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Bitcoin Mining – wie funktioniert es?

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Bitcoin Mining klingt zunächst wie Goldschürfen. Im selbstorganisierten Netzwerk werden Transaktionen rund um die Uhr abgewickelt, welche zu einem Block zusammengefasst werden. Miner bestätigen diese Transaktionen und tragen sie digital in einen Block ein. Hierfür erhalten sie Bitcoins. Doch ist das digitale Erzeugen von Bitcoin auf Basis von Algorithmen eine lohnenswerte Investition in Bitcoin Mining Software, Kosten, Zeit & Aufwand?

Was Sie zum Schürfen der Krypto-Währung benötigen und wie es funktioniert, erklären wir in unserem nachfolgenden Beitrag. Wir beantworten sowohl alle Anfänger-Fragen, beleuchten aber auch die Hintergründe, inwieweit private Bitcoin-Erzeuger am Bitcoin Mining verdienen können und ob es profitabel ist.

  • Mining-Grundlagen für Einsteiger
  • Was benötigt man für das Mining?
  • Wie hoch sind die Kosten?
  • Wann ist es profitabel?
  • Wie viel verdient man?
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Wie funktioniert das Bitcoin-Netzwerk?

Beim Bitcoin-Netzwerk handelt es sich um ein dezentrales Peer 2 Peer-Netzwerk, vergleichbar mit einem weltweiten, riesigen Rechenzentrum. Hierüber finden sämtliche Transaktionen statt und jede Bitcoin-Einheit in Form einer Ziffern- und Schriftzeichen-Kette gespeichert, dem sogenannten Block. Ein Block ist wiederum Teil einer Blockchain, der Block-Kette. Nutzer verfügen über ein anonymes Konto innerhalb des Netzwerks und jede Bitcoin-Einheit verfügt über eine anonyme Transaktions-Historie, welche ebenfalls aus Ziffern und Zeichen besteht. Dadurch sind Bitcoins fälschungssicher.

Werden Bitcoins neu erzeugt, werden die generierten Einheiten unmittelbar in das dezentrale Netzwerk aufgenommen und gespeichert. Ein Bitcoin kann aus den Algorithmen also nicht zufällig zweimal geschürft werden. Jeder Algorithmus zum Bitcoin Mining existiert lediglich einmal.

Durch die Limitierung von maximal 21 Millionen Bitcoin-Einheiten, welche nach aktuellem Stand nicht vor 2021 vollständig geschürft sein werden, ist eine Inflation im Gegensatz zu den realen Währungen ausgeschlossen. Das heißt, eine Inflation kann den Bitcoin nicht wertloser machen und die Kaufkraft mindern. Der Kurs wird lediglich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wirtschaftliche oder politische Einflüsse auf den Wert von Krypto-Währungen gibt es nicht, sodass das digitale Geld z.B. auch unabhängig von Zinsentscheidungen, wirtschaftlichen Entwicklungen oder politischen Veränderungen usw. ist.

Vorteile des Bitcoin-Netzwerks

  • Gebührenfreie Überweisungen in Bitcoin weltweit
  • Vollständige Anonymität
  • Identifikation der Nutzer nur über eine Ziffern- & Zeichenkette
  • Keine Nutzer-Sperrung oder Zensur
  • Kursgewinne durch Spekulation bei An- & Verkauf über die Krypto-Börsen möglich
  • Fälschungssicherheit durch Dokumentation der Transaktions-Historie jeder Bitcoin-Münze
  • Inflationssicher durch Limitierung der maximal erzeugbaren Bitcoins

Wie unterscheidet sich das Bitcoin-Netzwerk von den „echten“ Währungen?

Während „echte“ Währungen wie der Euro oder US-Dollar von den Zentral- oder Notenbanken ausgegeben werden, handelt es sich bei Krypto-Währungen um digital erzeugte, „künstliche“ Währungen, die innerhalb des dezentralen Netzwerks von den Nutzern erzeugt werden. Auf Basis von Algorithmen können theoretisch auch Privatpersonen am Mining (Schürfen) teilnehmen, sofern sie über einige technische Voraussetzungen verfügen und natürlich dem Netzwerk als (anonyme) Nutzer mit einem Konto (Wallet) angehören.

