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Chancen und Risiken beim Trading mit Kryptowährungen

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Inhaltsverzeichnis
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    Äußerst volatile Entwicklung von Bitcoins, Ethereum und Co.

    Kryptowährungen sind noch vergleichsweise jung. Bitcoins starteten erst vor einigen Jahren, seit 2013 werden die Wechselkurse von großen Finanzportalen aufgezeichnet. Ein Blick auf die Wertentwicklung der bekanntesten Kryptowährung steht stellvertretend auch für andere, digitale Devisen:

    • Zu Beginn der Kursaufzeichnung notierten Bitcoins im Jahr 2013 bei rund 30 Euro.
    • Schon Ende 2013 kam es zum ersten Boom der Kryptowährung, der bis auf Kurse nahe der 1.000 Euro-Marke führte.
    • Allerdings stürzten die Kurse dann plötzlich rapide ein, Bitcoins waren schon totgesagt, auch wenn sie noch bei rund 200 Euro notierten.
    • Bis ins Jahr 2016 hinein kam es immer wieder zu kleineren Anstiegen mit entsprechenden Korrekturen, letztlich pendelte sich der Kurs aber unter der Marke von 500 Euro ein.
    • In 2016 kam es dann zum bisher größten Boom, der über ein halbes Jahr andauerte und bis auf einen Kurs von über 2.500 Euro führte.
    • Innerhalb von 4 Jahren konnten Bitcoins einen Kursanstieg von rund 2.000 Prozent verzeichnen.
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    Wer vor einigen Jahren in die Kryptowährung investiert und dabei alle Schwankungen ausgesessen hätte, könnte sich heute über ein hohes Vermögen freuen. Doch die Entwicklung der Währung verlief äußerst volatil, teilweise kam es zu Wertsteigerungen von über 20 Prozent innerhalb eines einzigen Tages. Doch auch Kursverluste in dieser Höhe sind keine Seltenheit, sondern eher die Regel.

    Fazit: Bisher entwickelte sich der Kurs digitaler Währungen äußerst volatil. Waren Bitcoins 2013 noch rund 30 Euro wert, notiert das Währungspaar Anfang 2017 bereits bei über 2.500 Euro. Doch immer wieder kam es zu großen Kurskorrekturen, die Anleger viel Geld kosteten.

    Legitimierung in Japan – Bitcoins bald als gängiges Zahlungsmittel?

    Wichtiger als diese Vergangenheitsdaten sind natürlich die Zukunftsaussichten der digitalen Währungen. Doch hier gehen die Meinungen auch unter Fachleuten stark auseinander. Befürworter von Bitcoins, Ether und Co. berufen sich darauf, dass mit den virtuellen Währungen in Zukunft überall auf der Welt frei von Notenbanken bezahlt werden könnte. Bestärkt wurde diese Annahme dadurch, dass mit Japan die drittgrößte Volkswirtschaft das Zahlungsmittel offiziell anerkannt hat.

    Zwar handelt es sich damit noch nicht um das offizielle Zahlungsmittel, ein erster Schritt in die richtige Richtung ist aber aus Sicht der Befürworter getan. In größeren Online-Shops ist es ebenfalls bereits möglich, insbesondere mit Bitcoins zu zahlen. Schon 2013 führte Amazon hierzu ein Pilotprojekt durch, hat die Währung aber mittlerweile wieder als Zahlungsmittel gestrichen.

    Sollten sich die Kryptowährungen tatsächlich stärker verbreiten, könnte der Kurs der Währungen in Zukunft weiter steigen und auch stabiler werden. Denn damit Geld funktioniert, muss es einen konstanten Wert haben – was bei den Devisen bisher aber noch nicht der Fall ist.

    Fazit: Schon jetzt kann in Japan mit Bitcoins bezahlt werden und auch einige Online-Shops akzeptieren die virtuelle Währung als Zahlungsmittel. Steigt die Verbreitung an, ergeben sich hieraus hohe Chancen für die Kurse.

