Header
Header

Malta etabliert sich 2018 als Standort für die Blockchain-Industrie

Bitcoin kaufen mit SofortüberweisungBehörden und Politiker auf Malta setzen sich gerade sehr intensiv mit Themen rund um Kryptowährungen und der Blockchain auseinander. Die Finanzaufsichtsbehörde des Landes veröffentlichte nun ein Dokument, in dem es um die Regulierung von Kryptowährungen geht. Darin kündigte die Behörde einen Financial Instrument Test an, mit dessen Hilfe man in Zukunft entscheiden will, wie man Tokens und Kryptowährungen einordnet.

Inhaltsverzeichnis
    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Schritte zur Etablierung von Kryptowährungen auf Malta

    Seit etwa einem Jahr beschäftigt man sich in Malta sehr gründlich mit Kryptowährungen. In den letzten Monaten unternahm man zahlreiche Schritte, mit den man sich als führender europäischer Standort für Unternehmen aus der Blockchain-Industrie etablieren will. Nachdem die Kryptobörse Binance auf Malta sehr positiv empfangen wurde, überlegt nun auch OKEx ihren Sitz nach Malta zu verlegen.

    Malta gilt als sehr kryptofreundlich und bietet steuerliche Vorteile sowie eine transparente Regulierung. Dabei ist Malta als Standort für Kryptowährungen für Unternehmen und die maltesische Regierung interessant. Unternehmen wie Kryptobörsen müssen auf der Mittelmeerinsel keine Verbote oder Warnungen befürchten und die Regierung erhofft sich von den Krypto-Unternehmen, dass sie die Wirtschaft des Landes ankurbeln.

    Gut durchdachte Regulierung wichtig

    Allerdings kann dies nur mit einer wohlüberlegten Regulierung gelingen. Aus diesem Grund hat die maltesische Finanzaufsichtsbehörde nun den Financial Instrument Test für Kryptowährungen und Tokens aus ICOs entwickelt. Mit diesem Test will man Tokens und Kryptowährungen sinnvoller einordnen. Nach dem Test kann die Behörde entscheiden, ob ein Asset auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie den europäischen Regeln entspricht. Darauf hin kann man das Asset dann den etablierten Finanzrichtlinien Maltas oder dem Virtual Financial Assets Act zuordnen. Aus dem Dokument der Finanzaufsichtsbehörde vom 13. April 2018 geht auch hervor, dass der Financial Instrument Test womöglich eine Voraussetzung für die Durchführung von ICOs auf Malta werden könnte.

    Umfrage unter Krypto-Unternehmen

    Außerdem geht aus dem Dokument hervor, dass die Behörde Feedback der beteiligen Unternehmen erhalten möchte. Unternehmen und Nutzer sollen so in das weitere Vorgehen miteinbezogen werden. Bis zum 4. Mai 2018 kann man daher an einer öffentlichen Umfrage der Behörde teilnehmen und so ein Feedback zum Financial Instrument Test geben. Erst nach der Auswertung der Ergebnisse will die Finanzaufsicht ihr weiteres Vorgehen planen.

    Die beliebtesten Kryptowährungen bei eToro handeln

    Die beliebtesten Kryptowährungen bei eToro handeln

    Position in der europäischen Krypto-Szene festigen

    Diese Vorgehensweise will Malta dazu nutzen, seine Position in der Krypto-Szene zu festigen. Man will mit verbindlichen Tests und Standards ein sicheres Umfeld für ICOs, Kryptowährungen und Blockchain-Projekte aufbauen. Unternehmen, die in diesen Feldern arbeiten, sollen sich dann voll auf die Weiterentwicklung ihrer Projekte und Techniken konzentrieren können.

    Nach Litauen, Liechtenstein und der Schweiz will Malta sich wohl ebenfalls in der Krypto-Industrie etablieren. Der Mittelmeer-Staat, der seit 2004 Teil der EU ist, will für Unternehmen aus der Krypto-Branche noch interessanter werden. Schon lange ist Malta als Land mit attraktiven Steuervorteilen bekannt. In den letzten Jahrzehnten ließen sich daher immer mehr Unternehmen auf der Mittelmeerinseln nieder. Dabei ist es sicher auch ein Vorteil, dass Englisch neben Maltesisch die zweite Amtssprache Maltas ist.

