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Erstes Rating für Kryptowährungen

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Die US-Ratingagentur Weiss Rating veröffentlichte in dieser Woche erstmals eine Bewertung von Bitcoin, Etherum und anderen Kryptowährung. Damit ist Weiss Rating die erste Ratingagentur, die eine derartige Beurteilung herausgibt. Martin D. Weiss, der Gründer des Unternehmens, sagte, Privatanleger seinen so zukünftig besser informiert und könnten die Risiken im Handel mit Kryptowährungen sicherer einschätzen.

Die 1971 gegründete Agentur hat bereits etwa 55.000 Institutionen und Investments, darunter Banken, Versicherungsgesellschaften, ETFs und Aktien, beurteilt. Weiss Rating steht zwar nicht in einer Reihe mit den großen Ratingagenturen wie Moody‘s oder Standard & Poors, gilt aber dennoch als unabhängige und zuverlässige Agentur.

Inhaltsverzeichnis
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    Markt sehr unübersichtlich

    Martin D. Weiss sagte, dass Kryptowährungen seiner Meinung nach derzeit zu stark gehypt seinen. Bitcoin und Co. seinen noch zu undurchsichtig und anfällig für Kursstürze. Dennoch ist seiner Ansicht nach eine klare Bewertung notwendig. Daher führte seine Agentur nun erstmals eine objektive Analyse durchführen, um so die Solidität und Risiken von Kryptowährungen festzustellen. Insgesamt wurden 74 Kryptowährungen, darunter auch Ripple, Litecoin, Monero und Dash, bewertet.

    Pionier bei Beurteilung von Kryptowährungen

    Weiss Rating ist die erste Ratingagentur, die eine Bewertung für Kryptowährungen herausgibt und damit ein Pionier der Branche. Schon vor der Veröffentlichung kündigte Martin. D. Weiss die eine oder andere Überraschung an. Zur Bewertung der Kryptowährungen wurde ein objektives Bewertungsmodell herangezogen, basierend auf tausenden Daten der jeweiligen Kryptowährung. Diese wurden dann mit anderen Kryptowährungen verglichen. Unter anderem wurden die Nutzungsmöglichkeiten der Währung und Trading-Muster einbezogen.

    Informationen für Anleger

    Die Bewertung könnte für Privatanleger sinnvoll sein, die die Risiken beim Handel mit Kryptowährungen auf einer soliden Basis beurteilen wollen. Das Rating soll Anlegern helfen, zu erkennen, welche Kryptowährungen eine solide Handelsbasis besitzen und welchen ein rein künstlich erzeugter Wert zugrunde liegt.

    Bereits vor einigen Tagen kündigte die Intercontinental Exchange (ICE), die Betreibergesellschaft der New Yorker Börse, an, bald gemeinsam mit dem Startup Blockstream regelmäßig die Kurse von 15 Kryptowährungen in Echtzeit zu veröffentlichen. Auch bei diesem Projekt werden Daten aus mehr als 60 Quellen genutzt und bieten damit eine breite Informationsgrundlage.

    Investments gezielter auswählen

    Weiss Rating will private und professionelle Anleger sowie Unternehmen mit qualitativ hochwertigen Informationen versorgen. So sollen diese besser in der Lage sein, einen Finanzdienstleister oder ein Investment auswählen zu können. Nach eigener Aussage arbeitet die Agentur mit hohen ethischen Standards sowie einem unabhängigen und unparteiischen Ansatz.

    Verbraucher, die eine Bank oder eine Versicherung suchen, sind ebenso wie Investoren auf zuverlässige Quellen angewiesen, um auf der Grundlage von abgesicherten Informationen eine Entscheidung treffen zu können. Somit bekommen nun auch Investoren, die auf dem Krypto-Markt aktiv sind, verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt. So könnten vermeidbare Risiken erkannt und damit Verluste vermieden werden.

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    Bewertung von etablierter Agentur

    Weiss Rating wurde von Martin D. Weiss gegründet und überprüfte in den ersten Jahren die Kundenberatung von Banken. Nach der Übernahme der Rating-Abteilung der T. J. Holt & Company 1987 stieg man ins Rating-Geschäft ein und veröffentlichte im selben Jahr ein Orientierungsrating von über 13.000 Banken und Spar- und Darlehensanleihen.

