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Bei Admiral Markets jetzt auch weltweit „echte“ Aktien handeln

AdmiralMarkets Erfahrungen

In unserem Admiral Markets Test beschrieben wir den Anbieter noch als reinen Forex und CFD Broker. Das hat sich seit April diesen Jahres geändert. Ab sofort können Anleger dort auch „echte" Aktien handeln. Bisher war der Aktienhandel nur über CFDs möglich. Mit dem neuen Kontomodell „Admiral.Invest" erhalten Investoren nun auch weltweit direkten Zugang zu verschiedenen Börsen. Zum Start des neuen Kontos, stehen 265 Aktien für den Handel zur Verfügung. Doch das Angebot soll nach und nach auf viele tausend Aktien ausgedehnt werden. Mit dem klassischen Aktienhandel erhalten Admiral Markets Kunden nun auch die Möglichkeit, nebenher ein längerfristig ausgerichtetes Portfolio aufzubauen, was ja mit CFDs nicht optimal möglich ist. Mit welchen Gebühren Kunden rechnen müssen, welche Börsen zur Verfügung stehen und was es sonst noch zu beachten gilt, erklärt dieser Artikel.

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Klassisches Aktientrading bei Admiral Markets

Nachdem auch der CFD Broker XTB den Handel mit klassischen Aktien einführte, zieht Admiral Markets nun ebenfalls nach. Neben dem Forex und CFD Trading, können Kunden des Online Brokers direkt Aktien handeln. Aus Sicht des Anlegers ist das auf jeden Fall positiv zu beurteilen, denn so erhalten Investoren nun noch mehr Möglichkeiten für ihre Geldanlage. Außerdem erreicht der Anbieter damit neue Kundengruppen: Anleger, die einen eher mittel- bis langfristigen Anlagehorizont verfolgen. Denn für längerfristige Geldanlagen eignen sich eher ETFs, Fonds oder eben direkt Aktien, aber weniger CFDs. Welche Admiral Markets Aktien Gebühren anfallen, wird in folgender Übersicht deutlich:

  • US-Aktien: 0,01 USD je Aktie; Minimum-Gebühr: 1 USD
  • Europa: 0,1 Prozent Kommission je Order; Minimum-Gebühr: 4 EUR
  • UK: 8 GBP Kommission je Order; Minimum-Gebühr: 8 GBP
Admiral Markets Aktien Gebühren

Übersicht von Admiral Markets, welche Gebühren im Aktienhandel anfallen.

Die Gebühren für Orders sind im Aktiendepot Vergleich absolut konkurrenzfähig! Sicher, es gibt Anbieter, die teilweise noch günstigere Gebühren haben, wie unsere DEGIRO Erfahrungen zeigen. Wie bereits erwähnt, ist derzeit der Handel mit 265 Aktien möglich, was nicht gerade als breites Angebot bezeichnet werden kann. Zur Zeit stehen die größten Unternehmen aus dem DAX, Dow Jones, S&P500 usw. zur Verfügung. Allerdings äußert sich Admiral Markets dazu wie folgt:

„Zum Start dieses neuen Kontos haben wir 265 weltweite Aktienwerte im Handelsangebot. In den nächsten Wochen werden wir die verfügbaren Werte auf viele tausende ausbauen.

Admiral Markets ermöglicht also in Zukunft preiswerten Zugang zu internationalen Märkten. Im Gegensatz zu XTB ist jedoch aktuell kein Bonusprogramm geplant, bei dem Anleger automatisch Free Trades erhalten, dafür sind die Kommissionen bei Admiral Markets deutlich günstiger. Der Handel von ETFs ist bis dato bei Admiral Markets ebenfalls nicht möglich.