    Regulierungen für Online-Spiele auf Basis der Blockchain

    Vor einigen Monaten kündigte auch die Malta Gaming Authority Regulierungen für Kryptowährung, die in Zusammenhang mit Glücksspielen stehen, an. Die Glücksspiel-Behörde Maltas veröffentlichte dazu ein Dokument, in dem sie nicht nur den Nutzen von Kryptowährungen darstellte, sondern auch auf die Risiken hinwies.

    Die Behörde plant, ein Sandbox Environment, also eine Art Testumgebung, aufzubauen. In dieser will sie den Umgang mit Kryptowährungen testen und so neue Erkenntnisse für den Umgang mit Distributed-Ledger-Technologien bekommen. Danach sollen die Glücksspiel-Lizenzen um Bestimmungen für Kryptowährungen erweitert werden. Die Testphase soll im zweiten Quartal 2018 starten und ist zunächst für sechs Monate geplant.

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Rahmenbedingen für Online-Spiele und Wetten

    Die Malta Gaming Authority reguliert unter anderem Casinos, Sportwetten, Lotterien und Spielhallen. Lange war die MGA auch für besonders spekulative Finanzinstrumente, die dort als Glücksspiel galten, zuständig. Die Behörde gibt für Anbieter, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, auch die regulatorischen Rahmenbedingungen vor. In den letzten Jahren erhielten zahlreiche Anbieter eine Lizenz auf Malta und haben dort ihren Sitz. Für die maltesische Regierung bedeutet dies attraktive Steuereinnahmen.

    Testphase für Blockchain-Anbieter

    Während der Testphase können Anbieter Spiele anbieten, die vollständig oder teilweise auf der Blockchain gehostet werden. Dabei kann die Blockchain ein Vorteil sein und zu mehr Transparenz und Fairness betragen. Smart Contract können ebenfalls Teil der Spiele sein. Beispielsweise kann man darüber während dem Spiel Einsätze treuhänderisch festhalten und erst nach einem gewonnenen Spiel auszahlen. Im Zusammenhang mit diesem Spielen sollen die Anbieter eigene Wallets anbieten.

    Diese Bestrebungen sollen dabei helfen, Kryptowährungen und Distributed-Ledger-Technologien zu regulieren und damit auch die Sicherheit der Spieler noch besser zu gewährleisten. Kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche und Betrug sollen nach Möglichkeit unterbunden werden. Die Behörden will auf diesem Weg beispielsweise verhindern, dass man Geld auf sein Wallet einzahlt und dieses dann abhebt, ohne zuvor zu spielen.

    Technologie für vernetzte Computer

    Unter der Distributed-Ledger-Technologie versteht man eine Technik für miteinander vernetzte Computer, die gemeinsam eine Vereinbarung für die Reihenfolge bestimmte Transaktionen finden. Zudem aktualisieren sie über diese Transaktionen regelmäßig Daten. Gelegentlich liest man auch Bezeichnungen wie Transaktionsdatenbank oder dezentrales Kontobuch.

    Das mobile Trading bei eToro

    Das mobile Trading bei eToro

    Bei den Daten, die mit der Distributed-Ledger-Technologie verwaltet werden, kann es sich um Kontostände in einem Wallet oder den aktuellen Stand eines Smart Contracts handeln. Dabei können unterschiedliche Techniken verwendet werden. Diese bestimmen, auf welchem Weg die Computer untereinander eine Vereinbarung treffen. Bekannt ist hier der Proof-of-Work-Algorithmus, der von Bitcoin verwendet wird. Die wohl bekannteste Distributed-Ledger-Technologie ist die Blockchain.

    Nationale Strategie der maltesischen Regierung

    Die Regierung Maltas verfolgt bereits seit einiger Zeit eine nationale Strategie, mit der sie Kryptowährungen und die Blockchain Förden will. Unter anderem soll die Blockchain auch im Landes- und Gesundheitsregister genutzt werden. Im letzten Dezember fand zudem erstmals die „Blockchain & Bitcoin Conference“ auf Malta statt. Darüber hinaus wurde im Februar dieses Jahres die Malta Digital Innovation Authority eröffnet. Diese Behörden soll klare rechtliche Regeln für Unternehmen, die rund um die Blockchain, Kryptowährung und ICOs aktiv sind, erarbeiten.

    Erster Entwurf zur nationalen Strategie im April 2017

    Im April 2017 stellte das maltesische Kabinett den ersten Entwurf für eine nationale Strategie für Kryptowährungen und zur Blockchain-Technologie vor. Diese hat das Ziel, die Blockchain zu adaptieren und die Technologie zu fördern. Schon vor einem Jahr wurde überlegt, die Blockchain beispielsweise für das Grundbuch des Landes oder im Gesundheitswesen einzusetzen.