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Bitcoin existiert im Gegensatz zu den realen Währungen lediglich virtuell. Es gibt weder Münzen noch Scheine, auch wenn die Bitcoin-Münze häufig wie ein echter Coin auf Fotos zu sehen ist. Zahlungen mit Krypto-Währungen können deshalb nur rein elektronisch erfolgen. Als Zahlungsmittel im Internet hat sich das Krypto-Geld noch am ehesten durchgesetzt. Händler sind bislang sehr zurückhaltend, was nicht nur auf das recht aufwendige Handling, sondern auch auf den stark schwankenden Kurs zurückzuführen ist. Kreditkartenzahlungen werden, sofern angeboten, stets in Euro auf dem Kreditkarten-Konto umgerechnet – bei volatilen Währungen wie Krypto eine nicht sehr empfehlenswerte Zahlungsmethode für Käufer bzw. Verkäufer, wenn zeitverzögert abgerechnet wird und der Kurs sich womöglich signifikant schon wieder geändert hat.

Dennoch ist die Entwicklung von Krypo-Währungen aber sicher eine revolutionäre Idee. In Zeiten von hohen Kursschwankungen ist der Bitcoin vor allem für Spekulanten von Interesse. Als Zahlungsmittel wird es wahrscheinlich noch einige Zeit brauchen, bis sich der Kurs zuverlässiger entwickelt und man auch von zuverlässigeren Prognosen ausgehen kann.

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Wie werden Bitcoins erzeugt?

Über das dezentrale Netzwerk werden sämtliche Transaktionen abgewickelt, überwacht, verwaltet und im System aufgezeichnet. Erfolgt eine Transaktion, wird diese in einem Block vermerkt. Diese Vorgänge werden laufend synchronisiert. Der Block besteht lediglich aus einer Ziffern- und Zeichenfolge, dem sogenannten Hash. Jeder Hash besteht nur einmal im gesamten System.

Der Miner bestätigt den Hash im Block und der Block wird der Blockchain, einer Kette von Blocks hinzugefügt. Für diese Bestätigung erhält der Miner eine Zahlung in Bitcoin, nämlich einen anteiligen Betrag der Transaktionskosten. Die Gutschrift erfolgt im Wallet des Nutzers. Allerdings kann er diese Bestätigung nicht einfach auswählen, sondern sein Rechner bzw. der Hardware-Miner mit der dazugehörigen konfigurierten Software muss zunächst eine algorithmische Aufgabe im System lösen, um dafür „zugelassen“ zu werden.

Manipulationssichere Blocks im Netzwerk

Praktisch werden Bitcoins durch den Miner geschürft, indem ein Block von Transaktionen im Netzwerk einen Prozess durchläuft. Dabei wird eine mathematische Formel in Form eines Algorithmus angewendet, die aus Ziffern- und Zeichenfolgen einen Hash generiert. Jeder Hash dieses Blocks benutzt den Hash des vorherigen Blocks, der an die Blockchain gehängt wurde. Damit verfügt der neue Block aus Transaktionen über eine Art Gütesiegel, dass sowohl der vorherige als auch der neue Block gültig sind. Ein zusätzlicher Vorteil: Damit wird der der Block auch manipulationssicher.

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Bitcoin selbst minen

Um Bitcoin selbst zu minen, benötigt man neben einem Wallet zusätzliche Hardware. Mit einem normalen Rechner sowie einer guten Grafikkarte ist Mining infolge der hohen Rechnerleistung und Stromkosten rund um die Uhr mittlerweile nicht mehr möglich. Stattdessen benötigen Miner zunächst die entsprechenden Hardware-Komponenten, welche sogenannte ASIC-Chips enthalten, die ausschließlich für das Bitcoin Mining geeignet sind.

Der Miner wird über das LAN-Kabel an den Internet-Router angeschlossen und über den Browser durch den Nutzer konfiguriert. Für diese Lösung ist keine weitere Bitcoin Mining Software mehr notwendig. Die Stromversorgung erfolgt über ein Netzteil. Hardware-Miner für die Nutzung zu Hause gibt es ab ca. 1.000 EUR bis über 2.000 EUR. Sie sind etwa halb so groß wie ein PC-Rechner (Desktop). Hinzu kommen die nicht unerheblichen Stromkosten, da die Hardware lediglich dann sinnvoll arbeiten kann, wenn sie 24 Stunden/Tag in Betrieb ist. Insgesamt handelt es sich um eine sehr kostenintensive Investition bezüglich der Anschaffungs- und laufenden Kosten, wenn sie auch nur ansatzweise effektiv sein soll.