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    Beschränktes Angebot der Währungen als Chance

    Ebenfalls positiv gesehen wird, dass Bitcoins, Ether und Co. nicht in unbegrenzter Menge hergestellt werden könnten. Bei Bitcoins ist die Zahl auf 21 Millionen Stück begrenzt, die in den kommenden Jahren erreicht werden dürfte. Daraus folgt:

    • Das Angebot an Bitcoins ist begrenzt, die Nachfrage kann sich aber verändern und beispielsweise weiter steigen.
    • Dadurch steigen die Preise für die digitale Währung zwangsweise an.

    Dieser einfache, ökonomische Schluss hat für Anleger eine hohe Relevanz. Es kann bei Bitcoins praktisch keine Inflation geben, weil sich die Geldmenge an sich ab einem bestimmten Punkt nicht weiter erhöhen lässt. Hat sich der Hype um die Währung etwas gelegt und ist das Mining abgeschlossen, so könnte sich die digitale Devise stabilisieren und konstanter im Wert steigen.

    Fazit: Zu einer Inflation bzw. einem Wachstum der Geldmenge kann es bei den digitalen Währungen nicht kommen. Denn die Zahl der produzierbaren Einheiten ist rein technisch begrenzt, von den Bitcoins wird es beispielsweise nur maximal 21 Millionen Stück geben.

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    Fehlende staatliche Regulierung

    Doch bei allem Hype um die Währungen, sie weisen auch recht große Gefahren auf. Insbesondere die fehlende staatliche Regulierung stimmt viele Anleger äußerst bedenklich. Denn nicht umsonst werden Euro, US-Dollar und Co. stets von Notenbanken zentral überwacht und von staatlicher Seite legitimiert. Das schafft Vertrauen und sorgt für eine Wertstabilität, die insbesondere die Nutzung von Geld als akzeptiertes Zahlungsmittel überhaupt erst ermöglicht.

    Zudem könnten Regierungen die unregulierte, digitale Währung auch ganz einfach verbieten. Erst kürzlich wurden in China striktere Kontrollen erlassen, denn ein Großteil des Minings erfolgt in chinesischen Serverfarmen. Zudem fliehen viele Chinesen von der einheimischen Währung in Bitcoins, denn Möglichkeiten zum Devisenhandel gibt es im Reich der Mitte kaum. Auch das könnte der Regierung in Beijing ein Dorn im Auge sein und dazu führen, dass tatsächlich ein Verbot durchgesetzt wird.

    Fazit: Bitcoins, Ether und Co. werden derzeit von keiner staatlichen Stelle überwacht. Kritiker merken an, dass aber genau diese Zentralität einer Währung dafür sorgt, dass sie als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

    Möglicher Sicherheitslücken und Vertrauensverluste

    Eine Gefahr für die digitalen Währungen geht auch von möglichen Sicherheitslücken aus. Erst kürzlich wurde Ether im Wert von 7 Millionen US-Dollar von einer Plattform gestohlen bzw. durch die Hinterlegung einer falschen Bankadresse in den Besitz von Betrügern gebracht. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder direkte Hackerangriffe, die vor allem das Vertrauen der Anleger in die Devisen beeinflussen könnte. Gäbe es größere Sicherheitslücken, so würden vermutlich viele Investoren einen Rückzieher machen und die digitalen Währungen aus ihren Portfolios abstoßen.

    Fazit: Bitcoins, Ether und Co. droht eine gewisse Gefahr durch Hackerangriffe, die insbesondere zu Vertrauensverlusten führen können.

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    Kritiker warnen vor Spekulationsblase

    Die größte Gefahr für Investoren geht aktuell von den unglaublich starken Kurssprüngen aus, die bereits zu Beginn dieses Ratgebers vorgestellt worden ist. Viele Kritiker sehen in den Kursen keinen anhaltenden Trend, sondern eine reine Spekulationsblase – die in der Vergangenheit bereits des Öfteren geplatzt ist. Im Jahr 2013 kam es zum ersten, horrenden Einbruch von Bitcoins mit Wertverlusten von über 80 Prozent. Kaum ein privater Kleinanleger dürfte in dieser Situation ruhig geblieben sein, die meisten haben die digitale Währung mit hohen Verlusten wieder verkauft.

