Apple macht noch immer viel Umsatz mit iPhones

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.09.2021


iPhones machen bei Apple weiter die Hälfte des Konzernumsatzes aus und sind damit noch immer ein besonders wichtiges Produkt für das Unternehmen. Im Herbst soll ein neues iPhone vorgestellt werden. Die älteren Modelle verkaufen sich aber weiter gut. Vor allem China ist ein wichtiger Markt für Apple. Zudem wechseln immer mehr Android-Nutzer auf Apple-Geräte. Die Aktie von Apple ist auch bei XTB handelbar.

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Apple nur noch die Nummer 3 auf dem Smartphone-Markt

Apple ist laut der Analysefirma Canalys nur noch die Nummer 3 auf dem Smartphone-Markt. Im zweiten Quartal wurde das Unternehmen vom chinesischen Hersteller Xiaomi überholt. Die Führung bliebt weiter bei Samsung. Xiaomi profitiert dabei von den Problemen von Huawei, unter anderem aufgrund der Sanktionen der US-Regierung gegen das Unternehmen. Auch Apple könnte davon profitiert haben.

Das Unternehmen erreichte in den letzten Monaten fast 50 Prozent mehr Einnahmen über iPhones. Auf diese entfallen mit 39,57 Milliarden Dollar fast die Hälfte der gesamten Umsätze. Insgesamt lagen die Einnahmen von Apple im zweiten Quartal bei 81,4 Milliarden Dollar, was ein Plus von 36 Prozent war. Diese Werte erreicht Apple üblicherweise nur in der Zeit vor Weihnachten. Analysten gingen nur von einem Anstieg auf 73,30 Dollar aus.

Apple macht noch immer viel Umsatz mit iPhones

China wichtiger Wachstumstreiber

Das Wachstum wird dabei vor allem aus China angetrieben. Dort steigen die Umsätze um 58 Prozent auf 14,76 Milliarden Dollar. Allerdings verkauft sich im Reich der Mitte nicht nur das iPhone gut, sondern auch beim Mac, bei Wearables und bei Dienstleistungen gab es laut Apple-Chef Tim Cook einen Quartalsrekord. Oft nutzen chinesische Kunden ihr iPhone in Verbindung mit der Apple Watch.

In der Corona-Pandemie wurden bereits verstärkt Macs und iPads verkauft. Zuletzt stieg der Umsatz bei Macs um 16 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit iPads gewann sogar zwölf Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zu. Viele haben erstmals ein Mac oder iPad gekauft. Auch viele der Käufer eine Apple Watch kauften ihr erstes Gerät.

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iPhones weiterhin gefragt

Auf vielen Märkten boomen iPhones weiterhin. Dabei sind für das Unternehmen nicht nur Kundinnen und Kunden wichtig, die ein neues Modell kaufen, sondern auch solche, die von Android auf iOS wechseln und daher ihr erstes iPhone kaufen. Zudem kann Apple seine Kundenzahlen für Dienstleistungen, beispielsweise den Streamingdienst Apple+, steigern. Auf den verschiedenen Plattformen hat Apple mittlerweile 700 Millionen zahlenden Kunden. Im Quartal zuvor waren es 660 Millionen.

Der Gewinn im zweiten Quartal lag bei fast 21,74 Milliarden Dollar, was fast doppelt so viel war wie im zweiten Quartal des letzten Jahres. Dennoch belasten die Chip-Engpässe auch Apple. Ohne diese wären die Zahlen womöglich noch höher ausgefallen. Vor allem bei Macs und iPads wirken sich dies Schwierigkeiten aus. Dennoch konnten die Erwartungen von Analysten deutlich übertroffen werden.

Allerdings hoffte man wohl hinter vorgehaltener Hand auf höhere Ergebnisse. Daher reagierte die Apple-Aktie nach einigen Schwankungen letztendlich mit einem leichten Verlust um ein Prozent im nachbörslichen Handel auf die Quartalsergebnisse. Der Gewinn je Aktie stieg zuletzt deutlich von 0,64 Dollar auf 1,30 Dollar. Auch hier wurden die Erwartungen übertroffen, denn Analysten gingen nur von einem Anstieg auf 1,01 Dollar aus.

iPhones mit großem Anteil am Umsatz

Kein Ausblick für restliches Jahr

Apple gab keinen Ausblick auf den möglichen weiteren Jahresverlauf. Zu den Lieferengpässen kommt derzeit ein weiteres Problem auf Apple zu. In den USA und in der EU könnte das Unternehmen bald stärker reguliert werden. Hierzu äußerte sich das Unternehmen ebenfalls nicht. Wettbewerbshüter haben vor allem die Monopol-Stellung von Apple beim Vertrieb von Apps über das iPhone im Blick. Am 17. September soll es hierzu in Frankreich eine Gerichtsverhandlung geben.

In Deutschland wurde im Juni bekannt, dass das Kartellamt gegen Apple ermittelt. Auch hier geht es um den App Store. Auf andere Technikunternehmen könnten ähnliche Verfahren zukommen. Auch das Kartellamt sorgt sich um die Monopol-Stellung von Apple bei Apps und die Marktposition des Unternehmens.

Kartellamtspräsident Andreas Mundt will prüfen, ob Apple über das iPhone und das Betriebssystem iOS ein sogenanntes digitales Ökosystem für mehrere Märkte aufgebaut hat. Der Hintergrund ist, dass Apple neben iPhones auch viele andere Produkte wie Tablets, Kopfhörer oder Uhren herstellt. Dazu kommen mittlerweile viele Dienstleistungen und Services, die mit diesen Geräten verbunden sind.

