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FLATEX ERHÖHT PREISE: DAS SOLLTEN TRADER BEI DEN FLATEX GEBÜHREN BEACHTEN!

TESTSIEGER AKTIENDEPOT
  • Konto in nur 10 Minuten online eröffnen
  • Keine Depotgebühren
  • Handel an vielen Börsen weltweit
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Der Online Discount Broker flatex erhöhte kürzlich seine Preise für Neukunden. Bestandskunden profitieren nach wie vor von den bisherigen flatex Gebühren. Doch wahrscheinlich sollen auch sie zum Jahreswechsel hin ebenfalls die höheren flatex Preise zahlen. Attraktiv bleibt der Broker dennoch, egal ob für Neu- oder Bestandskunden. Weiterhin Bestand hat auch das sogenannte Flatrate Modell, bei dem Anleger immer denselben Preis zahlen, egal wie hoch das Ordervolumen ist. Welche Preise flatex konkret erhöht und welche Tipps und Tricks für Trader es gibt erklärt dieser Artikel. Möglicherweise lohnt sich im Aktiendepot Vergleich jetzt auch ein anderer Online Broker eher? Auch auf diese Frage gehen wir näher ein.

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Preise für börslichen Handel zum 01. November erhöht

Vor kurzem machte der Online Broker auf sich aufmerksam, als flatex Negativzinsen einführte. Diese betreffen Guthaben auf dem Verrechnungskonto und richten sich dabei nach dem Einlagensatz der EZB, derzeit – 0,40 Prozent. Jetzt müssen Kunden eine weitere bittere Pille schlucken: flatex erhöht die Preise für den Börsenhandel. Welche flatex Gebühren und Bereiche konkret betroffen sind, zeigt die nachfolgende Auflistung:

  • Xetra Handel: 5,90 Euro Festpreis zzgl. Börsengebühren (bisher 5,00 Euro)
  • Kauf von Namensaktien: 0,60 Euro je börslich ausgeführter Order (bisher kostenfrei)
  • US-Handel: Ab 25.000 Euro Ordervolumen kostet die Order 9,90 Euro zzgl. 0,04 Prozent
  • Xetra-Gold: 0,025 Prozent Gebühr pro Monat
  • ETF-Sparplan: 1,50 Euro je Ausführung (bisher 0,90 Euro)

Das Positive vorweg: Neben der onvista bank ist flatex weiterhin der einzige Broker, der ein Flatrate Modell anbietet. Das macht die Kalkulation wesentlich einfacher und ist zudem auch im Vergleich mit anderen Anbietern immer noch sehr günstig. Die Flatrate Gebühr von 5,90 Euro für außerbörsliche Transaktionen sowie über Tradegate und Gettex bleiben bestehen. Allerdings wurden die Gebühren für den Xetra Handel in Frankfurt von 5,00 Euro auf jetzt auch 5,90 Euro angehoben. Hinzukommen jedoch noch Börsengebühren, was dann effektiv eine Ordergebühr bei Xetra von mindestens 8,14 Euro ergibt. Fairerweise muss man sagen, dass die Börsengebühren wie der Name ja bereits sagt, nicht von flatex erhoben werden, sondern vom jeweiligen Börsenbetreiber. Der Online Broker selbst hat darauf weder Einfluss noch kann er im Detail sagen, wie sich diese Kosten zusammensetzen. Im Zweifelsfall muss der Anleger selbst bei der Börse nachfragen.

flatex gebühren

flatex im Online Broker Preisvergleich – Der Anbieter zeichnet seine Preise transparent aus.

Der Kauf von Namensaktien war bisher kostenfrei auch über die Börse möglich. Ab November diesen Jahres fällt auch hier eine Gebühr von 0,60 Euro pro Order an. Das ist im Depot Vergleich immer noch ein guter Wert. Andere Anbieter setzen hier Gebühren von 1,50 Euro an. Beim Verkauf von Namensaktien wird diese Gebühr übrigens nicht fällig.

US-Handel erst ab 25.000 Euro Ordervolumen teurer

Eine weitere Erhöhung der flatex Preise betrifft den US-Handel (bezieht sich auch auf Kanada). Bisher galt hier ein Festpreis von 9,90 Euro. Das gilt auch weiterhin aber nur bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro. Ab dieser Summe werden zusätzlich 0,04 Prozent Gebühren fällig. Bei einer 25.000 Euro Order ergibt das also 19,90 Euro zzgl. Börsengebühren. Wer zum Beispiel 45.000 Euro in eine US-Aktie investieren will kommt unter Umständen günstiger, wenn er zwei Orders aufgibt. Allerdings muss der Anleger dann wieder bedenken, dass der Kurs bei der zweiten Order wahrscheinlich anders ist wie bei der ersten.

