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IG Nachschusspflicht: Welche Anforderungen stellt der Broker?

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In diesem Ratgeber beschäftigen wir uns vor allem mit der IG Nachschusspflicht. Dazu erklären wir von Aktiendepot.com, wann es überhaupt zu einer CFD Nachschusspflicht kommen kann. Der Broker selbst bietet seine Produkte nicht nur in Deutschland an, sondern weltweit. Insgesamt kann er über 130.000 aktive Kunden verzeichnen und gilt mit mehr als 1.000 Mitarbeitern mittlerweile auch als Marktführer.

Der Hauptsitz von IG befindet sich jedoch nicht in Deutschland, sondern in London. Da sich eine Niederlassung in Düsseldorf befindet, wird der Broker IG auch durch die beiden Finanzaufsichtsbehörden FCA und BaFin reguliert, wobei sich die Regulierung der BaFin nur auf den Teil der Geschäfte bezieht, die in Deutschland abgewickelt werden.

5 Fakten über die IG Nachschusspflicht:

  • Margin Call per SMS, Mail, Post und Fax möglich
  • Einreichung von Zahlungsnachweis als vorübergehende Margin
  • unterschiedliche Marginanforderungen vorhanden
  • individuelle Marginsätze nachschlagen ist wichtig
  • Nachschusspflicht per Margin Call oder Negativsaldo möglich


Weiter zu IG: www.ig.com

1. Was ist die Nachschusspflicht & wie kann sie eintreffen?

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Beim CFD Handel möchten viele Händler nicht auf einen hohen Hebel verzichten, da dieser einen hohen Gewinn ermöglicht. Dennoch sollte man auch wissen, dass dadurch ebenso gut ein hoher Verlust möglich ist. Zudem ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass man der CFD Nachschusspflicht, die in solchen Fällen oft von hohen Summen begleitet wird, nachkommen muss. Zwei Szenarien können eintreten, die eine Nachschusspflicht notwendig machen:

Margin Call

Fällt der Wert nach der Buchung einer Aktie so weit ab, dass der Kurs unter die vom Broker angegebene Schwelle sinkt, kann es passieren, dass der jeweilige Trader nicht mehr die entsprechende Sicherheit besitzt. Hat der Trader in diesem Fall auch kein Guthaben mehr auf seinem Handelskonto, kommt es zum Margin Call.

Hierbei informiert der Broker den Trader darüber, dass dieser das Konto wieder aufstocken muss bzw. Geld einzahlen muss, bis die Initial Margin, die auf den derzeitigen Kurs bezogen ist, erreicht ist. Kann der Trader das Konto aus einem bestimmten Grund nicht aufstocken, hat der Broker das Recht, die Position zu schließen. Für den Trader würden beide Methoden Verluste einbringen.

Negativer Kontosaldo

Oftmals haben Broker ein sogenanntes Close-Out-Level, das den Prozentsatz der Initial Margin festlegt. Ist dieser Prozentsatz erreicht, hat der Broker das Recht dazu, die Position zu schließen und muss den Trader nicht darüber informieren. Daher ist es für Händler besonders wichtig, die eigenen Verluste und den Kontostand stets zu beobachten und gleichzeitig für die nötige Kontodeckung zu sorgen.

Denn wie bereits erwähnt, bedeutet die Schließung einer Position seitens des Brokers einen Verlust für den Trader. Oftmals trifft dieses Szenario nach einem Wochenende ein, da Trader bei den sogenannten Opening Gaps viel Geld verlieren können.

Demnach gibt es zwei Szenarien, bei denen die CFD Nachschusspflicht eintreffen kann: Durch den Margin Call und durch einen negativen Kontosaldo. Beim Margin Call wird der Trader vorab vom Broker darüber informiert, das Konto aufzustocken. Beim negativen Kontosaldo wird die Position hingegen direkt geschlossen. In jedem Fall müssen Trader hier mit Verluste rechnen.

2. Die IG Nachschusspflicht: Wie sieht es beim Broker aus?

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Wie wir bereits festgestellt haben, ist der Margin Call ein Service von Brokern, der jedoch nicht verpflichtend ist. IG bietet diesen jedoch an. Dabei informiert IG den Trader entweder per Mail, Post, SMS oder Telefax über sein negatives Kontoguthaben.

Falls allerdings tatsächlich einmal ein Margin Call eintreten sollte, hat man als Trader oftmals nicht die Zeit, um noch rechtzeitig eine Überweisung zu tätigen, da das Geld bei Einzahlungen per Banküberweisung nicht innerhalb von Minuten auf dem Konto ist. Daher reicht es bei IG, wenn man bereits den Zahlungsnachweis beantragt und diesen beim Broker einreicht. So wird der Zahlungsbetrag automatisch als Margin angesehen.

Die Marginanforderungen selbst variieren dabei von Markt zu Markt. Bei Aktien muss man beispielsweise oft eine Margin von fünf Prozent hinterlegen. Bei Forex hingegen reicht teilweise schon eine Margin von 0,5 Prozent. Da die Marginanforderungen allerdings sehr unterschiedlich ausgelegt sind, sollten Händler vor dem Traden stets die individuellen Marginsätze anschauen.

