Agrar Aktien: Trendwende in der Wertentwicklung

Agrar Aktien galten in den letzten Jahren als wenig interessant für Investoren. Nun zeichnet sich eine Trendwende ab. Die Ursachen sind vielschichtig – veränderte Lebensgewohnheiten, die Auswirkungen der Pandemie und eine steigende Weltbevölkerung führen zu steigender Nachfrage. Bedient wird diese nicht nur direkt durch landwirtschaftliche Produzenten, sondern auch durch deren zahlreiche Zulieferer.

Indirekt zählen damit auch Düngemittel-Hersteller, Konzerne, die Landmaschinen bauen, oder Chemie-Riesen wie Bayer zu den Agrar Aktien. Sie alle bedienen im weiteren Sinn den Sektor Landwirtschaft. Welche Titel können als beste Agrar Aktien gelten – und gibt es für Anleger auch lohnende Agraraktien Deutschland?

  • Agrar Aktien verbuchen wieder Kursgewinne
  • Der Sektor ist vielschichtig
  • Zulieferer gehören im weiteren Sinn zu den Agrar Aktien
  • Beste Agrar Aktien Deutschland und international
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Agrar Aktien: Was treibt die Kursgewinne?

Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen steigt an – aus verschiedenen Gründen. Dazu gehört das Abklingen der weltweiten Lockdown-Maßnahmen während der Pandemie. Das Erliegen fast sämtlicher gastronomischer und touristischer Aktivitäten weltweit ließ Landwirte auf ihrer Produktion sitzenbleiben – in den Industrieländern ebenso wie in Schwellenländern.

Auch die Schweinepest, die die Bestände vor allem in China dezimierte, führte zu einem zeitweiligen Absinken der Nachfrage nach Futtermitteln wie Soja. Nun sind beide Krisen weitgehend überwunden, wie es scheint. Dementsprechend groß ist die Differenz zwischen Angebot und Nachfrage, die Preise für Commodities steigen und damit auch die Renditen bei Agrar Aktien.

Nicht nur bei Getreide wie Weizen oder bei Soja sind Kursanstiege schon seit 2021 offensichtlich, auch andere Agrarrohstoffe nehmen an Wert zu, darunter Kaffee. Zu den Gründen gehören Ernteunsicherheiten beim Großproduzenten Brasilien.

Nach Ansicht von Analysten werden in den nächsten Jahrzehnten vor allem die folgenden Trends erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft weltweit haben:

  • Globales Bevölkerungswachstum und Wirtschaftswachstum vor allem in Schwellenländern
  • Zunehmende Nachfrage nach Getreide
  • Veränderung der Essgewohnheiten zugunsten einer proteinreichen Diät vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern mit ihrer wachsenden Mittelschicht
  • Steigender Bedarf an nachhaltigen Energieträgern wie Bio-Sprit
Agrar Aktien
Bilderquelle: Aleksandr Rybalko/ shutterstock.com

Agrar Aktien: Gewinne im Kielwasser steigender Rohstoffpreise

Von den steigenden Preisen profitieren verschiedene Industrien, die mehr oder weniger direkt als Agrar Aktien gelten können. So bedeutet steigende Nachfrage angesichts gleichbleibender landwirtschaftlicher Flächen die Notwendigkeit von höherer landwirtschaftlicher Effizienz. Bessere Düngemittel sollen die Ertragsleistung von Böden erhöhen, auch Saatgut, das höhere Ernten verspricht, ist gefragt.

Erzielen Landwirte überdies für ihre Produkte bessere Preise, haben sie einen Überschuss in der Tasche, der investiert wird – beispielsweise in neue Landmaschinen. Hier berichten Experten von deutlichen Trendwenden. Während der vergangenen zehn Jahre wurde in den USA und in Europa kaum Geld ausgegeben für die Innovation der hauseigenen Technologie, Traktoren und Mähdrescher in den Vereinigten Staaten haben inzwischen ein Durchschnittsalter von 15 Jahren.

