Twitter will Umsatz in den nächsten beiden Jahren verdoppeln

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.08.2021


Twitter hat sich viel vorgenommen und will seinen Umsatz in den nächsten beiden Jahren verdoppeln. Schon bis Ende 2022 soll der Umsatz auf 7,5 Milliarden Dollar anwachsen. Diese ehrgeizigen Pläne halten die Anleger wohl für realistisch. Der Aktienkurs stieg deutlich an. Twitter gab seine Pläne am Donnerstag auf einem Investoren-Event bekannt. Amerikanische Aktien sind auch Teil des Angebots von XTB, sowohl im direkten Aktienhandel wie auch über CFDs.

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Nutzerzahl soll ebenfalls steigen

Auch die Zahl der täglichen Nutzer soll von zuletzt 192 Millionen auf 315 Millionen anwachsen. Twitter wertet dabei nur noch die Nutzer, die das Unternehmen mit Werbung erreicht. Die Twitter-Aktie stieg im frühen US-Handel teilweise um sieben Prozent. Zeitweise stieg die Aktie auf 80,75 Dollar und damit auf ein neues Allzeithoch. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 40 Prozent hinzugewonnen. Schon Mitte Januar kletterte die Aktie auf 75 Dollar, was zum damaligen Zeitpunkt ein Allzeithoch bedeutet hätte. Einen ähnlichen Wert hatte die Aktie zuletzt 2013 kurz nach dem Börsengang erreicht.

Im letzten Jahr wuchs der Umsatz um 7,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar. Bisher wird fast der ganze Umsatz über Werbung erreicht. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, Tweets mit Produktwerbung in den Timelines der Nutzer anzeigen zu lassen, wofür die Werbekunden Geld an Twitter zahlen. Die Anzeigen werden sowohl in der Web-Version wie auch in der App angezeigt. Auch aus diesem Grund nennt Twitter nur noch die Kunden, die mit Werbung erreicht werden, als aktive oder tägliche Nutzer.

Twitter News März

Überlegungen zu Abo-Modellen

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsZudem gibt es derzeit Überlegungen, ein Abo-Modell anzubieten. Eine Bezahlversion auf der App Tweetdeck, die sich an professionelle Nutzer richtet, ist denkbar. Allerdings waren bereits die letzten Geschäftszahlen erfolgreich. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen vor einigen Wochen sagte Twitter, dass die Sperrung des Accounts des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump Anfang Januar das Wachstum nicht gebremst hat.

Diese Befürchtung gab es, da Trump einer der bekanntesten Nutzer war und jahrelang mit seinen Tweets Aufmerksamkeit auf Twitter gerichtet hatte. Trump hatte zuletzt etwa 80 Millionen Abonnenten. Daher war nach der dauerhaften Sperrung des Accounts auch ein deutlicher Rückgang der Nutzerzahlen befürchtet worden. Der Rückgang war jedoch nur minimal.

Die Konkurrenz schläft allerdings nicht. Vermehrt ins Gespräch kommen auch Plattformen wie Patreon oder Substack, auf denen Nutzer Autoren oder anderen Kreative unterstützen können. Daher arbeitet Twitter weiter an neuen Funktionen und testet mit „Super Follows“ ein weiteres kostenpflichtiges Angebot. Darüber sollen exklusive Inhalte oder Angebote im Rahmen eines Abo-Modells zugänglich gemacht werden. Auf diesem Wege können auch Nutzer mit exklusiven Inhalten Geld verdienen. Dabei soll es egal sein, ob Unternehmen, Prominente oder Privatpersonen „Super Follows“ nutzen.

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Kostenpflichtige Exklusivinhalte

Exklusivinhalte, die anderen Nutzern vorenthalten werden, könnten dabei Newsletter, Videos oder Rabattaktionen sein. Investoren und Nutzer schlagen schon seit einer Weile vor, dass Twitter ein Abo-Modell einführt. Twitter könnte auf diesem Weg auch neue Werbemöglichkeiten finden. Eine weitere neue Funktion könnten Community-Gruppen sein, in denen Nutzer mit bestimmten Interessen zusammenkommen.

