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Das Wort Discount hat in Deutschland einen guten Klang. Es gibt nicht nur die großen Lebensmittel Discounter, sondern auch Discount-Broker mit besonders günstigen Konditionen. Discount-Zertifikate sind dagegen keine Wertpapiere mit niedrigen Verwaltungskosten, sondern werden im Vergleich zum zugrundeliegenden Basiswert mit einem Abschlag verkauft – gegen eine Beteiligung am Gewinn für den Emittenten. Damit sind sie risiko-, aber auch chancenärmer als Aktien.

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Discount-Zertifikate in Stichpunkten:

  • Als Basiswert oft Aktie oder Index
  • Abschlag auf Preis
  • Gedeckelte Gewinne
  • Emittentenrisiko

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So funktioniert ein Discount-Zertifikat

Discount-Zertifikate sind besonders in Deutschland beliebt – und hier wurden sie auch erfunden. Erst Mitte der 1990er Jahre kam man beim Düsseldorfer Bankhaus Trinkaus & Burkhard auf die Idee, Zertifikate mit einem Abschlag zu verkaufen und im Gegenzug den möglichen Gewinn zu begrenzen.

So funktionieren Garantiezertifikate noch heute. Liegt dem Papier eine Aktie zugrunde, dann liegt der Preis des Zertifikates etwas niedriger als deren Wert. Der Anleger macht also selbst dann einen Gewinn, wenn der Kurs gleich bleibt. Im Gegenzug wird der mögliche Gewinn begrenzt. Übersteigt der Kurs einen festgelegten Wert, den man Cap nennt, steigt der Ertrag des Kunden nicht weiter. Den über den Cap hinaus gehenden Gewinn erhält er Emittent als Ausgleich für den Discount.

Gut lässt sich das an einem Beispiel erläutern. Ein Discountzertifikat auf eine Aktie, die aktuell an der Börse 50 Euro kostet, wird für 46 Euro verkauft. Im Gegenzug ist der maximale Erlös auf 55 Euro begrenzt, steigt die Aktie höher, erhält der Kunde trotzdem nur 55 Euro. Vereinfacht gesagt tauscht der Anleger seine Aussicht auf hohe Gewinne gegen eine Absicherung gegen Kursrückgänge ein.

Discount-Zertifikate sind billiger als der Basiswert, dafür sind aber auch die Gewinne begrenzt.

Was passiert, wenn der Kaufpreis unterschritten wird?

Fällt der Aktienkurs so stark, dass der Anleger trotz des Discounts Verluste macht, erhält er im Regelfall die Aktien ins Depot eingebucht, damit er noch eine Chance hat, die Verluste wieder wett zu machen. Insgesamt sind vier Szenarien denkbar.

  1. Der Aktienkurs liegt unter dem Kaufpreis: Der Anleger erhält meistens die zugrunde liegenden Wertpapiere ins Depot eingebucht und macht damit einen Verlust. Die Verluste liegen aber unter dem, denn er mit einem Aktieninvestment gemacht hätte.
  2. Der Aktienkurs liegt über dem Kaufpreis, aber unter dem Cap: Der Anleger erhält den Wert der Aktie und macht Gewinne, selbst wenn die Aktie leicht gefallen ist. Meist erhält er das Geld ausgezahlt, denkbar ist aber auch eine Auszahlung in Aktien oder ein Wahlrecht des Investors.,
  3. Der Aktienkurs liegt leicht über dem Cap: Der Anleger erhält jetzt den Cap und macht Gewinne, wegen des Discount sogar etwas höhere als bei einer direkten Investition in Aktien. Das Zertifikat wird fast immer in bar zurückgezahlt.
  4. Der Aktienkurs liegt höher als Cap + Discount: Der Anleger erhält jetzt ebenfalls den Cap, allerdings macht er damit weniger Gewinne als bei einer direkten Investition in Aktien.

