Ripple erweitert Netzwerk – 2018 weitere Kooperationen & viele Möglichkeiten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.06.2020


Das Zahlungssystem Ripple konnte in den letzten Wochen mehrere neue Kooperationen verkünden. Diese neuen Partnerschaften könnten sich auch positiv auf den Kurs und die weitere Entwicklung von Ripple auswirken. Neben Propy, einem Onlinemarktplatz für Immobilien, und dem Kuwait Finance House verkündeten weitere Unternehmen die Integration von Ripple. Unter anderem kann man nun Privatflugzeuge mit der Kryptowährung reservieren.

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Zusammenarbeit mit großer Bank aus Kuwait

In Kuwait ist das Kuwait Finance House der größte Kreditgeber sowie die größte Bank für islamisches Banking. Die Bank wird nun Teil des Ripple-Netzwerks. Das Ziel ist es, durch die Nutzung der Blockchain Kosten zu senken und Zahlungen schneller abwickeln zu können. Das Kuwait Finance House arbeitet dafür aber nicht mit der Kryptowährung Ripple selbst, sondern mit der xCurrent-Technologie von Ripple Labs. Hierbei handelt es sich um eine für Unternehmen entwickelte Softwarelösung, über die grenzüberschreitende Zahlungen kostengünstig und in Echtzeit möglich sein sollen.

Immobilen in Kalifornien mit Ripple kaufen

Auch Immobilien kann man jetzt mit Ripple kaufen. Dies ermöglicht der Online-Immobilienmarktplatz Propy. Konkret geht es um Grundstücke im Silicon Valley bei Los Gatos. Bei Propy kann man bereits mit Bitcoin und Ethereum zahlen. Die Grundstücke im Silicon Valley sind laut der Ankündigung des Unternehmes auch zur Pferdezucht und zum Oliven- oder Weinanbau geeignet. Die großen Städte San Jose und San Francisco sowie die Standford University sind ebenfalls nicht weit. Die Lage könnte vor allem für Mitarbeiter von Unternehmen im Silicon Valley attraktiv sein.

Insgesamt will Propy im Rahmen dieses Projekts 27 Morgan Land nahe der Netflix-Zentrale verkaufen. Das Unternehmen arbeitet schon länger mit der Blockchain und mit Smart Contracts. Außerdem gab es bereits einige Projekte im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Im letzten Herbst führte Propy einen ICO mit PRO Token durch.

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Plattform Uphold bietet Zahlungen mit Ripple an

Auch die Plattform Uphold hat die Integration von Ripple erfolgreich abgeschlossen. Nun können die Nutzer mit Dollar Ripple kaufen und auch Einzahlungen und Abhebungen mit der Kryptowährung vornehmen. Uphold firmierte früher unter dem Namen Bitreserver und ist eine cloud-basierte digitale Finanzplattform. Über Uphold kann man mehr als 30 Währungen und Rohstoffe kaufen und halten. Auch acht Kryptowährungen gehören zum Angebot.

Neben den bekannten Einzahlungsmethoden können die Nutzer von Upload auch mit Kryptowährungen wie Ripple oder Bitcoin Geld einzahlen. Unter anderem können die Nutzer über Upload Kryptowährungen in eine von über 30 Fiat-Währungen eintauschen. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet; seit Oktober 2014 ist die Plattform von der Öffentlichkeit nutzbar.

Ripple über Banking-App kaufen

Auch über die Banking-App Revolut können Nutzer nun auf Ripple zugreifen. Die zwei Millionen Nutzer können dort bald auch Bitcoin Cash kaufen. Revolut gehört zur Revolut Limited Company mit Sitz in London. Das Unternehmen möchte eine digitale Alternative zu Banken darstellen und bietet unter anderem Prepaid-Debitkarten, Peer-to-Peer-Zahlungen und den Umtausch von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ripple an. Viele Dienstleistung sind kostenlos. Kryptowährungen sind bei Revolut direkt über die App verfügbar.

Flugzeuge mit Ripple reservieren

Sogar Flugzeuge reservieren ist jetzt mit Ripple möglich. Am 1. Juni 2018 wird TapJets Teil deS Ripple-Netzwerks. Das amerikanische Unternehmen bietet die Möglichkeit, private Flugzeuge zu buchen. Zahlungen mit Bitcoin sind bereits möglich. Nun wurde unter den Nutzern eine Umfrage durchgeführt, bei der sich 44 Prozent der Teilnehmer für die Einführung von Ripple aussprachen. TapJets arbeitet ebenfalls schon lange mit innovativer Technik, um seinen Kunden ein sehr individuelles Angebot zur Reservierung ihrer Privatflugzeuge machen zu können.

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Ripple – weit mehr als eine Kryptowährung

Ripple arbeitet mit einem etwas anderen Konzept als andere Kryptowährungen. Aufgrund seiner Nähe zum traditionellen Bankensystem sieht sich Ripple häufig Kritik ausgesetzt. Die Kryptowährung wurde von Ryan Fugger gemeinsam mit dem Geschäftsmann Chris Larsen und dem Programmierer Jed McCaleb entwickelt. Sie bauten ein Open-Source-Protokoll auf, auf dem Ripple basiert. Heute ist das Unternehmen Ripple Labs für die Kryptowährung und das Netzwerk verantwortlich. Ripple ist mehr als eine reine Kryptowährung. Man möchte ein dezentrales Peer-tp-Peer-Zahlungsmittel aufbauen, aber auch einen Devisenmarkt.