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Achtung flatex Gebühren: Für jede ausländische Dividendenzahlung fallen Gebühren an

Im Zusammenhang mit dem Handel von US-Aktien wollen wir noch auf einen weiteren Punkt aufmerksam machen. Flatex veranschlagt eine Gebühr für die Einlösung von Dividenden. Bei inländischen Aktien ist die Dividendenzahlung kostenfrei. Doch bei ausländischen Aktien im Depot werden Kosten von mindestens 1,50 Euro je Dividendenzahlung fällig. Die genauen flatex Gebühren sehen wie folgt aus:

  • Inlandsaktien: 0,00 Euro
  • Auslandsaktien:
    • Dividende bis 15 Euro Gegenwert: 1,50 Euro
    • Dividenden ab 15 Euro Gegenwert: 5,00 Euro
  • Ausschüttung von Fonds und ETFs: 0,00 Euro

Immer mehr Anleger setzen auf eine Dividendenstrategie um entweder ein passives Einkommen nebenbei aufzubauen oder für ein Zusatzeinkommen neben der Rente zu sorgen. In jedes Dividenden Depot gehören US-Aktien. Amerikanische Firmen zahlen die Dividenden im Gegensatz zu deutschen Unternehmen jedoch häufig Quartalsweise. Wer daher eine Dividende von mehr als 15 Euro erhält, muss 20 Euro Gebühren im Jahr zahlen – pro Dividendenzahler! Hat ein flatex Anleger zum Beispiel 10 US-Aktien im Depot, kommt so im Jahr schnell ein dreistelliger Wert zusammen. Außerdem gibt es Unternehmen, wie beispielsweise Realty Income Corporation, die eine monatliche Dividende zahlen.

Wer auf ausländische Dividendenzahler setzt, ist mit flatex nicht unbedingt gut beraten. Zwar sind die Ordergebühren in vielen Fällen deutlich niedriger als bei der Konkurrenz. Doch auf's Jahr hochgerechnet kommt der Investor dann letztlich wahrscheinlich doch teurer. Der direkte Konkurrent der ebenfalls mit einem Festpreis Modell wirbt – onvista bank – bietet dagegen gebührenfreie Dividendeneinlösungen, egal ob im In- oder Ausland. Eine Alternative wäre der Kauf von flatex Dividenden ETFs. Hier fallen keine flatex Gebühren bei einer Ausschüttung an.

flatex gebühren dividenden

Wer eigene Strategien mit Dividendezahlern aus dem Ausland umsetzen will, sollte genau auf die Gebühren achten.

Fonds- und ETF-Sparpläne werden teurer

Immer mehr Investoren wollen nicht nur einmalig ETFs kaufen, sondern einen ETF Sparplan einrichten um monatlich Geld beiseite zu legen und Vermögen aufzubauen. Neben der Auswahl der ETFs spielen natürlich auch die flatex Gebühren für ETF Sparpläne eine wesentliche Rolle, vor allem da diese ja regelmäßig (je nach Ausführungsintervall) anfallen. Seit November diesen Jahres kostet ein flatex ETF Sparplan 1,50 Euro je Ausführung anstatt 0,90 Euro wie bisher. Das gilt übrigens auch für Fonds Sparpläne. Die Mindestsparrate beträgt in der Regel 50 Euro.

Weiterhin gratis flatex ETF Sparpläne vorhanden

Wie bereits erwähnt erhöht flatex zwar die Gebühren für ETF Sparpläne, dennoch gibt es immer noch eine ganze Reihe von ETFs die weiterhin „kostenlos" bespart werden können. Auf der Homepage des Anbieters finden Kunden über 350 ETFs von db X-trackers, comstage und Lyxor, die weiterhin gebührenfrei handelbar sind.

Ganz kostenlos sind ETFs im Allgemeinen ja auch nicht. Schließlich fallen auch innerhalb des Fonds diverse Gebühren an, die jedoch verrechnet werden. Die sogenannten Additional Trading Costs (ATC) betragen im Schnitt 0,25 Prozent und fallen eben auch bei den gratis ETF Sparplänen an. Derzeit bietet flatex circa 760 ETFs im Rahmen eines Sparplans an. Damit belegt der Broker im Vergleich einen der vorderen Plätze.