Hier ist für die Hersteller und deren Zulieferer also derzeit viel Luft nach oben, zumal neue Arbeits- und Erntemaschinen verbesserte Technologien und höhere Effizienz mit sich bringen. Das wiederum verspricht weitere Ertragssteigerungen für den Sektor der Agrar Aktien. Die Anforderungen an die Industrie sind schon aufgrund der noch immer wachsenden Weltbevölkerung enorm, versprechen Anlegern, die beste Agrar Aktien rechtzeitig identifizieren, jedoch erhebliche Renditen.

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Agrar Aktien statt Rohstoff-Spekulation

Agrar Aktien weltweit profitieren angesichts derzeitiger Trends von einem weiteren Phänomen – nämlich einer gewissen Zurückhaltung bei spekulativen Geschäften direkt mit Agrarrohstoffen. Der Zugriff auf Terminbörsen ist so unkompliziert wie nie zuvor, neben institutionellen Teilnehmern können auch private Trader Futures-Kontrakte oder Optionen auf die Preisentwicklung von Rohstoffen für ihre Anlageziele nutzen.

Doch dem Handel mit Nahrungsmitteln haftet ein gewisses „Gschmäckle“ an – nicht nur für private Anleger, auch für viele Banken gilt noch immer der Grundsatz, dass man mit dem Essen nicht spielt. Agrar Aktien, ebenso wie Produkte, die Agrar-Indizes abbilden, sind eine lohnende Alternative, um die Wertentwicklung der Landwirtschaft ins eigene Portfolio aufzunehmen.

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Bilderquelle: MONOPOLY919/ shutterstock.com

Renaissance der Agrar Aktien wie nach der Jahrtausendwende

Was bei Agrar Aktien drin ist, zeigt der Rückblick auf die ersten Jahre des neuen Jahrtausends. Damals konnten Unternehmen wie K+S, ein Salz- und Düngemittelhersteller, oder KWS Saat, Kursgewinne vorweisen, die innerhalb von zehn Jahren in einigen Fällen bei 800% lagen und damit sogar den deutschen Leitindex weit hinter sich ließen.

Dieselben Unternehmen machen nun wiederum gute Geschäfte. Anleger, die hier zugreifen möchten, können getrost auf kontroverse Agrar Aktien verzichten, beispielsweise bekannte Hersteller von Herbiziden oder Pestiziden wie Cortava oder Bayer, deren Produkte zunehmend in der Kritik stehen. Beste Agrar Aktien decken eine erhebliche Bandbreite ab, von Landmaschinen bis zu Bewässerungstechnologien.

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Beste Agrar Aktien: Diese Titel können sich lohnen

Zahlreiche bekannte Namen unter den Konzernen, die als beste Agrar Aktien gelten können, sind US-amerikanisch – doch Anleger finden auch europäische Aktien bzw. Agraraktien Deutschland unter den Spitzenreitern der Analysten.

Unternehmen ISIN Produkte
AGCO US0010841023 Landmaschinen
Archer Daniel Midlands US0394831020 Agrar-Logistik
Bunge BMG169621056 Agrar-Erzeugnisse
CNH Industrial NL0010545661 Landmaschinen
Deere & Co. US2441991054 Landmaschinen
K+S AG DE000KSAG888 Düngemittel
KWS Saat DE0007074007 Saatgut
Lindsay US5355551061 Bewässerungssysteme
Mosaic US61945C1036 Düngemittel
Nutrien CA67077M1086 Düngemittel

 

Der Landmaschinen-Hersteller AGCO,  entwickelt bereits jetzt Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft. Dazu gehören elektrisch betriebene Landmaschinen wie Traktoren, aber auch autonome Maschinen und Roboter. Landwirtschaft soll nicht nur ertragreicher werden, sondern auch nachhaltiger.