    Ministerpräsident Joseph Muskat sagte damals, dass Malta ein globaler Vorreiter bei Kryptowährungen sein kann. Ende Februar 2017 forderte er bei einer Konferenz in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten dazu auf, Kryptowährungen und die Technologie dahinter mit einer Regulierung zu fördern. Die EU solle aus seiner Sicht eine frühzeitige und positive Haltung hinsichtlich Kryptowährungen einnehmen.

    Große Kryptobörse mit Sitz auf Malta

    Vor kurzem wurde die Kryptobörse Binance von Ministerpräsident Joseph Muscat mit offenen Armen im Land empfangen. Unter anderem begrüßte er auf Twitter das Unternehmen. Binance hatte ihren Sitz zuvor in Hongkong und ist nach dem täglichen Handelsvolumen die größte Kryptobörse. Auf Malta will man auch mit lokalen Banken zusammenarbeiten. Unter anderem sollen Ein- und Auszahlungen bei einem Umtausch von Fiat-Währungen in Kryptowährungen angeboten werden.

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Attraktive Bedingungen schaffen

    Schon 2004 führte Malta als erster Staat der EU einen gesetzlichen Rahmen für Unternehmen, die Wettspiele im Internet, im Fernsehen oder über Mobiltelefone anbieten, ein. In der Folge erteilte Malta zahlreiche Lizenzen. Dies könnte nun auch bei Unternehmen, die mit Kryptowährungen und der Blockchain arbeiten, der Fall sein. Malta ist derzeit ebenso wie Liechtenstein, Litauen und die Schweiz auf der Suche nach einem Weg, wie man Kryptowährungen regulieren und voranbringen kann. Falls Malta attraktive Bedingungen schafft, könnte dies viele Unternehmen aus der Branche auf die Mittelmeerinsel ziehen.

    Fazit: Malta arbeitet an Regulierungen, die Kryptowährungen fördern könnten

    Kürzlich veröffentlichte die Finanzaufsichtsbehörde Maltas ein Dokument zur Regulierung von Kryptowährungen. Darin kündigte die Finanzaufsicht einen Financial Instrument Test an, mit dem man in Zukunft Tokens und Kryptowährungen gezielter einordnen will. Der Test soll dabei helfen, zu entscheiden, ob eine Kryptowährung oder ein Token den europäischen Regeln entspricht und ob es unter die etablierten Finanzrichtlinien des Landes oder unter den Virtual Financial Assets Act fällt. Dieser Test könnte in Zukunft eine Voraussetzung für ICOs sein.

    Außerdem will man Feedback aus der Krypto-Branche erhalten und Unternehmen und Nutzer in das weitere Vorgehen einbeziehen. Dafür können diese an einer öffentlichen Umfrage teilnehmen. Erst danach will die Finanzaufsichtsbehörde entscheiden, wie sie weiter vorgeht.

    Auf Malta gibt es bereits seit einem Jahr eine nationale Strategie für den Umgang mit Kryptowährungen. Man will Kryptowährungen und Blockchain-Technoloigen fördern und auch beispielsweise im Gesundheitssystem und öffentlichen Registern etablieren. Vor einigen Monaten kündigte die Glücksspiel-Behörde des Landes eine Testphase für Anbieter, die Spiele auf der Basis der Blockchain anbieten, an. Darüber hinaus wurde Anfang des Jahres mit der Malta Digital Innovation Authority eine neue Behörde eingerichtet, die weitere rechtliche Rahmenbedingungen im Umgang mit Kryptowährungen, der Blockchain und ICOs klären soll.

    Malta könnte sich mit diesem Vorgehen ähnlich wie die Schweiz, Liechtenstein und Litauen in der Krypto-Szene etablieren. Schon lange ist Malta für seine Steuergesetze bekannt. Steuerliche Vorteile und Transparenz bei der Regulierung könnten ein Vorteil für Unternehmen sein und diese dazu bewegen, ihren Sitz nach Malta zu verlegen. Den Anfang machte vor einiger Zeit die Kryptobörse Binance. Derzeit denkt eine weitere Kryptobörse über einen Umzug nach Malta nach.

    Bitcoin kaufen mit Sofortüberweisung

    0
    0