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Was ist eine Aktiendepot Flatrate?

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Bei einem Aktiendepot gibt es zwei mögliche Flatrates. Die erste Aktiendepot Flatrate bezieht sich auf die jährliche Verwaltungsgebühr für das Aktiendepot. Geschäftsbanken und Sparkassen berechnen die Verwaltungsgebühr normalerweise prozentual vom Depotgegenwert zu einem bestimmten Stichtag. Bei der Flatrate handelt es sich um einen festen Betrag, den die Anleger für die Depotverwaltung bezahlen, unabhängig davon, wie hoch der Depotgegenwert ist. Aus Anlegersicht ist es erfreulich, dass jedoch immer mehr Direkt-Banken gar keine Verwaltungsgebühr mehr in Rechnung stellen.

Die zweite und wesentlich bedeutsamere Flatrate in Zusammenhang mit einem Aktiendepot steht in Zusammenhang mit den Wertpapier-Orders. Auch hier geht der Trend weg von der prozentual berechneten Provision für die Bank hin zu einem volumen-unabhängigen festen Preis für die Orderausführung. Bislang wird diese Variante aber nur im Online-Bereich angeboten. Unabhängig von der Order-Flatrate kommen allerdings noch prozentuale Kosten durch die jeweils ausführende Börse hinzu.

Aktiendepot Flatrate im Überblick

  • Zwei unterschiedliche Modelle
  • Festpreis bei vielen Anbietern erhältlich
  • Depotführungsgebühren werden immer weiter abgeschafft
  • Besonders flatex, deutsche Bank und Commerzbank zu empfehlen
  • Flatrate eignet sich für Viel-Trader


WEITER ZU FLATEX: www.flatex.de

Aktiendepot Flatrate beim Anbieter flatex

Flatex ist ein Broker, der ausschließlich online tätigt ist. Das Unternehmen hat daher schon früh auf einfache, transparente und vor allem günstige Kostenmodelle gesetzt. Als einer der ersten Anbieter präsentierte flatex die Order-Flatrate.

Das Wichtigste zum Depot bei flatex auf einen Blick:

  • Verschiedene Flatratepreise
  • Der außerbörsliche Handel mit Aktien, ETFs, Fonds, Optionsscheinen und Zertifikaten kostet 5,90 Euro – unabhängig vom Handelsvolumen
  • Der Handel an amerikanischen Börsen kostet 19,90 Euro
  • Im Kostenvergleich macht flatex eine gute Figur und kann sich gegen viele Anbieter durchsetzen
  • Besonders breites Produktangebot im Bereich des Forex-Handels
  • Keine Gebühren für die Kontoführung

Der Broker flatex weiß nicht nur durch günstige Orderkosten zu überzeugen. Die Tradingsoftware ist technisch ausgereift und läuft jederzeit stabil. Für nur 5,90 Euro können über die Plattform Aktien, Fondsanteile, ETFs, Zertifikate, Optionsscheine, CFDs und Devisentermingeschäfte abgewickelt werden. Der komplette Service ist dabei auch über mobile Apps für Smartphone und Tablet verfügbar.

Ein Kritikpunkt am Kostenmodell von flatex war bis vor geraumer Zeit immer, dass der XETRA-Handel nicht per Flatrate verfügbar war. Vor einigen Monaten hat das Unternehmen auf Kundenwünsche reagiert und bietet seitdem eine XETRA-Flatrate an. Der Preis liegt bei günstigen 5 Euro zzgl. Börsengebühr.

Aktiendepot Flatrate und gute Beratung bei deutschen Banken

VorteileIm Jahr 2013 haben viele deutsche Banken erkannt, dass ihre Marktanteile im Brokerage-Sektor schrumpfen. Als Reaktion darauf erneuerten die Commerzbank und die Deutsche Bank ihre Angebote.

Eingeführt wurden damals auch erste Flatrate-Modelle. Bis dato war es üblich, dass sich die Kosten immer prozentual am Handelsvolumen bemessen haben.