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Vor- und Nachteile von Admiral.Invest

Das neue Konto Admiral.Invest bietet für Anleger einige Vorteile, die wir im folgenden kurz aufzählen möchten:

  • Kostenlose Realtimekurse sowie Realtimecharts
  • Zahlreiche Indikatoren und EAs
  • MetaTrader Supreme, Tuning für den MT5
  • Kostenloses Demokonto auch für Admiral.Invest
  • Alle Zugangswege (Web, Mobil oder Desktop)
  • Aktien ohne Hebel handeln; es muss keine Margin hinterlegt werden

Jens Chrzanowski, Vorstandsmitglied der Admiral Markets Group, äußerte sich zum neuen Angebot des Brokers wie folgt:

„Echter Aktienhandel in der kostenlosen, professionellen Handelssoftware MetaTrader 5 mit vielen Analyse-Features und schneller Orderaufgabe in Sekundenbruchteilen, das ist mehr, als die meisten Onlinebroker in Deutschland derzeit kostenfrei anbieten."

Und damit hat er auch recht. Das neue Kontomodell bietet tatsächlich viele interessante Features. Natürlich gibt es auch Nachteile, die wir an dieser Stelle nicht verschweigen möchten. Allen voran ist ersichtlich, dass das Angebot derzeit noch recht klein ist. 265 Aktien sind nicht wirklich viel. Zwar wurde angekündigt, dieses Angebot in den nächsten Wochen zu erweitern, allerdings haben wir keine Informationen, welche Aktien konkret hinzukommen sollen. Auch sind keine Leerverkäufe möglich. Das heißt, Anleger können ausschließlich Long-Positionen eröffnen. Wir wollen aber auch betonen, dass die beiden genannten Nachteile verschmerzbar sind. Die meisten Investoren betreiben ohnehin kein Short-Trading. Und falls das doch gewünscht ist, so können Kunden das mittels CFDs bei Admiral Markets abwickeln.

Admiral Markets Erfahrungen

Die Vorteile des direkten Aktienhandels.

Kostenloses Admiral Markets Demokonto auf für den Aktienhandel

Sehr interessant ist auch die Möglichkeit das Angebot von Admiral Markets zunächst auf dem kostenlosen Demokonto zu testen. Beim Online Trading mit Forex und CFDs ist das in der Branche gang und gäbe und war auch hier schon längst möglich. Daher ist es nu zu begrüßen, wenn Anleger nun auch für den Aktienhandel ein Musterdepot nutzen können. Damit können sich Neukunden mit der Handelsplattform vertraut machen. Das kann vor dem ersten Trade sehr hilfreich sein. Natürlich wird niemand durch den Demohandel mit Aktien zu einem professionellen Händler. Doch wer über noch sehr wenig Erfahrung im Aktienhandel verfügt, kann so seine ersten Schritte ganz ohne Risiko tätigen. Denn dem Nutzer wird ein virtuelles Guthaben zur Verfügung gestellt, mit dem er unter fast realen Handelsbedingungen virtuelle Orders aufgeben kann. Wir schreiben bewusst „fast reale Handelsbedingungen", denn im Demokonto für Aktien gibt es keine Realtimekurse, sondern nur um 15 Minuten verzögerte Kurse. Aber für ein Demoaccount ist das völlig in Ordnung.

Wer möchte kann das Admiral Markets Demokonto auch parallel zum Echtgeldkonto nutzen. Das hätte dann den Vorteil, dass Anleger dort neue Strategien im Aktienhandel testen können. Das würde dann natürlich nur Sinn machen, wenn der Aktienhandel eher kurzfristig orientiert ist, also zum Beispiel im Swingtrading. Weniger sinnvoll wäre dort das Testen einer langfristigen Strategie, da ja eben erst viel Zeit verstreichen muss. In diesem Falle sollten Backtests durchgeführt werden.

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Warum bieten Forex und CFD Broker nun den direkten Aktienhandel an?

Eine interessante und aus Kundensicht positive Entwicklung ist, dass offensichtlich immer mehr CFD Broker dazu übergehen, auch den direkten Aktienhandel zu offerieren. Über die Gründe können wir zwar nur spekulieren, allerdings sind einige sehr wahrscheinlich. Vor Kurzem berichteten wir darüber, dass die ESMA die Bedingungen im CFD Trading deutlich verschärfen möchte. Vermutlich stellen sich die Anbieter nun konkret darauf ein und bieten ein größeres Angebot an, um vom reinen CFD Handel wegzukommen.