In E-Traktoren und autonome Konzepte investiert auch Deere – erst vor wenigen Jahren erwarb der US-Konzern ein Startup, dessen Kerngeschäft lernfähige, „intelligente“ Maschinen für die Landwirtschaft sind. Auch eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Flugtaxi-Unternehmen Volocopter besteht, gemeinsam arbeiten beide Firmen an Drohnen für den Einsatz in der Landwirtschaft.

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Bilderquelle: Robert Kneschke/ shutterstock.com

Gut im Geschäft ist auch das diversifizierte US-Unternehmen Bunge – das Kerngeschäft besteht aus dem Handel und der Verarbeitung von Ölsaaten, aber auch Düngemittelherstellung ist ein Teil der Aktivitäten.

Nutrien aus Kanada gilt als größter Hersteller von Kali-Düngemitteln und produziert darüber hinaus auch Stickstoffdünger. Seit 2021 arbeitet das Bergbauunternehmen mit Gewinn und ist deshalb nun für Aktionäre ebenfalls attraktiv.

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Agraraktien Deutschland

Zahlreiche Agrar Aktien, die mit besonders guter Performance glänzen, notieren in den USA oder in Kanada – die Anlage ist für deutsche Aktionäre damit lohnend, unterliegt jedoch zugleich einem Wechselkursrisiko. Wer lieber zu Titeln greift, die in Euro notieren, muss jedoch nicht lange suchen, denn hier kommen zwei Agraraktien Deutschland und ein niederländischer Landmaschinen-Hersteller in die engere Wahl.

Agrar Aktien
Bilderquelle: ImYanis/ shutterstock.com
  • K+S AG: Die Kasseler K+S, vormals Kali und Salz, ist ein deutscher Traditionskonzern, der auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Seit 1890 erweiterte das Unternehmen durch Übernahmen und Fusionen seinen Geschäftsbereich kontinuierlich. Die Förderung und Verarbeitung von Kali und Salz wird ergänzt durch Services rund um die Wiederverwertung oder Entsorgung von Salzen.
  • KWS Saat: Eine Erfolgsgeschichte über mehr als eineinhalb Jahrhunderte repräsentiert auch die niedersächsische KWS Saat SE & Co. KGaA. Das Unternehmen ist in der Zucht von Nutzpflanzen tätig und investiert bereits seit längerer Zeit in biotechnologische Entwicklung. Der Saatgut-Hersteller ist der nach Umsatz viertgrößte Produzent von Saatgut für die Landwirtschaft, insbesondere von Getreide und Gemüse.
  • CNH Industrial: Demgegenüber ist die niederländische CNH Industrial ein Neuzugang am Markt – der Konzern ist breit aufgestellt und entstand durch den Zusammenschluss verschiedener Einzel-Unternehmen, darunter Case und New Holland, die für das Namenskürzel verantwortlich zeichnen, aber auch Fiat Industrial. Neben Omnibussen, LKW und Tiefbau-Maschinen produziert CNH Industrial Landmaschinen, darunter seit 2017 auch Landtechnik, die vom Hersteller Kongskilde Industries übernommen wurde.
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Agrar Aktien: Breit gestreute Investitionen mit ETF

Agrar Aktien kaufen dürfte sich derzeit also wieder einmal lohnen – zumindest wenn man das notwendige Kapital für größere Investitionen aufbringen und über einige Jahre entbehren kann. Denn in einem Punkt verhalten sich beste Agrar Aktien nicht anders als andere Unternehmensanteile – die Anlage zahlt sich erst mittel- bis langfristig aus.

Ein Anlagehorizont von rund zehn Jahren ist für ein Aktienportfolio also eher die Norm, fallen obendrein Dividenden an, die reinvestiert werden, profitieren Aktionäre von einem regelrechten Zinseszins-Effekt. Das kann sich allerdings nicht jeder leisten.

Überdies sind Ausfälle nicht auszuschließen – selbst bei gut aufgestellten Unternehmen stellt ein Aktienkauf ein gewisses Risiko dar. Aktionäre sind Miteigentümer am Konzern und damit nicht nur an den Gewinnen, sondern auch an eventuellen Verlusten beteiligt.