Neben den eigenen Anschaffungs- und Stromkosten müssen Sie darüber hinaus einem kostenpflichtigen Mining Pool beitreten. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Minern, die im Kollektiv ihre Rechnerleistung zur Verfügung stellen und anteilig von den Transaktionskosten nach Bestätigung eines Hash bezahlt werden.

Gemessen an den Kosten, ist der Verdienst gering, denn die Bezahlung erfolgt nicht in vollen Bitcoin-Einheiten wie 1 BTC, sondern anteilig. Auch müssen häufig Mindestbeträge erreicht werden, um zur Auszahlung zu gelangen. Da ein Bitcoin acht Nachkommastellen aufweist, liegen die erreichten Beträge also nur bei einem Bruchteil eines Bitcoins im Bereich der hinteren Nachkommastellen.

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Wozu benötigt man den Mining Pool?

Wer alleine Bitcoin schürfen möchte, kann die erforderliche Rechnerkapazität mit der erhältlichen Hardware für eine Privatperson leider gar nicht aufbringen. Mining-Unternehmen benötigen deshalb nicht nur genügend Kapital und Platz für aufwendige Hardware und Server, sondern auch möglichst günstige Stromkosten, weshalb sich eine Vielzahl z.B. in Irland angesiedelt hat, wo die Stromkosten vergleichsweise günstig sind. Alles Dinge, die der Miner, der sich ein passives Einkommen davon verspricht, nicht leisten kann, ohne in eine erhebliche Schieflage von Investition und Verdienst zu kommen.

Mining Pools wiederum arbeiten als Zusammenschluss von Nutzern, die durch die gebündelte Rechnerkapazität der einzelnen Pool-Mitglieder eine Möglichkeit für private Miner bieten. Die Bezahlung hierfür wird dann gerecht unter den Nutzern aufgeteilt. Da dies sehr viele sein können, fällt der Anteil relativ gering aus. Auch ist es umso schwieriger einen neuen Block zu finden, je mehr Miner innerhalb des Pools vertreten sind.

Für die Mitgliedschaft in einem Mining Pool ist zunächst einmal ein Account erforderlich. Hierauf wird die Nutzer-Gebühr für die Teilnahme am Pool gezahlt. Die Zahlungsarten sind von Anbieter zu Anbieter verschieden, in aller Regel können Sie per Kreditkarte oder Banküberweisung bezahlen. Zudem wird ein Mining-Client benötigt, der auch die verdienten Bitcoin-Beträge im Wallet sichert und für den Sie sich nach Account-Eröffnung anmelden. Achten Sie bei der Auswahl des Anbieters unbedingt auf die nachgewiesenen elektronischen Sicherheitsvorkehrungen bezüglich Ihrer Wallet-Beträge und die Seriosität.

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Cloud-Mining – Miner & Software über Drittanbieter mieten

Beim Cloud Mining werden Hard- & Software zum Minen von einem Drittanbieter gegen ein Entgelt vom Nutzer gemietet und online genutzt. Zusätzlich muss der Nutzer auch hier zuerst ein Wallet einrichten, damit die geschürften Bitcoins gutgeschrieben werden können.

Entscheiden Sie sich für das Cloud-Mining, sollten Sie sorgfältig den Anbieter auswählen, da – wie leider fast überall – auch unseriöse Unternehmen am Markt vertreten sind. Die schwarzen Schafe stehen in den meisten Fällen in Verdacht, dass sie tatsächlich gar keine eigene Hardware besitzen und die Ausschüttung lediglich aus den laufenden Einnahmen für die Anmietung erfolgt. Solche Betrugsmaschen können selbstverständlich nur so lange funktionieren, bis die Blase platzt und die Ausgaben die Einnahmen übersteigen.

Auch die Preise differenzieren sich beim Cloud Mining erheblich. Bei seriösen Anbietern sind die Gebühren relativ hoch und es können gegebenenfalls auch Wartungsaufschläge berechnet werden, da die zur Verfügung gestellte Hard- und Software natürlich laufende Kosten verursacht. Lesen Sie sich deshalb die Bedingungen und die Nutzervereinbarung genau durch und achten Sie auf möglicherweise versteckte Kosten.