Einen kleinen Teil der IG Marginanforderungen im Überblick

Die Marginanforderungen variieren bei IG von Markt zu Markt

Somit können wir zur IG Nachschusspflicht sagen, dass der Broker unterschiedliche Marginanforderungen hat. So können die Prozentsätze von 0,5 Prozent bis hin zu zehn Prozent reichen. Zudem stellten wir fest, dass IG die Möglichkeit anbietet, einen Zahlungsnachweis zu erbringen, der schließlich auch als Margin angesehen werden kann

3. FAQs zu IG

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Auf welchen Märkten kann man bei IG mit CFDs handeln?

Bei IG kann man auf über 10.000 Märkten mit Aktien, Rohstoffen, Indizes, Währungen, ETPs, Sektoren und vielem mehr handeln.

Welche Gebühren fallen beim CFD Handel an?

Beim CFD Handel erhebt IG nur beim Aktienhandel eine Provision von mindestens 0,05 Prozent. Beim Handel von Indizes und Forex werden hingegen nur Spreads in Rechnung gestellt. Weitere Gebühren können zudem in unserem Ratgeber nachgelesen werden.

Bietet IG ein CFD Demokonto?

IG bietet ebenfalls ein CFD Demokonto, mit dem man das Traden ohne Risiko austesten kann. Dabei steht ein virtuelles Startkapital von 10.000 Euro zur Verfügung. Zudem können interessierte Trader das Demokonto komplett kostenfrei eröffnen und zeitlich unbegrenzt nutzen.

Wann ist der Support von IG erreichbar?

Der Support von IG ist von Montag 0:00 Uhr bis Freitag 23:15 Uhr rund um die Uhr erreichbar. Dies gilt jedoch nur für bestehende Kunden. Interessenten können den Kundensupportdienst hingegen nur werktags von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr kontaktieren. Der IG Support ist per Mail, Live-Chat und Telefon erreichbar.

Wie hoch ist die Mindesteinlage beim Broker?

Beim Broker IG gibt es keine Mindesteinlage. Deshalb kann man ein Handelskonto bereits ab null Euro eröffnen. Nur beim Premium Konto muss eine Einlage von 50.000 Euro oder mehr vorhanden sein.

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4. Welche Angebote hält IG bereit?

usabilityLaut unseren IG Erfahrungen kann der Handel beim Broker über drei Handelsplattformen und eine mobile App erfolgen. Zu den Handelsplattformen gehört auch die MetaTrader 4 (MT4) Desktopanwendung, die vor allem für den Forexhandel genutzt wird. Daneben soll der L2 Dealer eine professionelle Plattform für erfahrene Händler darstellen. Ebenso gibt es eine webbasierte Tradingplattform, die bei jedem Betriebssystem genutzt werden kann und Kurse in Echtzeit, aktuelle Nachrichten, individuelle Watchlists, u. v. m. anbietet. Die App ist mit iOS, Android und Windows kompatibel und verfügt, genau wie die Tradingplattformen, über viele Funktionen.

Weiterhin zeigten unsere IG Erfahrungen, dass das Premiumkonto viele Vorteile bietet. So erwarten Trader hier unter anderem Einladungen zu Events und Seminaren mit Gastreferenten. Hinzu kommen Marktupdates per SMS und Zinsen auf das Kontoguthaben. Durch den Premium Service ist zudem ein schnellerer Support möglich.

Darüber hinaus hält IG zwei Boni für seine Kunden bereit. Für aktive Trader offeriert der Broker einen Bonus, bei dem die Gebühren zurückerstattet werden können. Der andere ist hingegen eine Werbeprämie, die eine Gutschrift von mindestens 100 Euro für einen neugeworbenen Kunden verspricht. Dabei soll auch der Neukunde 100 Euro als Gutschrift bzw. Willkommensbonus erhalten. Dafür muss er das IG Handelskonto allerdings auch binnen sechs Monate nach Erhalt des Angebots eröffnen und mindestens fünf Trades platzieren.

Doch auch an Bildungsmöglichkeiten hält IG unseren Erfahrungen zufolge einiges bereit, so beispielsweise Live Webseminare über den CFD- und Aktienhandel; hinzu kommen Einführungsprogramme und Videolektionen. Der Broker veröffentlicht zudem regelmäßig eine Kolumne über Handelsstrategien, die jedem Kunden frei zur Verfügung steht.

Die IG Schulungsmöglichkeiten für Anfänger

Bei IG können Anfänger von vielen Weiterbildungsmöglichkeiten profitieren

5. Unser Fazit: Mehrere Pluspunkte sprechen für IG

Fazit

In puncto IG Nachschusspflicht konnten wir feststellen , dass der Broker in einigen Bereichen positiv aus dem Vergleichsumfeld heraussticht. So wird der Trader im Falle eines negativen Kontoguthabens schriftlich informiert. Darüber hinaus bietet IG sogar die Möglichkeit, einen Zahlungsnachweis als Margin geltend zu machen.

Wie unsere IG Erfahrungen zeigten, variieren die Marginanforderungen dabei von Markt zu Markt und sind teilweise sehr günstig, mitunter jedoch auch sehr hoch. Übrigends: IG wurde zum dreifachen Testsieger in den Kategorien: Fairness, Sicherheit und Technik beim CFD Broker Test 2017 von Focus Money (Ausgabe 12/18) gewählt.

Testen Sie den Broker am besten selbst und fangen Sie an, zu traden!

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