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Viele Leistungen bei flatex auch ohne Gebühren

Wir haben bereits gesehen, dass es beim Broker teilweise zu einer Erhöhung der Kosten und zur Anpassung kam. Um zu entscheiden, ob flatex im Vergleich mit anderen Brokern hinsichtlich der Kosten mithalten kann, sollten die Anleger nicht nur auf die Gebühren achten. Es ist ebenfalls wichtig, welche und ob im Broker überhaupt kostenfreie Leistungen zur Verfügung stellt. Hier gibt es bei flatex laut unserer Erfahrung gleich mehrere Angebote. Dazu gehört die eigene Trading-Akademie, in der die Anleger gratis Informationen zu verschiedenen Handelsthemen finden.

Kostenlose Weiterbildungsangebote von flatex nutzen

Bestandteil der Trading-Akademie sind nicht nur zahlreiche Videos und Webinare, sondern auch Live-Veranstaltungen vor Ort oder ebooks. Die Trader erfahren in einzelnen Lektionen, wie beispielsweise Wertpapiere oder CFDs gehandelt werden. Außerdem gibt es nähere Informationen, wie die Märkte beeinflusst werden können und welche Möglichkeiten die Trader mit den Handelsplattformen haben. Häufig dessen die Anleger gar nicht, wie viel nützliche Tools kostenlos zur Verfügung stehen, um beispielsweise die Charts zu analysieren und damit fundiertere Handelsentscheidungen treffen zu können. Aus dem Grund ist die kostenfrei Trading-Akademie nicht nur für unerfahrene Anleger empfehlenswert, sondern für alle Kunden geeignet, die ihr Wissen auffrischen und sich Trading-Tipps von Handelsexperten abholen möchten.

Mit der Flatex-App können Trader auch von mobilen Endgeräten aus handeln

Mit der Flatex-App können Trader auch von mobilen Endgeräten aus handeln

Handelsplattformen entstehen kostenfrei zur Verfügung

Um richtig handeln zu können, benötigen die Trader als Zugang die entsprechende Handelsplattform. Sie wird auch bei flatex ohne Zusatzkosten zur Verfügung gestellt. Die Anleger können von insgesamt drei verschiedenen Software-Lösungen partizipieren:

  • flatex WebFiliale
  • flatex Trader 2.0
  • Guidants

Die flatex WebFiliale ist für alle Anleger empfehlenswert, die sich für den Wertpapierhandel interessieren. Trader können mit dieser Handelsplattform wahlweise direkt am PC oder die mobilen Endgeräte treten. Durch die innovative technische Lösung, als schnelles und sicheres Handeln problemlos möglich. Die multifunktionalen Watchlisten verschiedener Börsenplätze machen es einfacher möglich, die aktuellen Marktgeschehnisse im Blick zu behalten. Außerdem können sich die Anleger bei dem Smartphone oder Tablet beispielsweise sicher durch die TouchID anmelden und haben Zugriff auf ihre übersichtliche Kontoführung.

Weitere Handelsplattformen gratis

Ambitionierte Trader finden bei flatex ebenfalls eine Handelsplattform nach ihren Wünschen. Möglich macht es der flatex Trader 2.0. Anleger können diese Trading-Software nutzen, um mithilfe der zahlreichen Zusatzfunktionen und Echtzeitkurse die Chartanalyse noch tiefer durchzuführen. Zunächst ist auch ein kostenloser unverbindlicher Test von vier Wochen möglich. Wer sich für diese Handelsplattform entscheidet, kann aus zwei Kurs Datenpaketen wählen, welche jedoch nicht kostenlos sind: Basis (15,00 Euro monatlich) und Premium (39,00 Euro monatlich).

Guidants Handelsplattform

Trader haben hier alle Echtzeit-Marktdaten mit Kursen, Nachrichten und Charts auf einen Blick zur Verfügung und können innovative Tools für die Auswertung nutzen. Auch die Vernetzung mit anderen Usern und Experten ist damit ebenfalls möglich.

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Boni nutzen und flatex Gebühren sparen

Natürlich ist jedes Investment mit Kosten verbunden. Doch Trader können sich auch Gebühren sparen. Wie das geht? Wer beispielsweise den Broker Freunden oder Bekannten weiterempfiehlt, bekommt bis zu zehn Free-Trades und bis zu 300 Euro obendrauf. Dafür müssen bereits registrierte Trader einfach die Leistungen von flatex an neue Kunden empfehlen und bekommen automatisch den Bonus gutgeschrieben.

