Ripple plädiert für Abweisung der Klagen im XRP – Fall

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.06.2020


Das Blockchain-Unternehmen Ripple und sein CEO Brad Garlinghouse verteidigen sich weiterhin vor Gericht gegen der Klage angeführt von Bradley Sostack.

Am Montag haben die Anwälte des Unternehmens die Abweisung von drei der sieben Betrugsvorwürfe beantragt. Ihr Argument ist, dass der Hauptkläger Bradley Sostack es versäumt hat, die Vorwürfe detailliert zu beschreiben.

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Die Ripple-Anwälte geben an, dass die konsolidierte erste geänderte Beschwerde (Consolidated First Amended Complaint, FAC) des Klägers versucht, diese Ansprüche noch einmal vorzubringen. Der Versuch sollte jedoch scheitern, weil der Kläger immer noch kein Beweis darüber liefern kann, „wie“ und „warum“ die angeblichen Falschdarstellungen betrügerisch sind. Ripple-Anwälte fordern diesmal eine permanente Abweisung der Vorwürfe.

Ripple plädiert für Abweisung

Die Klage des Hauptklägers Bradley Sostack beim kalifornischen Gericht enthält sieben Ansprüche. Diese beziehen sich auf einem nicht registrierten Angebot und Verkauf von Wertpapieren sowie auf Betrug und Täuschung. Ripple und Brad Garlinghouse werden beschuldigt, falsche oder irreführende Angaben zur virtuellen Währung XRP gemacht zu haben. Angeblich haben sie das Token als „Utility“ -Token falsch dargestellt.

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Die Anwälte von Ripple verweisen auf das FRCP, Federal Rule of Civil Procedure 9(b). Sie erklären, dass der Kläger beschreiben soll, „wie“ und „warum“ die Aussagen des Unternehmens und seines CEO betrügerisch sind. Seine Aussage sollte der Kläger entsprechend mit Beweisen belegen.

Ripple plädiert für Abweisung

In der gerichtlichen Einreichung bemerkten die Anwälte den Inhalt der Regel 9 (b). Sie weisen darauf hin, dass in einer Klage die Umstände, die einen Betrug konstituieren, ausführlich angegeben werden müssen. Sie erklären, dass allein eine erfolgreiche Identifizierung des „Wer“, „Was“, „Wann“, „Wo“ und „Wie“ einer Aussage Regel 9 (b) nicht erfüllt.

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Die Anwälte schließen daraus, dass der Kläger nicht beschreiben oder beweisen kann, wie und warum die Aussagen des Unternehmens und des CEO falsch sind. Daher ist deren Meinung nach Regel 9 (b) durch solche angeblich falschen Darstellungen nicht erfüllt.

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