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Wie kann man das zu erwartende Einkommen beim Bitcoin Mining berechnen?

Um eine sinnvolle Kosten-Nutzen-Rechnung für das Mining als passives Einkommen aufzustellen, sollten Sie nicht erst nach Anschaffung von Hardware und weiteren Anschaffungskosten wie z.B. eine Grafikkarte mit leistungsstarkem Prozessor berechnen, wie viel sie durch daran verdienen können.

Zum einen können Sie hierfür den Bitcoin Mining Rechner von https://99bitcoins.com/bitcoin-mining-calculator/ nutzen, zum anderen sollten Sie sich aber ebenso die Entwicklung des Bitcoin-Kurses ansehen. Denn bei fallendem Kurs ist das passive Einkommen schon weit weniger attraktiv im Vergleich zu den Kosten. Beachten Sie nicht nur die laufenden Stromkosten, sondern auch die Gebühren, die Sie für den Mining Pool oder das Cloud Mining bezahlen müssen.

Kosten-Nutzen-Rechnung für Bitcoin Mining

Anschaffungskosten Rechner, Grafikkarte, Hardware-Miner, Internet, Stromkosten

./. Laufende Stromkosten bei Betrieb von 24 Stunden/Tag

./. Gebühren für Mining Pool

oder

Zu erwartendes Einkommen gemäß Mining Rechner

./. Gebühren für Cloud Mining & andere Kosten (Internet, Stromkosten usw.)

Was bedeutet Difficulty?

Im Mining Rechner finden Sie die Bezeichnung Difficulty. Difficulty bezeichnet die Schwierigkeit, neue Bitcoins zu errechnen. Sie wird mit einem Faktor vorgegeben. Mit dem Faktor lässt sich berechnen, wie viel mehr oder weniger Bitcoins man mit derselben Rechnerleistung errechnen kann. Je mehr Mining-Kapazitäten und Miner es gibt, desto höher die Difficulty.

Auf der anderen Seite beeinflusst ein fallender Kurs ebenfalls das Schürfvolumen und damit die Entlohnung der Miner negativ. Da Kryptowährungen generell sehr volatil im Kursverhalten sind und starke Schwankungen aufweisen, sind Prognosen zur Kursentwicklung in der Zukunft leider immer schwierig.

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Fazit zum Bitcoin Mining

Das Mining von Kryptowährungen ist genau genommen ein Wettkampf unter Konkurrenten um den nächsten Block. Wer hohe Rechenleistung im Mining Pool zur Verfügung stellt, bekommt anteilig mehr ausgezahlt als der Miner mit weniger Rechnerkapazität. Beteiligt sind im Bitcoin-Netzwerk Nutzer aus der ganzen Welt in sämtlichen Größenordnungen, von Privatpersonen bis zu großen Unternehmen, den sogenannten Mining-Farmen, die vorwiegend in Ländern ansässig sind, in denen niedrige Stromkosten und bestenfalls auch geringere Steuern von Vorteil sind.

Das Mining selbst funktioniert für private Miner nur, wenn sie sich bei einem Mining Pool anmelden und über die entsprechende Hardware verfügen, um die Rechnerkapazität zur Verfügung zu stellen. Mit einem normalen Rechner ist dies nicht möglich. Die Anschaffungskosten für Hardware-Miner sind vergleichsweise hoch und darüber hinaus ist eine leistungsstarke Grafikkarte erforderlich. Kostenpunkt für den Hardware-Miner sind etwas 1.000–2.000 EUR in der erforderlichen Leistungsstärke, die Grafikkarte dürfte mit etwa 150 EUR zu Buche schlagen. Über den Bitcoin Mining Rechner lässt sich der zu erwartende Verdienst inkl. der laufenden Kosten wie Strom relativ einfach errechnen.

Alternativ können Miner sich auch mit einem Account und Mining-Client bei einer Mining Cloud anmelden. Gegen eine Gebühr werden Hard- und Software bei dem Anbieter gemietet und sind online zugänglich.

Die Schwierigkeit beim Mining ergibt sich insbesondere aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer und einer damit erhöhten Difficulty. Daneben verursacht das Mining zusätzliche Kosten und im Vergleich ein eher geringes Einkommen, sodass viele Bitcoin-Interessierte sich auf das Spekulationsgeschäft an den Krypto-Börsen verlegt haben.

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