Bonus ganz einfach sichern

Trader können sich dem Bonus in nur wenigen Schritten sicher. Zunächst wird über das eigene Kundenkonto ein Gutschein-Code erstellt, welcher für die Neuregistrierung genutzt werden muss. Nur, wenn der neue Kunde bei der Kontoeröffnung diesen Code aktiviert, kann das Bonusangebot gewährt werden. Sobald der neue Kunde im außerbörslichen Direkthandel die erste Order realisiert hat, gibt es 5 Trades gratis für die werbenden Kunden. Natürlich bekommt auch der neugewordene Kunde die gleiche Anzahl Free-Trades. Sie werden sofort nach der Eröffnung zur Verfügung gestellt und sind für ihn einen Monat gültig. Die bis zu 300 Euro gibt es in weiteren Schritten. Um die ersten 150 Euro zu bekommen, müssen die Neukunden innerhalb der ersten drei Monate nach ihrer Kontoeröffnung mindestens 150 Orders realisiert haben. Sind sie erreicht und 90 Tage um, gibt es die Prämie auch für den werdenden Kunden noch einmal als Gutschrift.

Alternative DEGIRO oder onvista bank

Wer als flatex Kunde auf der Suche nach einer Alternative ist, wird vor allem bei zwei Anbietern fündig: DEGIRO und onvista bank. In unserem DEGIRO Testbericht konnten wir dem Broker die beste Platzierung in unserem Anbieter Vergleich vergeben. Zwar gibt es kein Festpreis Modell, aber die Gebühren liegen dennoch zum Teil deutlich unter denen anderer Broker. Bei DEGIRO kostet eine Xextra Order beispielsweise nur 2,00 Euro zzgl. 0,008 Prozent vom Volumen. Das heißt, dass Händler erst ab einem Ordervolumen (Xetra) von etwa 75.000 Euro auf eine Gebühr wie bei flatex kommen! Im US-Handel fallen sogar nur 0,50 Euro plus 0,004 USD je Aktie an. Es gibt keinen Broker in Deutschland der günstiger ist.

DeGiro Gebühren

Es gibt wohl keinen zweiten Broker wie DEGIRO der solch günstige Preise bietet

Wer lieber ein Flatrate Modell bevorzugt, dem sei das onvista bank Depot empfohlen. Dort gilt weiterhin ein Festpreis von 5,00 Euro je Order zzgl. 1,50 Euro pauschalisierte Handelsplatzgebühr (Inland) bzw. 10,00 Euro zzgl. 2,50 Euro für den US-Handel. Die Einlösung von in- und ausländischen Dividenden ist sowohl bei DEGIRO als auch bei der onvista bank kostenfrei. Da die onvista bank von der comdirect übernommen wurde, gehen wir persönlich davon aus, dass die Preise dort stabil bleiben werden. Wir vermuten, dass die beiden Banken ihre Synergien einsetzen und auch die Handelssysteme zusammen nutzen. Damit können die Broker auch weiterhin preiswerte Alternativen zu flatex bieten.

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Fazit: flatex weiterhin günstig büßt aber an Attraktivität ein

Der Online Broker flatex ist trotz der Gebührenerhöhung, die Bestandskunden dann zum Jahreswechsel wahrscheinlich auch treffen wird, auch weiterhin absolut empfehlenswert. Vor allem für Trader, die viele Wertpapiertransaktionen tätigen profitieren vom weiterhin günstigen Festpreis Modell. Im außerbörslichen Handel gelten die Preise wie gehabt. Außerdem bietet der Broker in Kooperation mit verschiedenen Emittenten auch weiterhin den 0 Euro Handel an. In der Gesamtbetrachtung bleibt flatex daher weiter günstig, büßt aber in manchen Bereich an Attraktivität ein. Weniger empfehlenswert ist flatex dagegen für Investoren, die auf Dividendenstrategien setzen, denn bei Dividendenzahlungen aus dem Ausland fällt immer eine Gebühr an. Neben all den Gebühren bietet flatex jedoch auch zahlreiche Leistungen völlig kostenlos. Dazu gehört beispielsweise das umfangreiche Weiterbildungsangebot in der eigenen Trading-Akademie. Auch die drei verschiedenen Handelsplattformen können ebenfalls kostenlos genutzt werden. Wer sogar Handelskosten sparen möchte, kann das Bonusprogramm nutzen und sich mit dem Werben von anderen Kunden bis zu 5 Free-Trades und 150 Euro sichern.

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