Folgende Vorteile ergeben sich durch die Aktiendepot Flatrate bei deutschen Banken:

  • Volle Kostenkontrolle
  • Transparenz der Preisgestaltung
  • Unabhängige Beratung möglich

Durch das Flatrate-Modell hat sich die Beratung bei Banken stark verändert. Zuvor hatte der Anlageberater immer einen Anreiz, dem Kunden möglichst viel zu verkaufen. Schließlich fiel die Provision des Bankmitarbeiters umso höher aus, je höher auch das Handelsvolumen war. Zudem wurde Anlegern oft zu Fonds geraten. Die hohen Ausgabeaufschläge waren für die Banken deutlich profitabler als der Verkauf von Aktien oder ETFs. Durch die Einführung der Aktiendepot Flatrate hat sich das grundlegend geändert. Trader erhalten jetzt eine deutlich unabhängigere Beratung bei ihrem Broker.

Die Preise bei flatex

Die Preise bei flatex

Gleichzeitig haben die Banken festgestellt, dass das Kostenmodell der Flatrate auch für das Kreditinstitut von Vorteil ist. Die Einnahmen können genauer kalkuliert werden. Die Anzahl der Trades ist über den Zeitraum relativ konstant, die Höhe unterliegt einigen Schwankungen. Zudem binden sich Kunden stärker und länger an einen Broker, wenn dieser gute Beratung anbietet. Deutsche Bank und Commerzbank konnten so seit 2013 eine geringere Anzahl an Depotwechseln feststellen.

Für wen lohnt sich eine Aktiendepot Flatrate?

TradingNicht für jeden Anleger rechnet sich eine Aktiendepot Flatrate unter dem Strich. Meistens – nicht immer – rentieren sich Flatrates, wenn pro Jahr viele Anlagen durchgeführt werden.

Im Schnitt müssen zwischen 15 und 25 Aktienkäufe über rund 5.000 Euro pro Jahr erfolgen, damit das Flatrate-Modell wirklich lohnenswert ist.

Interessanter wird das Konzept schon für Daytrader. Gerade im Bereich der CFDs oder beim Forex-Handel werden jährlich weit mehr als 100 Positionen eröffnet.

Die Flatrate ist dann definitiv günstiger als herkömmliche Kostenmodelle. Zudem ist die Rendite besser planbar. Erfahrene Anleger können die Anzahl der Trades pro Jahr gut abschätzen. Auf dieser Basis kann bei der Aktiendepot Flatrate eine genaue Kostenkalkulation für das nächste Jahr erfolgen.

Odergebühren Flatex

Unschlagbar günstig: Die Ordergebühren bei Flatex

Grundsätzlich profitieren also vor allem

  • Viel-Trader,
  • Daytrader,
  • Forex-Händler und
  • professionelle Anleger

von den Vorzügen der Aktiendepot Flatrate. Welches Modell letztlich das Beste ist, muss aber individuell entschieden werden.

Welche Aktiendepot Flatrate ist die beste? – in 4 Schritten ein günstiges Depot eröffnen

Die Aktiendepot Flatrate wird mittlerweile von unterschiedlichen Brokern angeboten. Ein Kostenvergleich ist daher unerlässlich, denn nicht jede Flatrate ist gleich teuer. Unterschiede sind vor allem zwischen Filialbanken und reinen Online-Anbietern zu erkennen.