Außerdem wird eine Funktion getestet, bei der Nutzer aggressive Accounts oder Accounts, die nur Spam verbreiten, automatisch sperren lassen können. Vor eine Weile wurden bereits neue Funktionen wie die „Spaces“ genannten Talkrunden oder Nachrichten, die nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden, vorgestellt. Letztere tragen den Namen „Fleets“.

Insbesondere die Gedankenspiele rund um Abo-Modelle würden wohl erst im nächsten Jahr zum Umsatz beitragen. Dennoch sieht Twitter weiter große Möglichkeiten bei personalisierter Werbung, da das Unternehmen sehr genau weiß, wofür sich die einzelnen Nutzer interessieren. Auch Nachrichten können über Algorithmen gefiltert werden, damit Nutzer genau das sehen, was sie interessiert.

Twitter US-Aktie

Erfolgreiches Jahr 2020

Aktiendepot.com Icon AnfängerErfolgreich waren, wie bereits gesagt, jedoch schon die Zahlen für das viertel Quartal 2020. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen fiel übrigens der Name Donald Trump nicht. Die Umsätze kletterten im Schlussquartal, in das auch die Wahl in den USA fiel, um 1,2 Milliarden Dollar. Umsätze und Gewinne lagen damit über den Schätzungen.

Zuletzt meldete sich Twitter sogar mit Zahlen für Januar zu Wort. Eigentlich gibt das Unternehmen keine Monatszahlen heraus, doch der Januar 2021 war nicht irgendein Monat. Twitter wollte wohl auch betonen, dass das Unternehmen auch ohne Donald Trump gut zurechtkommt. Im Januar sind die Nutzerzahlen schneller gewachsten als im Durchschnitt der letzten vier Jahre.

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Nutzerzahlen stiegen Ende 2020

Jack Dorsey betonte zudem, dass Twitter nicht nur von News und Politik abhängt. Sportevents, Preisverleihungen oder Unterhaltungsthemen seien ebenfalls wichtig. Dennoch stieg die Nutzerzahl in den letzten Monaten 2020 von 187 auf 192 Millionen. Twitter ging im US-Wahlkampf und während der Corona-Pandemie stärker gegen Fake News und extremistische Aussagen vor. Die Sperrung von Trump war jedoch nicht unumstritten. Facebook blockierte den Ex-Präsidenten ebenfalls, prüft aber noch über ein unabhängiges Gremium, ob dieser Schritt richtig war. Twitter stellte jedoch unmissverständlich klar, dass man den Ex-Präsidenten nicht zurückhaben will.

Twitter sperrte im Übrigen nicht nur den Account Donald Trumps, sondern beispielsweise auch Tausende Accounts von Anhängern der Verschwörungsidelologie QAnon. Das Unternehmen hofft jedoch, mit diesen Schritten seinen Werbekunden zu unterstützen, die ihre Anzeigen lieber in einem Umfeld ohne Extremisten und Verschwörungstheorien schalten möchten. Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 28 Prozent auf fast 1,30 Milliarden Dollar. Beim Gewinn legte Twitter von 119 Millionen auf 222 Millionen Dollar zu. Auch für das erste Quartal 2021 hofft Twitter auf ein Umsatzplus von 16 Prozent, was insgesamt 940 Millionen Dollar bedeuten würden.

Twitter will Umsatz verdoppeln

Twitter 2006 gegründet

Aktiendepot.com Icon ErfahrungenTwitter wurde 2006 gegründet und war zunächst ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Podcast-Unternehmes Odeo, das lediglich zur internen Kommunikation gedacht war. Später wurde Twitter ein Produkt der Firma Obvious und gewann an Bekanntheit. 2007 wurde Twitter dann als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert und Jack Dorsey war zunächst CEO. Schon 2012 wurde eine Niederlassung in Berlin eröffnet. Zwei Jahre später wurde eine weitere Niederlassung in Hamburg eröffnet, die seit der Schließung der Berliner Niederlassung Ende 2016 der deutsche Firmensitz ist.

Im November 2013 ging Twitter an die Börse und die Aktie wurde zunächst zu einem Ausgabepreis von 26 Dollar gehandelt. Insgesamt startete Twitter mit 545 Millionen Aktien, was am Ausgabetag einen Unternehmenswert von 14,17 Milliarden Dollar bedeutete. Es wurden allerdings nur knapp 13 Prozent aller Aktien im Wert von 70 Millionen Dollar ausgegeben, obwohl die Nachfrage deutlich höher war. Schon am ersten Handelstag stieg der Kurs teilweise um über 90 Prozent.