    Ratingagenturen haben die Aufgabe, Unternehmen, Investments und Staaten mit einem festgelegten Rating-System zu beurteilen. In der Regel nutzen sie dafür eine Buchstabenkombination von AAA bis D. Nach diesem Ratingcode ist AAA die Bestnote, D steht für zahlungsunfähig.

    Ratingcode bei Kryptowährungen

    Mit diesem Code hat Weiss Rating nun auch die Kreditwürdigkeit und den Wert von Kryptowährungen bestimmt, um Investoren bei ihren Handelsentscheidungen zu unterstützen. Damit ging die Agentur einen neuen Weg. Bislang wurde der Wert einer Kryptowährung meist anhand des Kurses, der Marktkapitalisierung oder des Handelsvolumens innerhalb eines Tages bestimmt. Somit war es bisher recht schwer, den Wert einer Kryptowährung zu definieren. Kritiker sind gar der Ansicht, dass eine Kryptowährung über gar keinen Eigenwert verfügt.

    Etherum beste Kryptowährung im Rating

    Weiss Rating bewerte Etherum mit B, Bitcoin jedoch nur mit C+. Nach Schulnoten hat Ethereum damit ein „gut“ erreicht, Bitcoin nur die Note „befriedigend“. Bitcoin musste wohl aufgrund der längeren Transaktionsdauer und den hohen Kosten für eine Transaktion die schlechtere Note einstecken. Zudem wird kritisiert, dass es innerhalb der Bitcoin-Community keinen Mechanismus für Upgrades gibt, mit dem die Software verbessert werden kann.

    Etherum erhielt dagegen die Bestnote im Rating. Der Grund dafür könnte die bessere Upgrade-Technik sein. Zudem erfolgen Transaktionen schneller als bei Bitcoin. Einige kleinere Kryptowährungen erhielten ebenfalls ein gutes Rating. So erreichte Steem das Rating B. Novacoin und SaluS bilden mit einem D den Schluss der Bewertung. Die Noten A und B in einem Rating können als eine Kaufempfehlung angesehen werden. C gilt dennoch nicht als ein Rat gegen einen Kauf, sondern zeigt Investoren, dass sie eine Anlage halten sollten. Damit erhielten die beiden bekanntesten Kryptowährungen Etherum und Bitcoin durchaus solide Bewertungen.

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    Maßstab zur Beurteilung von Risiken

    Möglicherweise nutzen Anleger dieses Rating, die bislang aufgrund des Mangels an zuverlässigen Informationen bislang nicht in den Handel mit Kryptowährungen eingestiegen sind. Privatanleger haben nun einen Maßstab, um Risiken rund um Kryptowährungen besser beurteilen zu können. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass Ratings – vor allem, wenn sie überraschend ausfallen – zu Kursbewegungen in beide Richtungen führen können.

    Unter Umständen folgen nun auch andere Ratingagenturen dem Vorbild von Weiss Rating. Wie die Märkte und die Investoren langfristig auf die Krypto-Ratings reagieren werden, bleibt abzuwarten. Nach der ersten Veröffentlichung reagierten vor allem Bitcoin und Etherum positiv. Der Kurs von Bitcoin ging ein gutes Stück nach oben und erreichte ein Tageshoch von 11.434 Dollar. Ein Rating sollte jedoch nie die einzige Grundlage für eine Anlageentscheidung sein. Investoren sollten immer verschiedene Informationen einholen und auf dieser Basis eine Entscheidung treffen.

    Positive Aussichten für Kryptowährungen

    Trotz der derzeit sehr starken Kursschwankungen sieht Martin D. Weiss eine positive Zukunft für Kryptowährungen und die Aussicht auf hohe Renditen. Derzeit schätzt er den Markt allerdings als sehr hektisch ein. Dies würde bei einigen Investoren zu Irritationen führen. Diese wünschen sich Klarheit und haben nun mit einem stabilen und unabhängigen Rating eine bessere Entscheidungsgrundlage.