  1. Trading-Profil
    Grundlegend für den Kostenvergleich ist die Erstellung eines Trading-Profils. Dabei müssen sich Anleger allerdings nicht die Mühe machen und etwa Risikoprofile oder andere umfangreiche Aspekte ausarbeiten. Es genügt, grundlegende Informationen über die eigenen Anlagen zu sammeln. Dazu zählt das durchschnittliche Depotvolumen, das auf dem Konto geparkt wird. Zusätzlich muss auch das durchschnittliche Volumen pro Order geschätzt werden. Außerdem ist die Anzahl der durchgeführten Orders pro Jahr von elementarer Bedeutung.
    Die Erhebung der Daten kann vor allem auf der Auswertung von Vergangenheitswerten geschehen. Anfänger sollten zunächst ein kostenloses Demokonto eröffnen und so traden, als würde es sich um ihr eigenes Kapital handeln. Auf dieser Basis kann dann geschätzt werden, wie viele Trades pro Jahr und in welcher Höhe durchgeführt werden.
  2. Vergleich durchführen
    Der Kostenvergleich muss nicht manuell durchgeführt werden. Vor dem Hintergrund der Vielzahl der Anbieter wäre das auch nicht möglich. Kostenlose Vergleichsrechner ermöglichen es allen Anlegern, schnell und unkompliziert den günstigsten Broker zu finden. Berücksichtigt werden dabei sowohl Aktiendepot Flatrates als auch andere Kostenmodelle.
    UM den Vergleich durchzuführen, müssen lediglich die in Schritt 1 erhobenen Daten in die jeweiligen Suchmasken eingegeben werden. Anschließend wird die Suche per Mausklick gestartet. Binnen weniger Sekunden listet der Vergleichsrechner die genauen Kosten übersichtlich auf.
  3. Vergleich auswerten
    Die Kosten sollten das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Brokers sein – aber nicht das Einzige. Besonders wenn sich die Kosten bei verschiedenen Anbietern nur geringfügig unterscheiden, müssen weitere Details vergleichen werden. Dazu müssen Anleger weitere Informationen über den Broker einholen. Einen guten Eindruck liefert die Homepage des Anbieters. Hier kann besonders das Produktangebot und die Verfügbarkeit des Supports beurteilt werden. Für die Einschätzung der Qualität des Service und den Umfang der Regulierung, müssen weitere Quellen zu Rate gezogen werden. Professionelle Vergleichsrechner liefern daher direkt weitere Informationen zum Unternehmen. Detaillierte Tests und Erfahrungsberichte helfen dabei, den richtigen Broker zu finden. Einige Anbieter ermöglichen es zudem, den Service über ein kostenloses Demokonto zu testen.
  4. Konto eröffnen
    Ist die Wahl für den Broker dann nach ausgiebiger Informationseinholung getroffen worden, muss ein Konto beim Anbieter eröffnen werden. Der Vergleichsrechner stellt dazu einen Link zur Verfügung, der zum Angebot des Brokers führt.

Die Suche nach einem Broker könnte unkomplizierter kaum sein. Der Vergleichsrechner ermittelt automatisch die günstigsten Anbieter und bezieht dabei sowohl Aktiendepot Flatrates als auch andere Kostenmodelle mit ein. Anschließend müssen weitere Informationen zum Produktangebot, der Tradingsoftware und dem Service des Brokers eingeholt werden. Auf dieser Grundlage kann dann ein Konto eröffnet werden.

WEITER ZU FLATEX: www.flatex.de

Vor- und Nachteile der Aktiendepot Flatrate

VorteileNachteile
Transparentes KostenmodellKosten beinhalten etwaige Börsengebühren noch nicht
Kosten können genau kalkuliert werden
Besonders für Viel-Trader geeignet,……Kleinanleger profitieren weniger vom Modell
Fast alle Broker bieten mittlerweile Flatrates an

Fazit: Aktiendepot Flatrate als transparentes Kostenmodell

wissenDie Aktiendepot Flatrate ist im Trend. Fast alle bekannten und renommierten Broker bieten das Kostenmodell an. Besonders Viel-Trader profitieren von der Aktiendepot Flatrate und seiner Transparenz. Ob es im Endeffekt auch wirklich am günstigsten ist, kann nicht pauschal beurteilt werden. Anleger müssen immer einen individuellen Kostenvergleich durchführen. Dazu kann ein kostenloser Vergleichsrechner genutzt werden, der Flatrates und andere Kostenmodelle automatisch miteinander vergleicht.

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