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Expansion in den letzten Jahren

In den letzten Jahren hat Twitter international expandiert und in diesem Zusammenhang auch immer wieder kleinere Unternehmen übernommen. Deren Produkte wurden oftmals in Twitter integriert. Zu diesen Übernahmen gehört auch Tweetdeck. Tweetdeck ist seit 2012 eine Tochtergesellschaft von Twitter und bietet Apps an, mit denen mehrere Twitter-Accounts verwaltet werden können. Auch das Videoportal Vine gehört seit 2012 zu Twitter.

Die Aktie von Twitter ist auch bei XTB handelbar. Der Handel mit echten Aktien ist dabei bis 100.000 Euro im Monat kommissionsfrei möglich. Über CFDs können Trader auch mit Rohstoffen, Indizes oder Währungen handeln. Aktien sind ebenfalls Teil des CFD-Angebots. Insgesamt hat XTB, laut unseren XTB Depot Erfahrungen, über 4.000 Finanzinstrumente im Angebot, darunter über 2.000 Aktien von 16 internationalen Börsen. Der Broker bietet zudem eine breite Auswahl an Schulungsmaterialien, beispielsweise einen Leitfaden zum Goldhandel. Dazu kommen Webinare und über 1.000 Videos und Artikel.

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Intuitive Handelsplattform

Aktiendepot.com Icon KündigungNeben der xStation 5, der hauseigenen Plattform des Brokers, können Trader auch über den AgenaTrader handeln. Die xStation 5 zeichnet sich durch ihr benutzerfreundliches Layout und eine schnelle Orderausführung aus. Oft kommen auch Neulinge mit der Plattform rasch zurecht. Trader finden hier zudem

  • Charts
  • Indikatoren
  • News
  • einen Wirtschaftskalender und
  • einen Trading-Rechner.

Der Broker wird von mehreren Finanzaufsichtsbehörden reguliert und ist seit einigen Jahren auch mit einer Niederlassung in Frankfurt am Main vertreten. Die Mitarbeiter dort sind unter der Woche rund um die Uhr erreichbar und beantworten die Fragen der Trader. Außerdem stellen sie das umfangreiche Bildungsangebot zusammen und bereiten Webinare mit Experten vor. Bei XTB handeln über 275.000 Trader aus aller Welt.

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Für Marktanalysen und Bildungsangebot bekannt

Der Broker ist auch für seine sehr genauen Marktanalysen, die von Experten erstellt werden, bekannt. Trader erhalten täglich Nachrichten zu den wichtigsten Märkten sowie aktuelle Trading-News. Auch das Einstellen von Alarmen und Benachrichtigungen ist möglich. Alle Angebote des Brokers können über ein Demokonto getestet werden. Bei der Eröffnung eines Live-Kontos gibt XTB keine Mindesteinzahlung vor. Viele Einzahlungswege sind zudem kostenlos und Einzahlungen werden schnell auf dem Handelskonto gutgeschrieben. Der polnische Broker ist im Übrigen auch selbst an der Warschauer Börse notiert.

Twitter Ziele

Fazit: Twitter mit ehrgeizigen Plänen

Aktiendepot.com Icon FazitTwitter hat sich hohe Ziele gesetzt. Der Kurznachrichtendienst will innerhalb der kommenden zwei Jahre seinen Umsatz verdoppeln, was durchaus realistisch erscheint. Bisher nimmt Twitter das meiste Geld über Werbung ein. Allerdings testet das Unternehmen derzeit neue Funktionen und Bezahl-Modelle.

Die Twitter-Aktie ist auch bei XTB handelbar. Der Broker bietet Aktien direkt oder als CFD an. Im CFD-Handel sind zahlreiche weitere Basiswerte zu finden. Die Handelsplattform ist intuitiv gestaltet und verfügt über zahlreiche Tools und Werkzeuge. Bei Fragen können sich Trader an die Mitarbeiter der Niederlassung in Frankfurt werden.

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