Datenbank öffentlich einsehbar

Wie auch andere Kryptowährungen basiert Ripple auf einer öffentlichen Datenbank. Hier kann jeder ein Register mit Kontoständen einsehen. Auch alle Informationen rund um Transaktionen sind hier verzeichnet. Ripple ist zudem ein Online-Handelsplatz. Daher sind im Register auch Angebote für Waren und Dienstleistungen zu finden. Die Kryptowährung Ripple (XPR) dient hier als internes Zahlungsmittel.

Im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen ist kein Ripple Mining vorgesehen. Ein Teil der bereits zu Beginn 2012 hergestellten Coins sind bei Ripple Labs verblieben. Das Unternehmen hofft, sich über Wertsteigerungen der Währung zu finanzieren. Daher arbeitet Ripple auch nicht mit Werbeeinnahmen.

Schuldscheine im Ripple-Netzwerk

Ein wichtiges Element von Ripple sind die IOUs. Die Abkürzung steht für „I owe you“ („Ich schulde dir“). Diese Schuldscheine sind über das Register einsehbar. So kann jeder sehen, wer wem wie viel Geld schuldet. Ein zweiter wichtiger Baustein sind die Ripple-Gateways. Über dieser kann man mit Fiat-Währungen IOUs kaufen und diese später einlösen. Die Funktionsweise der Gateways kann mit einer Bank verglichen werden. Nutzer, die ein Gateway-IOU einlösen, zahlen damit meist außerhalb des Ripple-Netzwerks. Über den Devisenmarkt von Ripple ist es möglich, IOUS gegen eine andere Währung zu tauschen. Außerdem gibt es spezielle Wallets zur Aufbewahrung der Kryptowährung.

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Softwarelösungen für Unternehmen

Ein Fokus der Arbeit von Ripple liegt auf Unternehmen. Die Produkte xCurrent, xRapid und xVia sind spezielle Softwarelösungen für Unternehmen und Banken. Mit xCurrent können Unternehmen grenzüberschreitende Zahlung in Echtzeit ausführen. xRapid wurde für Zahlungsanbieter und Finanzinstitute konzipiert, die ihre Liquiditätskosten senken wollen. Bei Zahlungen in Schwellenländer sind oftmals die Liquiditätskosten sehr hoch, da man vorfinanzierte Konten in der Landeswährung nutzen muss. Die Software kann damit kostengünstig Überweisungen in Schwellenländer in Echtzeit ermöglichen. Unternehmen, Banken und Zahlungsdienstleister, die über eine Standardschnittstelle arbeiten möchten, können mit xVia Zahlungen in unterschiedliche Netzwerke vornehmem. Dabei arbeitet die Software mit der API-Schnittstelle und kann ohne Installation verwendet werden.

Sehr schnelle Zahlungen

Ripple ermöglicht 1.500 Transaktionen in der Sekunde, die nochmals auf 50.000 Transaktionen in der Sekunde skaliert werden können. Ripple ist damit in der Lage, genauso-viele Transaktionen zu verarbeiten wie Visa. Die Skalierbarkeit ist jedoch von den nutzbaren Servern und deren Rechnerleistung abhängig. Eine Transaktion ist in rund vier Sekunden abgeschlossen. Ripple gehört damit zu den schnellsten Kryptowährungen.

Positive Meldungen rund um Ripple

Ripple konnte sich in den letzten vier Wochen über mehrere neue Kunden freuen. Dies könnte positive Auswirkungen auf den Kurs der Kryptowährung haben. Eine weitere gute Nachricht gab es im amerikanischen Fernsehen. Die Moderatorin Ellen DeGeneres bekam in ihrer Sendung Spenden für ihre Tierschutzorganisation in Ripple von Ashton Kutscher. Der Schauspieler spendete vier Millionen Dollar in Ripple. Kutscher ist als Schauspieler beispielsweise aus „Two and a half Men“ bekannt, investiert aber seit langem auch in Startups sowie in Ripple.

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Fazit: Lohnenswerte Kooperationen für Ripple

Ripple konnte in den letzten Wochen einige interessante Kooperationen für sein Netzwerk vermelden. Diese könnten sich zum Vorteil für die weitere Entwicklung der Kryptowährung erweisen. Unter anderem kann man nun in Kalifornien Immobilen über die Kryptowährung kaufen sowie Privatflugzeuge reservieren.

Die Technologie von Ripple ist bereits seit einiger Zeit für Unternehmen und Finanzinstitute interessant. Unter anderem bietet das Unternehmen Ripple Labs, das hinter der Kryptowährung steht, drei Softwarelösungen für Unternehmen an. Mit diesen können Kosten gesenkt und Transaktionen schneller abgewickelt werden. Aus diesen Gründen wird nun auch eine der größten Banken Kuwaits, das Kuwait Finance House, Partner von Ripple und möchte die Blockchain nutzen.

Auch der auf Immobilen spezialisierte Online-Handelsplatz Propy nimmt nach Ethereum und Bitcoin Ripple als Zahlungsmittel auf. Nun kann man auf diesem Weg Immobilen im Silicon Valley kaufen. Über die Plattform Uphold können Nutzer nun Ripple in mehr als 30 andere Währungen tauschen und die britische Banking-App bietet in Zukunft ebenfalls Ripple an. Die App sieht sich als digitale Alternative zu Banken. Bei TapJet wird es ab dem 1. Juni möglich, private Flugzeuge mit Ripple zu mieten.