Die Diversifizierung der Anlage wird daher immer wieder eindringlich empfohlen – und lässt sich auch auf anderem Wege erreichen. Börsengehandelte Indexfonds bilden einen beliebigen Basisindex ab. Die Wertentwicklung von Exchange Traded Funds wird algorithmisch an den Basiswert angepasst, so dass keine hohen Kosten für ein Team von Fondsmanagern anfallen.

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Bilderquelle: VGstockstudio/ shutterstock.com

Das macht Indexfonds auch für Kleinanleger attraktiv, zumal ETF hinsichtlich der Erträge mit aktiv verwalteten Fonds mithalten können. Zu den meist sehr günstigen Verwaltungskosten, die plus-minus ein halbes Prozent betragen, kommen niedrige Handelskosten. Manche Broker oder Banken bieten die Produkte ausgewählter Emittenten im Zuge von Aktionen sogar stark reduziert oder ohne Ausgabeaufschläge an.

Ein letzter Pluspunkt von ETF ist ihre Sparplanfähigkeit. So können viele Indexfonds in überschaubaren monatlichen Raten zum Vermögensaufbau genutzt werden. Sparraten ab 25 Euro lassen sich im Haushalt abzweigen und bringen über einige Jahre ansehnliche Beträge zusammen – als zusätzliches Polster im Alter, für die Ausbildung der Kinder oder für eigene Projekte.

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iShares Agribusiness UCITS ETF

Schon seit 2011 gibt es den Agribusiness ETF von Blackrock. Der ETF hat inzwischen ein Fondsvermögen von 341 Mio. Euro und kann mit einer Wertentwicklung von 60,28% über drei Jahre punkten. Abgebildet wird der S&P Commodity Producers Agribusiness Index, ein Aktienbündel mit mehr als 70 Positionen, darunter die größten internationalen Agrar Aktien.

Die Gesamtkostenquote des physisch replizierenden, thesaurierenden Fonds liegt bei 0,55% p.a., die führenden zehn Positionen nehmen folgende Unternehmen ein:

  • NUTRIEN LTD 9,38%
  • DEERE ORD 9,24%
  • ARCHER DANIELS ORD 8,27%
  • CORTEVA INC ORD 7,59%
  • KUBOTA ORD 5,63%
  • TYSON FOODS ORD 5,62%
  • CNH INDUSTRIAL NV 4,26%
  • CF INDUSTRIES HOLDINGS ORD 3,41%
  • THE MOSAIC COMPANY ORD 3,21%
  • FMC ORD 3,07%

Anleger finden beim Griff zu diesem ETF also Unternehmen wieder, die zu den besten Agrar Aktien zählen, wie Deere, CNH Industrial oder Nutrien.

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Bilderquelle: Matej Kastelic/ shutterstock.com

Agrar Aktien: Trend-Thema Wasser

Wenn es um beste Agrar Aktien geht, kommt immer auch das Thema Wasser ins Spiel – denn nahezu drei Viertel des weltweiten Wasserverbrauchs gehen auf das Konto der landwirtschaftlichen Produktion. Nicht nur wasser-intensive Anbaupflanzen wie Reis und Baumwolle, auch Getreide und Gemüse haben hohe Bedarfe.

Unternehmen, die auf innovative Lösungen setzen, um den Wasserverbrauch zu senken und die Wasserverteilung in der Landwirtschaft zu optimieren, sichern damit die Nahrungsgrundlagen der Zukunft und gehören langfristig zu den Gewinnern. Unter ihnen ist auch der US-Konzern Lindsay mit seinen High-Tech Bewässerungsanlagen und auch der innovative konzern Vallourec.

Landwirte, die auf umfassendes Wassermanagement von Lindsay setzen, können dank sensorgesteuerter Bewässerung nicht nur ihren Wasserbedarf reduzieren, sondern auch gewährleisten, dass das vorhandene Wasser gleichmäßig und effektiv dort ankommt, wo es den Pflanzen zur Verfügung steht.

