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Was ist Ripple? – die wichtigsten Informationen 2018

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Inhaltsverzeichnis
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    Was ist Ripple? Die wichtigsten Details

    • Ripple ist eine Kryptowährung beziehungsweise digitale Devise.
    • Finanziert wird das Netzwerk von Google Ventures.
    • Mittlerweile haben sich zahlreiche Investoren an dem System beteiligt.
    • Ripple basiert auf den gleichen Annahmen und Mechanismen wie normale Geldsysteme.
    • Es gibt keine Zentralbank.
    • Für die Entwicklung der digitalen Devise ist Ripple Lab zuständig.
    • Das Ziel sind 55 Milliarden handelbare XRPs.

    Wie funktioniert Ripple?

    Grundsätzlich gibt es drei Faktoren, auf die alle modernen Geldsysteme bauen:

    Vertrauen: Es muss eine Vertrauensbasis geschaffen werden. Wer Geld auf ein Girokonto bei einer Bank einzahlt, muss der Bank vertrauen können, dass dieses Geld auf Wunsch wieder ausgezahlt wird. Die Transaktionen bei digitalen Devisen werden zwar alle online abgewickelt, jedoch muss auch hier ein Vertrauensverhältnis gegeben sein.

    Bargeld: In den Händen halten kann man nur das vorhandene Bargeld. Das restliche Vermögen liegt auf dem Girokonto.

    Staatsanleihen: Staatsanleihen gibt es normalerweise immer im gleichen Wert zur vorhandenen Geldmenge. Ist dies nicht der Fall, funktioniert das gesamte Geldsystem nicht.

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    Die Kryptowährung Ripple richtet sich nach diesen drei Grundregeln. Ohne diese gäbe es das heutige Geldsystem nicht. Bei der digitalen Devise Ripple werden alle Verbindlichkeiten zwischen Individuen und Institutionen öffentlich aufgezeichnet und auf dem weltweiten Peer-to-Peer-Netzwerk von Computern gespeichert. Die einzelnen Computer müssen über die Ripple Server-Software verfügen. In diesem Register wird durch IOUs genau festgehalten, welche Person einer anderen Person wie viel Geld schuldet und umgekehrt. Liegt ein unausgeglichener Saldo an IOS vor, dann bedeutet dies, dass es private Verbindlichkeiten zwischen Individuen gibt. Wer mit der Kryptowährung Ripple handelt, der sollte zudem einige Spezialfälle kennen. Einer dieser Spezialfälle ist der sogenannte Ripple-Gateway. Dieser kann etablierte Zahlungsmittel wie zum Beispiel den Euro annehmen und gibt im Gegenzug IOUs aus. Diese können bei Bedarf zu jeder Zeit wieder eingelöst werden. Die Gateways ähneln am ehesten modernen Banken. Die Verbindlichkeiten werden allerdings nicht wie bei einer Bank in den klassischen Büchern notiert, sondern sind im sogenannten Ripple-Register vermerkt.

    Fazit: Bei Ripple handelt es sich um eine Kryptowährung, die auf den Grundprinzipien des modernen Geldsystems beruht. Ein Grund dafür ist, dass die modernen Geldsysteme bereits seit mehreren hundert Jahren funktionieren. Ein wichtiger Pfeiler ist das Vertrauen der Anleger. Allerdings können die Banken ebenfalls als Gateways angesehen werden, die absolut unabhängig sind.

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    Was ist Ripple und wie funktioniert Ripple? Transaktionen

    Obwohl es zahlreiche Gemeinsamkeiten gibt, sind doch auch einige Unterschiede zu herkömmlichen Zahlungsmitteln vorhanden:

    Zahlungen: Wenn Zahlungen im Ripple-System stattfinden, werden die Verbindlichkeiten zwischen den beteiligten Individuen automatisch angepasst. Das System ist allerdings nicht in der Lage, die Verbindlichkeiten auch wirklich durchzusetzen.