Die Szenarien lassen sich leicht an Beispielen erklären. Nimmt man wie oben an, dass ein Discount-Zertifikat auf eine 50 Euro teure Aktie für 46 Euro mit einem Cap bei 55 Euro verkauft wird, macht der Anleger selbst dann einen Euro Gewinn, wenn der Kurs auf 47 Euro sinkt. Denn am Ende der Laufzeit erhält er den Kurswert der Aktie und der liegt zwar drei Euro unter dem Wert zum Kaufzeitpunkt, aber immer noch einen über dem Preis, den der Anleger für das Discount-Zertifikat gezahlt hat.

Ist der Aktienkurs dagegen auf 56 Euro gestiegen, erhält der Anleger trotzdem nur den Cap von 55 Euro. Damit hat er aber immer noch mehr Gewinn gemacht als mit Aktien, da er das Zertifikat ja mit einem Discount von vier Euro gekauft hat. Legt der Kurs dagegen auf 60 Euro zu, hätte der Anleger mit Aktien mehr Gewinne gemacht. Denn die Differenz vom Kaufpreis von 46 Euro zum Cap von 55 Euro ist geringer als jene zehn Euro, die die Aktienkurse gestiegen sind.

Vereinfacht lohnt sich eine Investition in Discount-Zertifikate also, solange der Preis nicht höher liegt als der Cap plus Discount. Das stimmt zwar im Detail nicht ganz, weil sich durch den niedrigeren Preis vom gleichen Geld theoretisch mehr Discount-Zertifikate kaufen lassen als Aktien, ist als Faustregel aber gut geeignet.

Discount-Zertifikate lohnen sich, solange der Kurs nicht höher liegt als der Cap plus der Discount.

Vorteile von Discount-Zertifikaten

Die Vorteile von Discount-Zertifikaten sind offensichtlich. Durch den niedrigeren Kaufpreis können Anleger auch dann noch Gewinne machen, wenn der Kurs gefallen ist. Selbst wenn der Kurs unter den Kaufpreis fällt, hat sich der Kauf eines Discount-Zertifikats gelohnt. Dann machen Besitzer von Discount-Zertifikaten zwar einen Verlust, aber weniger als mit Aktien. Außerdem erhalten sie oft die Aktien ins Depot eingebucht und können noch auf einen Kursanstieg hoffen. Steigt der Kurs hätten Aktienkäufer zwar ebenfalls einen Gewinn gemacht, aber solange der Kurs nicht über dem Cap + Discount liegt weniger als Besitzer der Zertifikate.

Die Vorteile im Überblick:

  • Geringeres Verlustrisiko als Aktien
  • Gewinne bei stagnierenden Kursen
  • Oft Möglichkeit bei Verlusten Aktien zu erhalten

Geld wird hier keines verschenkt. Den Discount lassen sich die Emittenten durch eine Kappung der möglichen Gewinne bezahlen.

Geld wird hier keines verschenkt. Den Discount lassen sich die Emittenten durch eine Kappung der möglichen Gewinne bezahlen.

Die Nachteile von Discount-Zertifikaten

Je geringer das Risiko, desto niedriger auch die Chancen. Diese alte Börsenregel gilt auch hier. Anleger können mit Discount-Zertifikaten keine gigantischen Renditen erzielen. Je nach Konstruktion des Zertifikats kann es außerdem sein, dass Anleger auch auf ihre Dividende verzichten müssen. Ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung haben sie ebenfalls nicht.

Im Vergleich zu anderen Anlagen wie Pfandbriefe oder auch Garantie-Zertifikate sind sie außerdem immer noch vergleichsweise risikoreich, denn Kursverluste werden zwar gedämpft, sind aber nicht ausgeschlossen.