Des Weiteren eröffnet ein umfangreicheres Produktportfolio natürlich auch neue Kundengruppen. Anleger, die ausschließlich mit Aktien handeln, sind nun ebenfalls Zielgruppe des Brokers. Wir empfinden diese Entwicklung nicht nur deshalb positiv, weil Kunden nun ein größeres Angebot erhalten, sondern auch, weil die Konkurrenz im direkten Aktienhandel größer wird. Und je größer die Konkurrenz, desto niedriger die Gebühren.

Admiral Markets Test

Der Online Broker bietet mehr als nur das Standardangebot anderer Unternehmen.

Unsere Admiral Markets Erfahrungen

Wir haben im Test sehr gute Admiral Markets Erfahrungen machen können. Wir konnten dem Anbieter 9 von 10 maximalen Punkten geben. Der Online Broker gehört mit zu den größten Anbietern in Europa und ist darüber hinaus in ungefähr 30 Ländern vertreten. Admiral Markets unterhält auch eine Niederlassung in Berlin. Dort stehen Supportmitarbeiter für deutschsprachige Kunden zur Verfügung. Das Unternehmen stellt auch eine ausgezeichnete Handelsplattform zur Verfügung. Dabei arbeitet Admiral Markets mit MetaTrader 4 und 5. Die Plattform kann direkt im Browser aufgerufen werden (WebTrading), über die mobile Broker App für Android und iOS oder als Software-Download auf dem Desktop. Die Konditionen waren im Testbericht ebenfalls hervorragend. Die Gebühren für den Aktienhandel haben wir in diesem Artikel weiter oben ausführlich dargelegt. Damit ist Admiral Markets deutlich besser als so manche klassische Online Bank wie comdirect oder Consorsbank.

Einzahlungen sind beim Anbieter über verschiedene Wege möglich, wie beispielsweise Banküberweisung, Kreditkarte (Visa und Mastercard) sowie Skrill und Neteller. Abgesehen von den beiden letztgenannten Zahlungsmethoden, sind Admiral Markets Einzahlungen kostenfrei. Auszahlungen sind über Banküberweisung kostenfrei, sofern nicht mehr als 2 Auszahlungen im Monat beantragt werden. Ab der dritten Auszahlung per Banküberweisung fallen auch hier Gebühren an. Für die Kontoeröffnung wird eine Mindesteinzahlung von 200 Euro vorausgesetzt, ansonsten existieren keine Mindestbeträge für Ein- und Auszahlungen. Lediglich bei Einzahlungen per Kreditkarte sowie Skrill und Neteller müssen mindestens 50 Euro eingezahlt werden.

  • 200 Euro Mindesteinzahlung
  • Kostenloses Demokonto
  • Admiral Markets Bonus im VIP Programm
  • Angebot an verschiedenen Handelsplattformen
  • Neben Forex und CFDs auch Aktien handeln
  • FCA reguliert
admiral markets kryptowährungen

Seit einiger Zeit können beim Broker auch Kryptowährungen gehandelt werden.

Fazit: Auch Admiral Markets springt auf den Zug auf

Die Konkurrenz im Aktien Broker Vergleich wird immer größer, was wir grundsätzlich befürworten. Denn Konkurrenz belebt, wie man weiß, das Geschäft. Anbieter senken ihre Konditionen oder machen ihre Produkte anderweitig interessanter. Die Admiral Markets Gebühren für den Aktienhandel sind absolut Top. Deswegen lohnt sich das neue Aktien-Konto nicht nur für Großanleger, sondern auch für Investoren mit weniger Kapital. US-Aktien können bereits ab 1 USD gehandelt werden, europäische Aktien ab 4 EUR. Hinzukommt ein kostenfreies Demokonto. Der Aktienhandel bei Admiral Markets wird über das Admiral.Invest Kontomodell abgewickelt. Zur Zeit stehen nur 265 Aktien zur Verfügung, das Angebot soll in den nächsten Wochen jedoch um einige tausend Aktien ergänzt werden.

AdmiralMarkets Erfahrungen

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich war nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und einem BWL-Studium 6 Jahre lang im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren nun für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur
Ruben Wunderlich
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