Header
Header

Eigene Kryptowährung der Kryptobörse Gemini

ETORO INFORMATIONEN
  • Handel mit Kryptowährungen möglich
  • Mit 400:1 ein hoher maximaler Hebel
  • Trading-Plattform in über 20 Sprachen
Weiter zu etoro: www.etoro.com

Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss haben eine eigene Kryptowährung ins Leben gerufen, den Gemini Dollar. Dieser basiert auf der Blockchain-Technologie von Ethereum und ist als sogenannter Stablecoin konzipiert. Das heißt, der Gemini Dollar ist an den Dollar gekoppelt. Für jeden Coin der Kryptowährung wird ein Dollar hinterlegt. Der Stablecoin konnte sich zu Wochenbeginn über die Zulassung des Finanzministeriums in New York freuen.

Inhaltsverzeichnis
    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    An den Dollar gebundener Stablecoin

    Da die Kryptowährung an den Dollar gebunden ist, wird für jeden Coin der Kryptowährung ein Dollar auf einem Konto von State Street, einer in den USA sehr bekannten Bank, hinterlegt. Die Winklevoss-Zwillinge wollen mit ihrer Kryptowährung die Vorteile von Fiat- und Kryptowährungen kombinieren. Dabei beziehen sie sich wieder auf die ursprüngliche Idee von Kryptowährungen, nämlich damit Waren und Dienstleistungen schnell zahlen zu können. Der Gemini Dollar soll die Kreditwürdigkeit und die Preisstabilität des Dollars mit der Blockchain kombinieren.

    Kryptowährungen oft eher Wertanlage

    Andere Kryptowährungen wie Bitcoin oder Litecoin dienen mittlerweile vielen Anlegern eher als Kapitalanlage. Sie nutzen die Kryptowährung nicht, um Waren oder Dienstleistungen zu zahlen, sondern hoffen auf weitere Wertsteigerungen und handeln damit. Die Idee, mit Kryptowährungen schnell und möglichst anonym auch grenzübergreifend zu zahlen, wurde aus den Augen verloren. So nahmen in den letzten Monaten aufgrund der hohen Kurse und Preisschwankungen viele Online-Shops die Möglichkeit, mit Bitcoins oder anderen Kryptowährungen zu zahlen, wieder aus ihrem Angebot.

    Gemini Dollar mögliche Alternative zu Bitcoin

    Möglicherweise kann der Gemini Dollar eine Alternative zu Bitcoins werden. Ein Vorteil ist dabei sicher die Bekanntheit von Tyler und Cameron Winklevoss. Die Brüder wurden vor einigen Jahren durch einen Rechtsstreit mit Facebook bekannt. Dabei ging es um die Frage, wer zuerst die Idee für das soziale Netzwerk hatte. Die Brüder stimmten einem Vergleich zu und erhielten 65 Millionen Dollar. Davon investierten sie elf Millionen in Bitcoins und gehörten so 2013 zu den ersten Bitcoin-Millardären. 2014 riefen sei dann ihre eigene Kryptobörse, Gemini, ins Leben.

    eToro Social Trading

    Teilen Sie Ihr Wissen und verdienen sie daran. Werden Sie Popular Investor

    Konkurrenz arbeitet an ähnlichen Projekten

    Doch der Erfolg des Gemini Dollars hängt auch von der Konkurrenz ab, die derzeit teilweise ähnliche Ideen verfolgt. Gemeinsam mit den Gemini Dollar erhielt am Montag auch der Paxos Standard der Kryptobörse Paxos – ein großer Konkurrent von Gemini – vom Finanzministerium des Bundesstaates New York. Auch beim Paxos Standard handelt es sich um einen Stablecoin, der an den Dollar gekoppelt ist. Dieser basiert ebenfalls auf Ethereum-Tokens. Des Weiteren investieren gerade auch andere Unternehmen in Stablecoin-Projekte. Dazu gehört das Investmentunternehmen Andressen Horowitz.

    Stablecoin wichtig für Stabilität am Kryptomarkt

    Möglicherweise kann sich ein erfolgreicher Stablecoin sogar zu einem wichtigeren Meilenstein für den Kryptomarkt entwickeln, als ein Bitcoin-ETF. Doch wie auch ETFs auf Kryptowährungen werden auch Stablecoins in der Szene schon lange diskutiert. Der Grund hierfür war vor allem die Kryptowährung Tether, die laut offiziellen Aussagen ebenfalls an den Dollar gebunden sein soll. Dies wird jedoch immer wieder angezweifelt.

    Diese Spekulationen veranlasste das Unternehmen Tether LCC zu einem sogenannten Audit, bei dem Wirtschaftsprüfer das Unternehmen untersucht hatten. Diese kamen zu der Auffassung, dass mehr als zwei Milliarden Dollar, die auf einem Bankkonto in Puerto Rico aufbewahrt werden, zur Deckung der Kryptowährung dienen sollen. Viele Kritiker waren allerdings nicht überzeugt und die Spekulationen gingen weiter. Darüber hinaus zeigt sich das Unternehmen hinter der Kryptowährung in der Regel eher intransparent und sieht sich Vorwürfen der Marktmanipulation ausgesetzt.