Hinzu kommt das Emittentenrisiko. Geht die Bank oder Fondsgesellschaft Pleite, die das Papier herausgegeben hat, ist das Geld teilweise oder sogar ganz verloren, selbst wenn der Basiswert gestiegen ist. Im Gegensatz zu Bankkonten werden diese Ausfälle auch nicht über den Einlagensicherungsfonds erstattet.

Außerdem können Anleger nur eingeschränkt bestimmen, wann sie ihre Investition verkaufen wollen. Läuft das Zertifikat aus und wird ausgezahlt, muss der Anleger das Geld wieder neu anlegen. Das kostet Gebühren, auch bei einem günstigen Broker.

Das sind die Nachteile im Überblick:

  • Begrenzte Gewinnchancen
  • Kursrisiko (allerdings geringer als beim Basiswert)
  • Verwaltungskosten
  • Festgelegte Laufzeit
  • Emittentenrisiko

Auf was müssen Anleger achten?

Vor dem Kauf eines Discount-Zertifikats müssen Anleger einen Blick in die Bedingungen werfen. Was passiert, wenn die Aktien unter dem Cap liegen? Erhält der Anleger dann Geld oder Aktien oder hat er sogar ein Wahlrecht. Wichtig ist auch die Frage, was mit den Dividenden passiert. Vor allem aber sind natürlich Discount, Cap und der Basiswert wichtig. Bei den Aktien großer Unternehmen ist ein niedrigerer Discount vertretbar, weil diese Papiere weniger stark schwanken als beispielsweise SDAX-Werte.

Der Emittent sollte vertrauenswürdig sein, idealerweise ein Großbank oder der Dienstleister einer Bankengruppe, beispielsweise der Sparkassen oder Genossenschaftsbanken. Denn im Falle einer Pleite des Emittenten gibt es keinen Ersatz durch die Einlagensicherung.

Neben dem Discount und der Höhe des Caps ist auch die Vertrauenswürdigkeit des Emittenten sehr wichtig.

Für wen sind Discount-Zertifikat geeignete

Mit Discount-Zertifikaten lässt sich auf Seitwärtsbewegungen an den Aktienmärkten spekulieren. Sie können eine gute Wahl sein, wenn mit stagnierenden Kursen gerechnet wird. Anleger sollten sich aber der Tatsache bewusst sein, dass die Banken meistens keine attraktiven Zertifikate auf den Markt bringen, wenn sie selbst mit einer Seitwärtsbewegung rechnen. Schließlich müssen sie die Zertifikate am Kapitalmarkt absichern. Und das funktioniert natürlich nicht, wenn alle Anleger mit stagnierenden Kursen rechnen.

Attraktiv sind auch diese Zertifikate auch für Anleger, denen Aktien zu riskant und Anleihen zu schlecht verzinst sind. Eine Alternative kann aber eine gute Mischung aus Festgeld, Anleihen und Aktien sein, das reduziert ebenfalls das Risiko gegenüber einem reinen Aktiendepot. Vor allem wenn langfristig investiert werden soll, haben Anleger damit oft bessere Gewinnchancen. Wer wenig Börsenerfahrung hat und sich möglichst wenig mit seiner Geldanlage beschäftigen will, erhält dabei von einigen Brokern Unterstützung.

Allerdings kann für Einsteiger ein Discount-Zertifikat eine gute Möglichkeit sein, einen ersten Schritt auf den Aktienmarkt zu tun.

Vor allem für Einsteiger können Discount-Zertifikate attraktiv sein.
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Fazit zu Discount Zertifikaten

Die eierlegende Wollmilchsau sind auch Discount-Zertifikate nicht. Denn das geringere Risiko wird mit einem Verzicht auf mögliche Gewinne erkauft. Langfristige Investoren schaffen es mit einer guten Mischung aus Aktien, Anleihen und Festgeld meist besser, Risiko und Sicherheit gegeneinander abzuwägen. Für Einsteiger können Discount-Zertifikate dagegen ein guter erster Schritt in den Aktienmarkt sein.

 

 

 

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