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Kartellamt untersucht App Store

Bei den Services sind insbesondere

  • der App Store
  • die iCloud
  • der Musikdienst Apple Music
  • die Spieleangebote von Apple Arcade und
  • der Streamingdienst Apple TV+

zu nennen. Das Kartellamt hat auch Themen wie die technischen und finanziellen Ressourcen von Apple im Blick. Zudem geht es um den Zugang zu Daten, den das Unternehmen mittlerweile hat. Ein Schwerpunkt der Ermittlungen des Kartellamts soll auf dem App Store liegen. Das Kartellamt vermutet, dass Apple hierüber Einfluss auf die Geschäfte anderer Unternehmen nimmt.

Auch die EU befürchtet einen unfairen Wettbewerb beim Apple Musikstreaming gegenüber anderen Anbietern und untersucht den App Store. Unter anderem wird kritisiert, dass 15 bis 30 Prozent der Erlöse im App Store direkt an Apple gehen. Apple zeigte im Juni gegenüber dem Kartellamt Gesprächsbereitschaft und bot an, sein Vorgehen mit der Behörde zu besprechen. Allerdings verwies Apple in seiner Reaktion auch auf die 250.000 Arbeitsplätze in Deutschland, die mit dem Unternehmen verbunden sind.

iPhones mit großem Anteil am Umsatz

Änderungen bei Gesetz zu Jahresbeginn

Das Kartellamt wurde aktiv, da es Anfang des Jahres eine Reform beim Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gab. Demnach können Kartell- und Aufsichtsbehörden nun früher aktiv werden, wenn sie bei Digitalkonzernen wettbewerbsgefährdende Praktiken sehen. Zudem kann das Kartellamt nun leichter gegen große Technikunternehmen vorgehen.

Facebook musste dies schon im Januar erfahren. Gegen Amazon und Google wurden ebenfalls Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen gegen Apple könnten sogar noch ausgeweitet werden, da das Amt weitere Beschwerden aufgrund von möglicherweise wettbewerbsgefährdenden Praktiken vorliegen habe.

Dennoch hofft Apple auf ein weiteres erfolgreiches Quartal, verwies aber auf die in vielen Branchen bestehenden Lieferengpässe. Das aktuelle Quartal könnte dennoch mit einem zweistelligen Wachstum enden. Für Apple ging im Übrigen das dritte Geschäftshalbjahr zu Ende. Dieses ist traditionell eher ruhig.

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Neue Produkte werden im Herbst vorgestellt

Allerdings sind die Erwartungen für den Herbst oft hoch. In der Regel stellt Apple dann seine neuen Produkte vor und viele Käuferinnen und Käufer erwarten dies mit Vorfreude. Daher sind die guten Zahlen im zweiten Quartal in diesem Jahr durchaus eine Überraschung. Ursprünglich ging Apple davon aus, das sich die Lieferengpässe bei Mikrochips auf die Quartalszahlen auswirken werden und die Erlöse bei Macs und iPads um drei bis vier Milliarden Dollar sinken lassen. Apple konnte aber Lösungen finden, sodass die Verluste geringer ausfielen. Im aktuellen Quartal können aber die Auswirkungen der Lieferengpässe auf iPads und iPhones höher sein. Die Probleme wirken sich laut Tim Cook wohl eher auf Chips mit älterer Technik aus. Zudem stiegen die Kosten für Transporte.

Apple verfügt im Übrigen über finanzielle Reserven von 194 Milliarden Dollar. Allerdings hat der Konzern auch Schulden in Höhe von 122 Milliarden Dollar. Bisher profitierte der Konzern zudem von der niedrigen Besteuerung in Irland, was sich aber ändern könnte, sobald die weltweite Mindeststeuer eingeführt wird. Aktuell werden Auslandsgewinne in den USA versteuert.

Apple mit starkem Quartal

Viele US-Aktien bei XTB

XTB hat die Apple-Aktie im Angebot. Insgesamt sind mehr als 2.800 Aktien Portfolio. Aktien können, laut unseren XTB Depot Erfahrungen, bei XTB auch über CFDs gehandelt werden. Dafür bietet der Broker eine moderne Plattform mit vielen Tools und Indikatoren an. Die Plattform wird immer wieder verbessert und optimiert. Auf der Webseite finden Trader auch kostenlose Kurse der angebotenen Börsen. Dazu kommen aktuelle Marktnachrichten.

Der Broker ist in Warschau an der Börse notiert und expandiert seit Jahren auch in vielen andere europäische Länder. Zuletzt unternahm der Broker auch Schritte, um seine Geschäftstätigkeit in Asien und Afrika auszubauen. Seit 2007 hat XTB ein Büro in Frankfurt am Main. Dort ist der deutschsprachige Kundenservice unter der Woche rund um die Uhr erreichbar und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellen Schulungsmaterialien. Auch die Webinare mit bekannten Experten werden hier vorbereitet.

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Fazit: Apple mit guten Quartalszahlen

Apple hat ein erfolgreiches Quartal hinter sich, dass mit den bisher starken Weihnachtsquartalen mithalten kann. In den letzten Monaten trugen vor allen iPhones zu den Erfolgen bei, aber auch Macs und iPads wurden in hohen Mengen verkauft. Dabei wird der chinesische Markt immer wichtiger für Apple.

Die Aktie kann auch bei XTB gehandelt werden. Hier finden Trader 2.800 Aktien aus aller Welt, die auch über CFDs gehandelt werden. Für den Handel stellt der Broker eine moderne Plattform mit vielen Tools zur Verfügung. Dort finden Trader auch Echtzeitkurse, viele Tools und Indikatoren. Bei Fragen hilft der Kundenservice in Frankfurt am Main weiter.

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