    Zweifeln entgegentreten

    Die Winkelvoss-Zwillinge wollen hier wohl von Beginn allen möglicherweise aufkommenden Zweifeln entgegentreten. Der Gemini Dollar ist ein ERC20-Token und basiert auf dem Ethereum-Protokoll. Gemini ließt die neue Kryptowährung schon früh von Wirtschaftsprüfern untersuchen. Diese machten deutlich, das Gemini als Treuhandgesellschaft für eine wertbeständige Münze, den Stablecoin Gemini Dollar, agiert. Dieser ist direkt an den Dollar gebunden und verwendet den ERC20-Standard. Die Smart Contracts, auf denen die Kryptowährung basiert, wurden ebenfalls von einer unabhängigen Sicherheitsfirma unter die Lupe genommen.

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Zwei genehmigte Stablecoins

    Mit dem Paxos Standard und dem Gemini Dollar erhielten nun also gleich zwei neue Kryptowährungen eine Genehmigung des Finanzministeriums von New York, wie von deren Chefin Maria Vullo bestätigt wurde. Beide erfüllen die Vorgaben der Behörde.

    Beide Währungen können direkt gegen den Dollar getauscht werden. Der Gemini Dollar ist an der Kryptobörse Gemini handelbar; der Paxos Standard an der Kryptobörse von Paxos sowie als Tauschwährung auf der Handelsplattform ItBit. Laut dem Chef von Paxos, Chad Cascarilla, sollen weiter Kryptobörsen hinzukommen. Die Winlevoss-Zwilllinge wollen mit ihrer Kryptowährung Transaktionen in Dollar über die Ethereum-Blockchain ermöglichen. So können Transaktionen in alle Welt in kurzer Zeit erfolgen.

    Nachteile von Kryptowährungen ausgleichen

    Stablecoins können die Nachteile anderer Kryptowährungen wie die hohe Volatilität ausgleichen. Darüber hinaus ist es aufgrund der Preisschwankungen oft schwierig, genaue Preise für ein Produkt oder eine Zahlung in der Kryptowährung festzulegen. Aus diesem Grund werden Stablecoins an andere Währungen oder Wertobjekte wie Gold gebunden.

    Die Winklevoss-Zwillinge haben sich wohl von den Rückschlägen in der letzten Zeit nicht entmutigen lassen. Erst kürzlich war ein Antrag auf einen Krypto-ETF bei der amerikanischen Börsenaufsicht gescheitert. Von ihrem Stablecoin erhoffen sie sich nun eine Verbindung zwischen dem traditionellen Bankensystem und dem Kryptomarkt. Die Kunden von Gemini können in Zukunft Dollar in Gemini Dollar tauschen und Transaktionen rund um den Globus vornehmen.

    Gemini will im Unterschied zu Bitcoin den Gemini Dollar vor allem für internationale Transaktionen nutzen. Ein Wertspeicher wie Bitcoin will man ähnlich wie Gold nicht aus der Hand geben, sondern auf Wertsteigerungen hoffen. Daher werden andere Kryptowährungen mittlerweile vergleichsweise selten für Transaktionen genutzt. Dies will Gemini ändern.

    eToro Kryptowährungen

    handeln Sie zahlreiche Kryptowährungen mit eToro

    Fazit: Stablecoin von Gemini kann für Stabilität sorgen

    Die Zwillinge Tyler und Cameron Winkelvoss haben gemeinsam mit ihrer Kryptobörse Gemini einen Stablecoin auf den Markt gebracht. Dieser kann direkt gegen den Dollar getauscht werden. Die Kopplung an den Dollar wird dadurch gewährleistet, dass die gleiche Menge auf einem Bankkonto bei einer bekannten amerikanischen Bank hinterlegt ist.

    Der Gemini Dollar erhielt am Montag ebenso wie der Paxos Standard eine Erlaubnis des Finanzministeriums in New York. Derzeit arbeiten einige Unternehmen an Stablecoins oder in investieren in vergleichbare Projekte. Dies könnte für Stabilität am Kryptomarkt sorgen – womöglich sogar mehr als ein ETF auf Bitcoins.

    Die Winklevoss-Zwillinge wollen mit ihrem Stablecoin, der auf dem Protokoll von Ethereum basiert, auch eine Verbindung zwischen Kryptowährungen und den etablierten Bankensystem schaffen. Er soll die Vorteile von Krypto- und Fiatwährungen kombinieren. Traditionelle Währungen stehen für Preisstabilität, während Kryptowährungen noch immer als sehr volatil gelten.

    Die Winkelvoss-Zwillinge haben sich von den jüngsten Rückschlägen wie der Ablehnung ihres ETFs nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Dennoch sorgten neben ETFs auf Kryptowährungen auch Stablecoins immer wieder für Diskussionen. Diese wurden vor allem von Tether ausgelöst. Anleger waren nicht überzeugt, dass das Unternehmen die Bindung an den Dollar wirklich einhalten kann. Zudem steht Tether unter dem Verdacht von Marktmanipulationen. Gemini will dem wohl frühzeitig entgegenwirken und hat seine Kryptowährung von Wirtschaftsprüfern untersuchen lassen.

     

    0
    0

    65% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.