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Virtuelles Depot kostenlos eröffnen

Virtuelles Depot kostenlos eröffnenIn einem virtuellen Depot lagern keine echten Wertpapiere. Vielmehr lässt es sich entweder als Demokonto nutzen oder um die Entwicklung des Aktienbestandes über verschiedene Broker hinweg zu verfolgen. Eine Reihe von Anbietern bietet kostenlos solche Depots an, wie zum Beispiel ein Deutsche Bank virtuelles Depot.

Mit hohem Hebel handeln

Virtuelles Depot in Stichpunkten

  • Enthält keine echten Aktien
  • Ohne Risiko traden üben
  • Bei vielen Anbietern kostenlos
  • Bei vielen Brokern Demokonten
Aktienportfolio Bild

Auch ein echtes Depot ist heute ein Stück weit virtuell. Effektive Stücke werden dort meist nicht mehr aufbewahrt. Foto: Flickr @ Gipsmuseum Walkenried

Wofür braucht man ein virtuelles Depot?

VorlageFrüher waren Aktien auf Papier gedruckte Urkunden. Sie bestanden aus zwei Teilen, dem Mantel und dem Bogen. Der Mantel war dabei der eigentliche Anteilsschein, der Bogen enthielt Kupons, mit deren Hilfe man Anspruch auf die Dividende oder andere Leistungen anmelden konnte. Um die Dividende zu erhalten, wurde jeweils ein Kupon abgeschnitten und eingereicht. Außerdem enthielt der Bogen auch einen Talon, waren alle Kupons aufgebraucht, konnte man damit einen neuen Bogen beantragen.

Heute gibt es diese effektiven Stücke nur noch teilweise, viele Aktien existieren ausschließlich im Computer. Im Depot der Bank werden deshalb auch keine Papiere mehr verwahrt, vielmehr existiert die Aktie oft nur noch im Computer. Somit ist fast jedes Depot heute ein Stück weit virtuell.

Wer von einem virtuellen Depot spricht, der meint allerdings meist eines, das gar keine tatsächlichen Aktien mehr enthält. Mitunter wird deshalb auch von einem Musterdepot gesprochen. Der Begriff virtuelles Depot trifft es aber besser, weil es auch dazu dienen kann die Wertentwicklung eines tatsächlichen Depots langfristig zu dokumentieren. Viele Broker werben nämlich mit besonderen Angeboten für Neukunden, außerdem ändern sich immer wieder die Gebührenstrukturen, so dass ein anderer Anbieter besonders günstig ist. Wer aber alle paar Jahre den Broker wechselt, der hat bald keinen Überblick über die langfristige Performance mehr. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Aktienbestand parallel in einem virtuellen Depot zu erfassen.

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Vor allem aber werden virtuelle Depots genutzt, um damit neue Strategien zu testen. Außerdem lassen sich dort Aktien aufführen, gegen deren Kauf man sich entschieden hat. Das hilft, wenn man das eigene Vorgehen kritisch auf den Prüfstand stellen will. Schließlich lassen sich dort auch Aktien einstellen, die man gegebenenfalls kaufen will, bei denen man aber noch auf den richtigen Zeitpunkt wartet. Beispielsweise weil die Aktie sinkt, aber mittelfristig eine Trendwende bevorsteht.

Ein virtuelles Depot enthält keine Aktien, sondern nur Informationen über diese. Das kann der Übersichtlichkeit dienen oder aber auch dem Ausprobieren von Strategien.

Das virtuelle Depot richtig nutzen

VerbrauchertippsViele Anbieter unterscheiden zwischen Musterdepots und Watchlists. Im Unterschied zum virtuellen Depot enthält die Watchlist keine Informationen zur Anzahl der Aktien oder zu Gebühren. Sie bietet sich deshalb an, wenn eine Aktie beobachtet werden soll, beispielsweise weil man auf das Erreichen eines bestimmten Kurses wartet.

Im virtuellen Depot oder Musterdepot lassen sich dagegen auch Stückzahlen und Gebühren eingeben. Das ist wichtig, wenn man seine Performance bewerten will. Auch wer seinen Erfolg als Trader oder eine Strategie testen will, sollte diese Angaben berücksichtigen. Schließlich ist der Gewinn auch davon abhängig, wie viel Geld man in eine Position investiert hätte. Auch die Gebühren sollte man auf keinen Fall vergessen. Wer noch keinen Broker besitzt, der kann sich im Depotvergleich zunächst über die Gebühren informieren und dann den Wert ins Musterdepot übernehmen. Denn vor allem beim Daytrading spielen die Transaktionskosten eine wichtige Rolle.

Wer mit Hilfe des virtuellen Depots Strategien testen oder seinen Anlageerfolg messen will, der darf Gebühren und Stückzahlen nicht vergessen.
DEGIRO Webseite, deutsche Bank virtuelles Depot

Ein Blick auf die Webseite unseres Aktiendepot Testsiegers DEGIRO

Wo ein virtuelles Depot eröffnen?

DemoVor allem Anbieter von Finanzinformationen bieten oft ein kostenloses virtuelles Konto. Eines der ältesten Angebote in diesem Bereich hat der Anbieter Onvista. Das Unternehmen startete in den 1990er Jahren als reiner Informationsdienstleister. Erst später bot das Unternehmen auch eigene Brokerdienste unter dem Namen Onvista Bank an, ein Musterdepot und eine Watchlist werden aber weiter kostenlos auch Kunden anderer Broker angeboten. Es lassen sich auch mehrere Depots eröffnen. Wer möchte, kann das Depot auch mit virtuellem Geld ausstatten und das Handeln realistischer machen. Daneben gibt es auch Watchlists.

Virtuelles Depot Bild

Blick in ein Onvista-Musterdepot. Bild: Screenshot eines Onvista Musterdepots

Onvista ist zwar einer der ältesten, doch keineswegs der einzige Dienstleister. Auch Konkurrenten wie Finanzen100 oder Finanzen.net bieten ähnlich aufgebaute virtuelle Depots.

Auch Fernsehsender bieten solche Musterdepots, beispielsweise die ARD Börse. Eine Besonderheit ist das virtuelle Depot des Börsensenders DAF.fm. Beim sogenannten Videodepot werden nämlich zu jeder Aktie auch gleich die entsprechenden Beiträge zu dem Papier angezeigt.

Einen etwas anderen Ansatz wählt wikifolio. Hier stehen nicht von der Seite angebotene Informationen im Mittelpunkt, sondern das Social Trading. Dabei lassen sich andere Trader beobachten und kopieren. Ist das virtuelle Depot erfolgreich, kann es auch von anderen Anbietern kopiert werden.

Neben diesen unabhängigen Anbietern bieten vor allem beim Forex- und CFD-Handel auch Broker sogenannte Demokonten, mit denen sich das Trading zunächst ausprobieren lässt.

Wichtige virtuelle Depots sind jene von Onvista, Wikifolio oder DAF.fm.

Fazit

Wer sein Talent im Aktienhandel ausprobieren will, für den ist ein virtuelles Depot ein guter Einstieg. Allerdings sollte er sich im Klaren darüber sein, dass das Ergebnis nur aussagekräftig im Vergleich zum Markt ist. Ist der DAX um 20 Prozent gestiegen, sind fünf Prozent Gewinn kein gutes Ergebnis. Auch zum langfristigen Beobachten der Depotentwicklung ist ein virtuelles Depot gut geeignet. Viele Unternehmen bieten es kostenlos an.

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