    Vertrauen: Vertrauen ist sehr wichtig, da Ripple-Nutzer angeben müssen, welchem Nutzer sie in wie viel Geld in einer anderen Währung anvertraut haben. Die Nutzer müssen die gesicherten IOUs auf Nachfrage auszahlen.

    Diese Vorgehensweise ist sehr komplex und oft schwer durchzusetzen, da nicht jeder Ripple-Nutzer die andere Seite einer Transaktion kennt und dieser vertraut. Ripple versucht, mit einem speziellen System Abhilfe zu schaffen: Es soll automatisch ein Pfad von direkten Vertrauensbeziehungen zwischen zwei Individuen gebildet werden. Dadurch fließen die Zahlungen nach und nach über vertrauenswürdige Kanäle bis zum Empfänger. Dies dauert nur wenige Sekunden, da die moderne Computertechnologie genutzt wird. Das Register kann zudem automatisch alle Zahlungen miteinander verrechnen. Einzelne Individuen können ihre Verbindlichkeiten von Zeit zu Zeit auch außerhalb des Systems miteinander verrechnen.

    Außerdem bietet das System von Ripple eine eigene Devisenbörse, die ausschließlich virtuell funktioniert. Auf dieser Börse können IOUs des Ripples mit IOUs von anderen Währungen gehandelt werden. Dieses Feature wurde ebenfalls wegen der Vertrauensfrage eingebaut. Direkte Verbindungen zwischen Empfänger und Sender könnten ansonsten nicht hergestellt werden.

    Ein wichtiger Punkt bei dem Ripple-System ist, dass es keine Zentralbank gibt. Die Entwickler der digitalen Devise sehen eine solche Zentralbank als den Punkt an, an dem ein Geldsystem am ehesten scheitern kann. Deswegen wird die digitale Devise Ripple dezentral geführt.

    Fazit: Grundsätzlich ist die digitale Devise Ripple den vorhandenen Geld-Systemen nachempfunden. Dennoch gibt es ein paar Unterschiede. Die Erfinder der Währung verzichten auf eine Zentralbank, die das gesamte System steuert. Eine solche Zentralbank ist nach Ansicht der Gründer die Fehlerquelle, die am ehesten zusammenbrechen kann. Insgesamt ist die Kryptowährung Ripple deutlich weiter entwickelt als moderne Bezahlsysteme.

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    Weiterentwicklung des Ripple

    Die digitale Devise Ripple Labs ist sehr interessant, da die Entwicklung der Software weiterhin von Ripple Labs durchgeführt wird. Zudem wurde das Protokoll von Ripple erschaffen, und einige sehr namhafte Investoren haben bereits in die digitale Devise investiert. Zu diesen Investoren gehören unter anderem:

    • Adreeeessen Horowitz
    • Google Ventures
    • Technology Venture Investment Fund
    • Lightspeed Venture Partners

    Bei der Mehrzahl der Gesellschaften, die im Bereich Kryptowährungen aktiv sind, wird der Ertrag durch Gebühren oder aus Werbung erzeugt. Dies ist bei Ripple Labs nicht der Fall. Die Investoren von Ripple Labs erhoffen sich eine enorme Wertsteigerung der 25.000.000.000 XRP. XRP ist die Abkürzung der Währung. Deswegen ist nicht einfach nur eine Kurssteigerung das Ziel, sondern der Nutzen der Kryptowährung soll für die Nutzer ebenso erhöht werden, damit sie in ein paar Jahren regulär verwendet werden kann. Nur auf diese Weise kann die Nachfrage der Währung weiter steigen, was letztendlich zu höheren Preisen führt.

    Fazit: Hinter der Entwicklung der digitalen Devise steht eine Gesellschaft, und zwar Ripple Labs. An Ripple Labs sind namhafte Investoren beteiligt. Ein großer Teil des Grundkapitals der Gesellschaft besteht aus XRP, sodass es ein großes Interesse daran gibt, die Kryptowährung weiterhin zu verbessern.

