen und die Richtlinien zum Datenschutz zu lesen und die Kenntnisnahme zu bestätigen. Bei den meisten Anbietern erhält der Antragsteller anschließend eine Übersicht über die eingegebenen Daten, kann diese prüfen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen. Wird das Formular dann abgesendet, geht es zum nächsten Schritt.

2. Verifizierung vornehmen

Nun erhält der Neukunde per E-Mail in der Regel eine Information, dass der Antrag eingegangen sei. Ebenfalls enthalten: ein Bestätigungslink. Klickt man diesen an, wird damit die Einrichtung des Kontos durch den Kunden ausdrücklich bestätigt. Außerdem erhält der Kontoinhaber nun Informationen über den Legitimierungsprozess, der auf unterschiedliche Weise ablaufen kann. Entweder legt man sein Ausweisdokument an einem Schalter der Deutschen Post vor, oder man entscheidet sich für das komfortable Video-Ident-Verfahren am heimischen PC oder Smartphone. Auch in diesem Fall sollte man Ausweis und Wohnsitznachweis bei der Hand haben. Erforderlich sind eine gute Internetverbindung und eine Webcam. Ruft man den Link zum Videochat auf, kann man in einem kurzen Gespräch mit einem Service-Mitarbeiter das Ausweisdokument abgleichen. Danach gilt der Kunde als verifiziert.

3. Karten und Logins erhalten, Dokumente nachreichen

Anschließend erfolgt die Zusendung der Logindaten und der Karten auf dem Postweg, innerhalb von zwei Wochen und in separaten Sendungen. Außerdem kann es vorkommen, dass die Bank weitere Dokumente anfordert, beispielsweise einen Einkommensnachweis oder eine Meldebestätigung. Das ist jedoch eher die Ausnahme – wer ein Girokonto eröffnet, kann es spätestens nach 14 Tagen vollumfänglich nutzen.

N26 bietet MoneyBeam an zum sekundenschnellen Überweisen

N26 bietet MoneyBeam an zum sekundenschnellen Überweisen

Girokonto eröffnen: Kreditkarten als Zusatzleistung

Nun zu den Zusatzleistungen eines Girokontos: Viele Banken bieten neben der Girocard auch Kredit- oder Debitkarten an. Hier ist ein Anbietervergleich von Vorteil, denn nicht immer sind die Karten kostenlos. Manche Banken erheben eine Jahrespauschale, mitunter gibt es gestufte Modelle nach dem beliebten Standard-Silber-Gold-Schema. Zumindest Basiskarten sollten kostenfrei sein, wer Wert auf besondere Leistungen legt, kann sich in vielen Fällen fakultativ für besondere Services entscheiden. Dafür halten die Banken Premiumkarten bereit, die mit Vielflieger-Punktmodellen einhergehen oder besondere Versicherungen beinhalten. Derartige Karten sind dann in der Regel kostspielig und lohnen sich nur, wenn der Nutzer die entsprechenden Leistungen tatsächlich ausschöpft. In vielen Fällen genügen Debit- oder Kreditkarten zum Nulltarif voll und ganz.

Girokonto überziehen: der Dispo-Kredit

Das Girokonto kann überzogen werden. Dabei unterscheiden sich die Kreditrahmen, die die einzelnen Banken gewähren, von Anbieter zu Anbieter, aber auch die Dispozinsen sind erheblichen Unterschieden unterworfen. Wer gelegentlich sein Konto überzieht, sollte daher auch dieses Kriterium im Anbietervergleich berücksichtigen. Direktbanken kommen Giro-Kunden mit guten Konditionen für Dispozinsen entgegen und bieten darüber hinaus oft die Möglichkeit, zu noch günstigeren Bedingungen andere Finanzierungslösungen in Anspruch zu nehmen, die geringer verzinst werden als der „Dispo“.

Jetzt zum Testsieger N26!