Die Zukunftsaussichten für Unternehmen, die ihren Geschäftsschwerpunkt im Bereich der Wasserverwaltung haben, sind damit gut – das gilt nicht nur für Lindsay, sondern auch für ähnliche Firmen wie Kurita oder Ecolab. Aufgrund des großen Interesses gibt es bereits einige Indexfonds namhafter Emittenten, die als „Wasser-ETF“ klassifiziert sind:

  • iShares Global Water UCITS ETF IE00B1TXK627
  • Lyxor MSCI Water ESG Filtered (DR) UCITS ETF – Dist FR0010527275
  • L&G Clean Water UCITS ETF IE00BK5BC891
  • Global X Clean Water UCITS ETF IE000BWKUES1
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Agrar-Aktien: Trend-Thema Nachhaltigkeit

Gerade die Landwirtschaft der Zukunft unterliegt nicht nur höheren Anforderungen als jemals zuvor – sie muss außerdem nachhaltiger werden. Die Ursachen sind vielschichtig, so erfordert der Klimawandel einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur, um die Nahrungsgrundlage künftiger Generationen zu erhalten. Außerdem ist das Informationsbedürfnis der Verbraucher deutlich gestiegen. Mehr Transparenz, mehr Nachhaltigkeit und zunehmendes Interesse an Produkten aus biologischem Anbau oder einer mehr oder weniger veganen Lebensweise zwingen Landwirte zu einer strategischen Neuausrichtung.

Was für die Ernährung an Bedeutung gewinnt, wird sich auch bei der Umsetzung der eigenen Finanzziele Schon jetzt greifen Aktionäre und Sparer zunehmend zu Produkten, die als grün oder nachhaltig klassifiziert sind – und schauen bei den Produktinformationen immer genauer hin. Da die Erfahrung zeigt, dass nachhaltig arbeitende Unternehmen auch bei den Renditen durchaus attraktiv sind, wird dieser Trend sich eher verstärken. Ebenso wie der Schwerpunkt Wasser gehört er zu den Mega-Trends, die mit Agrar Aktien schon jetzt eine gewisse Deckungsgleichheit aufweisen.

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Fazit: Beste Agrar Aktien erhalten neuen Schub

Agrarrohstoffe verzeichnen steigende Preise – und auch die Nachfrage nimmt zu. Trends wie das globale Bevölkerungswachstum und eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten wirken sich auch auf die Kurse von Agrar Aktien aus. Zu diesem Bereich können nicht nur unmittelbar produzierende Unternehmen gerechnet werden, sondern sämtliche Zulieferer und verwandte Sektoren – etwa Landmaschinen, biotechnologisch optimiertes Saatgut, Düngemittel und Bewässerungssysteme, wozu dann auch Verbio zählt.

Beste Agrar Aktien profitieren deshalb von ausgeprägten und vermutlich auch langfristig anhaltenden Aufwärtstrends, weiter beflügelt durch ähnliche Mega-Themen wie Nachhaltigkeit und Wassermanagement. Der Agrarsektor muss den Bedarfen der Zukunft mit neuen, innovativen Lösungen und Technologien gerecht werden, Konzerne, die sich hier beizeiten positionieren, werden eine deutliche Wertsteigerung erwarten dürfen und auch Aktionären entsprechende Renditen bescheren – wie zuletzt in den Jahren unmittelbar nach der Jahrtausendwende.

Wer vom Investitionsschub in der Landwirtschaft nicht mit Aktien profitieren will oder kann, findet Alternativen in börsengehandelten Indexfonds. Auch hier bedienen bekannte Emittenten die Nachfrage nach Agribusiness-ETF ebenso wie die bereits genannten Trend-Themen, zu günstigen Verwaltungs- und Handelskosten und überdies oft sparplanfähig.

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