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    Welche Vor- und Nachteile hat Ripple gegenüber anderen digitalen Devisen?

    Es gibt zahlreiche Vor- und Nachteile, die für eine Investition in die Kryptowährung Ripple sprechen. Diese Vor- und Nachteile gelten nicht nur für Nutzer, sondern auch für Investoren. Im Folgenden werden einige Vorteile dieser digitalen Devise geschildert:

    Das Ripple Protokoll ist so konzipiert, dass andere Zahlungs-Netzwerke miteinander verbunden werden können. Somit können andere Devisen in die Kryptowährung integriert werden.

    Durch die IOUs können Nutzer innerhalb des Netzwerks gegenseitig in der Schuld stehen.

    Transaktionen können schneller als beim Bitcoin abgewickelt werden, und zwar innerhalb von wenigen Sekunden.

    Währungseinheiten von Ripple können nicht gefälscht werden.

    Ist erst einmal die letzte Ausbaustufe der Kryptowährung erreicht, kann die Währung als Universalübersetzer für unterschiedliche Währungen dienen.

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    Allerdings gibt es nicht nur positive, sondern auch kritische Stimmen. Ein Punkt, der immer wieder ins Feld geführt wird: Ein Nutzer muss mehreren anderen Nutzern bezüglich der gleichen Währung sein Vertrauen versichern. Dadurch kann ohne Wissen des Nutzers das Netzwerkprotokoll Kontostände automatisch von einer zur nächsten Vertrauensstelle schieben. Dies ist ein hohes Risiko. Ein weiterer Kritikpunkt von Experten liegt darin, dass Ripple Labs knapp die Hälfte aller existierenden XRPs für sich selbst einbehalten wird. Mittlerweile sollen rund 55.000.000.000 XRPs verteilt sein, jedoch kann nur ein Bruchteil davon an den Märkten gehandelt werden. Ebenfalls auf Kritik stößt das Konzept für Schulden. Hier liegt das Problem darin, dass Schulden nicht beglichen werden, keinen Gegenwert haben oder eine Vertrauensbeziehung zu einem anderen Individuum benötigen. Diese Kritikpunkte gibt es aber nicht nur bei der digitalen Devise Ripple, sondern bei so gut wie allen modernen Geldsystemen. Davon ausgenommen sind die anderen digitalen Devisen.

    Fazit: Der Ripple ist die Kryptowährung, die am häufigsten für Kontroversen sorgt. Fürsprecher sehen große Chancen in dem offenen Protokoll. Kritiker sehen ein Problem darin, dass ein großer Anteil der Kryptowährung im Besitz von Ripple Labs ist. Der größte Kritikpunkt ist allerdings, dass Ripple im Prinzip nur ein modernes Geldsystem ist, das im Internet kursiert. Es gibt keine entscheidende Änderung zu dem vorhandenen Geldsystem.

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    Fazit: Ripple ist eine Kryptowährung, die sich von anderen digitalen Devisen unterscheidet

    Der Ripple nimmt einen besonderen Platz ein, da er sich von den anderen Kryptowährungen unterscheidet. Ein wichtiger Punkt ist die Weiterentwicklung, die von Ripple Labs durchgeführt wird. Dies sorgt für eine vielversprechende Zukunftsaussicht. Dies liegt vor allen Dingen an den namhaften und bekannten Investoren, die hinter dem Unternehmen und dem Projekt stehen. Grundsätzlich versucht Ripple die vorhandenen, modernen Geldsysteme in das Internet zu übertragen. Dies ist allerdings auch einer der Hauptkritikpunkte der Skeptiker und Kritiker, da Ripple Labs knapp die Hälfte der XRPs selbst einbehalten wird. Durch dieses Vorgehen entsteht eine Art Zentralbank beziehungsweise zentrale Verwaltungsstelle, die eigentlich vom Ripple-System nicht vorgesehen ist. Ob sich die Kryptowährung letztendlich durchsetzen kann, muss abgewartet werden.

     

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