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Twitter-Aktie mit Problemen

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Eigentlich sind Aktionäre froh, wenn ihr Unternehmen solche Wachstumszahlen vorweisen kann: Ein Umsatzwachstum von satten 58% gegenüber dem Vorjahresquartal – wer schafft das schon? Antwort: Twitter. Mit seinen jüngsten Quartalszahlen. Warum der Aktienkurs dennoch auf Jahressicht den Twitter-Aktionären keine Freude gemacht hat, zeigt der Blick auf die Details:

Der Blick auf die Performance der Twitter-Aktie zeigt es schon: Die 12-Monats-Performance liegt (auf Dollar-Basis) bei ca. -29%. Autsch. Auf 1-Monats-Sicht tat sich nicht viel, da steht immerhin ein kleines Plus von rund 1,8%. Wie fielen nun die jüngsten Quartalszahlen aus?

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Twitter: Hohes Umsatzplus – aber tiefrote Zahlen!

Wie in der Einleitung bereits geschrieben, stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 58% auf 569 Mio. Dollar. Soweit, so gut. Das lag auch über der zuvor genannten „Guidance“ von 545 bis 560 Mio. Dollar Umsatz für das entsprechende Quartal. Wenn man die Wechselkursauswirkungen herausrechnet, dann würde das entsprechende Umsatzplus sogar bei 64% liegen. Warum also hat der Kurs nicht positiver reagiert auf diesen Umsatzanstieg, der sogar über der Prognose des Managements lag?

Die Antwort ist klar: Twitter verharrt weiterhin tief in den roten Zahlen. Für das letzte Quartal wurde ein Netto-Verlust von 131,69 Mio. Dollar vermeldet. Für die ersten 9 Monate zusammengenommen lag das Minus (Netto-Verlust) bei 430,795 Mio. Dollar. Das muss man sich einmal klarmachen: 430,795 Mio. Dollar Verlust in 9 Monaten. Zum Vergleich: in den ersten 9 Monaten 2014 lag der Netto-Verlust bei 452,468 Mio. Dollar. Ebenfalls horrend hoch – und was viel wichtiger ist: Der Verlust sinkt keineswegs deutlich. Ein Break Even sieht weiterhin keineswegs nahe aus.

Zweifel am Geschäftsmodell von Twitter

Und genau das lässt Zweifel am Geschäftsmodell von Twitter aufkommen. Natürlich, die Umsätze steigen – aber wenn für jeweils 4,62 Dollar Umsatz ein Dollar Verlust gemacht wird (das ist das Verhältnis im letzten Quartal), dann sieht das keineswegs nach einem lukrativen Geschäftsmodell aus. Im Gegenteil.

Und dann sind die Erwartungen auch noch hoch. Das Management verkündete für das vierte Quartal eine Umsatzprognose von 695 bis 710 Mio. Dollar. Erneut ein schöner Anstieg, sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal als auch gegenüber dem Vorquartal. Da aber die Erwartungshaltung hoch ist und einige Marktteilnehmer von einer Prognose bis zu 740 Mio. Dollar gerechnet hatten, kam auch diese Prognose an der Börse nicht gut an.

Zudem: Das zuvor explosive Wachstum der User-Zahlen hat sich bei Twitter zuletzt deutlich verlangsamt. Im letzten Quartal waren es den Unternehmensangaben zufolge 320 Mio. User. Im Vergleich zum Vorquartal ist das ein Anstieg um 4 Mio. und im Vergleich zum Vorjahresquartal ist es ein Anstieg um 11%. Natürlich, auch 11% ist ein schöner Anstieg – aber ein Unternehmen, das eine Marktkapitalisierung von umgerechnet über 17 Mrd. Euro rechtfertigen will, muss mehr bieten! Denn das ist die aktuelle Marktkapitalisierung von Twitter. Die ist meiner Ansicht nach nur dann gerechtfertigt, wenn a) das Geschäftsfeld weiter kräftig wächst und b) endlich der Sprung in die Gewinnzone absehbar ist.

Da aber b) derzeit gewiss nicht der Fall ist und a) eher von einer Verlangsamung des Wachstums geprägt ist, kann ich die Skepsis vieler Marktteilnehmer in Bezug auf die Twitter Aktie ganz bestimmt nachvollziehen.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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