    Auch Mitte 2017 kam es zu starken Einbrüchen bei fast alle virtuellen Währungen. Gerade kurz vor dem Erreichen „magischer“ Kursgrenzen entschieden sich viele Spekulanten dazu, ihre Gewinne mitzunehmen. Das führt oft zu einer Kettenreaktion, die auch an den herkömmlichen Aktienmärkten zu beobachten ist. Doch die regelmäßigen Kurskorrekturen bei den virtuellen Devisen sind – wenn überhaupt – mit Tagen der Finanzkrise 2008 oder dem schwarzen Freitag zu vergleichen.

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    Das Problem für private Anleger besteht darin, dass sie die virtuellen Währungen meist erst dann verkaufen können, wenn es zu spät ist. Denn längst sind institutionelle Anleger mit hohem Kapital in den Markt eingestiegen. Sie verfügen über viel Know-how und eine zuverlässige Infrastruktur, so dass Gewinne zu klar definierten Zeitpunkten mitgenommen werden. Erfährt der Kleinanleger vom Kursabfall, kann er meist nicht mehr rechtzeitig reagieren und schließt Positionen im Verlust.

    Noch etwas größer ist dieses Risiko, wenn nicht mit der Währung an sich, sondern per CFD getradet wird. Dann kommen Hebel zum Einsatz, die sowohl Gewinne als auch Verluste der Basiswerte überproportional stark auf das eigene Handelskonto übertragen. Im schlimmsten Fall kommt es zum sogenannten Margin Call, bei dem der Broker Positionen automatisch schließt, weil die (theoretischen) Verluste das aktuelle Vermögen überteigen würden.

    Fazit: Derzeit ist es äußerst wahrscheinlich, dass die starken Kurssteigerungen der digitalen Währungen fast ausschließlich durch Spekulationen zu erklären sind. Trader können binnen weniger Stunden hohe Verluste erzielen, auch weil sie institutionellen Anlegern unterlegen sind.

    Konkurrenz der verschiedenen Währungen

    Ein Problem der digitalen Währungen besteht auch darin, dass es eine recht große Konkurrenz unter den Devisen gibt. Zwar bestimmen Bitcoins derzeit den Markt, sie weisen aber einige Schwächen auf. Ethereum ist aus technischer Sicht deutlich ausgereifter, doch in der digitalen Welt gilt: „Wer zuerst kommt, malt zuerst!“ Dieser Konkurrenzkampf der virtuellen Währungen wird voraussichtlich dazu führen, dass sich nur einzelne Devisen am Markt behaupten werden können.

    Platz für mehr als zwei unterschiedliche Währungen scheint nicht zu sein. Die Frage ist allerdings, welche der Devisen sich letztlich durchsetzen kann. Sind es tatsächlich Bitcoins, weil sei am bekanntesten sind? Oder ist es doch eine andere Währung, weil sie technisch ausgereifter ist? Setzt der Anleger auf das falsche Pferd, könnte er durch den Konkurrenzkampf viel Geld verlieren.

    Fazit: Ob sich überhaupt eine digitale Währung als Zahlungsmittel am Markt etablieren kann, ist fraglich. Sollte es dazu kommen, so besteht eine recht große Unsicherheit darüber, weil der Devisen sich letztlich die Marktanteile sichern kann. Denn nur weil Bitcoins als erstes am Markt waren, muss das den langfristigen Erfolg noch lange nicht garantieren.

    Fazit: Hohes Risiko beim Trading mit Bitcoins, aber auch große Gewinnchancen

    In den letzten Monaten haben sich die Kurse digitaler Währungen äußerst volatil entwickelt. Binnen weniger Tage ging es für Bitcoins, Ether und Co. teilweise um mehr als 50 Prozent bergauf oder bergab. Diese Volatilität ist gerade für CFD-Trader eine große Chance, in kurzer Zeit hohe Gewinne zu erzielen. Ebenso groß ist aber auch die Gefahr nachhaltiger Kursverluste. Kritiker bemängeln immer wieder, dass den digitalen Währungen jedwede Regulierung fehle und es aktuell eine regelrechte Spekulationsblase gäbe. Jeder Anleger, der mit Bitcoins oder Ether handelt, sollte sich dieses Risikos bewusst sein.

     

     

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