Bargeld im In- und Ausland

Mit einem Girokonto und der Girocard kommt der Bundesbürger über ein dichtes Netz von Geldautomaten deutschlandweit an Bares. Und auch unterwegs macht das Girokonto das Leben leichter. Verbraucher reisen heute mehr und weiter als je zuvor. Dies gilt nicht nur für Reisen innerhalb Deutschlands, sondern auch für Europa und das außereuropäische Ausland. Während früher Bargeld und Traveller Cheques zur Reisekasse gehörten, macht sich heute kaum noch jemand die Mühe, allzu viel Bares mitzuführen. Die Sicherheitsrisiken sind zu hoch. Statt dessen kann man auf das Girokonto auch aus dem Ausland zugreifen. Innerhalb Europas genügt oft die Girocard für Bargeldabhebungen am Automaten, mit einer Kreditkarte kann weltweit bargeldlos bezahlt und Bargeld am Automaten abgehoben werden. Nicht immer ist dieser Service kostenlos. Wer oft unterwegs ist, sollte daher ein Girokonto eröffnen, dessen angeschlossene Karten die Bargeldabhebung auch im Ausland zu geringen oder ganz ohne Kosten ermöglichen. So fallen lediglich Gebühren seitens des Automatenbetreibers an, in der Regel für die Währungsumrechnung.

Bargeld an der Supermarktkasse mit dem Girokonto

Ein letzter Vorzug des Girokontos, der nicht unerwähnt bleiben soll: nicht überall ist ein Geldautomat in Laufweite. Mit der Girocard haben es Kunden jetzt noch leichter, Bargeld abzuheben, denn kleinere Beträge können in vielen Fällen an der Kasse von Supermärkten oder an der Tankstelle abgehoben werden. Die Abhebung ist oft an einen Einkauf gekoppelt. Die dabei möglichen Beträge unterscheiden sich je nach Finanzdienstleister, auch die Kooperationspartner sind unterschiedlich. Wer auf diesen Service Wert legt, sollte vor der Einrichtung des Girokontos erfragen, ob und welche Möglichkeiten die Bank diesbezüglich anbietet und welche Partnergeschäfte mitmachen.

Heben Sie kostenlos Bargeld in Geschäften ab mit der N26

Heben Sie kostenlos Bargeld in Geschäften ab mit der N26

Fazit: Ein Girokonto eröffnen und von zahlreichen Vorteilen profitieren

Das Girokonto ist die praktische Allroundlösung für den Alltag – und ein Girokonto eröffnen ist ein vergleichsweise einfacher Prozess. Neben den Vorteilen bei der Abwicklung und Koordination der eigenen Finanzen profitiert der Inhaber eines Girokontos von zusätzlichen Optionen. Dazu gehören die angeschlossenen Karten und die Möglichkeit, bargeldlos zu einzukaufen, ja sogar, an der Supermarktkasse Bargeld abzuheben. Bei Kleinbeträgen können die neuen kontaktlosen Karten sogar ohne Eingabe einer PIN genutzt werden. Auch auf Reisen können die meisten Karten genutzt werden, bei einigen Anbietern erlauben die Konditionen sogar die gebührenfreie Bargeldabhebung am Automaten weltweit. Vielflieger und Geschäftsreisende können Bonusmeilen-Angebote nutzen und in Prämien konvertieren.

Außerdem ist das Girokonto die Basis für die Nutzung weiterer Angebote – dazu gehören Festgeld- oder Depotkonten, aber auch Finanzierungslösungen der jeweiligen Bank.

Eröffnen kann ein Girokonto fast jeder. Viele Banken wenden sich mit ihren Angeboten explizit nicht an fest Angestellte, sondern bieten besondere Kontomodelle an, die Schüler und Studenten, aber auch Freiberufler, Hausfrauen oder Rentner, manchmal auch Arbeitslose, nutzen können. Meist werden bei solchen Konten keine echten Kreditkarten, sondern Debitkarten ausgegeben. Und sogar Kunden, die der Schufa-Überprüfung nicht standhalten, erhalten bei einigen Banken ein Girokonto.

Das macht auch Sinn – denn ohne das Kontokorrentkonto ist die Abwicklung von Zahlungsvorgängen im Alltag mühsam und unpraktisch. Das Girokonto nimmt längst einen zentralen Platz im privaten und geschäftlichen Leben ein und ist daraus nicht mehr wegzudenken. Die Eröffnung selbst ist rasch und ohne viele Komplikationen erledigt, kann in einer Bankfiliale oder online erfolgen und wird mitunter mit attraktiven Boni belohnt – ist das Konto dann eingerichtet, kann der Kunde von allen Vorteilen seines Girokontos profitieren.