    Ein Rating kann durchaus dafür sorgen, dass Anleger wieder mehr Vertrauen in Kryptowährungen entwickeln. Ein Rating ist keine Regulierung. Im Gegensatz zu einer Regulierung werden keine Vorgaben gemacht oder Regeln aufgestellt, wie der Handel mit einer Währung erfolgen soll. Bei einem Rating wird eine Währung lediglich anhand von möglichst objektiven Kriterien untersucht und analysiert. Auf dieser Basis kann man Informationen geben und auch eine Kaufempfehlung aussprechen. Im Übrigen ist für ein Rating ein privates Unternehmen verantwortlich. Vorgaben oder Gesetze machen im Finanzbereich dagegen in der Regel Staaten und Notenbanken. Somit ist ein Rating unabhängig von staatlichen Institutionen.

    Analysen mit Charttechniken

    Auch mit der Technischen Analyse könnten Investoren mehr über die Möglichkeiten von Kryptowährungen erfahren und Zeitpunkte erkennen, an denen sie in den Handel ein- oder aussteigen können. Anleger können mit der Technischen Analyse von Kursschwankungen profitieren. Hierbei spielen aktuelle Meldungen, die bei Kryptowährungen oft ebenfalls sehr turbulent sind, keine Rolle. Wer mit der Technischen Analyse arbeitet, konzentriert sich nur auf den Verlauf des Kurses. Man geht davon aus, dass sich alle Nachrichten bereits im Kursverlauf enthalten sind.

    Kursverläufe wiederholen sich

    Die Technische Analyse geht davon aus, dass sich Kurse in ihrem Verlauf immer wieder wiederholen. Daher werden historische Daten und Kurse genutzt, um Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Die historischen Kursverläufe lassen sich in einem Chart abbilden und mit bestimmten Tools analysieren. Viele Anleger interpretierten bekannte Chartmuster ähnlich und handeln entsprechen. Dies kann dann dazu führen, dass sich der Markt so entwickelt, wie es viele Anleger vorhergesagt haben. Die Technische Analyse kann auch bei Kryptowährungen ein sinnvolles Werkzeug sein, da man sich hier nicht auf die zahlreichen Nachrichten aus aller Welt konzentriert, sondern nur auf den Kurs.

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    Kurse stabilisieren

    Das Rating von Weiss Rating kann dabei helfen, den Kurs von Bitcoins und anderen Kryptowährungen wieder zu stabilisieren. Die meisten Kryptowährungen haben sich vom jüngsten Kurssturz wieder erholt, auch wenn Bitcoin noch weit von den Rekorden aus dem Dezember entfernt ist. Vor allem bei Bitcoin ist ein solcher Rückgang im Übrigen nicht ungewöhnlich. Auch in den letzten beiden Jahren ging der Kurs zu Jahresbeginn nach unten und stieg erst im Februar wieder.

    Zu den aktuellen Kurseinbrüchen kommen jedoch die Meldungen rund und um Regulierungen und Verbote dazu. In China soll das Mining verboten werden und in Südkorea der komplette Handel mit Kryptowährungen. Dies hat viel Unruhe auf dem Markt ausgelöst und wohl viele Anleger dazu veranlasst, ihre Kryptowährungen zu verkaufen.

    Miner bald an neuen Standorten

    Wie aus Medienberichten hervorgeht, haben in China die ersten Miner damit begonnen, ihre Ausrüstung zu verkaufen. Unternehmen, die in China auf Serverfarmen Bitcoins schürfen, wollen möglicherweise nach Vietnam, Laos, Thailand oder Nordamerika ausweichen. So soll das Unternehmen Bitmain mit dem Gedanken spielen, nach Quebec zu wechseln. Die kanadische Provinz erzeugt einen Energieüberschuss und ist damit möglicherweise ideal, um die energieintensive Herstellung von Bitcoins zu ermöglichen. Der Standortwechsel könnte jedoch drei Monate dauern.

    Fazit

    Die amerikanische Ratingagentur Weiss Rating gibt erstmals eine Bewertung für Kryptowährungen, darunter Bitcoin und Etherum, heraus. Diese kann Anlegern dabei helfen, auf der Grundlage verlässlicher Informationen die Risiken beim Handel mit Kryptowährungen besser einzuschätzen. Etherum wurde mit der Note B bewertet, Bitcoin lediglich mit C+. Ratings können dabei helfen, Ruhe in den hektischen Markt zu bringen und bei Anlegern für mehr Vertrauen sorgen.

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